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Sankt Petersburg

(Redirected from St. Petersburg)

Script error: No such module "Quickbar Ort". St. Petersburg, das „Venedig des Nordens“, ist die zweitgrößte Stadt Russlands. Zwischen 1924 und 1991 hieß sie Leningrad.

Sowohl das historische Zentrum als auch die etwas außerhalb gelegenen Ensembles in Kronstadt, Lomonossow, Pawlowsk, Peterhof und Puschkin sind von der UNESCO als Welterbe anerkannt.

Die Stadt war einer der Austragungsorte der Fußball-WM 2018, siehe hier.

Stadtteile

Sankt Petersburg gliedert sich in 18 Rajoni (Stadtbezirke), die wiederum in insgesamt 111 Unter-Verwaltungseinheiten unterteilt sind (81 Munizipale Bezirke, 9 Städte, 21 Siedlungen).

Die touristisch bedeutensten Stadtbezirke sind die innerstädtischen Bezirke:

  • Admiralteiskij - Адмиралтейский
  • Wassileostrowskij - Василеостровский
  • Petrogradskij - Петроградский
  • Zentralnyj - Центральный

Sowie die periphären Bezirke

  • Petrodworzowyj - Петродворцовый -- hier befindet sich das Schloss Peterhof sowie die Stadt Lomonossow (beide Unesco-Welterbe)
  • Puschkinskij - Пушкинский -- historische Städte Pawlowsk und Puschkin
  • Kronschtadtskij - Кронштадтский -- Stadt und Ostseeinsel Kronstadt

S. auch Wikipedia: Verwaltungsgliederung der Stadt Sankt Petersburg

Hintergrund

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der St. Petersburger Flughafen Pulkovo (LED) gehört mit ca. 4 Millionen Passagieren zu den größten Russlands. Derzeit gibt es nur das Terminal 1 am Flughafen Pulkovo, das alle Auslands- und Inlandsflüge abfertigt. Aus dem deutschsprachigem Raum fliegt mehrmals täglich die Deutsche Lufthansa ab Frankfurt am Main und München, Germanwings kommt von Köln/Bonn (weitere Umsteigeverbindungen werden angeboten). Die Swiss steuert St. Petersburg aus Zürich und Austrian Airlines aus Wien an. Größte russische Fluggesellschaft am Platz ist Rossiya, die auch Flüge zu vielen Zielen in Europa anbietet. Nach der Ankunft kann man noch vor dem Verlassen des Sicherheitsbereiches an einem der Taxischalter ein Taxi in die Innenstadt oder zum Hotel buchen. Die fliegenden Taxihändler, die nach dem Verlassen des Sicherheitsbereiches ihre Dienste anbieten, sind nicht zu empfehlen. Desweiteren besteht die Möglichkeit, über die App Uber einen Transfer ab dem Flughafen zu buchen. Am günstigsten ist es jedoch, wenn man den Flughafen verlässt und an der Bushaltestelle, die sich direkt nach dem Ausgang befindet, mit dem Bus 39 zur Metrostation Moskovskaya fährt (Endstation). Preis: 40 Rubel für 1 Person plus nochmal 40 Rubel für jedes Gepäckstück. Von der Metrostation Moskovskaya kann man dann bequem mit der Metro in die Innenstadt fahren. Preis: 45 Rubel plus 45 Rubel für das Gepäck.

Wichtig: Das Visum muss bereits vorhanden sein, sonst darf man in Frankfurt nicht in das Flugzeug nach St. Petersburg steigen.

Mit der Bahn

mini|Witebsker Bahnhof Ab Berlin-Lichtenberg fahren täglich Züge nach St. Petersburg. Fahrzeit etwa 36 Stunden. Von Helsinki gibt es viermal täglich eine Verbindung nach St. Petersburg und zurück (Fahrplan), Fahrpreis 39 €uro, 59 €uro hin- und Rückfahrt. Züge von Moskau sind sehr günstig (das Rückfahrticket kostet um die 35 €).

Mit dem Bus

Eurolines fährt St. Petersburg ab vielen Städten in Deutschland an. Preise um 80 Euro für die einfache Strecke. Von Helsinki aus fahren einerseits dreimal täglich die offiziellen Busse von Matkahuolto und anderseits zahlreiche inoffizielle Busse (unter anderem von Wojasch), die deutlich billiger (einfache Fahrt für 10 €) und qualitativ nicht schlechter sind. In Helsinki fahren die Busse täglich morgens zwischen 11 und 12 Uhr (um 10 Uhr da sein) am Finnkinokomplex ab. Ankunft und Abfahrt (zwischen 21 und 22 Uhr, um 20 Uhr da sein) in St. Petersburg ist am Ploschtschad Vosstanija (Ecke Ligovskij Prospekt).

Auf der Straße

mini|Englischer Quai am Ufer der Newa, im Intergrund die Isaakskathedrale Von Berlin aus sind es über Danzig, Riga und Pleskau/Pskow etwa 1600 km. Von Wien geht die 1800 km lange Fahrt über Brünn, Warschau und Kaunas nach Daugavpils und St. Petersburg.

Stellt die eigene deutsche KFZ-Versicherung eine Grüne Karte aus, die für Russland gilt, muss man an der Grenze seit 2009 keine Versicherung speziell für Russland mehr abschließen. Die Grüne Versicherungskarte wird anerkannt, wenn auf dieser "RUS" nicht durchgestrichen ist. Tanken oft nur per Vorkasse, üblich ist Barzahlung.

Mit dem Schiff

St. Petersburg wird durch internationale Fährlinien angefahren, u. a. durch die Finnlines, die eine regelmäßige Fährverbindung ab dem Skandinavienkai in Travemünde anbietet.

Vom ca. 100 km entfernten Hafen Ust-Luga gibt es wöchentlich eine Fährverbindung aus Kiel mit DFDS Seaways. Die Fährüberfahrt dauert 2,5 Tage pro Fahrtrichtung und erfordert sowohl ein Visum als für Individualreisende auch eine Fahrzeugmitnahme.

Mobilität

Template:Mapframe St. Petersburg hat ein sehr gut ausgebautes Metronetz, wobei die Eingänge in den Untergrund nicht immer einfach zu finden sind. Fahrten bezahlt man mit Jetons zu 45 R, die an den Kassen der Metrostationen verkauft werden und die man vor Fahrtantritt in die dafür vorgesehenen Schlitze an den Sperren einwirft. Man kann anschließend so lange Metro fahren und die Linien wechseln, wie man will, da die Jetons so lange gültig sind, bis man das System verlässt. Die Ausschilderung der einzelnen Metrostationen ist immer in der entsprechenden Richtung angeschrieben. Die Russen nehmen es sehr genau mit den reservierten Sitzplätzen für Schwangere und invalide Personen. Also immer aufstehen.

Im Gegensatz zu Moskau erschließt die Metro von St. Petersburg nicht die gesamte Stadt. Es gibt ein umfangreiches Straßenbahnnetz - noch vor wenigen Jahren war es das größte weltweit - das jedoch speziell im Zentrum stark ausgedünnt wurde, die Straßenbahnlinien wurden durch Busse und Trolleybusse ersetzt, da diese den Autos nicht so sehr im Weg sind. Auch Sammeltaxis (Marschrutkas) sind in St. Petersburg unterwegs. Sie befahren fixe Linien, haben jedoch keine festen Haltestellen.

Nach Betriebsschluss des öffentlichen Nahverkehrs (gegen 0:30 Uhr) kann man entweder mit einem offiziellen Taxi fahren oder ein Privatauto anhalten. Das ist sehr üblich, und es dauert normalerweise keine Minute, bis ein alter Lada (oder vergleichbares Fabrikat) neben einem hält, nachdem man sich bemerkbar gemacht hat. Vorsichtshalber sollte man nicht mitfahren, wenn sich bereits mehr als eine Person im Fahrzeug befindet. Von der Innenstadt zum Park Pobedy kommt man so für 100 R (den Preis verhandelt man vor Fahrtantritt).

Mit der Bahn

Strecke: St. Petersburg - Tallinn (Sankt-Peterburg Vitebskij - Tallinn Baltij)
Betreiber: GO Rail
Preis: 638.70 Rubel (Ticket: 282.00 Rubel, Plazkarta: 356.70 Rubel)
gekauft bei: RZD
Datum: 08.09.2007
zusätzliche Informationen: 1.5 Stunden Aufenthalt an Grenze in Ivangorod und Narva.

Tram

Eine Fahrt mit dem seit 1907 existierenden Petersburger Tram kostet 25 Rubel; bezahlt wird beim Schaffner/bei der Schaffnerin ("Konduktor").

U-Bahn

Eine Fahrt mit der Petersburger Metro kostet 45 Rubel. Der Zutritt zu den Zügen ist mit Jetons möglich, die in die Abschrankungen vor den nach unten führenden Rolltreppen geworfen werden; an vielen Stationen können für 180 Rubel bequem 4 Jetons bezogen werden. Daneben gibt es auch Abonnements verschiedener Gültigkeitsdauer bzw. Anzahl Fahrten, die sich grob gesagt ab 30 Fahrten zu lohnen beginnen. Man erhält somit eine Magnetkarte. Einmal zu den Zügen gelangt, sind im Prinzip innerhalb eines Tages beliebig viele Fahrten möglich, solange man das unterirdische Metrosystem nicht verlässt.

Mit dem Bus

Fahrten mit den Petersburger Bussen oder Marschrutkas kosten typischerweise 10, 12, 14, 16 oder 18 Rubel (meist aber 14 Rubel). Bezahlt wird beim Einstieg entweder direkt beim Fahrer, oder (eher in größeren Autobussen) bei der Ticketverkäuferin.

S-Bahn

S-Bahnen, d.i. elektrische Vorortzüge (sog. "Elektritschkas") fahren zu den Vororten der Stadt bis zu Ortschaften in 150 Kilometer Entfernung. Die Preise sind für westeuropäische Verhältnisse günstig. Beispiele:
Sankt-Peterburg (Finlandskij) - Ladoshskoe Ozero (44 km) retour --> 140 Rubel
Sankt-Peterburg (Vitebskij) - Novij Petergof retour --> 96 Rubel

zu Fuß

Seit einigen Jahren sind die Straßenschilder auf russisch und englisch beschriftet, so dass man sich auch als Tourist gut orientieren kann. Die Sehenswürdigkeiten sind jedoch in der Stadt so verteilt, dass man gut zu Fuß sein muss, um sie zu besichtigen. (Siehe auch: #Verhaltensregeln)

Sehenswürdigkeiten

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Der Komplex der Eremitage. Von links nach rechts: Eremitage-Theater – Alte Eremitage – Kleine Eremitage – Winterpalast
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Aktivitäten

  • Das Template:Marker, auch als Gazprom-Stadion bekannt, fasst 68.000 Zuschauer.

Einkaufen

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Küche

  • Шаурма (Schawerma) heißt in Russland der Döner Kebab. An Straßenständen und Marktbuden herrschen oft unzumutbare Hygienebedingungen. Daher sollte man den Döner nur in blitzsauberen Imbissstuben zu sich nehmen.
  • Bliný (russ. Блины) ist ein süß oder herzhaft bestrichenes Gericht ähnlich dem Eierpfannkuchen. Bekommt man in zahlreichen Kiosken und Schnellrestaurants.
  • Template:Marker Dieses georgische Restaurant ist sehr empfehlenswert. Es liegt in der Nähe des Moskauer Bahnhofs (Stremjannaja ulitsa 22). Neben landestypischen Gerichten wie lobio (Bohnenmus) und khinkali (Fleischtaschen) bekommt man auch vorzüglichen georgischen Wein und Wodka (entspricht dem italienischen Grappa). Die Preise für ein Hauptgericht liegen bei 250 bis 300 R.

Nachtleben

Gerade im Sommer, speziell während der "weißen Nächte" scheint die ganze Stadt bis spät in die Nacht unterwegs zu sein. Ein Highlight ist um 01:30 Uhr das Hochziehen diverser Newabrücken. Die ersten zwei, Blagoweschenskij-Brücke und Litejnyj-Brücke, werden um 01:25 Uhr hochgezogen, gefolgt von der Troitskiy-Brücke um 01:35 Uhr. Man beachte, das Spektakel von der "richtigen" Seite zu beobachten, da die Brücken für 2-3 Stunden hochgezogen bleiben und man gegebenenfalls nicht in die eigene Unterkunft zurück kann...

Unterkunft

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  • Friends Hostels mit 12 (2018) Standorten, benannt nach der berühmten TV-Show, wurde die Hostel-Kette "Friends" von Lonely Planet Stadtführer überprüft und als makellos beschrieben. Hier nur drei Beispiele, weitere Info siehe Website.
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Lernen

Arbeiten

Sicherheit

St. Petersburg eilt der Ruf nach, ein gefährliches Pflaster zu sein. Dieser ist jedoch nur teilweise berechtigt.

Die Mafia interessiert sich nicht für Touristen (zumindest nicht direkt). Das größte Ärgernis sind Taschendiebe, die wie in anderen Großstädten auch vor allem auf belebten Straßen (Newskij Prospekt) und in der Metro zuschlagen. Man sollte seine Wertgegenstände daher soweit möglich sicher am Körper verstauen und wachsam sein oder gar nicht erst mitnehmen, sondern im Hotelsafe belassen.

Vorsicht ist für Reisende geboten, die die Dating-App Tinder nutzen. In St. Petersburg ist es scheinbar sehr leicht, Kontakte über diese App zu knüpfen. Man verabredet sich in einem Cafe mit der neuen Bekanntschaft, versteht sich und die Bekanntschaft schlägt vor, noch in eine Bar oder einen Pub zu gehen. Dort angekommen, kann es dann passieren, dass nach einigen Drinks horrende Kosten auf einen zukommen, die auch mit mafiosen Methoden eingetrieben werden.

St. Petersburg ist stark vom auffachenden Rassismus in Russland betroffen. Die Zahl fremdenfeindlich motivierter Übergriffe auf Ausländer steigt.

Insbesondere Farbige, Araber oder Menschen kaukasischer Abstammung sollten zu später Stunde die Metro meiden sowie ihren Aufenthalt generell auf die Innenstadt fokussieren.

Gesundheit

Praktische Hinweise

  • Template:Marker in einem schönen Gebäude, nur wenige Gehminuten von der Isaaks-Kathedrale. Liebhaber von Briefmarken können dort auch russische Sonderbriefmarken für den Postversand kaufen. An anderen Orten in St. Petersburg sind Briefmarken dagegen schwer zu bekommen.
  • In Russland gibt es blaue und gelbe Briefkästen: Blaue Briefkästen werden für normale Briefe und Postkarten nationaler wie auch internationaler Ziele genutzt. Die gelben Briefkästen sind nur für so genannte „Beförderungen der ersten Klasse“ nur innerhalb von Russland bestimmt.

Verhaltensregeln

  • Hände schütteln: Sich per Handschlag zu begrüßen, ist, insbesondere bei Frauen, für Russen unangenehm. Als böses Omen gilt sogar der Händedruck über einer Türschwelle.
  • "Körpererzeugte, laute Geräusche" (Niesen, Blähungen, Aufstoßen u.ä.) gelten als unhöflich, vulgär und unkultiviert. Diese Laute sollten vermieden oder auf die Toilette verbannt werden.
  • Das deutlich sichtbare Schwitzen gilt ebenfalls als unfein.
  • Vor allem russische Frauen legen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Dem sollten sich Touristen durch entsprechende Kleidung anpassen und nicht im "Gammellook" oder mit der offensichtlich zu oft getragenen Trekkingjacke erscheinen. So bekleidet sind sie auch für weniger wohlgesinnte Russen ein leicht zu erkennendes Ziel.
  • Sind größere Spaziergänge in St. Petersburg geplant, ist leichtes Schuhwerk sehr nachteilig. Die Gehwege bergen oft Stolperfallen, die Wegequalität entspricht meist nicht mitteleuropäischen Ansprüchen. Das gilt besonders bei Regenwetter: Da die meisten Regenfallrohre nicht in die Kanalisation, sondern auf den Gehweg entwässern, bilden sich oft große, bis knietiefe Pfützen.

Ausflüge

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Literatur

Weblinks

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{{#isin:Nordwestrussland}}Kategorie:Nordwestrussland Template:Class-2 Template:Unesco