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Valencia

Script error: No such module "Quickbar Ort". Valencia ist eine Großstadt in Spanien.

Hintergrund

Valencia (valencianisch/katalanisch València) ist mit knapp 790.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens und nach Barcelona kulturelles Zentrum an der spanischen Mittelmeerküste. Zudem ist die Stadt Valencia die Hauptstadt der autonomen Region Valencia. Gelegen an der Costa del Azahar grenzt sie an die bedeutende Tourismusregion Costa Blanca im Süden. Bekannt ist Valencia nicht nur durch den Tourismus, sondern auch durch das reichhaltige Angebot an Zitrusfrüchten, die aus der Region Valencia nach ganz Europa exportiert werden.

Gründung: Glaubt man dem römischen Historiker Titus Livius, so wurde die Stadt 137 v. Chr. von dem römischen Konsul Decimus Iunius Brutus Callaicus als Valentia gegründet. Später fungierte die Siedlung als römische Militärkolonie.

Islamische/Maurische Phase: Die Stadt wurde im Rahmen der Völkerwanderung von den Westgoten erobert, unter deren Herrschaft sie sich indes nicht weiterentwickelte. Erst nach der arabischen Eroberung im Jahre 711 machte Balansiya rasche Fortschritte. Zu Zeiten des Kalifats von Córdoba zählte sie etwa 15.000 Einwohner.
Im Jahre 1094 eroberte Rodrigo Díaz de Vivar, besser bekannt als El Cid, die Stadt, er wandelte Moscheen in Kirchen um und installierte einen Bischof in der Stadt, den französischen Mönch Jérôme. Nach dem Tode von El Cid im Jahre 1099 folgte ihm seine Frau Doña Ximena auf den Thron. Valencia konnte aber nur noch zwei Jahre von den Christen gehalten werden. Nach einer langen Belagerung nahmen die Mauren Valencia erneut ein.
König Jakob I. von Aragonien entriss 1238 die Stadt mit einem Heer aus Franzosen, Engländern, Deutschen und Italienern endgültig den Almohaden und machte sie zur Hauptstadt des Königreiches Valencia, das zur Krone von Aragonien gehörte.

Im 15. und im 16. Jahrhundert gehörte Valencia zu den bedeutendsten Städten am Mittelmeer. Hier stand die erste Druckerpresse der Iberischen Halbinsel und hier wurde 1478 auch die erste Bibel in einer romanischen Sprache, in Valencianisch, gedruckt. Die Stadt war ein bedeutendes Handels- und Finanzzentrum geworden, in welchem z.B. die Banken ihren Sitz hatten, die der Königin Isabella I. von Kastilien die Finanzierung der Fahrten des Christoph Kolumbus ermöglichten.
Zwischen 1701 und 1714 tobte nach dem Tode des spanischen Königs Karls II. der Spanische Erbfolgekrieg, Valencia stand auf der Seite von Karl von Österreich. 1706 wurde die Stadt von den Briten unter Charles Mordaunt unterstützt, indem sie die Bourbonen zurückjagten. Rund 16 Monate konnten die Engländer die Stadt halten, doch dann gingen die französischen Bourbonen aus der Schlacht von Almansa 1707 siegreich hervor. Die englische Armee verließ Valencia und die Stadt verlor ihre Privilegien.

Das 20. Jahrhundert: Während des Spanischen Bürgerkrieges von 1936–1939 gehörte Valencia zu dem von den Republikanern kontrollierten Gebiet und war ab November 1936 anstelle des unmittelbar in der Kampfzone gelegenen Madrid Regierungssitz der Republik. Valencia hatte schwere Schäden durch die Belagerung durch General Francos Armee zu erdulden. Unter General Franco war die valencianische Sprache verboten.
Am 14. Oktober 1957 trat der Río Turia (valencianisch Riu Túria) über seine Ufer und verursachte eine verheerende Überschwemmung der gesamten Innenstadt. Eine Folge davon war, dass der Fluss im Stadtgebiet trockengelegt und umgeleitet wurde. Heute fließt er deshalb um den westlichen und südlichen Teil der Stadt herum. Der Umbau des alten Turiabettes in eine Park- und Freizeitanlage fand in den 1990er Jahren statt.

Valencia heute: Im Jahr 2007 fand die größte Segel-Regatta der Welt, der America's Cup, in Valencia statt. Valencia bekam den Zuschlag für dieses Megaevent in der Ausscheidung gegen andere große Mittelmeerregionen wie Marseille oder Neapel und hat dies zum Anlass genommen, den ganzen Hafenbereich umzugestalten und zu modernisieren.

Anreise

Valencia ist dank seiner Lage an der stark-frequentierten Mittelmeerküste Spaniens mit allen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Der primäre Verkehrsträger ist das Auto, mit dem man sich dank hervorragend ausgebauter Infrastruktur schnell fortbewegen kann. Zudem verfügt Valencia über einen internationalen Flughafen und einen bedeutenden Mittelmeerhafen.

Mit dem Flugzeug

Der internationale Flughafen Manises (IATA-Code VLC) liegt etwa 10 km westlich der Innenstadt. Er ist über die Straße gut an das Autobahnnetz angeschlossen, man erreicht schnell und unproblematisch die Mittelmeerautobahn AP-7, die direkt in den Norden nach Barcelona und in den Süden nach Alicante führt, und die A-3 nach Madrid.

Direktflüge aus Deutschland gibt es u.a. von Lufthansa, TUIfly und Ryanair. Ab Amsterdam gibt es tägliche Flüge mit Vueling und Transavia. Swiss fliegt von Zürich nach Valencia. Die nationale Fluggesellschaft Spaniens, Iberia, fliegt mehrmals täglich von und nach Madrid und Vueling nach Barcelona.

Mit der U-Bahn (Linien 3 und 5) fährt man etwa 20 Minuten in die Innenstadt. Die einfache Fahrt vom Flughafen kostet 3,90 € zzgl. 2,00 € für die aufladbare Chipkarte (7/2018). Man kann eine Karte auch für mehrere Personen nutzen, indem man die entsprechende Anzahl Fahrten auf die Karte lädt und diese dann nach Durchschreiten der automatischen Kontrolle dem/den anderen zurückreicht.

Der Bus der Linie 150 ist nicht ganz so schnell (etwa 30-40 Minuten), bietet aber gute Aussichten auf dem Weg durch die Keramikstadt Manises direkt ins Zentrum, an den Zentralmarkt. Die Fahrt kann beim Fahrer für 1,50 € gelöst werden. Abfahrten von 5:25 bis 21:34 montags bis samstags etwa alle 20-25 Minuten.

Eine Taxifahrt in die Innenstadt kostet ab 15 €, je nach Ziel und Wegführung (einige Taxifahrer nehmen gerne längere Wege um den Preis in ihrem Sinne "zu optimieren").

Mit der Bahn

Vom Hauptbahnhof Estación de Norte führen umfangreiche Verbindungen in alle großen Städte Spaniens, Direktverbindungen gibt es mit der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE nach Alicante, Barcelona und Madrid. Der Hochgeschwindigkeitszug Euromed verkehrt seit Mitte 1997 sechsmal täglich zwischen Barcelona und Valencia, die Fahrtzeit beträgt knapp 3 Stunden. Über Barcelona ist Valencia an das europäische Eisenbahnnetz angeschlossen, eine Fahrt von Deutschland nach Valencia dauert dabei ca. 15 Stunden (es muss in Paris Umgestiegen werden). Im Nahverkehr verbindet die Bahn auf sechs Linien die nähere Umgebung.

Mit dem Bus

Alternativ kann man Valencia auch mit Fernbussen erreichen (Touring oder Eurolines), man muß jedoch mit Fahrzeiten von über 24 Stunden (evtl. mit Umstieg in Barcelona) rechnen. Die Preise liegen oft über denen günstiger Flugtickets.

Auf der Straße

Valencia ist über die AP-7 (Autopista del Mediteraneo) Barcelona-Alicante zu erreichen, die mautpflichtig ist. Die A-3 (Autovia) nach Madrid ist kostenfrei. Weitere wichtige Fernstraßen: N-332 nach Alicante.
Die Stadtumfahrungen sind gut ausgebaut, dennoch kommt es zu den Stoßzeiten zu Staus. Die Innenstadt selber erstickt oftmals im Verkehr, vor allem die Parkplatzsituation ist wie in fast jeder Großstadt katastrophal.

Mit dem Schiff

Valencia verfügt über einen der bedeutendsten Seehäfen der spanischen Mittelmeerküste mit Containerterminals, Fähr- und Eisenbahnanschluss. Über den Hafen der Stadt gehen rund 20% des spanischen Exports. Fährverbindungen gibt es nach Palma de Mallorca, Ibiza und Mahon auf Menorca.

Mobilität

Bus: Valencia verfügt über ein gut funktionierendes, dichtes innerstädtisches Bussystem mit über 50 Linien, darunter auch Nachtbusse. Es wird von der Gesellschaft Empresa Municipal de Transportes (EMT) betrieben. Der zentrale Busbahnhof befindet sich nördlich der Altstadt am Turiaufer (Menéndez Pidal, 13)

Metro: Die Metro Valencia betreibt sechs Linien, die Hauptknotenpunkte sind die Stationen Ángel Guimerà, Colón, Jesús, Marítim und Benimaclet.

Fahrpreise: Eine einfache Fahrt mit dem Bus kostet 1,50 €. Das Bono bús Ticket für 10 Fahrten kostet 6,95 €.
Eine einfache Fahrt mit der Metro kostet zwischen 1,45 € und 3,60 €.
Die Metrokarte ist wiederverwendbar und kostet beim ersten Kauf einer Fahrkarte 1 € extra; so zahlt man für eine Einzelfahrt beispielsweise 2,45 € oder 7,55 € für eine 10-er-Karte. Die Karte ist an allen Automaten wiederaufladbar und die Folge-Fahrkarten sind jeweils um 1 € reduziert.
Ein Kombiticket (Bono transbordo für Bus/ Metro) kostet 7,55 € für 10 Fahrten in der Zone A. Daneben gibt es noch interessante Tagestickets für 1-3 Tage (3,50/ 6,-/ 8,65 €) mit denen man unbegrenzt Bus und Metro in der Zone A benutzen kann.
Die Valencia Tourist Card ist eine Kombikarte mit einer Gültigkeit von 1, 2 oder 3 Tagen (15,-/ 20,-/ 25,- €), sie berechtigt zur kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (Tarifzonen A und B) und beinhaltet Ermäßigungen für Museen, Freizeiteinrichtungen, Geschäften und Restaurants.

Fahrradverleih: Die Tagespreise für ein Fahrrad liegen zwischen 10 und 15 € (z.B. bei valenciaGUiAS oder DOYOUBIKE).
Bei wöchentlicher Anmietung kann man das Valenbisi nutzen (www.valenbisi.es oder www.valenbisi.com) und für 13 € eine Woche lang Fahrräder nutzen, die in der ganzen Stadt an rund 200 Stationen stehen. Es benötigt keine Vorreservierung, wenn man einmal eine Valenbisi-Karte hat, sondern man geht zur Station und bucht ein Fahrrad direkt vor Ort. Man stellt es dann an irgendeiner weiteren Station wieder ab. Eine halbe Stunde Anmietung ist gratis, jede weitere halbe Stunde wird mit 0,50 € berechnet. Stellt man sein Rad allerdings zurück in eine Station und bucht sich sofort wieder eines, wird wieder von Null Minuten gezählt.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Valencias Kirchen
Sant Joan de l'Hospital
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Sant Joan de l'Hospital, Aussenansicht
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Lonja de la Seda/Llotja de la Seda (Seidenbörse)

Lonja de la Seda
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Llotja de la Seda, Aussenansicht
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Palau de la Generalitat

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Palladio del Almirante

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Monastir de Sant Miguel dels Reis

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Baños del Almirante

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Torres de Serranos & Torres de Quart

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Von der mittelalterlichen Stadtmauer sind noch die beiden Tore erhalten.

Estación del Norte

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Schalterhalle Estación del Norte
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Estación del Norte

Mercado Central

Mercado Central
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Tinglados del Puerto

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Plaza de Toros

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Ciudad de las Artes y de las Ciencias (CAC) (Stadt der Künste und Wissenschaft)

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Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Palau de la Música

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Puente de la Exposición

Brücken

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Denkmäler

Museen

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Museo Nacional de Cerámica y Artes
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Instituto Valenciano de Arte Moderno
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Straßen und Plätze

Parks

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Verschiedenes

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Das Umland von Valencia, die so genannte Huerta, mit ihren ausgedehnten Obst- und Gemüseplantagen wird von alters her künstlich bewässert. Dass es dabei immer wieder zu Streitigkeiten kam, verwundert nicht. So regelt das Wassergericht, welches sich aus Bauern aus der Huerta zusammensetzt, bis auf den heutigen Tag Entnahmemengen und Bewässerungszeiten, schlichtet Streitigkeiten und fällt Urteile, dies alles mündlich, nichts wird schriftlich festgehalten. Als einziges Gericht dieser Art in Europa, ist das Wassergericht seitens der Regierung in Madrid legitimiert worden, was hier entschieden wird, gilt und kann selbst nicht vom obersten Gerichts Spaniens und der EU revidiert werden.

Aktivitäten

Feste und Feiertage

Die Fallas (span.) oder Falles (val.), das wichtigste Fest in Valencia und zahlreichen Orten der Comunidad Valenciana findet vom 15. bis zum 19. März statt. Hauptattraktion sind teils haushohe Skulpturen aus Pappmaché u.a. brennbaren Materialien, die am letzten Tag des Festes feierlich angezündet werden. Sie greifen jeweils ein bestimmtes Thema auf. Die größten Skulpturen wiegen oft mehr als zehn Tonnen und kosten teilweise über 100.000 €.
Jedes Jahr gibt es einen Wettbewerb, bei dem die Bevölkerung die besten Fallas und die beliebteste Einzelfigur (ninot, Puppe auf Valencianisch) wählt. Diese Figur wird dann vor der Verbrennung am 19. März "gerettet" (ninot indultat, gerettete Puppe) und kommt ins Museum.
Zum Programm um die Fallas gehört die Ofrena de Flors, ein zweitägiger "Opfergang" zu Ehren der Verge dels Desamparats (Heilige Jungfrau der Schutzlosen), der Stadtpatronin Valencias. An der Ofrena de Flors nehmen über 100.000 Männer, Frauen und Kinder in bunten Trachten teil. Auf der Plaza de la Virgen wird eine 14 Meter hohe Holzstatue der Heiligen Jungfrau aufgebaut. Darauf wird aus den Blumen das Madonnenkleid gesteckt, fast 50 Tonnen Blumen werden benötigt.
Die allabendlichen Feuerwerke am Ufer des Turia ziehen jedes Mal mehrere hunderttausend Zuschauer an. Eine Besonderheit sind die Mascletàs, die jeden Tag um 14 Uhr am Rathausplatz gezündet werden und ebenfalls zehntausende Besucher anlocken, hierbei explodieren im Sekundentakt an langen Schnüren montierte Knaller.

Der Feiertagskalender wird Jahr für Jahr von den einzelnen autonomen Regionen Spaniens neu festgelegt. Fällt beispielsweise ein Feiertag auf einen Sonntag, wird in manchen Fällen der darauf folgende Montag oder der vorangehende Freitag ebenfalls zum Feiertag bestimmt.

  • 1. Januar: Año Nuevo (Neujahr)
  • 22. Januar. San Vicente Mártir
  • 19. März: San José
  • 5. April: San Vicente Ferrer
  • Karfreitag: Viernes Santo
  • Ostersonntag: Pascua
  • 1.Mai: Día del Trabajo (Tag der Arbeit)
  • 9. Oktober: Sant Dionís (Tag der Region Valencia)
  • 1. November: Todos los Santos (Allerheiligen)
  • 6. Dezember: Día de la Constitución (Tag der Verfassung)
  • 8. Dezember: Immaculada Concepción (Maria Empfängnis)
  • 25. Dezember: Navidad (Weihnachten)

Sport

Die beiden bekanntesten Fußballvereine der Stadt sind der FC Valencia (Valencia Club de Fútbol) und UD Levante (Llevant Unió Esportiva), welche in der höchsten spanischen Spielklasse, der Primera División, bzw. in der Segunda División spielen.
Der FC Valencia trägt seine Heimspiele im Estadio Mestalla, UD Levante im kleineren Estadio Ciudad de Valencia aus. Die als Ché (was im Valencianischen soviel heißt wie „Kollege“) bekannten Anhänger des FC Valencia gehören zu den fanatischsten Fans in Spanien. Neben den Heimspielen des FC Valencia finden im Mestalla-Stadion auch oft Spiele der spanischen Nationalmannschaft statt.

Die ADT Valencia Firebats, ein American Football Verein, tragen ihre Heimspiele im Estadio Municipal Jardín del Turia aus, sie spielen in der Liga Nacional de Fútbol Americano (LNFA).

Der Basketballverein Valencia Basket Club spielt in der höchsten spanische Basketballliga der ACB, die Heimspiele weren im Pabellón Municipal Fuente Sant Lluís de Valencia ausgetragen.

Die Open de Tenis Comunidad Valenciana sind ein Tennisturnier, das seit 1995 im Rahmen der ATP-Tour ausgetragen und vom Club de Tenis Valencia veranstaltet wird.

Die 12. Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft findet vom 7. bis 9. März 2008 im Palau Velódromo Luis Puig statt

Etwa 20 km westlich von Valencia bei Cheste liegt an der A3 die Rennstrecke Circuit de la Communitat Valencia Ricardo Tormo, dort finden u.a. Läufe zur FIA World Touring Car Championship WTCC, der Großer Preis von Valencia im Rahmen der Motorrad-WM sowie Läufe zur Superbike-WM und zur FIA GT-Meisterschaft statt.
Im August 2008 wurde erstmals der Gran Premio de Fórmula 1 de Europa auf einer neu erbauten Rennstrecke am Hafen von Valencia ausgetragen.

Strände

Im und um Valencia gibt es einige schöne Strände, die zum Baden einladen:

  • Nördlich von Valencia, in der Urb. Port Saplaya in Alboraya befindet sich ein kleiner Jachthafen mit Segelschule und ein schöner großer Badestrand.
  • Die Playa La Malvarrosa und die Playa El Cabanyal sind zwei kleine, jeweils etwa 1 km lange Stadtstrände nördlich des Hafens.
  • Südlich des Hafens und des Club Náutico de Valencia liegt die etwa 3,5 km lange schöne Playa de Pinedo.
  • Schon im Naturschutzgebiet Parque Natural de la Albufera gelegen, sind die jeweils 5 km langen Playa El Saler und Playa de la Devesa sicherlich die schönsten Strände..

Kinder und Jugendliche

Das Oceanogràfic liegt am östlichen Ende der Ciutat de les Arts i les Ciències (CAC) und gilt als eines der größten Aquarien Europas. Die Anlage wurde vom Architekten Felix Candela entworfen und besteht aus einer Reihe an Pavillons, wobei jeder einer anderen Klimazone und deren Wasserbewohner gewidmet ist. Die Bereiche sind: das Mittelmeer, die Feuchtgebiete & Vogelhaus, das gemäßigte Klima mit Seehunden, Robben, Aldabra-Schildkröten, das Tropische, die Inseln mit südamerikanischen Seelöwen, Krokodile, Flamingos, die ozeanischen Inseln (noch nicht eröffnet), das Delfinarium (mit Delfinshows (mehrmals tgl.), die Ozeane mit Haien, die Arktis mit Belugas und Walrossen, die Antarktis mit Pinguinen. Adresse: C. Eduardo Primo Yúfera 1; Öffnungszeiten meist 10 - 18 Uhr (im Sommer bis 24 Uhr); Eintritt: € 28,50 (Stand: 10/2018)

Einkaufen

Die Geschäfte sind in der Regel von 10.00-13.30 Uhr sowie von 16.30-20.00 Uhr geöffnet. Kaufhäuser und Shoppingcenter haben durchgehende Öffnungszeiten von 10.00-21.00 Uhr.

mini|Ein Gang im Mercado Central Die über hundert Jahre alte Markthalle Mercado Central ist schon für sich architektonisch eine Sehenswürdigkeit – es ist aber auch ein besonderer Ort zum Schledern und Einkaufen. Ihr Slogan heißt „Einkaufen mit allen fünf Sinnen“. Hier bekommt man frischen Fisch und Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Fleisch und Geflügel, spanischen Käse, Wurst und Schinken, Wein, Süßwaren und vieles mehr.

Der schönste Laden ist ohne Zweifel Bueno para comer in der Calle Almirande Cadarso 14. Es handelt sich um einen von dem Sternekoch Bernd Knöller (siehe Restaurante RiFF) betriebenen Lebensmittelladen aus dem Jahre 1923. Er wurde mit viel Liebe renoviert, hat aber das alte Flair nicht verloren. Ausser Wein, Champagner, Nudeln aus aller Welt, usw. gibt es auch ein Glas Cava und hervorragende Tapas.

Die Filialen der bekannten Warenhauskette El Corte Inglés befinden sich in Pintor Maella 37 (Avda. de Francia), Colón 1 und 27, Menéndez Pidal 15, Pintor Sorolla 26 und der Avda. Pío XII 2-6 und 51.

Es gibt in der Stadt (aber natürlich auch außerhalb) zahlreiche Einkaufscenter:

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Fast alle Banken sind Montag bis Freitag von 08.30-14.00 Uhr oder 14.30 Uhr geöffnet, einzelne Filialen auch Samstag vormittag. In der gesamten Stadt stehen rund um die Uhr Geldautomaten zur Verfügung, wobei ein Großteil aller international gängigen Karten akzeptiert werden.
In fast allen Geschäften und in vielen Restaurants kann man mit allen gängigen Kreditkarten zahlen, die Bezahlung mit der Maestro Karte (EC-Karte) funktioniert meist auch problemlos.

Küche

Die Paella ist ein traditionell valencianisches Gericht. Obwohl die spanische Küche regional geprägt ist, hat die Paella in Spanien einen sehr hohen Bekanntheitsgrad.
Die Paella Valenciana besteht aus Reis, der mit Safran leuchtend gelb gefärbt wird und hauptsächlich aus Hähnchen oder Kaninchen, das Fleisch stets mit Knochen in mundgerechte Stücke gehackt (die Paella mit Huhn und Meeresfrüchten (Paella marinera) wird von der überwiegenden Mehrheit der Valencianer abgelehnt). Gelegentlich werden auch kleine Schnecken beigegeben. Dazu kommt Gemüse, geriebene Tomaten, grüne Bohnen oder Riesenbohnen, gelegentlich auch geviertelte Artischockenherzen sowie garrafones, Saubohnen. Gewürzt wird mit Salz, gelegentlich mit fein geriebenem frischen Knoblauch und eben Safran. Rosmarinzweige, die während der letzten Minuten auf den Reis gelegt und dem Feuer (falls traditionelle Zubereitung) beigegeben werden, geben einen zusätzlichen mediterranen Geschmack.
Wer echte Paella und kein Mikrowellen-Touristen-Gericht essen möchte, sollte Restaurants meiden, die Paella zu einer anderen Zeit als zwischen 14 und 17 Uhr und / oder mit Wurst, Schinken oder Fleischbrühe anbieten! Es ist gilt als ein Zeichen von Frische und Qualität, wenn für eine Paella in manchem Restaurant erst Bestellungen ab 2 Personen entgegengenommen werden.

Aus der Gegend um Gandía stammt die Fideuà. Sie wird wie die Paella zubereitet, der Reis wird allerdings durch Nudeln ersetzt. Beliebt ist die "schwarze" Variante, deren Farbe durch Tintenfischtinte erreicht wird.

Aus Zwiebeln, Mangold, Butterbohnen und Kartoffeln bereitet man den berühmten Bullit, einen Eintopf zu, der früher bei allen valencianischen Familien das fast obligatorisches Abendessen war. Fast jede Familie hat ihr eigenes Rezept für die Zubereitung von Eintopfgerichten, Ollas oder Putxeros genannt, bei der Zubereitung werden z.B. Schweinefleisch, Wurst, Kürbis, Mangoldblätter, Weizenkörner, Kichererbsen, weiße Bohnen und Reis verwendet.

Fisch spielt in der Küche einer Hafenstadt naturgemäß eine große Rolle. Die im Ofen gegarten Cassolas oder Cazuelas genannten Fischeintöpfe, enthalten Tomaten, Zwiebeln und klein gehackten Knoblauch, auf die man Fischsscheiben legt. Suquets de peix sind einfache Gerichte aus geschmortem Fisch verschiedener Sorten, die in einer, oft mit zerkleinerten Mandeln und Knoblauch verfeinerten Sauce serviert werden.

Typisch für Valencia ist auch die Horchata de Chufa, ein Getränk aus Erdmandeln, das sind Knollen eines Liliengewächses. Die Horchata wird in vielen Bars und Cafes, aber auch in rollenden Verkaufsständen, die an vielen Straßenecken Station machen, angeboten. Zu Horchata werden Fartons (ein Hefegebäck) gegessen.

Bei Agua de Valencia handelt es sich um ein Getränk, das aus spanischem Sekt (Cava), Orangensaft und weiteren Zutaten besteht.

Die Spanier essen etwas später als die Mitteleuropäer: das Frühstück (Brot, Gebäck, Saft und Kaffee) wird für gewöhnlich von 07.30-10.00 Uhr morgens eingenommen, es gibt in vielen Cafés preiswerte "Frühstücksmenüs" für 3 bis 5 €. Die Restaurants servieren von 14.00-15.30 Uhr Mittagessen und von 21.00-23.00 Abendessen (besonders im Sommer isst man häufig erst ab 22 Uhr). Wer zu anderen Zeiten hungrig ist, findet überall etwas in den Tapasbars.

Günstig

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Mittel

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Gehoben

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Nachtleben

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Günstig

Mittel

Gehoben

Unterkunft

Valencia ist auch eine bedeutende Messe- und Kongress-Stadt. In Zeiten, in denen eine große Messe stattfindet, sind Hotelzimmer knapp und es wird bei den Zimmerpreisen das Doppelte bis Dreifache des sonst üblichen verlangt! Das gleiche gilt für die Zeit der Fallas Mitte März.

Camping

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Appartements

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Günstig

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Mittel

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Gehoben

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Lernen

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Die beiden Hochschulen der Stadt bieten im Rahmen des ERASMUS Programmes Studienaufenthalte an.

In Valencia gibt es verschiedene Sprachschulen, in denen man die spanische Sprache erlernen kann. Eine Übersicht über beim Instituto Cervantes akkreditierte Schulen bietet Escuelas Valencia.

Arbeiten

Sicherheit

Notrufnummern: Notruf: 112, Guardia Civil: 062, Policia local: 092, Feuerwehr: 080

Gesundheit

Praktische Hinweise

Touristeninformation

Die Auskünfte der Touristeninformation in Valencia sind sehr unterschiedlicher Qualität. Oft muss man die einzelnen Informationen den Mitarbeiterin der Touristeninformation "aus der Nase ziehen". So erhält man bspw. auf die Nachfrage nach der Busverbindung nach einem Ort zwar den Abfahrtsort des Busses genannt, aber um Busnummer und Abfahrtzeiten zu erhalten, muss man extra nachhaken. Auch kommt es gehäuft vor, dass die erteilten Auskünfte der Touristeninformation veraltet sind oder auch sonst nicht zutreffen.

Die Büros der Touristeninformation Visit Valencia findet man an folgenden Orten:

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Zeitungen

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Folgende Tageszeitungen erscheinen mit einer Ausgabe für die Comunitat Valenciana:

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Verschiedenes

In Valencia werden zwei offizielle Sprachen gesprochen: Valencianisch, die Sprache der Region Valencia, und Spanisch als offizielle in Spanien geltende Amtssprache. In der Regel kommt man auch mit Englisch gut klar. Deutsch wird in Hotels der gehobeneren Kategorie gesprochen. Auf Touristen ausgerichtete Restaurants haben häufig mehrsprachige Speisekarten. Konsulate:

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Die Strompannung beträgt 220-240V 50Hz. Die Steckdosen sind mit zwei quadratischen Öffnungen versehen, Adapter sind in Elektrozubehörgeschäften oder Eisenwarenhandlungen erhältlich.

Sonstiges

Die Vorwahl für Valencia lautet 0034 96.
Die Postleitzahlen sind 46000 - 46026.

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Ausflüge

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Abends an der Lagune Albufera (8 km südlich von Valencia)
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Literatur

Bildbände:

Weiterführende Literatur:

  • A. Bujones, J. Fahrni, A. Goldmann, R. Mathis: Juan Carlos in Valencia. Ein Reisebuch. Werd Verlag, Zürich, 2006, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".
  • Lorenzo Millo Casas: Cocina Valenciana. Editorial Everest, León

Weblinks

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