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Nouakchott

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Nouakchott ist die am Atlantik gelegene Hauptstadt der islamischen Republik Mauretanien in Nordwestafrika. Hier lebt fast ein Viertel der Bevölkerung des Landes.

Stadtteile

Template:Mapframe Ursprünglich hatte die Hauptstadt nur vier Bezirke. Bedingt durch das starke Wachstum wurde 1986 die Stadt in neun offizielle Bezirke (franz. arrondissements, hassan. moughataa) eingeteilt:

  • Arafat (nach Jassir Arafat und der Ebene bei Mekka)
  • Dar Naim (arabisch „Haus/Land des Naim“)
  • El Mina (arabisch „Hafen“), auch Cinquième Quartier (französisch „fünfter Bezirk“)
  • Ksar (arabisch, al-qaṣr, „Burg“, „Festung“)
  • Riad (Riyadeh, nach der saudi-arabischen Hauptstadt)
  • Sebkha (hassania, „lehmige Senke“, Sebcha)
  • Tavragh-Zeina („die schöne Frau“)
  • Teyarett („Tal zwischen zwei Dünen“)
  • Toujounine (alter berbersprachiger Ortsname)

Mittlerweile sind zwei weitere Stadtteile hinzugekommen.

  • Las Palmas
  • Tensouelim

Hintergrund

thumb|Zentralmoschee Nouakchott. thumb|Straßenbild in Nouakchott. Nouakchott wurde 1962 Hauptstadt der islamischen Republik Mauretanien. Bis 1958 war es vorwiegend ein Fischerdorf mit 6000 Einwohnern. Mit der Unabhängigkeit und dem Status als Hauptstadt setzte ein rasantes Bevölkerungswachstum ein. Vor allem in den 1970er Jahren wurde diese Entwicklung durch die damals in Nordafrika herrschende Dürre verstärkt. 1980 hatte Nouakchott bereits 150000 Einwohner, die Million hat man 2015 überschritten. Im Jahr 1981 wurde die Universität von Nouakchott gegründet. Sie gliedert sich in die Bereiche Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften sowie Recht und Wirtschaft.

Die Stadt ist arabisch dominiert, die aus dem Süden stammenden negroiden Ethnien sind wenig vertreten. Plastikmüll ist ein nicht zu übersehendes Problem.

Anreise

Nouakchott ist als Hauptstadt und größte Stadt des Landes auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Hauptreisewege sind per Flugzeug oder auf der Strasse. Eine Bahnlinie gibt es nicht, genauso wenig wie regelmäßigen Fähr- oder Passagierschiffsverkehr.

Mit dem Flugzeug

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Einreisesichtvermerke werden bei Ankunft ausgestellt.

Mit dem Bus

Es verkehren vor allem Kleinbusse zwischen den wenigen Städten.

Aus der Westsahara gibt es inzwischen (2019) die Möglichkeit in Dakhla ein Busticket bis Nouakchott für etwa 35 € zu lösen. Es empfiehlt sich dies ein bis zwei Tage im Voraus zu tun, da der Bus meist ausgebucht ist. Er fährt morgens um 8 Uhr bis zur Grenze in El Guerguarat. Dort wird man mit einem Minibus durch das Niemandsland gebracht. Der Fahrer kümmert sich um den größten Teil der Visaangelegenheiten. Anschließend geht es per Minibus weiter bis zur Hauptstadt. Die Fahrt nimmt einen vollen Tag in Anspruch.

Auf der Straße

mini Nouakchott ist Mittelpunkt des Fernstraßennetzes. Die drei Hauptstverkehrsadern N1-N3 sind asphaltiert.

Von Norden kommt die N2 aus der Westsahara und Nouadhibou und führt weiter nach Süden zum Grenzübergang in den Senegal bei Rosso (روصو). Sie wird auch Piste Impériale genannt und ist Teil des Kairo-Dakar-Highway.

Die N1 führt über 1125 km nach Nordosten bis nach Bir Moghrein ( بير مغرين‎, Fort Trinquet) bzw. Zouérat.

Nach Osten führt die auch route de l’Espoir oder Tariq al-Amal (طريق الأمل -Tarīq al-ʾĀmal) genannte N3. Diese "Strasse der Hoffnung" oder Transmauritanienne ist die einzige in west-östlicher Richtung. Die 1985 fertiggestellte Strasse verbindet über 1100 km Nouackchott mit Boutilimit, Kiffa, Ayoun el-Atrouss bis Néma (النعمة).

Mobilität

Die gelben Taxis sind eine mögliche Art rasch durch die Stadt zu kommen. Die Märkte lassen sich gut zu Fuß erkunden.

Der Verkehr ist generell ein wenig chaotisch. Viele der Fahrzeuge in der Stadt sind weit jenseits der Verkehrssicherheit (2019).

Sehenswürdigkeiten

thumb|Die nicht genutzte „marokkanische“ Moschee. Der Turm dient als Orientierung im Bereich des Zentralmarktes.

Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempel

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Burgen, Schlösser und Paläste

Bauwerke

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Denkmäler

Museen

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Straßen und Plätze

Parks

Verschiedenes

Aktivitäten

Einkaufen

thumb|Sand und Zelte: Der Markt in Nouakchott. thumb|Am Kamelmarkt. thumb|left|Am Schaf- und Ziegenmarkt. Herumlaufende Metzger sind an ihren langen Messern am Gürtel erkennbar.

Die Besichtigung des „Fischmarkts“ gilt als sehenswert. Das heißt die abends, ab 16:30, zurückkehrenden Fischer mit ihren kleinen Booten verkaufen ihren Fang. Der Geruch ist „authentisch.“ Ausnehmen und entschuppen findet vor Ort (gegen Bezahlung) statt. Fisch ist vergleichsweise günstig.

Küche

Die Preise der wenigen richtigen Restaurants erreichen durchaus europäisches Niveau.

Unterkunft

thumb|Novotel

Neben den wenigen Hotels (2018 muß man € 70-80 für ein allenfalls durchschnittliches Zimmer rechnen) mit internationale Standard gibt es zahlreiche einfachere Auberges, und kleinere Hotels. Die Preise liegen insgesamt eher über dem Durchschnitt im benachbarten Marokko.
Knappe Unterkunftsübersicht der Tourismusbehörde

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Sicherheit

Polizei und Militär sind hochgradig korrupt.

Gesundheit

Die Hauptstadt ist zugleich der einzige Ort Mauretaniens an dem Spezialisten zur Verfügung stehen, es gibt sowohl eine Augen- als auch orthopädische Klinik. Im allgemeinen wird jedoch nirgendwo europäischer Standard erreicht.

Aufgrund des relativ ungezügelten Wachstiums und der nicht schritthaltenden Infrastruktur mit vor allem unzureichender sanitärer Ausstattung sowie, stehender Wasserflächen innerhalb des Stadtgebiets haben die Malariafälle seit 2000 deutlich zugenommen. Die meisten Fälle traten in den beiden nordöstlichen Stadtbezirken Dar Naim und Teyarett auf.

Toilettenpapier zum Eigenbedarf sollte stets mitgeführt werden.

Krankenhäuser

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Praktische Hinweise

thumb|Wasser ist oft nur per Eselskarren erhältlich.

Im Sommer sind Stromausfälle häufiger, daher ist Überspannungsschutz ist für elektronische Geräte empfehlenswert.

Post

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Botschaften und Konsulate

Im Bereich 300-500 m westlich des Präsidentenpalastes ist das Botschaftsviertel.

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Für Schweizer ist deren Vertretung in Dakar im Senegal zuständig.

Für die Visumsbeschaffung zur Weiterreise in Nachbarländer nützlich sein können:

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  • (Geschlossen ist die Template:Marker).

Weiterreisen

  • Atar: Um nach Atar zu gelangen, begibt man sich zum Gare routiére du Atar. Die erste Gruppe von Bussen fährt jeden Tag um 7 Uhr morgens ab (offiziell, aber eigentlich muss man bis 8 Uhr warten) und die zweite um 16 Uhr. Das Busticket sollte nicht mehr als 4000 oug kosten, außer für die Busse von Teissir(5000 oug), die von den Einheimischen als sicherste angesehen werden und daher mindestens einen Tag vorher reserviert werden sollte.
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Literatur

  • Choplin, Armelle; Nouakchott: au carrefour de la Mauritanie et du monde; Paris 2009 (Karthala); Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".

Weblinks

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