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Zutphen

Script error: No such module "Quickbar Ort". Zutphen ist eine (Hanse-)Stadt in der Provinz Gelderland und liegt an der Mündung des Flüsschens Berkel in den Fluss IJssel. Nahe gelegene Städte sind Apeldoorn, Arnheim, Doesburg, Doetinchem und Deventer. Die Aussprache von "Zutphen" ist wie "sütfen". Template:Mapframe

Hintergrund

Zutphen entstand in der Römerzeit als germanische Siedlung Der Ort ist seit mehr als 1700 Jahren ununterbrochen bewohnt und damit eine der ältesten Städte der Niederlande. Der Name Zutphen kommt von "Zuid venne" (Südfehn), einem Komplex von Flussdünen inmitten sumpfiger Weiden. Nach der Einverleibung des IJsselgebiets um 800 in das Frankenreich wurde Zütphen ein gräfliches Verwaltungszentrum.

Ende des 9. Jh. wurde Zutphen von plündernden Wikingern zerstört. Danach wurde die Stadt mit einem Ringwall und dreifacher Gracht geschützt. Im Straßenbild ist diese Befestigung noch im Verlauf der Märkte Groenmarkt, Houtmarkt und Zaadmarkt zu erkennen.

Zutphen wird zum ersten Mal in einer Urkunde aus den Jahren 1053-1071 erwähnt, in der die Einkünfte der Abtei Corvey (Weserbergland) aufgezählt werden. 1101 wird der erste Graf von Zutphen genannt. Im Verlauf des 12. Jh. kam diese Grafschaft zu Gelre, das 1339 zum Herzogtum befördert wurde. 1190 verlieh Graf Otto I. von Gelre Zutphen die Stadtrechte.

Viele geldrische Städte (darunterer Arnheim, Doesburg, Doetinchem, Harderwijk, Lochem und Hattem, nicht jedoch Nimwegen) leiteten ihre später erlangten Stadtrechte von denen Zutphens ab. Die Stadt wurde mit einer Mauer versehen und im 13. Jh. mit der Nieuwstad erweitert. Zutphens Blütezeit war das 14. Jh, als die Hauptstadt der Grafschaft Zutphen Mitglied der Hanse wurde und gut am Ostseehandel verdiente.

Während der Pestepidemie von 1349 wurden alle jüdischen Einwohner der Stadt wie auch anderer Städte an der IJssel ermordet. Sie wurden beschuldigt, das Wasser vergiftet zu haben, da sie seltener an der Pest erkrankten. Der wirkliche Hintergrund war, dass sie wegen ihrer strengen Glaubensvorschriften einen größeren Wert auf Hygiene legten, sich z. B. öfter die Hände wuschen.

Das 16. Jh. brachte schwierige Zeiten für Zutphen wegen des Aufblühens anderer Städte außerhalb der eigenen Region und dem 90jährigen Krieg gegen die Spanier ab dem letzten Viertel des Jahrhunderts. Zwar war die Festung nach den Geldrischen Kriegen zu Beginn des Jahrhunderts verstärkt worden, doch im Juni 1572 wurde die Stadt von einem Schwager des aufständischen Willen van Oranje eingenommen. Er vertrieb die Spanier, die jedoch schon am 17. November des gleichen Jahres die Stadt zurückeroberten und Hunderte von Einwohnern hinrichten ließen. Die Besetzungen und Belagerungen folgten im raschen Tempo aufeinander. Der größte Teil der Bevölkerung flüchtete oder wurde ermordet. 1591 wurde die Stadt endgültig von den Truppen der aufständischen Protestanten erobert. Zutphen wurde für lange Zeit zu einer Garnisons- und Festungsstadt. 1672 gelang es französischen Truppen die großen Flüsse zu überschreiten und auch Zutphen wurde von ihnen eingenommen. In der Walburgiskerk wurden wieder katholische Messen gelesen, doch nach dem Abzug der Franzosen kam sie zurück an die Protestanten.

Die Festung Zutphen wurde in den nächsten 200 Jahren mehrfach nach dem jeweils neuesten Stand der Technik ausgebaut. Obwohl die Stadt keinerlei Möglichkeiten zur Erweiterung hatte, wuchs die Bevölkerung stetig: von 7.500 Einwohner 1795 auf über 15.000 im Jahre 1860 auf nur 40 ha Grundfläche innerhalb der Mauern. Erst 1874, als die Festung aufgehoben wurde, konnte die Stadt wachsen. Die Mauern fielen, doch einige Reste sind noch sichtbar: z. B. das Bourgonjebolwerk an der IJsselkade. Noch heute sind in der Innenstadt von Zuthen viele Spuren jener Zeit zu finden.

Gegenwärtig ist Zutphen ein wichtiges Zentrum der Justiz. Ein Landgericht, das Ausbildungsinstitut für Rechtspflege (SSR), ein regionales Ausbildungszentrum für die Polizei, die Polizeiakademie, ein internationales Konferenzzentrum der Polizei in Warnsveld sowie die Pädagogische Justizvollzugsanstalt JPC De Sprengen und die JVA PI Ooyerhoek.

Anreise

Mit der Bahn

Zutphen hat einen Bahnhof an der Intercity-Strecke von Roosendaal über Nimwegen und Arnheim, die weiter nach Zwolle führt. Diese Strecke wird in der Regel alle 30 Minuten bedient.

Außerdem gibt es Nahverkehrszüge für folgende Strecken:

Auf der Straße

Anreise über die BAB 3 von Oberhausen. In den Niederlanden heißt diese Autobahn A12 und führt Richtung Arnheim. Vor Arnheim auf dem Knotenpunkt Velperbroek auf die A348 Richtung Zutphen - Apeldoorn fahren. Nach der Abfahrt De Steeg hört die Autobahn auf und die Straße ändert ihre Bezeichnung in N348. In Zutphen ist ein Kreisverkehr mit der Ausfahrt in die Stadt.

Wer von Norden kommt, reist über die E22/BAB 280 beim Grenzübergang Nieuweschans in die Niederlande ein. Ab Grenze heißt die Autobahn dann A7 (Richtung Groningen. Am Knotenpunkt Julianaplein geht es auf die A28 (Richtung Assen - Zwolle). Am Knotenpunkt Hoogeveen die A7 verlassen und auf die N48 (Richtung Ommen) und dann weiter auf der N348 in Richtung Raalte fahren. Der N348 bis Zutphen folgen.

Von Süden her ist es auch nicht viel einfacher. Einreise von der BAB 4 (Köln - Aachen) auf die A76 Richtung Geleen zum Knotenpunkt Kerensheide. Dort auf die A2 (Richtung Roermond - Eindhoven) bis zum Knotenpunt Het Vonderen. Dort auf die A73 (Richtung Roermond - Nijmegen). Diese Autobahn endet am Knotenpunkt Ewijk und geht dort in die A50 über.Auf dieser A50 geht es weiter Richtung Arnheim - Apeldoorn. In Apeldoorn (Abfahrt 24) verlässt man die A50, um auf die N345 zu gelangen. Dieser Provinzialstraße bis Zutphen folgen.

Mobilität

Die Stadt Zutphen wird von der Nahverkehrsgesellschaft Syntus bedient. Die Buslinien 80 (Warnsveld), 81 (Deventer), 82 (Doetinchem), 83 (Vorden) und 89 (Hoeven) bedienen innerstädtische Ziele und das Umland. Die Linie 54 fährt direkt, ohne Umwege durch die Innenstadt, nach Holten. Die Bahnstrecken nach Oldenzaal und Winterswijk werden ebenfalls von der Syntus bedient.

In den Bussen und Zügen (Linien Arnheim - Winterswijk, Winterswijk - Zutphen, Zutphen - Oldenzaal) von Syntus gilt die OV-Chipkaart, in den Zügen von Syntus gilt darüber hinaus das Tarifsystem der Nederlandse Spoorwegen (mit allen Ermäßigungen). Darüber hinaus hantiert Syntus eigene Fahrausweise für ihr eigenes Verkehrsgebiet. Dazu gehören das Syntus-SuperTicket (€ 10 für 2 Erw. + 3 Kinder -11), das Eurokaartje Zutphen (€ 1 für Tagesrückfahrkarte innerhalb der Gem. Zutphen) und andere Tickets. Der Kundenservice von Syntus ist erreichbar unter Tel: 0314-350 111, (mo-fr 8.30-16.30 h)

Sehenswürdigkeiten

Wegen der großen Zahl mit einem Turm ausgestatteten Gebäude wurde Zutphen schon im Mittelalter als Zutphania turrita (Turmstadt) bezeichnet. Da im Zentrum von Zutphen fast kein moderner Hochbau zu finden ist, ist die historische Skyline mit ihren Turmspitzen noch gut zu erkennen.

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel

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Bauwerke

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Mühlen

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Museen

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Verschiedenes

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Aktivitäten

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Einkaufen

Die Innenstadt ist ein großes Einkaufszentrum (Fußgängerzone zwischen Houtmarkt und Beukerstraat) mit vielen besonderen Geschäften. Einige Beispiele:

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Küche

Günstig

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Mittel

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Gehoben

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Nachtleben

Zutphen hat zwei Kinos, zwei Grand-Café's und fünf Kneipen (bruin café's). Das Nachtleben endet hier, wenn es in größeren Städten gerade erst angefangen hat.

Unterkunft

Günstig

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Mittel

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Gehoben

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Lernen

Falls man nicht gerade eine Ausbildung im niederländischen Justiz- oder Polizeiwesen machen möchte, ist Zutphen zur Zeit noch kein Ort des Lernens. Es wird allerdings über den Aufbau einer Fachhochschule diskutiert.

Arbeiten

Die niederländische Arbeitsvermittlung ist privatisiert. Er gibt viele seriöse wie unseriöse Arbeitsvermittler. Das Centrum voor Werk en Inkomen (CWI) ist eine staatliche Einrichtung, die bei der Suche nach Arbeit behilflich sein kann. Das Büro in Zutphen befindet sich auf dem Henri Dunantweg 3. CWI (nur NL).

Sicherheit

Das Team Zutphen der Regiopolitie Noord- en Oost-Gelderland ist auf dem Houtwal 3 in Zutphen zu erreichen. Dort befindet sich auch der übergeornete Politiedistrict IJsselstreek.

Nur in Notfällen sollte die Rufnummer 112 verwendet werden. (Diese Nummer gilt übrigens auch für Feuerwehr und Notarzt.) In allen weniger dringenden Angelegenheiten soll die Nummer 0900 - 8844 benutzt werden.

Gesundheit

Die Krankenhäuser von Zutphen und Apeldoorn sowie eine Poliklinik in Lochem sind zusammengefasst in den Gelre Ziekenhuizen. Das Krankenhaus von Zutphen hat die Besucheranschrift Ooyerhoekseweg 8, 7207 BA Zutphen (Postanschrift Postbus 9020, 7200 GZ Zutphen). Tel: 0575-592592, Fax: 0575-521206 gelreziekenhuizen (nur NL).

Besuchszeiten sind stärker reglementiert als in deutschen Krankenhäusern üblich. Für Zutphen sind in der Regel Besuche von 15.00 bis 15.45 Uhr und von 18.45 bis 19.30 Uhr möglich.

Praktische Hinweise

Das Postamt (postkantoor) für Zutphen mit allen Dientleistungen der TNT Post sowie der Postbank befindet sich auf der Molengracht 2. In den Stadtteilen gibt es drei weitere Servicepunten in Geschäften.

Ausflüge

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Weblinks

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