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Stuttgart

Template:Autoquickbar Ort Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg und mit über 625.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Im Verdichtungsraum Stuttgart leben etwa 3,5 Millionen Menschen.

Stadtbezirke

thumb|Blick vom Fernsehturm auf Stuttgart

File:Tourist-Info Stuttgart.jpg
Tourist-Info Stuttgart

Stuttgart besitzt insgesamt 23 Stadtbezirke. Diese werden in innere und äußere Bezirke unterteilt. Die Stadtbezirke sind wiederum in Stadtteile unterteilt.

Innere Stadtbezirke: Stuttgart/Mitte - Stuttgart/Nord - Stuttgart/Ost - Stuttgart/Süd - Stuttgart/West

Äußere Stadtbezirke: Bad Cannstatt - Birkach - Botnang - Degerloch - Feuerbach - Hedelfingen - Möhringen - Mühlhausen - Münster - Obertürkheim - Plieningen - Sillenbuch - Stammheim - Untertürkheim - Vaihingen - Wangen - Weilimdorf - Zuffenhausen

Nachbargemeinden: Kornwestheim, Remseck am Neckar, Fellbach, Rommelshausen, Esslingen, Ruit, Neuhausen auf den Fildern, Filderstadt (Standort des Flughafens), Leinfelden-Echterdingen (Standort des Flughafens), Sindelfingen, Leonberg, Gerlingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Möglingen. Alle Nachbargemeinden gehören zur Region Stuttgart.

Hintergrund

Stuttgart entstand etwa um 950 aus einem Gestütshof des Alemannenherzogs Liutolf. Der Ort erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte, damals herrschten die Markgrafen von Baden über den Ort. Im 14. Jahrhundert wurde Stuttgart württembergisch, und nach der Zerstörung der Wirtemberg auf dem Rotenberg wurde es Hauptstadt der Grafschaft und des späteren Herzogtums Württemberg. Heute ist Stuttgart die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.

Eine Besonderheit von Stuttgart ist der große Höhenunterschied innerhalb des Stadtgebietes. Der tiefste Punkt mit 207 m ist bei der Neckarschleuse Hofen im Stadtteil Mühlhausen, der höchste ist 549 m hoch, er liegt im Stadtteil Vaihingen nahe der Autobahn. Die zahlreichen Hügel bringen es mit sich, dass innerhalb der Stadt größere Höhenunterschiede mit Treppen, den Stäffelen, überwunden werden.

Anreise

Mit dem Flugzeug

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In Echterdingen südlich von Stuttgart befindet sich der der internationale Flughafen Stuttgart, der von zahlreichen Fluggesellschaften angeflogen wird. Es bestehen sowohl nationale als auch internationale Linien- und Charterverbindungen. Der Flughafen ist mit den S-Bahn-Linien S2 und S3 vom Stuttgarter Hauptbahnhof in 27 Minuten für 2,90 € (Tarif 2019) zu erreichen. Über die Autobahn A8 ist er mit einer eigenen Ausfahrt unmittelbar an das deutsche und europäische Fernstraßennetz angebunden. Am Flughafen befindet sich auch das Stuttgart Airport Busterminal (siehe unten).

Vom Stuttgarter Hauptbahnhof ist der internationale Flughafen Frankfurt am Main nur 1¼ Stunden mit der Bahn entfernt.

Mit der Bahn

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Der als Kopfbahnhof ausgeführte Hauptbahnhof liegt in der Stuttgarter Innenstadt. Er ist Teil des Fernbahnnetzes (ICE, EC und IC) sowie des Regionalverkehrs, der meisten S-Bahn-Linien und einiger U-Bahn-Linien.

Seit Juni 2007 bestehen über Straßburg vier TGV-Direktverbindungen nach Paris (Gare de l'Est), das in rund 3 Stunden 10 Minuten erreicht wird. Weitere grenzüberschreitende Direktverbindungen führen nach Zürich (2¾ Stunden Fahrtzeit) und Klagenfurt (7 Stunden 19 min.; über Salzburg: 4 Stunden 11 min.).

ICE-Verbindungen führen nach München, nach Köln über Frankfurt Flughafen, nach Hamburg und Berlin über Mannheim, Frankfurt am Main Hauptbahnhof und Hannover. Die Anfahrt aus Frankfurt Hauptbahnhof dauert fahrplanmäßig etwa 1¼ Stunden. Direktverbindungen bestehen unter anderem auch nach Würzburg, Ulm, Lindau, Karlsruhe und Mannheim.

Aufgrund der Bauarbeiten für das Projekt Stuttgart 21 sollte man sich unbedingt vor Abfahrt eines Zuges über möglicherweise geänderte Bahnsteigzuweisungen informieren und damit rechnen, dass aufgrund der Baumaßnahmen die Zeiten zum Erreichen des Abfahrtsbahnsteiges und beim Umsteigen, insbesondere zwischen der S-Bahn (Gleise 101 und 102) und dem Regional- sowie Fernverkehr (Gleise 1-16), höher als erwartet liegen können. Der Umstieg von der Fernbahn auf die S-Bahn erfolgt leichter bereits in Ludwigsburg, Waiblingen, Bad Cannstatt in Richtung Hauptbahnhof, wo dann auf die anderen S-Bahn-Linien umgestiegen werden kann. Auch die Haltestelle Stadtmitte ist gut zum Umstieg geeignet, da die meisten Reisenden am Hauptbahnhof umsteigen. Die Möglichkeit, einen Sitzplatz zu bekommen, ist dort größer.

Mit dem Bus

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Auf der Straße

Stuttgart liegt an den Autobahnen Template:RSIGN (München-Karlsruhe) undTemplate:RSIGN (Heilbronn-Singen). Es gibt zahlreiche Ausfahrten mit schnellen Zubringern nach Stuttgart-Mitte. Leider sind diese in den Hauptverkehrszeiten sehr staugefährdet (Neue Weinsteige, B10 etc.).

Kategorie:Umweltzone grün

Mobilität

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  • Zahlreiche Straßen führen direkt ins Zentrum von Stuttgart, man sollte diese aber während der Hauptverkehrszeiten meiden. Es gibt viele Parkhäuser in der Innenstadt, die durch ein gut ausgeschildertes Parkleitsystem gut zu finden sind.

Öffentliche Verkehrsmittel

thumb|Zahnradbahn mit Vorstellwagen zur Fahrradmitnahme

  • Stuttgart verfügt über ein sehr gutes S-Bahn- (S1–S6, S60) und Stadtbahnnetz (U1–U15), das durch zahlreiche Buslinien ergänzt wird. · Verkehrslinienplan · Verbundlinienplan. Als Besonderheit gibt es in Stuttgart die einzige innerstädtische Zahnradbahn Deutschlands und eine nostalgische Standseilbahn. Am Wochenende verkehren nachts durchgehend S-Bahn und Nachtbusse. Für weitere Informationen: Verkehrsverbund Stuttgart
  • Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen, S-Bahnen und Stadtbahnen sowie in der Zahnradbahn (bergwärts) ist kostenlos, außer: Montag–Freitag von 6–8.30 Uhr muss ein Kinderfahrschein gelöst werden. In der Stadtbahn ist die Radmitnahme montags bis freitags von 6–8.30 Uhr und von 16–18.30 Uhr ganz ausgeschlossen. · VVS: Fahrradmitnahme
  • Ermäßigungen für einige Sehenswürdigkeiten können in dem Flyer Tages-Ticket ersehen werden.

Stuttgart ist Teil des recht großen Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS), welcher neben Stuttgart noch vier Nachbarlandkreise umfasst. Tickets sind in Stadtbahn, S-Bahn, Bus, sowie Regionalbahnen (RB, RE) gültig und können an Fahrkartenautomaten, beim Busfahrer, in den VVS-Verkaufsstellen, teilweise auch online und als Handy-Ticket gekauft werden.

Es gibt folgende Arten von Tickets: Tarif 2018

  • KurzstreckenTicket: 1,40 € pro Fahrt. Gültig für eine Fahrt bis zur 3. Haltestelle. Auch erlaubt in S-Bahnen und Nahverkehrszügen (wobei hier jedoch auch durchfahrene Haltestellen ohne Halt mitzählen, so dass diese kaum nutzbar sind). Umsteigen und Fahrtunterbrechung sind nicht erlaubt! Außerdem nicht gültig in Nachtbussen!
  • EinzelTicket: Der Preis richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen Zonen. Gültig für eine Fahrt in Richtung auf das Fahrziel. Umsteigen und Fahrtunterbrechungen sind erlaubt. Ab Kauf ist es zwei Stunden gültig. 1 Zone: 2,50 €, 2 Zonen: 2,90 €, 3 Zonen: 4,20 €, 7 oder mehr Zonen: 8,60 €. Kinder bzw. Hunde bezahlen ungefähr die Hälfte des Preises.
  • 4er-Ticket: Die Bedingungen entsprechen denen eines EinzelTickets. Das 4er-Ticket enthält vier Abschnitte, wobei ein Abschnitt zu einer Fahrt berechtigt. Es muss vor Fahrtantritt auf dem Bahnsteig bzw. im Bus oder in der Stadtbahn entwertet werden und gilt dann zwei Stunden. Umsteigen und Fahrtunterbrechungen in Richtung auf das Fahrziel sind erlaubt. Die Preise liegen ca. 5% unter denen eines EinzelTickets, so dass pro Fahrt nur sehr wenig Geld gespart wird. 4er-Tickets können auch von mehreren Personen benutzt werden. Jede Person muss dann einen Abschnitt entwerten.
  • EinzelTagesTicket: Gilt für eine Person für beliebig viele Fahrten. Beim Kauf im Bus oder am Automat sofort gültig. Im Vorverkauf erworbene Tickets müssen entwertet werden. Gültig bis Betriebsschluss (einschließlich Nachtbusse). 1–2 Zonen: 7,- €, 3–4 Zonen: 11,20 € Gesamtes Netz: 15,50 €. Diese Tickets können auch online gekauft und dann selbst ausgedruckt werden.
  • GruppenTagesTicket: Gilt für bis zu 5 Personen oder Eltern/ein Elternteil mit beliebiger Anzahl eigener Kinder bis einschließlich 17 Jahre. 1–2 Zonen: 12,30 €, 3–4 Zonen: 17,10 €. Gesamtes Netz: 19,90 €. Anstelle einer Person kann ein Hund oder, in der Zeit in der für die Fahrradmitnahme gezahlt werden muss, ein Fahrrad mitgenommen werden. Ansonsten gleiche Bedingungen wie beim EinzelTagesTicket. Auch diese Tickets können auch online gekauft werden.
  • 3-TageTicket (Nur für Übernachtungsgäste): Es gilt für einen Erwachsenen und zwei Kinder (6 - 17 Jahre) an drei aufeinander folgenden Tagen (Entwertungstag = erster Gültigkeitstag) zu beliebig häufigen Fahrten. 1-2 Zonen: 14,- €, gesamtes Netz: 19,50 €. Das 3-TageTicket ist in zahlreichen Hotels und Gästehäuser oder gegen Vorlage eines entsprechenden schriftlichen Nachweises einer Hotelübernachtung oder einer Kongressregistrierung bei der Touristik-Information i-Punkt und beim Tourist-Information Center im Flughafen erhältlich.
  • Außerdem werden im gesamten VVS das Baden-Württemberg-Ticket bzw. das Baden-Württemberg-Ticket Nacht sowie das Metropolticket und das Schöne-Wochenende-Ticket akzeptiert und sind sowohl an den Ticketautomaten als auch in den Bussen beim Busfahrer erhältlich.

Car2Go

Seit Ende 2012 gibt es in Stuttgart das CarSharing-Angebot Car2Go mit Elektroautos. Ca. 500 Smarts und 50 Mercedes B-Klassen stehen im Geschäftsgebiet (umfasst nicht das gesamte Stadtgebiet) von Car2Go in Stuttgart zur kurzfristigen Miete zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten

Stuttgart bietet heute einige interessante Sehenswürdigkeiten. Vom Stadtkern ausgehend ist in erster Linie das Ensemble aus Altem und Neuem Schloss sowie der dazugehörigen Gebäude sehenswert, die karréeförmig den Schlossplatz bilden. Bekannt ist auch der Fernsehturm, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

Kirchen

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Burgen, Schlösser und Paläste

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Bauwerke

Fernsehturm

[[Datei:Stuttgarter_Fernsehturm6.jpg|thumb|hochkant|Der Stuttgarter Fernsehturm ist ein Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform hat man eine tolle Rundsicht.]] Das 217 m hohe Wahrzeichen von Stuttgart wurde zwischen von 1954 bis 1956 als weltweit erster Fernsehturm erbaut. Von den beiden übereinanderliegenden Aussichtsplattformen und den darunterliegenden Gastronomie- und Veranstaltungsebenen im Turmkorb hat man eine tolle Rundsicht. Von Ende März 2013 bis Ende Januar 2016 war der Bau für Besucher aufgrund nicht erfüllter Brandschutzauflagen geschlossen.

Der Turm besitzt neben den Aussichtsplattformen ein Panoramacafé und eine für Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen nutzbare weitere Turmkorbebene (vormals Panoramarestaurant). Freundliche und gut gekleidete Aufzugsschaffner bringen einen zur unteren Plattform in 150 m Höhe. Diese Plattform ist nur per Aufzug zugänglich (Fahrtgeschwindigkeit: 5 m/s), während man in der Regel über kurze Treppen zwischen den Ebenen innerhalb des Turmkorbs wechselte, wo der Aufzug nur auf ausdrücklichen Sonderwunsch hält.

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Weitere Bauwerke

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Innenansicht der Stadtbibliothek in Stuttgart.
  • Hauptbahnhof - erbaut 1914-1927 nach Plänen von Paul Bonatz, der Turm des ursprünglich dreiflügeligen Kopfbahnhofsgebäudes, das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber mit nur leichten Veränderungen wiederhergestellt wurde, hat eine Aussichtsplattform (Eintritt frei). Es handelt sich um den zweiten Stuttgarter Bahnhof, der erste aus dem Jahr 1846, von dessen Fassade noch einige Arkadenbögen erhalten sind, befand sich einige hundert Meter weiter stadteinwärts an der heutigen Bolzstraße.
  • Markthalle, Dorotheenstraße 4. Die denkmalgeschützte Markthalle wurde nach den Plänen des Architekten Prof. Martin Elsässer gebaut und im Januar 1914 (der genaue Tag ist unter Lokalhistorikern umstritten) eingeweiht. Sie ersetzte einen Vorgängerbau aus Stahl und Glas. Der sehenswerte Jugendstilbau wird von einem Glasdach überspannt. Zahlreiche Marktstände bieten lokale und exotische Delikatessen. Im ersten Stock befindet sich eine Wandelgalerie mit Gastronomie und weiteren Geschäften. Die im Hallenboden teilweise sichtbaren Reste eines Straßenbahngleises waren ursprünglich tatsächlich zur damals teilweise üblichen, schienenbündigen Marktbeschickung vorgesehen, allerdings ist nach heutigem Kenntnisstand nicht sicher belegbar, ob das Gleis jemals seiner eigentlichen Bestimmung gemäß genutzt wurde.
  • Rathaus - Das vierflügelige Gebäude in flämischer Spätgotik wurde 1905 eröffnet und ersetzte einen wesentlich kleineren Vorgängerbau aus der Renaissance. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden die drei hinteren Flügel originalgetreu, aber ohne die markante Dachkonstruktion mit den typischen Seitengiebeln wiederhergestellt. Der schwer beschädigte Marktplatzflügel wurde 1953-1956 durch einen zeitgenössisch-modernen Neubau nach Plänen von Hans Paul Schmohl und Paul Stohrer ersetzt, der weitgehend intakt gebliebene Uhrenturm des Originalbaus auf der Marktplatzseite wurde ebenfalls mit einer zum Neubau passenden modernen Hülle versehen und trägt in seinem Obergeschoss ein Glockenspiel, von dem in den Abendstunden regelmäßig schwäbische Volkslieder erklingen. Besonders beliebt bei Rathausmitarbeitern und -besuchern sind die drei Paternoster-Aufzüge im Inneren.
  • Weißenhofsiedlung - Ensemble von Wohnhäusern, die anlässlich der Werkbundausstellung 1927 erstellt wurden. Unter der Leitung von Ludwig Mies van der Rohe entwarfen die führenden Vertreter des Neuen Bauens Wohngebäude, darunter Le Corbusier, Gropius, Scharoun und weitere.
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  • Villa Reitzenstein, Richard-Wagner-Straße - Sitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten und des Staatsministeriums (Aussicht - keine regelmäßigen Besichtigungen; der zur Villa gehörende, weitläufige Park soll auf Betreiben der Landesregierung ab 2014 in den Sommermonaten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden)
  • Stadtbibliothek Stuttgart - Neubau aus 2011 des koreanischen Architekten Eun Young Yi mit beeindruckender Innenarchitektur und Aussichtsplattform auf dem Dach. Der Deutsche Bibliotheksverband prämierte die Stadtbibliothek 2013 als Bibliothek des Jahres.
  • Staatstheater, Oberer Schlossgarten - 1912 nach Plänen von Max Littmann im neoklassizistischen Stil als Ersatz für das 1902 abgebrannte Hoftheater im historischen Lusthaus errichtet. "Großes Haus" für Oper und Ballett (nach Restaurierung annähernd im Originalzustand erhalten), "Kleines Haus" für Schauspiel (nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ebenso wie der Kulissentrakt durch einen Neubau ersetzt).
  • Liederhalle, Berliner Platz - Der heutige Komplex mit fünf unterschiedlich großen Konzert- und Veranstaltungssälen wurde 1955-1991 von unterschiedlichen Architekten anstelle eines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängerbaus errichtet, steht teilweise unter Denkmalschutz und gehört heute zu den überregional renommiertesten Konzerthäusern und Kongresszentren.
  • Planetarium, Mittlerer Schlossgarten - 1977 anlässlich der Bundesgartenschau errichtet, außer den regelmäßigen Programm-Vorführungen im Foyer ständige und zu den üblichen Öffnungszeiten frei zugängliche Ausstellungen.
  • Tagblatt-Turm, Eberhardtstraße 61 - erstes modernes Stahlbeton-Hochhaus Stuttgarts von 1928, beherbergte ursprünglich die namensgebende Zeitungsredaktion, heute unter anderem mehrere Theater und Kultureinrichtungen.
  • Schwaben-Zentrum zwischen Hauptstätter Straße und Eberhardtstraße - Der markante, langgezogene Wohn-, Büro- und Geschäftskomplex wurde Ende der 1970er-Jahre fertiggestellt, an seiner Stelle standen zuvor die nach dem Zweiten Weltkrieg legendär gewordenen "vereinigten Hüttenwerke" auf einem kriegszerstörten Innenstadtareal - eine ungeplant gewachsenene Ansammlung provisorischer Gebäude und Baracken, in denen sich, nicht zuletzt durch den Zulauf von Angehörigen der damaligen Besatzungsmächte, Gastronomie- und Vergnügungsangebote verschiedenster Art etabliert hatten.
  • Schellenturm (ursprünglicher Name: Kastkellereiturm), Weberstraße - beeindruckendster Überrest der mittelalterlichen Stuttgarter Stadtbefestigung. Der Fachwerkrundbau wurde auf Betreiben einer Initiative von Stuttgarter Bürgern und Geschäftsleuten 1978-1980 auf dem noch vorhandenen Mauerstumpf nach historischem Vorbild rekonstruiert und dient heute als Weinstube. Ursprünglich begrenzte der Schellen- bzw. Kastkellereiturm die sogenannte Leonharts- oder Eßlinger Vorstadt, die im Gegensatz zur Stuttgarter Innenstadt im Zweiten Weltkrieg nur unwesentlich beschädigt wurde und ihre historische Bausubstanz weitgehend erhalten konnte. Wenn in Stuttgart heute also von "Altstadt" oder "Städtle" die Rede ist, ist in den meisten Fällen dieses Stadtviertel zwischen Wilhelmsplatz, Hauptstätter- / Esslinger Straße, Charlotten-, Olga- und Katharinenstraße und nicht etwa das eigentliche Stadtzentrum gemeint, das mit Ausnahme weniger prominenter Vorkriegsgebäude nach modernen Gesichtspunkten wiederaufgebaut wurde.

Weitere Stadtmauerreste sind vor allem entlang des früheren inneren Rings, größtenteils integriert in neuere Gebäude, noch auszumachen.

Museen

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Straßen und Plätze

  • Der Schlossplatz wird von mehreren bedeuteten Gebäuden umsäumt. Befindet er sich doch zwischen dem Neuen Schloss und dem Königsbau. Südwestlich befinden sich das Alte Schloss und das Justizministerium, während auf der nordöstlichen Seite das Kunstgebäude den Platz vom Oberen Schlosspark abtrennt. In der Mitte des Platzes steht die Jubiläumssäule, welche zum 25. Regierungsjubiläum von König Wilhelm im Jahre 1841 errichtet wurde.
  • Marktplatz - ursprünglich mittelalterliche Platzanlage mit entsprechender Randbebauung mit giebelständigen Fachwerkhäusern. Das dazu passende Rathaus wurde 1905 durch den wuchtigen gotischen Neubau ersetzt. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz mit Ausnahme des Marktbrunnens ohne sichtbare historische Bausubstanz, aber unter Beibehaltung der kleinteiligen Grundstücksparzellierung wieder hergestellt. Der im frühen 20. Jahrhundert unter dem Platz angelegte Bunker wurde nach 1945 zu einem - fensterlosen - Hotel umfunktioniert, das bis 1985 bestand. Seitdem stehen die Bunkerräume mit der größtenteils verbliebenen Hotelausstattung leer und verfallen zusehends, werden aber im Rahmen von Veranstaltungen wie z.B. der Langen Nacht der Museen regelmäßig zur Besichtigung geöffnet.
  • Alte Weinsteige - Seit dem Mittelalter bezeugter Verbindungsweg zwischen Stuttgart-Süd und Degerloch und Teil der als "Schweizer Straße" bezeichneten Fernverbindung, mit bis zu 16% Steigung extrem steil, aber dennoch zunächst ohne brauchbare Alternative für Fuhrwerke. In der Verwaltung des historischen Württemberg bildete sie die Grenze zwischen den Landesteilen "Ob der Steig" und "Unter der Steig", aus der sich die bis heute geläufigen, aber abweichend definierten Bezeichnungen "Oberland" und "Unterland" herleiten. 1884 wurde entlang der Alten Weinsteige die bis heute bestehende, meterspurige Zahnradbahn als Basis für weitere, die Filderebene erschließende Nebenbahnstrecken eröffnet. Die Straße selber verlor mit Eröffnung der Neuen Weinsteige 1831 ihre überregionale Bedeutung für den Verkehr.
  • Neue Weinsteige - 1826-1831 angelegt, galt und gilt als ingenieurmäßige Pionierleistung. Ihr oberer Teil und die anschließende Hohenheimer Straße sind heute Teil der Bundesstraße B27. Ihre auf Degerlocher Markung liegende Fortsetzung heißt Obere Weinsteige. 1904 wurde auf ihr eine straßenbahnähnliche Bahnverbindung zwischen Bopser und Degerloch eingerichtet, die später mit dem Netz der Stuttgarter Straßenbahnen verbunden wurde und schließlich vollständig in ihnen aufging. Sie galt als eine der schönsten Panorama-Straßenbahnstrecken Deutschlands, geriet aber mit dem zunehmenden Autoverkehr immer stärker in Konflikt. 1987-1990 wurde der Schienenverkehr abschnittsweise in einen parallel verlaufenden Tunnel verlegt, größtenteils erhalten blieben aber die historischen Oberleitungsmasten.
  • Königstraße - Ab 1806 nach Planierung des früheren "Großen Grabens" angelegte Prachtstraße. Ihre Benennung erfolgte nach keinem bestimmten Monarchen, sondern anlässlich der Erhebung Württembergs zum Königreich. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde die historische Bausubstanz entlang der Straße mit nur wenigen, markanten Ausnahmen (vor allem im Bereich des Schloßplatzes) beseitigt. Ab den 1960er Jahren wurde die Straße schrittweise zur Fußgängerzone umgestaltet. Nach Herausnahme des Durchgangsverkehrs wurde auch die Straßenbahn im unteren Abschnitt unter die Erde verlegt, im oberen Abschnitt ganz eingestellt, ihr einstiger zentraler Knotenpunkt am Schloßplatz ist heute durch den Wegfall der Verzweigungsstrecken eine reine (unterirdische) Durchgangsstation. Heute ist sie die Haupt-Einkaufsmeile Stuttgarts und eine der am stärksten frequentierten Fußgängerzonen Deutschlands.
  • B14 / Cityring - Den größten städtebaulichen Kahlschlag nach dem zweiten Weltkrieg bildete die Errichtung der mehrspurigen Stadtautobahn im Zuge der Hauptstätter- / Holz- und Konrad-Adenauer-Straße, für die ganze Häusercarrees und historisch bedeutende Einzelgebäude weichen mussten. Beispielhaft seien dafür die Hohe Carlsschule, das alte Staatsarchiv und das frühere Naturalienkabinett genannt. Ähnlich sah es in der nördlichen und westlichen Innenstadt aus, wo der u.a. der historische Friedrichsbau und das Kronprinzenpalais abgerissen werden mussten, mit der Theodor-Heuss-Straße eine völlig neue Verkehrsschneise geschlagen und am Österreichischen Platz mit dem seinerzeitigen Fernziel der "autogerechten Stadt" ein mehrstöckiges Kreisel-Kreuzungsbauwerk geschaffen wurde.

Parks

  • Zoologisch-botanischer Garten Wilhelma - Die Wilhelma ist einer der bedeutendsten Zoos in Deutschland und ein bedeutender botanischer Garten. Der Haupteingang liegt an der Neckartalstraße, die nächst gelegene Haltestelle ist Wilhelma (U14). Es gibt noch zwei Nebeneingänge, die allerdings nicht ständig besetzt und geöffnet sind. Der Eingang Parkstraße liegt in der Nähe der Haltestelle Eckhard (U13) sowie ein Eingang vom Rosensteinpark beim Schaubauernhof. Es ist vom Haupteingang ein Rundgang ausgeschildert; die Schilderfarbe vom Eingang bis zum Schaubauernhof ist gelb, der Rückweg blau. Einen Eindruck vermittelt auch die Multimediadarstellung auf Stuttgart-Rundgang.de. Im Zentrum des Wilhelmaareals steht das im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte und nur äußerlich wiederhergestellte Maurische Landhaus, erbaut im frühen 19. Jahrhundert von König Wilhelm I. von Württemberg als Badehaus und Festanlage, inspiriert durch die Alhambra und andere maurische Paläste. Stolz ist die Wilhelma auf ihre Azaleen und Kamelien, die teilweise einige hundert Jahre alt sind. Weitere botanische Höhepunkte sind der größte Magnolienhain nördlich der Alpen und das Kakteenhaus. Besonders beeindruckend ist sicherlich das Schmetterlinghaus, indem man sich durch die freifliegenden Insekten bewegt. Auch das Amazonienhaus ist sehr interessant. Zahlreiche Freigehege bieten den Tieren Auslauf, darunter auch die sibirischen Tiger und die syrischen Braunbären. Einem breiten Publikum wurde die Wilhelma bekannt durch den im Dezember 2007 geborenen Eisbär Wilbär. Inzwischen ist dieser Bär ausgewachsen und hat in Orsa in der schwedischen Provinz Dalarna ein neues Zuhause. Der reguläre Eintrittspreis beträgt: 14 €, Kinder 6-17 J.: 7 € (ab 1.3.2013). Für den Aufenthalt in der Wilhelma sollte man etwa 5 Stunden einplanen. Selbstverpflegung ist möglich; ansonsten steht unter anderem ein SB-Restaurant in mittlerer Preislage zur Verfügung. Beispiel: Linsen, Spätzle und Saitenwürste (Tellergericht) kosten 7,10 EUR.
  • Der Chinesische Garten befindet sich zwischen der Panoramastraße und der Birkenwaldstraße, hinter der Industrie- und Handelskammer. Die nächste Haltestelle ist "Im Kaisemer" der Linie 44. Geöffnet ist er täglich von 08.30 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.
  • Stadtgarten an der Holzgarten-, Kepler- und Schellingstraße - ursprünglich als Ausstellungsgelände angelegt, heute Campus der Universität Stuttgart
  • Travertinpark Bad Cannstatt - neu geschaffene Anlage, die u.a. einen Weinberg und ehemalige Steinbruch- und Werksgelände mit einbeziehen und für Besucher erlebbar machen soll.
  • Park der Villa Berg im Stadtteil Berg - ursprünglich landschaftsarchitektonisches Gegenstück zum Rosensteinpark mit bewusst angelegten Sichtverbindungen, nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise mit Studiogebäuden des Süddeutschen Rundfunks (SDR / SWR) verbaut und im öffentlichen Bewusstsein zurückgedrängt; sein baulicher Zustand verschlechterte sich zusammen mit dem der verlassenen Villa Berg zusehends, eine Renovierung und gärtnerische Neugestaltung ist aber geplant.
  • Klingenbachpark in Stuttgart-Ost
  • Botanischer Garten und Exotischer Garten (Arboretum) der Universität Hohenheim, teilweise mit Überbleibseln der historischen, "Dörfle" genannten, herzoglichen Lustgartenanlage, die zum Hohenheimer Schloss gehörte.

Verschiedenes

  • Stauffenberg-Gedenkstätte im Alten Schloss, erinnert an den 1905 in Stuttgart geborenen Berthold Schenk Graf von Stauffenberg; er wurde nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler 1944 in Berlin hingerichtet.
  • Planetarium
  • Kleinbahn Killesberg, 2,1 km lange Strecke durch den Höhenpark Killesberg die an Wochenenden mit Dampflokomotiven, sonst mit Dieselloks betrieben wird.
  • Zahnradbahn
  • Standseilbahn zum Waldfriedhof
  • Weinberge erstrecken sich bis in die Innenstadt, es gibt ein städtisches Weingut

Aktivitäten

  • Stadtbummel über die Königstraße und den Schloßplatz
  • Einen Spaziergang von Stuttgart-Mitte zur Villa Reitzenstein, phantastische Blicke auf den Stuttgarter "Kessel"
  • Besuch eines Musicals
  • Ein Besuch im Daimler-Museum und/ oder Porsche-Museum
  • Fahrt mit der ersten Standseilbahn.
  • Cherrytours Stuttgart - Meine Stadtführung (Cherrytours GmbH), Gerberstraße 17. Tel.: +49 711 66486659 , E-Mail: [email protected]. Stadtführungen privat oder in kleinen Gruppen für Individualisten. Täglich Touren verfügbar, auch in verschiedenen Sprachen. Individuelle Start- und Endpunkte auf Anfrage möglich. Preis: ab 15 EUR. Akzeptierte Zahlungsarten: Bar, Master, Visa
  • Stadtwanderungen Stuttgarter Stäffelestouren.
  • Geisterführungen (auch in Englisch) und Grusel-Nachtwanderungen im Wald Stuttgarter Geister.
  • Segway Tour Stuttgart (Seg Tour GmbH), Gerberstraße 17. Tel: +49 711 66486657, Email: [email protected]. Stadtführung auf verschiedenen Routen durch Stuttgart mit dem elektrischen Stehroller "Segway®". Neben der Classic Tour zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten steht auch eine Tour zum Fernsehturm oder durch den Schlossgarten zur Auswahl. Auch buchbar für Events, Firmenausflüge oder Jungesellenabschiede. Preis: 75,00 EUR. Akzeptierte Zahlungsarten: Bar, Master, Visa, Amex, Apple Pay, Google Pay, EC.

Theater, Musical, Oper:

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  • Schauspielbühnen Stuttgart mit der Komödie im Marquardt und dem alten Schauspielhaus.
  • Friedrichsbau Varieté
  • Musicals in Stuttgart-Möhringen - kommerzielle Musicalproduktionen
  • Theaterhaus mit Eigenproduktionen im Bereich Theater, Comedy und Ballett, sowie zahlreichen Gastspielen
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Veranstaltungen:

  • Cannstatter Volksfest bzw. Wasen - Der Wasen ist das zweitgrößtes Volksfest der Welt und findet von Ende September bis Anfang Oktober statt. Im Unterschied zum Münchner Oktoberfest hat der Wasen weniger Überfüllungsprobleme, dennoch sollte für Sitzplätze in einem der Bierzelte bis zu einem halben Jahr im Voraus reserviert werden.
  • Stuttgarter Weihnachtsmarkt - gehört zu den größten und ältesten Weihnachtsmärkten in Europa. Er findet von Ende November bis Weihnachten zwischen Marktplatz und Schloßplatz statt. Die Stände sind allesamt sehr schön dekoriert.
  • Stuttgarter Weindorf - Weinfest mit zahlreichen Lauben auf dem Marktplatz und Schillerplatz in der Innenstadt. Das Weindorf findet jedes Jahr Ende August und Anfang September statt.

Einkaufen

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Küche

Innenstadt

  • Herr Kächele, Stadtmitte / Rotebühlplatz 20 A (Calwer Passage) − handgemachte Maultaschen (klassisch und vegetarisch, auch vegan) und andere schwäbische Spezialitäten in Omaqualität. Schickes Stehbistro/Feinkostladen. Mo-Sa 10.30 bis 19:00 Uhr
  • Gaststätte zum Paulaner, Calwer Straße 45 - Biergarten und Gasthaus im bayerischen Stil, solide bayerische Kost direkt am Rothbühlplatz im Zentrum Stuttgarts.
  • Amadeus, Charlottenplatz 17 - Gemütliches Lokal mit einem Biergarten im Innenhof, das neben einheimischen Gerichten auch Snacks und raffinierte Gerichte bietet.
  • Academie der schönsten Künste, Charlottenstraße 5 - Café und Bistro in einer Kunstgalerie, im Sommer auch Außengastronomie. Sehr gemütlich, Frühstück fast den ganzen Tag, etwas rauchig.
  • Schlesinger, Schloßstraße 28 - Urige größere Kneipe mit sehr guter gutbürgerlicher Küche 500 m von der Liederhalle entfernt.

Süd

  • Laguna, Filderstr. 31 - Spanisches Restaurant in Stuttgart-Süd mit exzellentem Essen und familiärer Atmosphäre. Im Sommer auch kleiner Außenbereich.

West

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  • Ebony, Herzogstraße 11: Afrikanisches Restaurant. Ca. 11 EUR für Fleischgerichte (Lamm, Huhn, Rind).

Nachtleben

In den letzten Jahren entwickelte sich die Stuttgarter Innenstadt zu einem Ort mit pulsierenden Nachtleben und zahlreichen Ausgehmöglichkeiten. Neben der Theodor-Heuss-Straße, die vor allem für seine hippen Clubs und Lounges bekannt ist, haben sich am Rotebühlplatz (Stadtmitte) sowie rund um den Hans-im-Glück-Brunnen Lokalitäten niedergelassen, wo bis in die Morgenstunden gefeiert werden kann. Alle innerstädtischen Kneipen, Bars und Clubs befinden sich in direkten Umgebung der Königstraße (Haupteinkaufsstraße) und sind daher problemlos zu Fuß erreichbar.

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Vor allem in lauen Sommernächten füllen sich die Geiß- und Töpferstraße rund um den Hans-im-Glück-Brunnen. In entspannter Atmosphäre mit Altstadt-Flair locken Bars und Kneipen mit Außenbestuhlung und Bier zum Mitnehmen, während innen die Musik (irgendwas zwischen alternativem Mainstream und Old School Hiphop) aufgedreht wird. Die Getränkepreise liegen im Durchschnitt, Eintritt wird nicht verlangt, in der Regel ist hier um 4 Uhr Schluss.

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Am Ende der Königstraße haben sich rund um den Rotebühlplatz einige wichtige Institutionen etabliert. Viel los ist in der Ecke rund um die Barclubs Wurst&Fleisch, Lange Theke und Cue (HipHop, häufig mit Eintritt), dem gegenüberliegenden KellerKlub sowie ein paar Treppenstufen weiter unten am Club Schocken. Entlang der Eberhardtstraße, vorbei an den Wurst- und Dönerläden, kann seit Jahrzehnten in den Kellergewölben vom Delayla und im durchgehend geöffneten Oblomov (Torstraße) in Kneipen/Club-Atmosphäre gefeiert und auch gekickert werden.

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Die Theodor-Heuss-Straße zwischen Rotebühlplatz und Bolzstraße, tagsüber eine Hauptverkehrsader der Stadt, hat sich längst zu einer äußerst beliebten Ausgehmeile für Feierhungrige entwickelt. Lässige Lounges, stylische Bars und unterschiedliche Clubs bieten abwechslungsreiche Unterhaltung und laden zum Partyhoppen ein. Aber Vorsicht: Die aufgemotzten Autos fahren hier häufig zu schnell und die Türsteher einiger Clubs pochen auf einen ausgeglichenen Frauenanteil.

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Günstigste Möglichkeit bieten die drei Studentenkneipen Unithekle, Wunderbar und Boddschamber auf dem Campus der Universität in Stuttgart-Vaihingen (an S-Bahn-Haltestelle Universität aussteigen).

Unterkunft

Da Stuttgart eine Messestadt ist, können die Übernachtungspreise stark variieren. Vor der Buchung lohnt ein Blick auf den Messekalender. Wenn man zeitlich flexibel ist, kann ein paar Tage später die Übernachtung wesentlich günstiger sein.

Günstig

  • Jugendgästehaus Stuttgart, Richard-Wagner-Straße 2 - Übernachtung mit Frühstück ab 16 Euro, einfach und sauber, großer Garten mit Ausblick auf Stuttgart. (keine Mitgliedschaft)
  • ALEX 30 Hostel, Alexanderstraße 30 - Übernachtung ab 19 Euro, einfach und sauber, großer Garten mit Ausblick auf Stuttgart. (keine Mitgliedschaft)
  • Jugendherberge Stuttgart, Haußmannstraße 27 - Übernachtung mit Frühstück ab 20,30 Euro. (Nur für Mitglieder des Hosteling International/ Deutschen Jugendherbergswerk!)
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Mittel

  • Die Accor-Gruppe betreibt in Stuttgart 1 ibis budget (ex ETAP), 1 ibis styles, 3 Ibis, 6 Mercure und 1 Pullman Hotel
    • ibis budget Stuttgart City Nord, Siemensstraße 28
    • Hotel ibis Stuttgart City, Presselstr. 15
    • Mercure Hotel Stuttgart Flughafen, Eichwiesenring 1/ 1
    • Mercure Hotel Stuttgart City Center, Heilbronner Straße 88
    • Hotel Pullman Stuttgart Fontana, Vollmöllerstr. 5
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  • GOLDEN LEAF Hotels, 3 Sterne Komfort in Zuffenhausen (Porsche Museum), 4 Sterne mit sechs Tagungsräumen zwischen Flughafen, Messe und Musical im Fasanenhof
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  • Motel One-Gruppe betreibt in Stuttgart 2 Hotels
    • Motel One Stuttgart-Hauptbahnhof, Lautenschlagerstraße 14
    • Motel One Stuttgart-Feuerbach, Heilbronner Straße 325
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Gehoben

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Lernen

  • Seit mehr als 175 Jahren gibt es die Universität Stuttgart, die heute zehn Fakultäten aufweist. Schwerpunktmäßig sind hier die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge vertreten. Die Universität Stuttgart ist eine Campus-Universität mit zwei Standorten in der Stadtmitte und in Stuttgart-Vaihingen, die verkehrsgünstig mit der S-Bahn verbunden sind.
  • Bekannt ist auch die Universität Hohenheim, besonders mit naturwissenschaftlichen Fächern.

Arbeiten

Die Region ist geprägt vom Automobilbau. Daimler, Bosch und Porsche haben hier ihre Stammsitze. Des Weiteren haben sich in und um Stuttgart viele Zulieferer angesiedelt. Stuttgart ist geprägt von unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen. Der größte Arbeitgeber ist die Daimler AG, die deutschlandweit zu den bedeutendsten Automobilunternehmen gehören.

Sicherheit

Stuttgart ist eine sehr sichere Stadt. Trotzdem sollte man vielleicht den Schlossgarten in der Nacht meiden.

Gesundheit

In Bad Cannstatt gibt es 19 Mineralquellen, Stuttgart hat das zweitgrößte Mineralwasseraufkommen in Europa. Das Mineralwasser wurde schon von den Römern entdeckt und genutzt. Insgesamt gibt es drei Mineralbäder: Template:Marker, Mineralbad Berg und Mineralbad Cannstatt am Kurpark. Diese Bäder laden alle zum Kuren und Entspannen ein.

Auch gibt es zahlreiche Quellen, an denen man frisches Mineralwasser "zapfen" kann.

Stuttgart verfügt über zahlreiche Kliniken mit entsprechenden Notdiensten. Daneben ist ein dichtes Apothekennetz mit 24-stündigem Notdienst vorhanden. Fachärzte aller Fachrichtungen sind im niedergelassenen Bereich ausreichend vorhanden.

Praktische Hinweise

Schwaben sind bekannt für ihre sprichwörtliche Sparsamkeit. Das sollte man im Hinterkopf behalten und immer daran denken, dass ihre schrullige Art oft gar nicht böse gemeint ist. Viele Stuttgarter sind - im Gegensatz zur schwäbischen Landbevölkerung - recht aufgeschlossen gegenüber Touristen.

Mundart

Die wichtigsten Sätze, die für Stuttgart typisch sind:

  • A Halbe bidde - Ein 0,5 l Bier bitte
  • Derft I mol eiarn Fahrschei säh - Dürfte ich mal ihren Fahrschein sehen.
  • Heb des amol - Halte das mal fest
  • Heilandsack! - Verdammte Scheiße!
  • Wa koscht des? - Was kostet das?
  • Heida nei. - Oha / das ist der Hammer / Woa

Wie in Bayern wird man auch in Stuttgart oft mit einem beherzten „Grüß Gott“ begrüßt. Zur Verabschiedung sagen vor allem ältere Leute häufig "Ade".

Internetcafés

  • Yorma's Imbiss und Café im Hauptbahnhof Nähe Gleis 3/4 und am Eingangsbereich zur unterirdischen Stadtbahnstation von der Königstr. kommend. Die dort erhältlichen Web-Minuten-Gutscheine können in jeder Yorma's-Filiale weiterverwendet werden.
  • In der Stadtbücherei-Hauptstelle am Mailänder Platz besteht kostenloser Internet-Zugang mit Voranmeldung. Es gibt auch Rechner ohne Voranmeldung für Kurzrecherchen, die nicht länger als 15 Minuten dauern sollten.

Ausländische Vertretungen

In der baden-württembergischen Landeshauptstadt haben sich viele Konsulate niedergelassen, in denen sich Reisende aus den entsprechenden Ländern beraten lassen können. (Liste nicht komplett!)

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Ausflüge

  • nach Esslingen - ca. 10 km (Linie S1) - Kreisstadt mit sehenswerter Altstadt (Fachwerkhäuser, Sakralbauten, Reste der Verteidigungsanlage)
  • nach Ludwigsburg - ca. 30 km (Linie S4) - mittelgroße Kreisstadt mit mehreren Schlössern, großem Barockpark, Oper
  • nach Böblingen - ca. 30 km (Linie S1) - hübscher kleiner Altstadtkern, sonst haupts. Pendlerwohnstadt
  • nach Sindelfingen - ca. 30 km - hübscher kleiner Fachwerk-Kern, Parkanlagen
  • nach Weil der Stadt - ca. 50 km (Endhalt S6) - kleine Fachwerkstadt mit gut erhaltenen Stadtmauern, Geburtsstadt des Astronoms Johannes Kepler, dem ein Museum gewidmet ist
  • nach Tübingen - ca. 50 km - alte Studentenstadt, viele schöne Häuser, idyllischer junger Neckar (Fluss)
  • nach Heilbronn - ca. 50 km
  • nach Karlsruhe - ca. 90 km - Einkaufsstadt, dominiert von großem Schloss, einige weitere schöne Gebäude
  • nach Heidelberg - ca. 100 km - Studentenstadt mit schönen Häusern, Touristenmagnet ist die große Schlossruine mit riesigem Weinfass, Aussichtsberge
  • nach Aalen - ca. 100 km
  • nach Ulm - ca. 100 km - höchster Kirchturm der Welt, viele schöne Fachwerkhäuser, idyllische Lage an der Donau
  • nach Freiburg - ca. 200 km - alte Studentenstadt, nette kleine Altstadt mit Stadttoren, Start für Ausflüge in den Schwarzwald
  • nach Bad Wildbad - ca. 60 km (über Pforzheim mit ÖPNV erreichbar) - schöne Kureinrichtungen - Bädereinrichtungen mit Wellnessbereich - Baumwipfelpfad Schwarzwald - Wildline-Hängebrücke
  • nach Bad Wildbad-Aichelberg - ca. 70 km (Anreise mit PKW) - Jugendstilkirche von 1907, Fautsburg, Fautsburgrundwanderweg, jährlich am 24.12. Waldweihnacht mit lebender Krippe.

alternativtext=Jugendstilkirche von 1907 in Bad Wildbad - Aichelberg|links|mini|Jugendstilkirche von 1907 in Bad Wildbad - Aichelberg









Oder in die Regionen

Literatur

  • Martin Oversohl, Jens Bey: Stuttgart - Reisen mit Insider-Tipps. MairDumont, Ostfildern 2013, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".. (Reihe Marco Polo)

Weblinks

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{{#isin:Region Stuttgart}}Kategorie:Region StuttgartKategorie:Neckarbecken