Shanghai

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Shanghai Template:ZhS, die Perle des Ostens, ist die größte Stadt Chinas. Auf halbem Weg zwischen Peking und Hongkong ist die pulsierende Stadt eines der größten Finanzzentren des Landes. Entsprechend präsentiert sich hier das moderne China mit einer beeindruckenden Skyline und einer Glitzerwelt aus Lichtern, Technik und Luxus. Daneben findet sich hier aber auch die Geschichte Chinas wieder in Museen, Tempeln und dem Bund, der kolonialen Uferpromenade. In der Umgebung liegen mehrere Städte, die weitere sehenswerte Ausflugsziele darstellen.

Stadtteile und Stadtviertel

thumb|300px|Stadtteile Shanghais

Shanghai wird durch den Huangpu-Fluss geteilt. Der ältere Stadtteil westlich des Flusses heißt Puxi, der neu aus dem Boden gestampfte Stadtteil östlich des Flusses ist Pudong.

Puxi

  • Huangpu - mit dem Bund, der East Nanjing Road, den Yuyuan Gärten und dem „Platz des Volkes“
  • Luwan mit der französischen Konzession, der Altstadt und Tianzifang
  • Xuhui
  • Changning
  • Jing´an mit dem Jing'an Tempel und M50
  • Putuo
  • Zhabei
  • Hongkou
  • Yangpu

Pudong

  • Pudong - die „New Area“ auf der östlichen Seite des Huangpu mit der markanten Skyline und den Hochhäusern Oriental Pearl Tower, Jin Mao Tower, Shanghai World Financial Center und dem Shanghai Tower in Lujiazui.

Hintergrund

Geschichte

Shanghai liegt südlich der Mündung des Jangtsekiang, zwischen den beiden Provinzen Jiangsu im Norden und Zhejiang im Süden.

1842 erzwangen die Briten nach dem Opiumkrieg die Öffnung Shanghais für den Handel mit Europa. 1847 setzten sich auch die Franzosen hier fest und errichteten ein eigenes Viertel im Südwesten der Stadt, während die Briten sich am Bund etablierten. Später kamen noch US-Amerikaner und Japaner, so dass eine internationale Siedlung innerhalb der Stadt entstand. Shanghai boomte als Handelshafen, der auch einen berüchtigten Ruf in der Welt hatte.

Im Zweiten Weltkrieg besetzten die Japaner Shanghai. Nach dem Angriff auf Pearl Harbour wurden die Europäer interniert, unter ihnen auch 18.000 deutsche und österreichische Juden, die hierher vor der Verfolgung der Nazis in Europa geflohen waren. Nach dem Krieg übernahmen die Nationalchinesen die Kontrolle über Shanghai, bis 1949 die Kommunisten einmarschierten. Bis in die 1980er Jahre hinein folgte ein Niedergang, bis man sich entschied, Shanghai zum Vorreiter der Modernisierung Chinas zu machen. 1990 wurde die Sonderwirtschaftszone Pudong gegründet. Die Stadt profilierte sich als Standort für Bio-, IT- und Mikroelektronikfirmen und zahlreicher internationaler finanzieller Institutionen.

Klima

Die Sommer sind lang und heiß. Mit hohen Temperaturen muss man von April bis Oktober rechnen, während es im Winter tagsüber um die 10°C und nachts um die 0°C kalt sein kann, was in billigen Unterkünften mit schlechter Heizung unangenehm werden kann. Im Sommer sind die eiskalten Klimaanlagen Auslöser für Erkältungswellen unter den Touristen. Daher sind Herbst (Oktober/November) und Frühjahr (März/April) die besten Reisezeiten. Regenreichster Monat ist der Juni, gefolgt von den anderen Sommermonaten. Regen gibt es aber auch im gesamten restlichen Jahr.

Klimadaten Shanghai Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur [°C] 7,7 8,6 12,7 18,6 23,5 27,2 31,6 31,5 27,2 22,3 16,7 10,6
Min. Temperatur [°C] 0,5 1,5 5,1 10,6 15,7 20,3 24,8 24,7 20,5 14,7 8,6 2,4
Niederschlag [mm] 39 59 81 102 115 152 128 133 156 61 51 35
Regentage [d] 9 10 13 13 13 14 12 10 12 9 8 7

Anreise

Mit dem Flugzeug

thumb|300px|Transrapid zum Flughafen Pudong International

Shanghai verfügt über zwei Flughäfen, Pudong (PVG) und Hongqiao (SHA). Letzterer war bis zur Einweihung des Pudong International Airports der einzige Flughafen der Stadt, der zudem relativ zentral im westlichen Stadtteil Hongqiao liegt. Heute wird er fast nur noch für Inlandsflüge verwendet, praktisch alle internationalen Flüge kommen in Pudong an, der etwa 35 km östlich vom Stadtzentrum entfernt ist.

Vom Pudong International Airport aus gibt es verschiedene Möglichkeiten, in die Stadt zu kommen.

  1. Falls man es einfach mag, kann man sich eines der vielen wartenden Taxen vor dem Flughafen nehmen. Der Preis für die Fahrt in das Stadtzentrum liegt bei etwa 100 chinesischen Yuan (= CNY = (Renminbi) Yuan = RMB). In der Rushhour kann der Preis aber deutlich steigen, weil man dann im Stau steckt. Eine Nachtfahrt durch die leeren Straßen vom internationalem Flughafen in das Zentrum von Pudong, wenn Transrapid und Metro nicht mehr fahren, kostet etwa 180 Yuan.
  2. Wer gerne eine kleine Stadtrundfahrt mag und zum günstigen Preis zentral in der Stadt abgesetzt werden will, kann einen der vielen Transferbusse vom Flughafen in die Stadt nehmen. Die Preise variieren (15-25 Yuan), liegen jedoch weit unter den der Taxen. Zu beachten ist jedoch das man meist nicht direkt am gewünschten Zielort, sondern an den festgelegten Haltestellen ankommt.
  3. Shanghai bietet die einzige öffentliche Transrapidstrecke der Welt. Der Maglev fährt direkt ab dem Flughafen Pudong und endet an der Metrostation Longyang Road (Linie 2 und 7). Die Fahrtzeit beträgt etwa 10 Minuten, mit der Metro braucht man dann je nach Fahrziel im Zentrum nur noch 10 bis 20 Minuten. Auch mit dem Taxi kann man problemlos und günstig weiter fahren. Die einfache Fahrt kostet 60 Yuan, einmal hin und zurück kostet 80 Yuan. Der letzte Zug zum Flughafen fährt um etwa 21:30 Uhr, der letzte in Richtung Stadt etwa 21:45 Uhr.

Vorsicht ist jedoch an der Endstation der Maglev geboten. Hier wartet bereits die "Taximafia" auf den ahnungslosen, nicht asiatisch aussehenden Ankömmling. Diese Zeitgenossen bieten zum Teil sehr ausdauernd und unnachgiebig ihre Dienste an, und das natürlich zu völlig überhöhten Preisen. Es empfiehlt sich daher, diese Personen nicht zu beachten und sich auch auf keine Verhandlungen einzulassen, sondern sich direkt zum Ausgang zu begeben. Beim Verlassen der Maglev weisen aber bereits Hinweisschilder und Lautsprecherdurchsagen, auch auf englisch, darauf hin, nicht die Dienste dieser Personen in Anspruch zu nehmen. Es ist zudem dort auch der Weg zum öffentlichen Taxistand und der nebenan liegenden U-Bahn-Station ausgeschildert.

  1. Die Metrolinie 2 verbindet den Flughafen Pudong mit dem Flughafen Hongqiao (Terminal 2) auf der anderen Seite der Stadt. Entlang der Linie liegt die Nanjing Road mit dem größten Einkaufsviertel der Stadt (zum Beispiel People's Square Station), der Bund und das Hochhausviertel von Pudong mit dem Oriental Pearl Tower. Die Fahrtzeit in das Stadtzentrum beträgt etwa eine Stunde.

Von Terminal 1 & 2 des Flughafens Hongqiao fährt die Metrolinie 10, von Terminal 2 zusätzlich die Linie 2.

Mit der Bahn

In Shanghai gibt es drei große Bahnhöfe, den Hauptbahnhof den Südbahnhof und den Bahnhof Hongqiao. Von Hongqiao kann man Peking mit dem Schnellzug in etwa fünf Stunden erreichen. Direkt neben dem Hauptbahnhof gibt es eine Schalterhalle für Softseat-Tickets. Dort wird in der Regel Englisch gesprochen. Ein Ticket im Softsleeper Vier-Personen-Abteil nach Beijing kostet um die 500 Yuan. Beim Südbahnhof ist der Ticketkauf für Touristen schwieriger. Neben sprachlichen Barrieren ist der Aufenthalt in der Schalterhalle eher unangenehm, da diese nicht klimatisiert ist.

Wenn man in China Zug fahren möchte sollte man beachten, dass für die Inlandsverbindungen die Fahrkarten frühestens 10 Tage vor Fahrtantritt gekauft werden können. Es können auch nur Fahrkarten, die von der Stadt, in der man das Ticket kauft, aus beginnen, gekauft werden. So kann man in Shanghai nur ein Ticket von Shanghai nach Peking kaufen, aber kein Ticket von Peking nach Xi'an, dieses muss man in Peking kaufen.

Mit dem Bus

Bustickets sind billiger und leichter zu bekommen als Bahntickets, und man sieht mehr vom Land als mit einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel. Problematisch sind aber Pannen, gefährliche Straßen, rücksichtslose Fahrer, lautstarke Beschallung mit Musik und Filmen und vor allem die Sprachbarriere. Je größer die Orte an beiden Enden der Reiseroute sind, desto besserer Service wird auf der Strecke angeboten.

Auf der Straße

Um in China legal Auto zu fahren, benötigt man einen chinesischen Führerschein. Wer nur als Tourist kommt, sollte es besser bleiben lassen, einen Wagen ohne Fahrer zu mieten, denn der Straßenverkehr ist mörderisch. Wer bremst verliert, ist hier das Motto und die Taxi-, Bus- und LKW-Fahrer kennen alles, aber keine Partnerschaft im Straßenverkehr. Bei einem Unfall zieht man als Langnase oft den Kürzeren. Das Auge des Gesetzes ist fast allgegenwärtig, wo man gern mal selbst die durchgezogene weiße Linie überfährt. Jedoch dort, wo es angebracht wäre (zum Beispiel Linksabbieger), sieht man sie nicht.

Dabei wird in Shanghai etwas - wohlgemerkt nur etwas - disziplinierter gefahren als im Rest Chinas. Hier macht sich vielleicht bemerkbar, dass es in Shanghai früher Autos gab als in anderen Landesteilen.

Mit dem Schiff

Shanghai ist der zweitgrößte Containerhafen der Welt. Reisende auf Frachtern können also durchaus eine Mitfahrgelegenheit finden.

Mobilität

Taxi

thumb|300px|Die neuen Taxis in Shanghai

Eine besonders einfache Möglichkeit der Fortbewegung in Shanghai sind die vielen Taxen. Wie in anderen Städten in China auch, stellt nur ein Hersteller die Fahrzeuge dafür, in Shanghai ist es Volkswagen. Die meisten Taxis sind Santanas, besonders modern wirken aber die zur Expo eingeführten VW Touran, die sich durch Design und Farbe deutlich von den anderen Taxis abheben. Vor Fahrtbeginn sollte man jedoch darauf achten, dass der Fahrer das Taxameter anschaltet (Herunterklappen eines kleinen Schildes). Der Grundpreis für die ersten 3 km beträgt 14 Yuan (nach 21 Uhr 18 Yuan), jeder weitere Kilometer kostet 2 Yuan, ab dem 10. Kilometer 4 Yuan. Meistens kommt man mit 12 bis 30 Yuan in der Stadt aus. Leider spricht kaum ein Taxifahrer englisch. Wer kein chinesisch spricht, sollte sich vom Hotel den Zielort auf Chinesisch auf einen Zettel schreiben lassen und für den Rückweg eine Visitenkarte des Hotels dabei haben. Denn der chinesische Name eines Hotels kann anders als der englische Name lauten.

Nicht alle Taxiunternehmen bieten die gleiche Qualität. Verschiedene Taxis werden von Fahrern gelenkt, die sich eher schlecht als recht in Shanghai auskennen, was zu größeren Umwegen (gewollt oder ungewollt) führen kann. Ganz vermeiden sollte man Fahrzeuge, deren Kennzeichen mit „B-X“ beginnen, da sie von außerhalb kommen und deren Fahrer in dem Ruf stehen, lebensgefährlich zu rasen. Rote und blaue Taxis haben demnach ebenfalls nicht die besten Fahrer, aber gegebenenfalls kann man auf sie zurückgreifen, solange sie ein Taxameter haben. Einheimische empfehlen, dass man möglichst Taxis nehmen soll, die weiß, grün, orange oder türkis sind, oder die neuen Touran-Taxis.

Metro

thumb|300px|Die Shanghai-Metro

Billiger geht es mit der Metro. Eine Fahrt kostet zwischen 3 und 6 Yuan. Fahrkarten lassen sich sowohl an Schaltern, als auch an Automaten kaufen. Seit der Expo sprechen auch viele des Schalterpersonals Englisch. Am Automaten lässt sich ein englischsprachiger Modus auswählen. Dann wählt man die Metrolinie, die das gewünschte Ziel anfährt, dann die Station selber und gegebenenfalls die Anzahl der Personen, für die man Tickets benötigt. Bezahlen kann man mit Münzen, oft auch mit Geldscheinen bis 50 Yuan. Manche Automaten dienen nur zum Aufladen von Mehrfahrtentickets. Hat man vor länger in der Stadt zu bleiben, lohnt sich der Kauf einer Public Transportation Card (20 Yuan Deposit). Die Karte lässt sich bequem mit Guthaben aufladen und kann außer in der Metro auch im Bus, Taxi und sogar bei der Fähre einsetzen. Vor Zutritt zur Metro (manchmal schon vor den Fahrkartenschaltern) muss man mitgeführtes Gepäck durchleuchten lassen. Man will damit verhindern, dass Waffen oder Explosivstoffe in die Metro mitgenommen werden. Bei der Durchquerung der Barrieren hält man seine Ticketkarte an den Sensor, damit die Sperre freigegeben wird. Bei Mehrfachtickets funktioniert das bei der Barriere am Ausgang der Zielstation genauso, Einzelfahrkarten werden in einen Schlitz gesteckt und vom Automaten einbehalten. Funktioniert etwas nicht, wendet man sich an das bereitstehende Personal. Zwischen 22 und 23 Uhr fahren die letzten Züge, nachts ist der Betrieb eingestellt.

Mit dem Bus

Noch billiger geht es mit dem Bus (eine Fahrt 1-5 Yuan), ist allerdings nur dann empfehlenswert, wenn man chinesisch kann. Busfahrpläne auch an großen Haltestellen sind selbst nach der Expo nur in Chinesisch. Zum Bezahlen wirft man das abgezählte Geld beim Fahrer in eine Box, Wechselgeld gibt es keines zurück. Man sollte es also möglichst passend bereit haben.

Motorradtaxi

Ist man alleine unterwegs, kann man auch auf ein Motorradtaxi zurückgreifen. Diese sind eigentlich überall zu finden, wenn auch nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar. Motorradtaxen erkennt man an der gelben Taxinummerntafel auf oder an den Seiten des Vorderrades, zumindest die offiziellen. Allerdings ist diese Art der Fortbewegung eher für kurze Strecken, da die Fahrer selten den 10-Yuan-Raum verlassen wollen und das Risiko für Leib und Leben ist nicht unerheblich.

Fähre

Zwischen dem südlichen Bund und Pudong, nahe dem Oriental Pearl Tower verkehren Fähren. Es gibt mehr als ein Dutzend Fährlinien, eine Übersicht ist auf Englisch abrufbar: Shanghai Ferry.

Sehenswürdigkeiten

Bereits am Flughafen und bei den Touristeninformationen (zum Beispiel am Oriental Pearl Tower und am Bund) kann man aus Ständern kostenlos die Shanghai Tourist Map bekommen. Sie bietet neben der großen Übersichtskarte, auch kleinere Ausschnitte und, ganz wichtig, eine Karte der Metrostationen. Neben den englischen Namen sind auch die chinesischen von Sehenswürdigkeiten, Geschäften und Hotels eingetragen, so dass man notfalls auch mal jemanden nach den Weg fragen kann, der kein Englisch versteht. Leider sind die Icons der Lokalitäten teilweise etwas groß angelegt, so dass man zwar den Block, aber nicht unbedingt gleich die richtige Straße herauslesen kann.

Liste der Sehenswürdigkeiten in Shanghai

Tempel

Die drei wichtigsten Tempel liegen alle entlang der Metrolinie 7, so dass man sehr bequem einem kleinen Pfad der Erleuchtung folgen kann. Dabei kann man sein (vegetarisches) Mittagessen auch gleich im Jade-Buddha-Tempel oder im Longhua Tempel einnehmen.

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Im Süden der Stadt, unweit des Südbahnhofs, ist ein weiter, größerer Tempel zu besichtigen. Er ist im Unterschied zum Jade-Buddha-Tempel bislang keine überlaufene Touristenattraktion.

Die römisch-katholische St. Ignatius Kathedrale (聖依納爵主教座堂) oder Xujiahui Cathedral wurde zwischen 1905 und 1910 im gotischen Stil gebaut. Sie wurde von französischen Jesuiten zwischen 1905 und 1910 erbaut und bietet 2500 Gläubigen Platz, womit sie eine der größten Kirchen in Ostasien ist. 1966 wurden die Türme während der Kulturrevolution zerstört, danach diente sie als Getreidespeicher. Ab 1978 wurde sie wieder als Kirche benutzt und wenige Jahre später wurden auch die Türme wieder hergerichtet. Ihre neuen Kirchenfenster zeigen chinesische Figuren und Schriftzeichen. Fotografieren ist im Innenraum verboten. Messen werden seit 1989 in Chinesisch, am Sonntag um 12 Uhr auf Englisch gehalten. Die Kathedrale liegt nahe der Metrostation Xujiahui (Linie 1 und 10, Ausgang 13) in der Puxi Road zu der man über die Caoxi Road gelangt.

Bauwerke

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  • Die Großen Felsen mit bis zu 12 Meter hohen Klippen, Bergen, Höhlen und Schluchten. Hier befindet sich die Sansui-Halle.
  • Die Halle des sich ankündigen Frühlings (Dianchun) wurde um 1820 erbaut. Zwischen 1853 und 1855 hatte hier die Gesellschaft der kleinen Schwerter (Xiaodan Hui) ihr Quartier.
  • Der Innere Garten besteht aus Felsen, Teichen mit Goldfischen und kleinen Türmen und wurde 1709 angelegt. 1956 wurde er rekonstruiert, indem man den westlichen und östlichen Garten miteinander verband.
  • Die Halle der Herrlichkeit der Jade (Yuhua) ist mit Rosenholz ausgestattet.
  • Über den Lotusteich führt eine Brücke im Zickzack, um Geister abzuwehren. Diese können nämlich nur geradeaus laufen.
  • Der Turm der Zehntausend Blumen (Wanhua)

Die einzelnen Bereiche sind durch Mauern getrennt, deren Abdeckung aus grauen Dachziegeln in Drachenköpfe enden. In dem Gebäude, das den Garten umgibt sind zahlreiche Souvenirläden und Essensstände untergebracht. Eintritt: 40 Yuan. Öffnungszeiten: 08:30 bis 17:30 Uhr. Metrostation Yuyuan Garden Station, Linie 10. Am Wochenende hoffnungslos überlaufen.

Museen

thumb|300px|Ein Keramikkissen (Shanghai Museum) Script error: No such module "vCard".

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Parks

thumb|300px|Mittagspause mit Wasserbüffeln im Jing'an Sculptures Park

Die Parks Shanghais sind die wenigen Grünflächen der Stadt und bieten vergleichbar gute Luft. Die meisten sind kleine, grüne Oasen in der Wüste aus Beton und Glas, ein paar sind auch etwas größer. Dabei unterscheiden sie sich teilweise sehr deutlich voneinander (vergleiche Kapitel Spaziergang durch das Französische Viertel). Manche haben große Rasenflächen, wo man Drachen steigen lassen kann oder haben kleine Fahrgeschäfte, andere sind verwinkelt mit vielen Büschen und Bäumen und bieten stille Ecken, um die Seele baumeln zu lassen. Der Lärmpegel und Trubel ist allerdings gerade am Wochenende wegen der vielen Besucher mit der Innenstadt vergleichbar. In einigen treffen sich Ausländer, um gemeinsam Inliner zu fahren.

Einen der Parks Chinas sollte man unbedingt in den Morgenstunden besuchen. Zwischen 06:00 und 08:00 Uhr versammeln sich hier meist ältere Stadtbewohner um gemeinsam Tai Chi oder andere Sportarten zu üben. Die Atmosphäre in den Parks ist zu dieser frühen Zeit ganz eine ganz besondere.

Der Eintritt ist für gewöhnlich frei. Für den größten Park der Stadt, dem Century Park in Pudong, zahlt man allerdings 10 Yuan. Er bildet eine Mischung aus englischer, chinesischer und japanischer Landschaftsarchitektur. Es gibt weite asphaltierte Flächen auf denen man Inlineskaten kann, daneben einen großen See und einen kleinen Vergnügungspark. Metrostation Century Park oder Shanghai Science & Technology Museum, Linie 2.

Südlich der Metrostation People's Square (Linie 1, 2 und 8) befindet sich der People's Park, der durch weitere begrünte Abschnitte über den eigentlichen Platz des Volkes weit nach Süden ausdehnt, von einigen Straßen unterbrochen.

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Viertel, Straßen und Plätze

Pudong mit der Skyline von Lujiazui ist das Symbol für das moderne China. Höhepunkte, im wahrsten Sinne des Wortes, sind der Oriental Pearl Tower (Lua error in package.lua at line 80: module 'Module:Language/data/iana scripts' not found.), Jin Mao Tower (Lua error in package.lua at line 80: module 'Module:Language/data/iana scripts' not found.) und das Shanghai World Financial Center (siehe Kapitel Bauwerke). Metrostation Lujiazui, Linie 2.

Der Bund (Lua error in package.lua at line 80: module 'Module:Language/data/iana scripts' not found.): Der Bund ist DIE Uferpromenade am Huangpu und ein Muss für jeden Shanghaitouristen. Von hier aus kann man Pudongs Skyline betrachten, die vor allem nachts einen atemberaubenden Anblick bietet. Zuvor kann man entlang der alten Gebäude aus der Kolonialzeit schlendern. An den Gebäuden sind Informationstafeln angebracht, die über deren Geschichte informieren. Von Bund aus kann man über den Fußgängertunnel auf die Pudongseite fahren. Die Metrostation East Nanjing Road (Linie 2 und 10) befindet sich fünf Minuten zu Fuß vom Bund.

Französisches Viertel: Zum Viertel gehören die Stadtteile Xuhui und Luwan mit Sehenswürdigkeiten, wie der St.-Ignatius-Kathedrale, der Sun Yatsen-Residenz und dem Ort des Ersten Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas. Es ist kein geschlossenes Ensemble, sondern ein großflächiges Gebiet, indem sich noch einige architektonische Spuren der Kolonialzeit finden, so an den Nebenstraßen der Huaihai Road, westlich der Sinan Road bis zur Huashan Road. In der Ruijin 2nd Road 118, südlich der Middle Fuxing Road, befindet sich das Ruijin Hotel für jene, die in einem solchen Kolonialgebäude residieren wollen (Tel.: +86 21 6472 5222).

Das Territorium war ab dem 6. April 1849 offiziell französisches Staatsgebiet. Am 30. Juli 1943 gab das Vichy-Regime das Gebiet an China unter der Regierung von Wang Jingwei zurück. Die Rückgabe wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg von Frankreich zunächst nicht anerkannt. Erst als die Kuomintang im Gegenzug ihre Truppen aus dem Norden des französischen Indochina zurückzogen, akzeptierte man den neuen Status.

Die Platanen, die von den Franzosen hier als Straßenbäume gepflanzt wurden, gewannen viel Sympathie in China. Heute nennt man diese Bäume in China „französische Platanen“. Sehen kann man sie zum Beispiel bei der Shanghai Library in der Huaihai Middle Road.

Spaziergang durch das Französische Viertel

Wer Zeit, Lust und Laune hat, kann zu Fuß die Spuren der Europäer in Shanghai und so manche nette Kleinigkeit auf dem Weg erkunden. Wer den ganzen Weg gehen möchte, muss dafür etwa dreieinhalb Stunden rechnen (ohne Besichtigungen und Pausen). Allerdings sind einzelne Punkte auch mit der Metro erreichbar, weswegen man sich große Laufstrecken auch sparen kann.

Begonnen wird an der Metrostation South Huangpi Road (Linie 1), die man über den Ausgang 2 verlässt und dann der South Huangpi Road nach Süden folgt. Ab der Taicang Road beginnt auf der rechten Seite das Viertel Xintiandi. Einst eine heruntergekommene, ärmliche Gegend, befinden sich in den niedrigen Ziegelhäuschen aus dem frühen 20. Jahrhundert mit den engen Gassen dazwischen (Shikumen) nun kleine Cafés, Bars und Boutiquen, was dem ganzen einen elitären Flair verpasst. Dies mag etwas wie eine Ironie der Geschichte wirken, denn im Gebäude mit der Nummer 374 (siehe Kapitel Museen) fand der nationale Gründungskongress der Kommunistischen Partei Chinas statt. Wer nicht durch die Gässchen gegangen ist oder gleich in die Metro in der Xintaindi Station (Linie 10) einsteigen will, geht die South Huangpi Road noch bis zur Zihong Road entlang und biegt dann rechts ab. In der Zihong Road befindet sich rechts ein villenförmiges Gebäude, das zur Shanghai Jiaotong University gehört.

Am Ende der Straße überquert man die große Chongqing Road und biegt erst nach links, dann nach rechts in die Fuxing Road ab. Hier steht man am Eingang des Fuxing Parks, der ersten grünen Oase am Weg. Neben einem Rosengarten, für den Eintritt gezahlt werden muss, einem Pavillon am Wasserlilienteich und schönen Grünflächen, auf denen Kinder spielen und Erwachsene sich sportlich betreiben, findet sich hier ein Betondenkmal von Marx und Engels. Wichtiger als die Betonköpfe und diese Erinnerung an die offizielle, chinesische Staatsphilosophie dürften für den Reisenden aber die öffentlichen Toiletten im Park sein.

Gleich an der ersten Kreuzung biegt man von der Fuxing Road rechts in die mit Platanen gesäumte Sinan Road (ehemals Rue Massenet) ab. Die gelbe, private Gartenresidenz im spanischen Stil rechterhand wurde in den 1920ern erbaut und ist um einiges auffälliger als die später an der Ecke der Xianshang Road (ehemals Rue Moliére) folgende grau-rote ehemalige Residenz von Sun Yatsen (siehe Kapitel Museen). Weiter folgt man der Sinan Road vorbei an einem großen Postamt bis zur Huaihai Road (ehemals Avenue Joffre).

Rechts findet man auf der selben Straßenseite dieser großen Einkaufsstraße verschiedene Läden mit Delikatessen aus der Region, darunter in der Nr. 617 verschiedene Kekse. Auch die Huaihui Road hat links und rechts Platanen. In den 1990ern wurden viele gefällt, mussten aber nach einem öffentlichen Aufschrei wieder gepflanzt werden. Die Route geht Richtung Westen, also nach links weiter, vorbei an Geschäften, Restaurants und Imbissen. Daneben gibt es hier und in den Seitenstraßen immer wieder alte Gebäude in verschiedenen Stilrichtungen zu entdecken, wie den Shanghai International Music Club in der Nr. 1131. Wer will, kann ab der Metrostation South Shaanxi Road (je nach Eingang Linie 1 oder 10) oder Changshu Road (Linie 1 und 7) abkürzen, denn die interessanten Stellen nehmen ab und die Hochhäuser dafür zu. Wo die Huaihai Road einen Bogen nach der Station Changshu Road macht, befindet sich links ein Hochhaus in dem sich die Konsulate von Österreich, der Slowakei, Ägyptens und der Türkei befinden, erkennbar auch durch deren Nationalflaggen, die friedlich nebeneinander vor der Tür wehen. Die Straße weiter herunter gelangt man zu einem Anwesen mit hoher Mauer und chinesischen Polizisten als Wache, die es noch nicht mal zulassen, dass man die Hinweistafel zu der Architektur des Hauses fotografiert. Auch wenn kein Schild und keine Flagge es anzeigen: Hinter der Mauer befindet sich das amerikanische Konsulat. Noch ein Stück weiter runter liegt ein moderner Bau: Die Shanghai Library. Wer dem deutschen Konsulat einen Besuch abstatten will, geht hier rechts in die Hunan Road, die anderen folgen weiter der Huaihai Road bis zur Hausnummer 1801.

Das Yu Huang Li (bis 2008 Residenz von Madame Soong Ching Ling), ein Gebäude aus Holz und Ziegeln, wurde Anfang der 1930er gebaut und war zunächst Teil der Residenz des französischen Konsuls in Shanghai. Dann kaufte es die Familie von Xiang Song Mao, dem die Wuzhou Pharmacy und die Guben Seifenfabrik gehörten. Noch heute befindet sich das Haus im Familienbesitz. Nach der Renovierung 2008 zog hier der You Huang Guqin Cultural Club ein, im Januar 2011 wurde im Haus die Shanghai Guqin Foundation gegründet.

Ein Stück zurück geht es links weiter die Wanping Road in südlicher Richtung, wieder eine ruhige Seitenstraße, mit vielen Bäumen. An der Ecke zur großen Hengshan Road (ehemals Avenue Pétain) befindet sich der Hengshan Park. Anders als der lichte Fuxing Park bilden die Bäume dichte Gruppen und spenden Schatten. In den Bäumen fliegen Vögel umher. Ist der Fuxing Park eher ein Ort des Treffens und des Lebens, ist der Hengshan Park ein Ort der Ruhe und des Nachdenkens. Auch hier gibt es öffentliche Toiletten.

Nach rechts folgt man der Hengshan Road weiter, linkerhand der Xujiahui Park, rechterhand Polizeistation und großes Kino, bis man schließlich an eine große Kreuzung kommt, an der fünf Straßen aufeinander treffen. War man noch gerade im stillen Hengshan Park, ist man nun inmitten des prallen Lebens zwischen Autos und Fußgängern. Große Kaufhäuser und Einkaufszentren säumen diese Kreuzung und bieten nochmals Gelegenheit für einen kleinen Snack oder eine größere Mahlzeit. Hier befindet sich auch die Metrostation Xujiahui (Linie 1 und 9), für jene, die zuvor abgekürzt haben. Nach Süden folgt man auf der rechten Seite der Caoxi Road und gelangt zum Endpunkt der Tour, der Kathedrale St. Ignatius, heute besser bekannt unter dem Namen Xujiahui Cathedral (siehe Kapitel Tempel). Einen Blick von außen ist auch der Bischofssitz rechts neben der Kirche wert. Gleich vor der Kathedrale, an der Caoxi Road, gibt es einen Eingang zur Metrostation Xujiahui.

Wer noch nicht genug hat, kann noch die Caoxi Road weiterlaufen und rechts in die Nandan Road einbiegen. Rechts befindet sich der auf Stadtplänen nicht eingezeichnete Guangqi Park (ehemals Nandan Park). Xu Guangqi war ein Gelehrter und katholischer Konvertit in der Mingzeit. Als Minister setzte er viele Reformen in der Landwirtschaft Chinas um. Sein Grab befindet sich im hinteren Teil des Parks unter einer Gruppe kleiner Hügel, vor dem ein steinernes Kreuz steht. Ein Weg, der von mehreren Steinfiguren bewacht wird, führt dahin.

Verschiedenes

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Aktivitäten

thumb|300px|Bund Sightseeing Tunnel

Bund und Pudong sind mit dem Bund Sightseeing Tunnel oder Bund Tourist Tunnel verbunden. Passagiere werden ihn ihm mit führerlosen Kabinen befördert, während die gesamte Tunnelwand eine riesige Leinwand bildet auf der Filme und Animationen abgespielt werden. Im Endeffekt mehr ein „ganz nett“, als ein „WOW!“. Eine Fahrt kostet 50 Yuan, inklusive Rückfahrt 60 Yuan. Für 80 Yuan kann man noch bis zu drei Ausstellungen besichtigen. Eine mit antiken chinesischen Bronzespiegeln und einer Mumie aus der Mingzeit, eine Ausstellung seltener aquatischer Tiere und eine Ausstellung zu chinesischen Polarexpeditionen mit zwei ausgestopften Pinguinen. Keine der drei Ausstellungen ist auch nur einen Yuan wert. Der Fahrkartenschalter befindet sich direkt neben der Touristeninformation am Bund, gegenüber dem Peace Hotel und in der Nähe des großen Denkmals von Chen Yi, dem ersten kommunistischen Bürgermeister von Shanghai. Der Eingang in Pudong, bei dem sich auch die drei „unglaublich uninteressanten“ Ausstellungen sich befinden, liegt an der Ecke Mingzhuta Road/Fucheng Road, nah der Aussichtspromenade, von wo man einen schönen Blick auf den Bund hat. Öffnungszeiten: 8:00 bis 22:00 Uhr.

Am Bund, nah der Yan'an Road befindet sich der Dock für Flusstouren mit dem Boot auf dem Huangpu. Es gibt Touren mit einer, zwei und dreieinhalb Stunden Länge. Gegen Aufpreis gibt es auch etwas zu Essen.

Einkaufen

Anekdote Falsch oder echt?
Worin unterscheiden sich chinesische und westliche Touristen? Chinesen fahren nach Europa, um echte Luxusartikel zu kaufen, Europäer fahren nach Ostasien, um sich Fälschungen derselbigen zu kaufen. Solche, die die aufstrebende Mittelschicht Chinas nie kaufen würde, zumal die Qualität oft zu wünschen übrig lässt. Die meisten Chinesen kennen die kleinen Zeichen, an denen eine Fälschung zu erkennen ist und amüsieren sich über die Langnasen, die sich damit schmücken. Doch es muss ja jeder selbst entscheiden, ob er nicht besser etwas mehr Geld für ein dauerhaftes Produkt anlegt.

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Daneben gibt es zahlreiche Einkaufszentren (Malls), in denen sich Geschäft an Geschäft reihen, und große Kaufhäuser, so dass kein Einkaufswunsch unerfüllt bleiben dürfte.

Küche

Essen gehört zu den Hauptaktivitäten der Chinesen und in Shanghai natürlich auch zu den touristischen Hauptattraktionen. Man findet hier jedwede Art von chinesischer und sonstiger asiatischer Küche, wie auch alle anderen Küchen dieser Welt. Das Angebot ist ebenfalls im Hinblick auf das Preisniveau und das Ambiente, in dem man seine Speisen zu sich nimmt, vielfältig. Ein Hinweis auf die Qualität eines Restaurants ist einmal die Anzahl der einheimischen Besucher (die guten Restaurants sind abends schnell voll und man muss mit Wartezeiten rechnen, wenn man nicht zuvor reserviert hat) und zum zweiten bei einigen die Bewertung der Hygienekontrolle. Mit grünen (excellent), gelben (pass) und roten Smileys (fail) wird die Sauberkeit der Restaurants bei der letzten Prüfung angezeigt. Noch gibt es so ein Schild aber nicht in jedem Restaurant. Die lokale Küche bereichern hauptsächlich Meeresfrüchte, wie Fisch, Krebse, Muscheln und Stachelhäuter, wie Seeigel und Seegurken. Außerdem ist bei den Shanghainesen ein süßlicher Geschmack bei verschiedenen Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichten beliebt, aber nicht durchgehend vorherrschend.

Natürlich findet man auch hier die internationalen Schnellimbissketten. Wer in dieser Richtung mal etwas anderes ausprobieren möchte, kann zur chinesischen Kette Kung Fu gehen oder zu Ajisen Ramen, wo man relativ günstig japanische Gerichte essen kann. Für den kleinen Hunger, dem kleinen Geldbeutel oder als Frühstück eignen sich auch warme und aufgewärmte Gerichte aus Supermärkten wie 7 eleven oder Family Mart. Und dann gibt es noch diverse Straßenstände, die mal eine genussvolle Überraschung, mal ein absoluter Reinfall sein können. Auf der sichereren Seite ist man in Restaurants in einem der vielen Einkaufzentren und Kaufhäuser. Diese bieten neben Fastfood auch Restaurants mit verschiedenen Küchenstilen.

Restaurants

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Gegenüber des Oriental Pearl Towers und nah der Metrostation Lujiazui (Linie 2) befindet sich das Einkaufszentrum Super Brand Mall. Dort ist im sechsten Stock , direkt an einer Rolltreppe und mit einem Aquarium am Eingang eine Filiale des Tang Palace mit kantonesischer Küche. Nicht nur, dass man hier für 29 Yuan Shanghais beste gebratene Tauben bekommt, hier gibt es auch phantastischen, sonst schwer zu findenden Nachtisch im chinesischen Stil. Unbedingt probieren sollte man die Reisbällchen mit einem dünnen Teig und Sahne und Papaya gefüllt (Sechs Stück für 48 Yuan). Für den europäischen Gaumen muss man nur vor den Bällchen mit der Durianfrucht warnen, die wie kleine Igel aussehen. Das Lokal ist abends und am Wochenende schnell überfüllt.

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In der Umgebung der Metrostation Pudian Road der Linie 6 gibt es in der Dong Fang Road und der Pudian Road zahlreiche Restaurants der unterschiedlichsten Preisklassen und Richtungen. Direkt neben dem Ausgang 4 der Metrostation gibt es ein kleines koreanisches und ein japanisches Restaurant. Beide authentisch und empfehlenswert bei Gerichten für etwa 20 bis 80 Yuan. Bei Ausgang 1 gibt es mit dem Century Mart einen größeren Supermarkt, der eine große Auswahl bietet. Sei es nun Backwaren, Nudeln oder lebende Frösche und Schildkröten für den Sonntagsbraten. In der Passage gibt es zwei kleine Imbisse mit Nudelgerichten und ähnlichen, kleinen chinesischen Gerichten.

Geschäfte

Traditionelle Kekse aus Shanghai kann man in der Huaihai Road 617 bekommen (Metrostation South Shaanxi Road, Linie 1). In den Geschäften daneben findet man andere Delikatessen aus der Region.

Nachtleben

thumb|300px|Lujiazui bei Nacht vom Bund aus gesehen

Shanghai bietet neben Hong Kong wohl die besten Möglichkeiten auszugehen. Die verschiedenen Barstraßen wie Hen Shan Lu u.a., bieten interessante, dem westlichen ähnliche Kneipen. Ein beliebtes Ausgehviertel ist das auf alt getrimmte Xin Tian Di. Dort finden sich eine Vielzahl an Bars, welche jedoch nichts fürs kleine Portemonnaie sind.

Neben vielen kleinen Kneipen, Gesang- und Tanzbars gibt es auch zahlreiche exklusive Ausgehmöglichkeiten, welche sich hauptsächlich in der Nähe des Bunds befinden. Eine absolute Sehenswürdigkeit ist der Nobelclub Cloud 9 im 88. Stock des Jin Mao Towers.

Unterkunft

Fast alle großen Hotelketten sind in Shanghai vertreten. Sheraton, Novotel, HolidayInn, Shangrila, Crowne Plaza bieten eine etwas exklusivere Unterkunft als eine der zahlreichen Jugendherbergen. Die Preise sind im Vergleich mit dem Westen moderat. In jedem Fall gibt es ein ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. Viele Universitäten bieten Gästezimmer in ihren Wohnheimen für ausländische Studenten an, die auch teilweise von Touristen genutzt werden können.

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Lernen

Sprache: In Shanghai gibt es viele Sprachschulen.

  • Ease Mandarin eine gute und preiswerte Adresse.
  • Die Hutong School bietet eine große Auswahl von Chinesischkursen, zB. Firmentraining, Intensivkurse, Privatunterricht und vieles mehr.

Weiterbildung: CEIBS - China Europe International Business School - ist die Adresse für Business Education in China. Die Hochschule wurde 1994 aus einem Projekt der Europäischen Kommission in gemeinschaftlicher Arbeit mit dem chinesischen Außenhandelsministeriums gegründet. Finanziert wird diese Hochschule hauptsächlich von der EU, aber auch von China selbst. Mehr Informationen auf: www.ceibs.edu

Sicherheit

Shanghai ist trotz seiner Größe eine sehr sichere Stadt. Urlauber sollten sich allerdings vor Taschendieben und Schleppern in acht nehmen. Vor allem in der Nanjing Road (East) wird man von jungen Damen angesprochen, die mit einem Kaffee trinken wollen. Mit ihnen sollte man keinesfalls mitgehen, weil man sich sonst an einem bunt gedeckten Tisch mit allerlei teuren Alkoholika und Speisen wiederfindet. Wer die Rechnung zu bezahlen hat, ist dann recht klar. Auch wimmelt es in der Stadt von sogenannten „Studenten“ mit guten Englischkenntnissen, die einen zum Besuch einer Teezeremonie oder einer Kunstausstellung mitnehmen möchten. Man lernt sie meist kennen, indem sie einen bitten, ein Foto ihrer Gruppe mit ihrer Kamera zu schießen. Auch hier auf die Einladungen nach dem Bild keinen Fall einwilligen. In beiden Fällen droht eine bis zu vierstellige Rechnung - in Euro wohlgemerkt. Wer trotzdem mal darauf hereinfällt und eine hohe Rechnung präsentiert bekommt, sollte den Polizeinotruf 110 wählen. Lasst Euch nicht von Behauptungen beirren, dass das Gegenüber gute Kontakte zur Polizei hat. Die chinesische Polizei ist beim Schutz von Touristen besser, als man vielleicht denkt.

Ebenfalls beliebt ist die Masche, dass man sich als Reisender aus einem anderen Teil Chinas ausgibt, der entweder sein Geld verloren oder dem es gerade gestohlen wurde. Man fragt dann den freundlichen Touristen, ob man nicht vielleicht eine kleine Summe für Telefon und Taxi bekommen könnte. Jeder Yuan und seien es nur 5 Yuan für die Metro sind definitiv an den Falschen gezahlt. Spätestens wenn man die Geschichte das zweite Mal hört, wird man sich bewusst, dass entweder viele chinesische Reisende sehr unvorsichtig mit ihrem Geld umgehen oder die Hilfsbereitschaft Fremder schamlos ausgenutzt wird. Es wäre wünschenswert, dass dieses Phänomen von den chinesischen Behörden aufgegriffen wird, weil es auf Dauer den Ruf dieser sonst so sicheren Stadt sichtlich schmälert. Zwar gibt es solche Betrugsversuche auch in anderen chinesischen Städten und Metropolen Asiens (vor allem Bangkok), aber Shanghai ist zumindest bei den Chinesen bereits für seine Nepper und Schlepper bekannt.

Zu Gewalttaten oder Raub kommt es in der Regel nicht. Allerdings sollte man im Streitfall deeskalierend reagieren. Meiden sollte man südliche und westliche Vororte. Dort ist die Kriminalitätsrate hoch, besonders in den letzten Jahren ist sie angestiegen, was aber auch auf die größer werdende Anzahl von Privatwagen zurückzuführen ist, die Ziel von Diebstählen werden.

Gesundheit

Eine einfache Regel empfiehlt sich auch hier in Shanghai: Heat it, peel it – or let it! Also: entweder erhitzen, schälen oder bleiben lassen! Inzwischen gibt es an einigen Restaurants ein staatliches Ampelsystem, bei dem man anhand von Schildern das Abschneiden der Einrichtung bei der letzten Kontrolle ablesen kann. Man mag es nicht glauben, aber es gibt durchaus gelbmarkierte, die dies anzeigen.

Das Leitungswasser kann ohne Bedenken fürs Zähneputzen benutzen. Aufgrund des Chlorgehalts ist aber in Flaschen abgefülltes Wasser zum Trinken vorzuziehen.

Ein Problem, mit dem Chinareisende überall zu kämpfen haben, sind Erkältungskrankheiten. Eiskalte Klimaanlagen im Sommer und wenig geheizte Zimmer oder überheizte Metros führen schnell zu einem schönen Schnupfen. Daher sollte man nach der Zwiebeltechnik immer etwas Langärmliges zum Überziehen dabei haben und im Winter etwas in der Metro ablegen können. Außerdem sollte man sich so oft wie möglich die Hände waschen, natürlich vor dem Essen, aber auch wenn man in das Hotel zurückkommt. Desinfektionsmittel sind übertrieben und nur im Falle vom Ausbruch von akuten Epidemien notwendig, wie bei der Vogelgrippe oder SARS vor einigen Jahren.

Wie auf allen Reisen sollte man vorab dafür gesorgt haben, dass die Standardimpfungen noch wirksam sind. Unbedingt zu empfehlen sind Impfungen gegen Hepatitis A und B, die es auch in Kombination gibt.

Fußmassage

In der Stadt findet man fast an jeder Ecke ein Fußmassagesalon. Das Angebot reicht von einfacheren Räumen mit ein paar nebeneinander aufgereihten Fußmassagesesseln bis hin zu luxuriösen, schön eingerichteten Massagesalons. Die Preise für eine Stunde Fußmassage, die oft zusätzlich eine kurze Hand- und Rückenmassage mitbeinhaltet, reichen auch von 40 Yuan bis 160 Yuan.

Praktische Hinweise

Englisch sprechende Chinesen kann man in den teuren Hotels, bei McDonald's und in den Ausländerbars finden. Ansonsten findet man KEINEN Taxifahrer, der einen Funken englisch versteht. Am Flughafen steht extra ein Angestellter des Airports bereit, der gegebenenfalls dem Taxifahrer den Weg oder die Straße sagt. Es ist auch notwendig, weil auch westliche Eigennamen, wie zum Beispiel Hotelnamen, im Chinesischen komplett anders sein können. Der Taxifahrer kann daher mit der Aussage „Hotel XXX“ nichts anfangen. Deswegen sollte man grundsätzlich ein Papier mit dem chinesischen Namen des Zieles mit sich führen oder, wenn die Möglichkeit besteht, einen chinesischen Bekannten anrufen, der dem Taxifahrer das Ziel erklärt. Ansonsten mit Karte, Visitenkarten, Beschreibung vom Hotel oder Adressenausdrucken (wie man sie bei Smart Shanghai bekommt) arbeiten. Es ist immer wieder eine Herausforderung, dort hinzukommen, wo man hin will.

Ein unbedingtes Muss, vor allem für weibliche Reisende, ist es, etwas Toilettenpapier oder Papiertaschentücher mitzuführen. Toilettenpapier ist nämlich in öffentlichen Toiletten, auch in Restaurants und Sehenswürdigkeiten, nicht immer vorhanden. Auch Servietten gibt es oft (wenn überhaupt) nur gegen Aufpreis. Weit verbreitet sind die typisch asiatischen, in den Boden eingelassenen Kloschüsseln, über die man sich hockt, um sein Geschäft zu verrichten. Aus anatomischer und hygienischer Sicht gesehen ist dies sogar deutlich besser, als der westliche Porzellanthron, auch wenn es zunächst gewöhnungsbedürftig ist.

Beim Straßenverkehr darf man als Fußgänger nicht auf Rücksicht der Kraftfahrer hoffen. Wenn man gerade einem Rechtsabbieger, die auch bei Rot weiter fahren dürfen, von der Stoßstange runterspringt, kann einen ein von rechts kommender Motorroller erwischen. Es ist ein Wunder Chinas, dass trotz der Fahrweise sich nur sehr selten Fahrzeuge berühren. Möglicherweise dient die Hupe dabei als eine Art Sonar, denn sie wird oft und gern verwendet.

Wie überall in China, ist Drängeln in Warteschlangen oder öffentlichen Verkehrsmitteln leider normal. Einfach ignorieren.

Die Telefonvorwahl lautet (+86) 21. An Kiosken kann man SIM-Karten kaufen. Ist man in einer Gruppe unterwegs, lohnt es sich nach solchen Prepaid-Karten zu gucken, bei denen Gespräche von Karte zu Karte der selben Telefongesellschaft kostenlos sind. Zum Beispiel bietet China Mobilcom Karten für 50 oder 100 Yuan an.

Ausflüge

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Weblinks

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