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Madrid

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Madrid ist die Hauptstadt von Spanien. Mit seinen knapp 3,3 Millionen Einwohnern ist Madrid die drittgrößte Metropole der Europäischen Union.

Stadtteile

Madrid ist erst recht spät eine wirkliche Metropole und Großstadt geworden, weshalb es noch einen recht kleinen und beschaulichen Altstadtkern gibt, von dem aus früher einmal ein ganzes Weltreich regiert wurde. Dieses Altstadtgebiet – zweifellos das interessanteste in Madrid – lässt sich grob in fünf Stadtviertel aufteilen:

  • Huertas und Sol – Huertas ist das ehemalige Literatenviertel, heute ist die Gegend um die Plaza Santa Ana vor allem abends und nachts zum Essen und Trinken einen Besuch wert. Die Puerta del Sol ist der soziale und kommerzielle Mittelpunkt der Stadt.
  • La Latina und Austrias – La Latina ist der älteste Teil Madrids, mit kleinen verwinkelten Gassen, verschlafen und mediterran schön. Austrias ist hingegen die Umgebung des Königspalasts und Plaza Mayor; hier ballen sich die meisten Sehenswürdigkeiten und Touristenströme.
  • Malasaña – Im „hippen“ Viertel um den Plaza del Dos de Mayo versammelt sich nachts die junge und etwas alternativere Szene; man findet hier viele Bars und Kneipen, unkonventionelle Design- und Second-Hand-Läden.
  • Chueca – Hier trifft sich vor allem die Homosexuellenszene.
  • Lavapiés – Der am stärksten multikulturell geprägte Stadtteil, gewissermaßen das "Kreuzberg" Madrids.

Etwas weiter außerhalb liegen:

  • Retiro und Paseo del Arte – Der Parque de El Retiro ist Madrids größter Park, so groß wie ein ganzer Stadtteil; am Paseo del Arte reihen sich die wichtigsten Kunstmuseen auf.
  • Salamanca – Der teuerste und exklusivste Stadtteil, mit Luxus-Appartements und Repräsentanzen internationaler Edelmarken.
  • Chamberí – Ein weitgehend normales und wenig touristisches Mittelschichtsviertel; hier gibt es wenig Sehenswürdigkeiten, aber günstige Übernachtungsmöglichkeiten.
  • Moncloa – aufgrund der Nähe zur Universidad Complutense studentisch geprägt
  • Arguanzuela – Der südlich an die Innenstadt anschließende Bezirk am Ufer des Manzanares wurde durch das Stadtentwicklungsprojekt Madrid Rio aufgewertet.

Hintergrund

Klima

Kontinental, trocken und bisweilen extrem. Im Sommer heiß und im Winter kalt. Gemäßigte Temperaturperioden wie die deutschen Jahreszeiten Frühjahr und Herbst gibt es hier nicht, sondern nur "sol o sombra" (Sonne oder Schatten). Gelegentlich regnet es, aber Schnee gibt es in der Stadt nicht jedes Jahr.

Sprache

In Madrid wird Standard-Spanisch (Castellano) gesprochen – allerdings in einer Geschwindigkeit, die viele Ausländer überfordert. Meist nehmen die Gesprächspartner aber Rücksicht, sobald sie erkennen, dass sie mit einem Ausländer sprechen und stellen auf eine langsamere und schlichtere Sprache um. Englischkenntnisse sind zunehmend verbreitet, vor allem in der jüngeren Generation, sodass man zumindest Essen bestellen bzw. sich über Waren und Preise handelseinig werden kann. In den Touristenvierteln stehen Informationstafeln und in vielen Restaurants auch Speisekarten auf Englisch zur Verfügung.

Dennoch ist es sehr empfehlenswert, zumindest grundlegende Spanischkenntnisse zu erwerben (siehe Sprachführer Spanisch). Die meisten Madrilenen, mit denen man es zu tun hat, freuen sich über entsprechende Bemühungen und versuchen gegebenenfalls, das Gemeinte zu verstehen.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Madrid-Barajas „Adolfo Suárez“ (Aeropuerto Adolfo Suárez Madrid-Barajas), ist der größte Flughafen Madrids und ganz Spaniens.

Viele Billig- und Linienfluggesellschaften fliegen von Deutschland hierher, beispielsweise Lufthansa, Iberia, Ryanair, AirEuropa und LATAM bieten Direktverbindungen nach Madrid. Um ein paar zu nennen:

Wichtigste Verbindung zwischen dem Flughafen und der Innenstadt ist die Metro-Linie 8, die sowohl am Terminal 4 als auch Terminals 1–3 hält. Sowie die S-Bahn C-1 ab Terminal 4.

Zudem besteht eine 24-Stunden- Expressbusverbindung Exprès Aeropuero, tagsüber alle 15 bis 20 Minuten, nachts alle 35 Minuten. Fahrtdauer ca. 40 Minuten, Sie verbindet die Flughafenterminals T1, T2, T4 mit O'Donnell, Plaza Cibeles und dem Bahnhof Atocha. Fahrpreis € 5,-.

Der Flughafen hat gewaltige Ausmaße, so dass man den Zeitbedarf zum Umsteigen oder zum Boarding keinesfalls unterschätzen sollte: Übergangszeiten von 15 Minuten, bis man trotz Laufbändern beim jeweiligen Gate angekommen ist, sind nichts ungewöhnliches. Insbesondere sollte beachtet werden, dass Terminal 4 weit von den übrigen Terminals 1–3 entfernt ist. Zwischen den Terminals verkehren Shuttlebusse.

Die Fluggesellschaften der Oneworld Allianz wie Iberia und LATAM sind am Terminal 4 beheimatet.

Mit der Bahn

Madrid hat zwei Fernverkehrsbahnhöfe:

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Madrid stellt das Zentrum des Fernverkehrsnetzes der spanischen Bahngesellschaft RENFE dar. Die komfortablen Hochgeschwindigkeitszüge AVE verbinden die Hauptstadt mit Katalonien (u. a. Barcelona, Lleida), Aragón (Huesca, Saragossa), Valencia, Alicante, Andalusien (Málaga, Sevilla, Córdoba), León und Toledo. Von Barcelona nach Madrid fährt man so beispielsweise 2½ Stunden und bezahlt in der Touristenklasse 75 bis 108 €; von Málaga sind es 2:45 Std. und rund 80 €. Es gibt auch grenzüberschreitende AVE aus Südfrankreich.

Aus Deutschland kommend, muss man in der Regel in Paris (samt Bahnhofswechsel) und Barcelona umsteigen und ist z. B. von Frankfurt am Main mindestens 15 Std. unterwegs. Wenn man keinen Frühbucherrabatt oder sonstige Sparpreise in Anspruch nehmen kann, wird die Bahnverbindung aber teurer als ein Flug sein.

Mit dem Bus

Von Deutschland aus zum Beispiel mit Deutsche Touring (Tochter der Deutschen Bahn AG). Nach Madrid kann man von aus dem ganzen Umland mit dem Bus fahren.

Auf der Straße

Madrid ist nicht nur das politische, das kulturelle und das geographische Zentrum von Spanien, sondern auch das verkehrstechnische. Es gibt ein fast spinnennetzförmig angelegtes Autobahnnetz in Spanien, dessen "Streben" sternförmig in Madrid zusammenlaufen. Um Madrid herum existieren Ringautobahnen (z.B. Template:RSIGN, Template:RSIGN), die es erleichtern, an den gewünschten Ort innerhalb Madrids zu gelangen.

Dieses Netz ermöglicht es, aus fast jeder Ecke Spaniens die Hauptstadt in wenigen Stunden zu erreichen. Von Málaga benötigt man für die knapp 600 km etwa 6 Stunden. Der AVE (siehe oben) braucht weniger als 3 Stunden.

Entfernungen nach/von Madrid: Barcelona 615 km, Bilbao 395 km, A Coruña 600 km, Lissabon 625 km.

Mobilität

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Madrid besitzt ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, das aufgrund der (gescheiterten) Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012 noch weiter ausgebaut wurde. Man hat die Möglichkeit, mit der Metro, dem Bus, den unterirdischen Nahverkehrszügen (Cercanías) und dem Taxi zu fahren.

Natürlich kann man auch das eigene oder ein gemietetes Auto verwenden. Zumindest in der Innenstadt ist der Verkehr aber recht unübersichtlich, es gibt viele enge Gassen, Einbahnstraßen und Fußgängerzonen.

mini|E-Bike-Station des Verleihsystems BiciMAD Fahrradfahren ist bislang – vermutlich wegen des heißen Klimas und der recht hügeligen Topographie – nicht sehr verbreitet. Es existiert jedoch ein gut ausgebautes öffentliches Verleihsystem für E-Bikes, BiciMAD, mit 165 Stationen (Stand März 2017; im Schnitt eine Station aller 300 Meter). Die Anmeldung gestaltet sich allerdings recht bürokratisch. Selbst wenn man das System nur einmal benutzen will, muss man seine Personalausweis- oder Passnummer angeben und seine Kreditkarte mit einer Kaution von 150 € belasten lassen (dazu braucht man Kreditkarte mit PIN). Alternativ gibt es gewöhnliche, private Fahrradverleiher, z. B.:

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Die meisten touristisch interessanten Ziele konzentrieren sich in der Altstadt und sind untereinander meist fußläufig zu erreichen. So sieht man etwas von der Stadt und es gibt ohnehin zwischen Palacio Real im Westen und Parque Retiro im Osten alle paar Meter etwas zu sehen.

Metro und Bus

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Netzplan der Metro (zum Vergrößern klicken)

Das enge Metronetz von Madrid kann man hier einsehen und den Liniennetzplan der Metro auch als PDF herunterladen. In den Außenstadtteilen verkehren 3 Straßenbahnlinien (Metro Ligero).

Busse fahren bis ca. 22.30 Uhr und die letzte Metro startet um 1.30 Uhr. Morgens beginnt der Verkehr wieder um ca. 6.00 Uhr. Nachts gibt es die Möglichkeit Nachtbusse zu nutzen. Eine Netzkarte findet man an der Rückseite jeder Bushaltestelle.

mini|Eingang zu einer Metrostation Die Preise sind der sehr moderat und für Bus und Metro gleich, man kann sie also auch in beiden Verkehrsmitteln benutzen. Die Preise im Einzelnen:

  • Einzelfahrt in Zone A für 5 Stationen: 1,50 €, je weitere: 0,10 € mehr bis maximal 2,- €. Für Fahrten von und zum Flughafen zzgl. 3,- €.
    Sencillo Combinado (Combined Single): 2,- €,
  • Zehnerkarte (Zone A): 12,20 € für 10 Fahrten mit Bus oder Metro, (hierbei müssen beim Zu-/Ausstieg am Flughafen die 3,- € separat bezahlt werden. Combinado 10 viajes (Combined 10 Journeys): 18,30- € für 10 Fahrten mit dem Bus von maximal 1 Stunde Dauer.(Aug. 2015)
  • Touristenabos Bilet Turistico (beliebig viele Fahrten im angegebenen Zeitraum, Kinder unter 11 zahlen die Hälfte).
    • Das Bilet Turistico A gilt auf der Metro Zone A, Metro Ligero 1, allen Autobussen der EMT de Madrid, den Vorortezügen Cercanias der Renfe in den Zonen 0 und A.
    • Das Bilet Turistico T gilt zusätzlich auf den Intercity Bussen der Region Madrid und der Städte Guadalajara und Toledo, dem gesamten Metro Netzwerk, der Metro Ligero ML2 und ML3, allen Zonen der Vorortezüge Cercanias der Renfe und der Parla Straßenbahn.
Tage Zone A Zone T
1 8,40 € 17,- €
2 14,20 € 28,40 €
3 18,40 € 35,40 €
5 26,80 € 50,80 €
7 35,40 € 70,80 €

Kaufen kann man die Einzelkarten sowohl in den Metrostationen als auch in den Bussen. Zehnerkarten können an den Schaltern der Metro und bei den Estancos ("Tabaco-Läden") gekauft werden (nicht aber in den Autobussen). Die Zehnerkarten müssen bei jeder Fahrt entwertet werden., Man kann das Bilet Turistico an allen Metro Stationen, im Centro de Atención al Viajero (Passenger Assistance Center) in den Metrostationen am Flughafen Barajas T1,T2,T3 und T4, im Büros der Touristeninformation, Plaza Mayor 27 und des Consorcio Regional de Transportes de Madrid sowie in vielen Tabakgeschäften gegen Vorlage eines Ausweises kaufen oder über das Internet [1] bestellen.

Für längere Aufenthalte sind die Monatskarten (Abono mensual) zu empfehlen, die man nur bei den Estancos gegen Vorlage des Ausweises und eines Lichtbildes erwerben kann. Die Jugendabos (Abono joven) können auch dort beantragt werden, müssen aber erst gedruckt werden und werden per Post oder über den Estanco zugestellt. Dafür braucht man noch eine Kopie des Ausweises und einige Tage Zeit. Die Ausstellung dauert zwischen 2 Tagen und 3 Wochen.

Tipp: Nicht-Spanienkennern sei gesagt, dass die Busse nur halten, wenn man ihnen ein Handzeichen gibt. So ist es außerdem auch die Regel, sich an großen Bushaltestellen schon beim Warten in einer Reihe aufzustellen.

Noch ein Tipp: Um die Ankunftszeit des nächsten Busses zu erfahren, kann man ein SMS an die Nummer 7998 mit den Worten EXPERA Leerzeichen Nummer der Autobushaltestelle senden und erhält kurz danach eine Nachricht mit der gewünschten Information. Die Kosten für beide SMS sind € 0.15 plus Mehrwertsteuer.

Nachtbusse

Auf Spanisch: nocturnos. Die Linien verlaufen anders als die Taglinien und sind ebenfalls auf den Plänen der Bushaltestellen nachzulesen: Jede Nachtlinie hat ein N vor der Zahl geschrieben. Die Linien verlaufen sternförmig von der Plaza de Cibeles aus (westlich der der Puerta del Sol) und fahren an Wochenendabenden fast alle 10-15 Minuten ab, unter der Woche alle 30-45 Minuten. Sie verkehren die ganze Nacht und kosten nicht mehr als normale Busse oder die Metro. Seit Frühjahr 2006 fahren an den Wochenenden zusätzlich zu den normalen Nachtbussen alle 15 bis 20 Minuten "BuhoMetro"-Busse, deren Linienverlauf sich an den normalen Metro-Linien orientiert.

Cercanías

Es gibt wenige Cercanías-Bahnhöfe innerhalb Madrids (z.B. Atocha, Recoletos, Chamartín, Sol), dafür sind sie aber teilweise die einzige Möglichkeit, um aus den Vorstädten in die Innenstadt zu kommen. Die Cercanías gehören zur nationalen Eisenbahn Renfe. Es gibt 9 Linien von Cercanias (Vorortezüge):

  • C-1: Príncipe Pío - Atocha - N. Ministerios - Chamartín - Aeropuerto T4
  • C-2: Guadalajara – Alcalá- Atocha – Chamartín
  • C-3: Aranjuez - Atocha - Sol - Chamartín
  • C-3a: San Martín de la Vega - Pinto
  • C-4: Parla - Atocha - Sol - Chamartín / Cantoblanco - Alcobendas / Cantoblanco -Colmenar Viejo
  • C-5: Móstoles El Soto - Atocha - Fuenlabrada - Humanes
  • C-7: Alcalá de Henares - Atocha - Chamartín - Príncipe Pío - Atocha – Chamartín - Fuente de la Mora
  • C-8: Atocha – Chamartín / Villaba - El Escorial / Villalba - Cercedilla
  • C-9: Cercedilla – Cotos
  • C-10: Villalba – Príncipe Pío – Atocha – Chamartín – Pitis - Fuente de la Mora

Alle Linien führen über den Bahnhof Atocha. Die Cercanias eignen sich für Ausflüge in die Berge von Guadarrama, nach Aranjuez (Linie C-3), ALcala de Henares (Linie C-7) oder zum Escorial (Linie C-8). Innerhalb Madrids ist die Fahrt vom Bahnhof Chamartin zum Bahnhof Atocha mit den Cercanias oft schneller als mit der Metro. Die Züge verkehren von 5 oder 6 Uhr morgens bis Mitternacht in Abständen von 10 bis 30 Minuten. Der Fahrpreis ist von der Entfernung (Anzahl der Zonen) abhängig. Es gibt einfache Tickets oder ein Bonotren Ticket für 10 Fahrten. Die Preise für die einfache Fahrt sind € 1.60 für die Zone 1 und 2, € 1.75 für Zone 3, € 2.50 für Zone 4, € 3.30 für Zone 5, € 3.95 für Zone 6 und € 5.30 für Zone 7. Die Preise für Bonotren sind € 9.70 für die Zone 1 und 2, € 13.20 für Zone 3, € 17.95 für Zone 4, € 23.45 für Zone 5, € 27.55 für Zone 6 und € 27.05 für Zone 7. (2013)

Taxi

mini|Taxis in Madrid Die offiziellen Taxis sind weiß mit einem roten Streifen an der Seite und dem Wappen der Stadt versehen. Die Taxipreise sind im Vergleich zu den Preisen in Deutschland günstig. Die Preise für Taxis berechnen sich wie folgt (2012)

  • Fahrtantritt:€ 2.15 Mo bis Sa 6 bis 21 Uhr, € 2.20 Mo bis Fr 21 bis 6 Uhr am nächsten Tag, So und Feiertag 6 bis 21 Uhr, € 3.10 Sa und Feiertag 21 Uhr bis 6 Uhr am nächsten Tag
  • Tarif 1: 1,00 € pro Kilometer Gebiet A (Stadtgebiet Madrid) Mo bis Fr 6 bis 21 Uhr, Sa 6 bis 15 Uhr
  • Tarif 2: 1.17 € pro Kilometer Gebiet A (Stadtgebiet Madrid Mo bis Fr 21 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Sa 15 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Gebiet B (Umgebung von Madrid) Mo bis Fr 6 bis 21 Uhr, Sa 6 bis 15 Uhr
  • Tarif 3: 1.20 € pro Kilometer Gebiet B Umgebung von Madrid) Mo bis Fr 21 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Sa 15 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Feiertage
  • Wartezeit pro Stunde € 19.50 (Tag) € 22 (Nacht)

Zuschläge:

  • Weihnachten und Neujahr 21 bis 6 Uhr: € 6.70
  • Fahrt von Bahnhöfen oder Autobusbahnhöfen € 3.-
  • Fahrt vom Flughafen Barajas: € 5.50
  • Kein Gepäckszuschlag

Hier sind einige Beispiele:

  • Barajas (Flughafen) - Puerta del Sol (Zentrum): ca. 25 - 35 €, je nach Tageszeit (15 km) (10/2013)
  • Innerhalb der Altstadt Funte de Neptuno (Neptunbrunnen) zum Palacio Real 6 Euro (11/2008).

Tipp: In jedem Taxi ist auf der Beifahrerseite ein Schild angebracht: ocupado in rot bedeutet "besetzt"; libre in grün heißt "frei". In der Regel sind freie Taxis aber auch am "Licht" auf dem Fahrzeug erkennbar. Zum Anhalten der Taxis wird die Hand gehoben.

Sollte es Anlass zu einer Beschwerde geben, muss dem Fahrgast vom Taxifahrer ein Beschwerdezettel ausgehändigt und die Taxinummer mitgeteilt werden. Die Beschwerde kann dann im Ayuntamiento (Rathaus) eingereicht werden.

Stadtrundfahrten

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Seilbahn

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Auf der Straße

Wie in den meisten Großstädten ist auch in Madrid davon abzuraten, mit dem eigenen PKW zu fahren. Parken auf der Straße ist beschränkt möglich Mo bis Fr 9 bis 20 Uhr, Sa 9 bis 15 Uhr, im August: Mo bis Sa 9 bis 15 Uhr. Parken von 11 bis 13 und 18 bis 20 Uhr ist teurer, von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr billiger-.Es gibt zwei Arten von Parkplätzen,
Blaue Parkplätze: maximal zwei Stunden: bis 20 Minuten € 0.25, bis 30 Minuten € 0.40, bis 60 Minuten € 1.05 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 1.10 von 18 bis 20 Uhr, 90 Minuten € 1.65 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 1.75 von 18 bis 20 Uhr, 120 Minuten € 2.70 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 2.80 von 18 bis 20 Uhr
Grüne Parkplätze: maximal eine Stunde, bis 20 Minuten € 0.50, bis 30 Minuten € 0.90, bis 60 Minuten € 2.00 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 2.10 von 18 bis 20 Uhr.
In den kontrollierten Parktonen gibt es Parkometer (parquímetros), an denen man bar oder mit Tarjeta monedero bezahlen kann. Diese Karte erhält man beim Oficina Municipal de Estacionamiento Regulado oder von den Kontrollorganen. Die Karte kann an jedem Parkometer mit € 15 wieder aufgeladen werden. Wenn man maximal 1 Stunde länger parkt als vorgesehen, kann man eine Strafe vermeiden, in dem man € 3 beim Parkometer bezahlt.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen und Klöster

mini|Catedral de Almudena

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mini|Hauptaltar der Basilica de San Francisco

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mini|Ermita de San Antonio de la Florida

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Burgen, Schlösser und Paläste

mini|hochkant=1.3|Palacio Real mini|Haupttreppe

  • Template:Marker. Der Königspalast am westlichen Ende der Innenstadt wurde im 19. Jh. anstelle einer 1734 abgebrannten Festung errichtet. Bauherr war der Bourbonenkönig Philipp V. Die Bauarbeiten dauerten 26 Jahre. Bis 1931, dem Jahr der Abdankung Alfonsos XIII, war der Palast auch Wohnsitz der spanischen Könige. Der derzeitige König Felipe VI. lebt im Schlösschen La Zarzuela vor der Stadt und nutzt den Palast nur zu Staatsempfängen. Man kann den Palacio Real besichtigen. Es darf nicht fotografiert werden. An dieser Stelle befand sich ein maurischer Alcazar, der seit dem 11. Jh. von den christlichen Königen zeitweise bewohnt und umgebaut wurde. Dieser Alcazar wurde 1734 durch einen Brand zerstört. Philipp V. beauftragte im Jahr darauf den italienischen Architekten Filippo Juvarra mit Plänen für einen Neubau. Diese Pläne sahen eine monumentale Anlage mit 23 Höfen und einer Länge von beinahe 500 Metern vor. Nach seinem Tod 1736 wurde Giovanni Battista Sacchetti mit der Weiterführung beauftragt, der einen geschlossenen Bau mit vier Flügeln nach dem Vorbild des Pariser Louvre errichtete. Der Grundstein wurde 1737 gelegt, der Bau und der Großteil der Ausstattung waren 1764 abgeschlossen und Karl III. konnte mit seinem Hof in die neue Residenz einziehen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Fresken von Giovanni Battista Tiepolo im Thronsaal und die Fresken von Corrado Giacinto oberhalb der Haupttreppe bereits vollendet. Die Maler Anton Raphael Mengs, Francisco Bayeu, Antonio Gonzalez Valdez führten das umfangreiche Ausstattungsprogramm bis in die Zeit von Karl IV. weiter aus. Der Palast wurde von 1764 bis zur Flucht Alfons XIII. 1931 vom spanischen Herrscherhaus bewohnt. Seit 1950 ist er teilweise für das Publikum zugänglich. Heute dient er für Staatsakte. 1962 wurden die Nuevos Museos in den ehemaligen Wohnräumen der Schwester von Alfons XIII., Isabella von Bourbon, und der Königin Maria Christina und das Teppichmuseum eröffnet. Die Armeria Real (Königliche Waffensammlung) befindet sich seit 1893 am Ende der westlichen Arkaden des Vorplatzes, die Palastapotheke im Ostflügel der Vorhofarkaden und das Königliche Karossenmuseum im Park des Campo de Moro.
    • Haupttreppe: Das Deckengewölbe zeigt das Fresko „Der Triumph von Religion und Kirche“ von Corrado Giacinto. Über den Eingängen zum Treppenbalkon und zum Saal der Wachen befinden sich die Fresken „Herkules zerbricht die Säulen“ und „Spaniens Triumph über seine Widersacher“ von Corrado Giacinto.
    • Die Sala de Alabarderos (Saal der Wachen) wird von dem Fresko „Aeneas zum Tempel der Unsterblichkeit aufsteigend“ von Giovanni Battista Tiepolo aus dem Jahr 1766 beherrscht.
    • Die Sala de Columnos (Saal der Säulen) war ursprünglich Galaspeisesaal und später Festsaal Karls III. Das Deckenfresko „Triumph von Apoll und Bacchus“ stammt von Corrado Giacinto.
    • Die Saleta de Gasparini ist der private Speisesaal von Karl III. Das Deckenbild „Apotheose des Kaisers Trajan“ von 1774 ist ein Hauptwerk des deutschen Malers Anton Raphael Mengs. Mengs kam 1762 nach Madrid und war der Hofmaler von Karl III.
    • Die Antecamera de Gasparini ist mit dem Fresko „Apotheose des Herkules“ ausgemalt. Das Fresko wurde 1763 begonnen und 1775 beendet. Hier befinden sich die Porträts von Karl IV. und seiner Frau Maria Luisa von Parma von Francisco Goya. Wahrscheinlich hat sie 1799 Napoleon in Auftrag gegeben. Sie sind einmal in Hoftracht und einmal als Privatperson dargestellt, Karl IV. als Jäger, Maria Luisa mit schwarzem Schleier. Diese Bilder gelten als Hauptwerke der späten Porträtkunst Goyas und als erste Porträts im modernen Sinn.
    • Der Salon de Gasparini war das Ankleidezimmer von Karl III. Die Gewölbe sind mit kostbaren Stuckdekorationen mit Chinoiserien im Stil des Rokoko geschmückt. Die Ausstattung wurde unter Ferdinand VII. vollendet.
    • Der Salon Karls III. war das Schlaf- und Sterbezimmer von Karl III. (gestorben 1788). Der Salon wurde erst 1828 unter Ferdinand VII. fertiggestellt.
    • Das Porzellanzimmer wurde 1765 bis 1770 von der aus Neapel nach Madrid verlegten Manufaktur unter der Leitung von Giuseppe Gricci ausgeführt.
    • Die ala Amarilla (Gelber Saal) erhielt ihren Namen von den gelben Seidentapeten aus der Zeit Karls III. Das Deckenfresko von 1829 stellt „Juno auf ihrem Wagen“ dar.
    • Der Galaspeisesaal wurde 1879 eingeweiht. Alfons XII ließ drei ursprünglich für Maria Amalia von Sachsen vorgesehene Räume vereinigen. Die Deckenfresken des 18. Jh. sind erhalten geblieben, sie stellen „Aurora“ (von Anton Raphael Mengs, begonnen 1763, vollendet 1775), „Kolumbus vor den Katholischen Königen“ (von Antonio Gonzalez Velazquez) und „Die Übergabe von Granada“ (von Francisco Bayeu) dar. An den Wänden befinden sich Teppiche aus der Serie „Vertumnus und Pomona“ aus dem Besitz von Karl V., sie wurden im 16. Jh. in Brüssel in der Werkstatt J.Pannemakers hergestellt.
    • Die nächsten drei Räume enthalten die Fächersammlung, den Kinosaal von Alfons XIII. sowie Silbergeschirr.
    • Die Kapelle im Nordtrakt wurde nach Plänen von Giovanni Battista Sacchetti von Ventura Rodriguez ausgeführt. Die Ausmalung erfolgte durch Corrado Giacinto. Die Kuppel ist mit einem Fresko der „Marienkrönung“, die Pendentifs mit Bildern der spanischen Heiligen Leandro, Hermengildo, Isidro und Maria de la Cabeza und das Gewölbe des südlichen Vorraums „Der Hl. Jakob in der Schlacht von Clavijo gegen die Mauren 844“ geschmückt. Am Hauptaltar befindet sich das Bild des „Hl.Michael“ von Francisco Bayeu und am nördlichen Seitenaltar eine „Verkündigung“ von Anton Raphael Mengs.
    • Die drei westlichen Nebenräume beherbergen die Schatzkammer, Vorsakristei und Sakristei Bilder von italienischen Malern des 17. Jh.
    • Der Ostflügel war der ehemalige Wohntrakt Karls IV. und seiner Frau Maria Luise von Parma. Die Räume wurden 1906 bis 1929 von Maria Christina von Österreich, der Mutter von Alfons XIII. bewohnt. Die Wand- und Deckenmalerei des späten 18. Jh. ist erhalten geblieben. In der inneren Folge von Räumen ist das „Museu de Tapices (Teppichmuseum)“ untergebracht. In der äußeren Folge von Räumen befinden sich ein Deckenfresko „Die Zeit deckt die Wahrheit auf“, Teppiche aus der Real Fabrica, Teppiche von Goya, die 1780 für den Palast El Pardo hergestellt wurden, darunter „Die Holzfäller“, das Deckenfresko „Apoll und Minerva zeichnen das Talent aus“ von Antonio Gonzalez Velazquez, das Deckenfresko „Sturz der Giganten“ von Francisco Bayeu sowie ein Ganzfigurenporträt von Franz Xaver Winterhalter, der Spiegelsaal, der ursprünglich das Ankleidezimmer von Maria Luisa von Parma war mit eine Fresko „Herkules im Olymp“ von Francisco Bayeu, die Deckenfresken „Die Orden der spanischen Monarchie“ von Francisco Bayeu und „Herkules am Scheideweg“ sowie ein Polyptichon von Juan de Flandes, das um 1496 entstanden ist, das Leben Christi darstellt und aus dem Besitz von Isabella der Katholischen stammt.
    • Die sogenannten Privatgemächer, die in dem von Francisco Sabatini als Bibliothekstrakt errichteten anschließenden Bau untergebracht sind und seit Isabella II. als königliche Wohnräume benutzt wurden, spiegeln die Atmosphäre der letzten Bewohner Alfons XIII. und seiner Frau Victoria Eugenia von Battenberg wieder. Es handelt sich um 17 Räume mit vielen persönlichen Erinnerungsstücken. Besonders bemerkenswert sind die Porträts der französischen Könige Ludwig XIV., Ludwig XV. und das Bild von Philipp V. von Hyacinthe Rigaud im Empfangssaal der Königin sowie die Porträts von Ferdinand IV., König von Neapel, und seiner Frau Maria Carolina von Anton Raphael Mengs (1773) im Musiksaal.
    • Es folgen vier große Repräsentationsräume im östlichen Teil des Südflügels. Die Decken des Kleinen Audienzsaals und des Thronsaals verherrlichen die spanische Monarchie. Giovanni Battista Tiepolo arbeitete daran ab 1762.
    • Im ersten Saal befindet sich das Fresko „Apotheose des Kaisers Hadrian“.
    • Im zweiten Saal befindet sich das Fresko „Das Goldene Vlies“ von Giovanni Domenico Tiepolo, dem Sohn von Giovanni Battista Tiepolo, und ein Halbfigurenporträt von Karl III. von Anton Raphael Mengs.
    • Der Kleine Audienzsaal wird durch das Deckenfresko „Apotheose der spanischen Monarchie“ von Giovanni Battista Tiepolo geschmückt. Die Wandteppiche aus dem 18. Jh, beruhen auf Vorlagen von David Teniers.
    • Im Thronsaal befindet sich das Fresko „Die Verherrlichung der spanischen Monarchie“, das Giovanni Battista Tiepolo 1764 als erstes Fresko im Königlichen Palast fertigstellte.
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Bauwerke

mini|Ehemalige Bahnhofshalle Atocha, heute botanischer Garten

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mini|Edificio España

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mini|Balkon am Palacio Longoria

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mini|hochkant=1.3|Edificio Metrópolis und weitere repräsentative Geschäftsgebäude an der Calle de Alcalá Ecke Gran Vía

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mini|Templo de Debod

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Denkmäler

mini|Fuente de Cibeles

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  • Template:Marker, Plaza de Santa Ana, einer der bedeutendsten Dichter der spanischen Klassik.
  • Template:Marker, Plaza de Santa Ana, vor dem Teatro Español. Federico García Lorca ist ein bedeutender spanischer Dichter der Moderne.
  • Template:Marker, Plaza de la Villa. Don Álvaro war 1570 Befehlshaber der spanischen Flotte in Neapel und nahm 1571 mit 30 Schiffen an der Seeschlacht von Lepanto teil.
  • Tirso de Molina, Plaza Tirso de Molina
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Museen

mini|Albrecht Dürers Selbstporträt

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Während des Spanischen Bürgerkriegs wurde der Prado bereits im Sommer 1936 von Bomben getroffen und geschlossen. Im Mai 1937 wurden die Gemälde, darunter 45 Velázquez, 138 Goyas, 43 El Grecos, gut verpackt auf Lastwagen nach Valencia gebracht. Als dort der Krieg näher rückte, ging es weiter nach Barcelona und schließlich in die Schweiz nach Genf. Nach Kriegsende am 7. September 1939 schickte die Schweiz die Bilder auf Anforderung Francos nach Madrid zurück.

Hauptwerke im Prado sind:

Altniederländische Malerei

  • Rogier van der Weyden: Kreuzabnahme (um 1443)
  • Hieronymus Bosch: Der Garten der Lüste (um 1510)
  • Hieronymus Bosch: Der Heuwagen (um 1485-1490)
  • Pieter Brueghel d.Ä.: Der Triumph des Todes (um 1562)

Deutsche Malerei:

  • Albrecht Dürer: Selbstbildnis (1498)
  • Albrecht Dürer: Adam und Eva (1507)

Italienische Malerei:

  • Tizian: Das Bacchanal (1521/22(
  • Tizian: Karl V. zu Pferd (1548)
  • Tizian: Venus mit Orgelspieler und Amor (1555)
  • Tizian: Danae (1551-53)
  • Tizian: Venus und Adonis (1554)
  • Tizian: Selbstbildnis (um 1562)

mini|Las Meninas von Diego Velázquez Spanische Malerei:

  • El Greco: Anbetung der Hirten (1612)
  • El Greco: Bildnis eines Edelmannes mit der Hand auf der Brust (um 1580)
  • Francisco de Zurbaran: Stillleben (1658-64)
  • Bartolome Murillo: Heilige Familie mit dem Vogel (um 1650)
  • Diego Velazquez: Bacchus (1628/29)
  • Diego Velazquez: Die Übergabe von Breda (1635)
  • Diego Velazquez: Las Meninas (1656)
  • Diego Velazquez: Die Spinnerinnen (1657)
  • Francisco de Goya: Die nackte Maja (um 1798-1800)
  • Francisco de Goya: Die bekleidete Maja (um 1798-1805)
  • Francisco de Goya: Die Familie Karl IV (1800)
  • Francisco de Goya: Der zweite Mai 1808 (1814)
  • Francisco de Goya: Der dritte Mai 1808 (1814)

mini|Centro de Arte Reina Sofía

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mini|hochkant|Museo Thyssen-Bornemisza: Porträt Heinrichs VIII. von Hans Holbein

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mini|Museo de Historia de Madrid: Detail des historischen Stadtmodells von 1830

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Straßen und Plätze

mini|Gran Vía

  • Die Template:Marker ist eine der Hauptverkehrsadern von Madrid. Sie ist ca. 4 Kilometer lang und führt von der Puerta del Sol bis zur Stierkampfarena Las Ventas nahe der Stadtautobahn M30. Hier befindet sich das finanzielle Zentrum Spaniens: das Finanzministerium, die spanische Zentralbank (Banco de España) sowie die Madrider Hauptniederlassungen der großen Geschäftsbanken BBVA, Cecabank, Santander und Bankia. Die meisten Gebäude entstanden im 19. Jh. oder Anfang des 20. Jh.
  • Die Template:Marker ist die Prachtstraße Madrids. Sie führt von der Plaza de España zur Plaza de Cibeles (ca. 1,5 Kilometer). Die meisten Gebäude stammen vom Anfang des 20. Jh. Damals wurden mehr als 300 Häuser der Altstadt abgerissen, König Alfonso XIII höchstpersönlich gab 1910 das Startsignal für den Abbruch der Häuser. Die Gran Via wird vom ersten Wolkenkratzer Madrids, dem Verwaltungsgebäude der Telefonica, beherrscht.

mini|Plaza de Cibeles

  • Template:Marker, Metro Banco de España. An dem Platz befinden sich eine Reihe von repräsentativen Bauten aus dem 18. bis 20. Jh.: Spanische Staatsbank, Palacio de Communicaciones, Palacio de Linares und Palacio de Buenavista. Der Kybele-Brunnen in der Mitte des Platzes ist eines der Wahrzeichen von Madrid.
  • Template:Marker, Metro Tribunal. Hier fanden am 2. Mai 1802 erbitterte Kämpfe zwischen den Bürgern von Madrid und den französischen Besetzern statt. Die Bevölkerung leistete unter der Führung der Offiziere Velarde und Daoiz erbitterten Widerstand. Heute befindet sich ihr Denkmal in der Mitte des Platzes. An den Kämpfen nahm das 15-jährige Mädchen Manuela Malasana teil. Nach ihr ist heute der Stadtteil Malasana benannt.
  • Die Template:Marker muss man gesehen haben, auch wenn man sich über seine Schönheit streiten kann. Der rechteckige Platz wird gesäumt von Balkonen, Schieferdächern mit Mansardenfenstern. Auf diesem Platz, der von 1617-19 vom Architekten Juan Gómez de la Mora gebaut wurde, hat man Stierkämpfe, Festspiele, Hinrichtungen und die Tribunale der Inquisition erlebt. Nette Ausblicke gibt es von seinen Ausgängen in einige der kleinen abgehenden Straßen. Der Platz ist 120 mal 90 Meter groß. Vom Architekten des Escorial Juan de Herrera stammt die Casa de la Panaderia, ein ehemaliges Bäckerhaus. Der Platz wurde mehrfach, zuletzt 1790 von Bränden zerstört. Die heutige Gestalt geht auf die Planung von Juan de Villanova, dem Architekten des Prado zurück. Der Stadtpatron San Isidoro wurde hier 1602 seliggesoprochen, König Felipe IV wurde hier zum König ausgerufen. Die Wandmalereien an der Casa de la Panaderia sind nicht barock, sondern wurden erst 1992 angebracht. In diesem Jahr war Madrid die Kulturhauptstadt Europas. Im Dezember findet auf der Plaza Mayor ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt.

mini|Puerta del Sol mini|El Oso y el Madroño – Bär und Erdbeerbaum

  • Template:Marker ist das symbolische Zentrum Madrids und damit ganz Spaniens. Hier befindet sich der Kilometer Null des spanischen Straßennetzes. Der Platz erhielt seinen Namen von einem alten Stadttor, das im 16. Jh. abgerissen wurde. Hier laufen zwei wichtige Straßen, Alcalá und Mayor, zusammen. In der Station Sol treffen sich auch die wichtigsten Linien der Metro. An der Ecke zur Calle Carmen befindet sich das Wahrzeichen Madrids Oso y Madrono, die Statue eines Bären an einem Erdbeerbaum, die sich auch im Wappen der Stadt Madrid wieder finden. Auf diesem Platz fanden einige wichtige historische Ereignisse statt: am 2. Mai 1802 begann hier der blutige Widerstand gegen die französiche Besatzungsmacht (Dos de Mayo), 1912 wurde hier der spanische Ministerpräsident ermordet und 1931 die zweite Republik ausgerufen. Bis heute ist die Puerta del Sol oft Schauplatz politischer Proteste. Auch im Alltag ist die Puerta del Sol ein lebhafter Platz. Für Touristen augenfällig sind die Menschen in aufwändigen Kostümen, mit denen man gegen ein gewisses Entgelt für ein Foto posieren kann, z. B. als Don Quixote und Sancho Pansa, als Flamencotänzer, aber auch als Star-Wars- oder Pokémon-Figuren. Jedes Jahr versammeln sich hier tausende Madrilenen am Silvesterabend, um zu den Schlägen der Uhr des Postgebäudes Casa de Correso zwölf Weintrauben zu essen, was Glück bringen soll. Diese Silvesterfeier wird auch landesweit im Fernsehen übertragen.
  • Die Template:Marker ist einer der schönen kleinen Plätze in der Altstadt. Hier und in den umliegenden Gassen befinden sich zahlreiche Restaurants und Tapas-Bars.
  • Die Template:Marker verdankt ihre Entstehung dem französischen Statthalter Joseph Bonaparte, der ein Karmeliterkloster aus dem 16. Jh. und mehrere Häuser niedereißen ließ. Heute zählt der Platz mit seinen vielen Cafés und Bars zu den beliebtesten Plätzen im Centro. Auf dem Platz befindet sich ein Denkmal für den Barockdichter Calderon de la Barca und vor dem Teatro Español ein Denkmal für den spanischen Dichter Federico Garcia Lorca.
  • Template:Marker Auf der Goldenen Meile zwischen der Calle José Ortega y Gasset und Calle Claudio Coello haben führende Firmen und die bekanntesten spanischen und internationalen Designer wie Ágatha Ruiz de la Prada, Carolina Herrera, Chanel, Gucci, Loewe, Louis Vuitton und Miu Miu ihre Geschäfte eröffnet. Eines des bekanntesten Geschäfte ist das des Schuhdesigners Manolo Blahnik. Hier befindet sich auch das Avantgarde-Einkaufszentrum Isolee mit führenden internationalen Firmen wie Comme des Garçons, Manish Arora, APC und Filippa, das Einkaufszentrum Jardin de Serrano in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert oder ABC Serrano, das sich in einer ehemaligen Zeitungsdruckerei befindet, die zu den besten Beispielen des Modernismus in Madrid zählt. In der Straße befinden sich auch die Gourmettempel Kabuki Wellington, Ramón Freixa Madrid, das Schokoladegeschäft von Oriol Balaguer, Schüler des weltberühmten Kochs Ferran Adria und die bombonería Santa. Der Mercado de la Paz ist die einzige Markthalle, die mit einer Eisenkonstruktion aus dem 19.Jahrhundert erhalten geblieben ist. Hier findet man die besten Käse und iberischen Produkte. Auch die bekanntesten spanischen und internationalen Juweliere, wieRabat, Suárez, Cartier und Tiffany&Co haben sich in der Calle de Serrano niedergelassen.

Parks

mini|Retiro-Park mini|Palacio de Cristal

  • Template:Marker oder Parque del Retiro (Retiro-Park) ist Madrids grüne Lunge. Schön und vielfältig gestaltet. Im Südosten liegt der 1887 gebaute Palacio de Cristal (Glaspalast), in dem ursprünglich tropische Pflanzen von den Philippinen ausgestellt wurden. Vorbild war ein Glaspalast auf der Weltausstellung 1850 in London.
    Weiter nördlich liegt der Palacio de Velásquez. Zum Bootfahren auf dem Teich am Monumento a Alfonso XII sollte man entweder einige Stunden Wartezeit mitbringen oder an einem Werktag kommen. Am Glaspalast sitzt am Wochenende oft ein sehr guter Gitarrenspieler, der eine wunderbare Atmosphäre schafft. Es lohnt sich, in dem sehr schönen Park einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Der Haupteingang befindet sich an der Puerta de Alcalá, der Zugang ist aber auch von Calle Alfonso XII, Calle de Alcalá oder Av. de Menéndez Pelayo möglich. Metro 2 Retiro.
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  • Template:Marker – Die Autobahn, die einst die Stadt zerschnitt und die Ufer des Río Manzanares verschandelte, wurde Anfang des 21. Jahrhunderts im Rahmen der Olympiabewerbung für etwa vier Milliarden Euro unter die Erde gelegt und durch einen einzigartigen Landschaftspark ersetzt, der den Fluss auf einer Länge von etwa sechs Kilometern an beiden Ufern begleitet. Für das Stadtbegrünungsprojekt, das zu den anspruchsvollsten seiner Zeit in Europa gehört, wurden 33 Brücken eingeweiht, sodass man praktisch jederzeit von der einen auf die andere Seite wechseln kann, 5500 Bänke aufgestellt und 33.000 Bäume gepflanzt. Der Park hat ganz unterschiedliche Gesichter: Blumenrabatten, Pinien-, Zypressen- und Bambushaine, Spielplätze, Klettergarten, Skatepark usw. Mit dem Fahrrad oder Rollschuhen kann man die gesamte Strecke auf gut asphaltierten Wegen abfahren, wobei Spaziergänger aber Vorrang haben. Cafés, Strandbars und Kioske sorgen für das leibliche Wohl. Metro 3, 6 Legazpi oder 5 Marqués de Vadillo oder 6, 10 und Cercanías C1, C7, C10 Príncipe Pio.
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Aktivitäten

Kultur

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Wellness

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Sport

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Zwei der erfolgreichsten Fußballclubs Spaniens und ganz Europas sind in Madrid beheimatet:

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Freizeitparks

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Einkaufen

Für die tägliche Versorgung mit Wasser, Kaugummi und anderen Grundnahrungsmitteln sind im Zentrum vor allem die sogenannten Chinos zu empfehlen - kleine Geschäfte ("Alimentacion y frutos secos"), die, wie der Name schon sagt, meist von Chinesen betrieben werden und auch nachts geöffnet haben. Supermärkte dagegen gibt es in den Touristengegenden wenige und zudem sind sie manchmal recht unaufdringlich und übersehbar gestaltet.

Wer ein bisschen aus dem direkten Innenstadtbereich rauskommt, findet viele günstige Mode- und Schuhgeschäfte.

In Madrid gibt es noch einige typische alte kleine Geschäfte, die in anderen Städten nicht überleben konnten, zum Beispiel:

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Einkaufszentren

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Factory Outlet

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Kaufhäuser

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Markthallen

mini|Mercado de San Miguel

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Mode

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Schinken und Käse

mini|Schinkengeschäft

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Schokolade und Süßigkeiten

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Schuhe und Leder

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Straßenmärkte

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Teppiche

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Wein und Spirituosen

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Küche

  • Madrilenische Tapas enthalten alle Köstlichkeiten der gesamten spanischen Küche, wie Meeresfrüchte, Schinken und Wurstwaren, eingelegte Gemüse, Kartoffelgerichte oder Käse.

Für Madrid typische Gerichte sind:

  • Sopa de ajo, Knoblauchsuppe, normalerweise mit Paprika. gegrilltem Schinken, gebratenem Brot und einem verlorenen Ei
  • Callos a la madrileña, Eintopf aus Kutteln
  • Oreja de cerdo, Schweineohren in Knoblauch
  • Cocido madrileño, Eintopf aus Kichererbsen, Schinken, Chorizo, Lauch, Nudeln. Die Suppe wird zuerst angerichtet und gegessen, dann folgen Kichererbsen und Fleisch auf separaten Tellern.

Die folgenden Restaurants sind bekannt für den Cocido madrileño:

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Natürlich gibt es in Madrid Restaurants mit Spezialitäten regionaler spanischer Küche, zum Beispiel:

  • Script error: No such module "vCard"., baskische Küche.
  • Script error: No such module "vCard"., galizische Küche.
  • Script error: No such module "vCard"., galizische Küche.
  • Script error: No such module "vCard".,Metro: Cuzco (Línea 10), Küche Navarras.
  • Script error: No such module "vCard"., katalonische Küche aus Murcia.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Gran Vía oder Banco de España katalonische Küche aus Valencia, Reis, Paella.

Günstig

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Mittel

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  • Script error: No such module "vCard"., laut Guiness Buch der Rekorde das älteste Restaurant der Welt, gegründet 1725.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Station Anton Martin.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Station San Bernardo.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Station San Bernardo.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Station Ruben Dario.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Station Arguelles.

Gehoben

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Cafés und Konditoreien

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Nachtleben

Madrid wird nicht umsonst als die Stadt mit den längsten Nächten Europas bezeichnet. Wer hier ausgehen möchte, findet immer was für seinen Geschmack und das - falls erwünscht - bis zum späten Morgen. Für Nichtmadrilenen etwas ungewohnt sind vielleicht die Ausgehzeiten: Das richtige Ausgehen beginnt frühestens um 22 Uhr, eher später, und dauert gerne bis morgens um 6 oder 7. Auch länger ist möglich. Bevor man richtig ausgeht, setzt man sich am besten in eines der gemütlichen Straßencafés zum Beispiel auf der Plaza de Santa Ana. Gerade von diesem Platz aus lässt sich das Nachtleben des Viertels Huertas mit seinen zig Kneipen und Bars gut entdecken.

Wer gezielt nach Informationen und Veranstaltungstipps sucht und sich nicht gerne von den Massen durch die Straße schieben lässt, sollte in eine der großen Zeitungen schauen (El País, El Mundo, ABC). Diese bieten an bestimmten Tagen Freizeitbeilagen für Madrid. Eine weitere Quelle ist der "Guía del Ocio" (Freizeitführer). Das kleine Heft erscheint wöchentlich neu, ist immer von Freitag bis Donnerstag gültig und erhält man an ziemlich jedem Kiosk für 1,00 €. Vom Theaterprogramm bis zu Restauranttipps findet man dort alles.

Flamenco

  • Script error: No such module "vCard"., Metro Santo Domingo.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Anton Martin oder Tirso de Molina.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Sevilla.
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Opera.

Klassische Musik

  • Script error: No such module "vCard"., Metro Cruz de Rayo

Musicals

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Oper

Theater

mini|Matadero – ehemals Schlachthof, heute Kulturzentrum

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Zarzuela

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Unterkunft

Wer länger in Madrid bleiben will, wird sich nach einer Wohnung umsehen – und dann schnell feststellen, dass der Geldbeutel allenfalls ein WG-Zimmer hergibt. Wohnen in Madrid ist extrem teuer, und erschwerend kommt hinzu, dass Wohnraum in Spanien in der Regel gekauft wird und nicht gemietet. Dafür sind Miet-Zimmer und -Wohnungen in der Regel möbliert. Viele Angebote gibt es bei der spanischen "Zweiten Hand" (segundamano).

Aber auch bei einem kürzeren Aufenthalt (z. B. eine Woche) kann eine Ferienwohnung eine günstige Option sein, besonders wenn man als Familie oder kleine Gruppe reist. Ein großes Angebot an Ferienwohnungen kann man auf Portalen wie airBnB finden. Zum Teil handelt es sich um Wohnungen von Madrilenen, die vorübergehend nicht da sind, zum Teil werden sie aber auch ausschließlich an Touristen vermietet. In beiden Fällen befinden sich diese Wohnungen meist in Mehrfamilienhäusern und haben eine Küche zum Selbstversorgen, sodass man im Haus und beim Einkaufen einiges vom Alltagsleben der Einheimischen mitbekommen kann.

Eine Übernachtungsstätte in der unmittelbaren Innenstadt (Sol, Letras, Austrias oder La Latina) hat natürlich den Vorteil, in unmittelbarer Nähe zu den Haupt-Sehenswürdigkeiten zu sein. Malasaña und Chueca sind noch nah genug an den wichtigen Punkten des Besucherinteresses (1–2 km Fußweg oder ein bis zwei Haltestellen mit der Metro) und preislich etwas günstiger. Außerdem ist man mehr von Einheimischen als von Touristen umgeben und findet dennoch eine Vielzahl von Restaurants, Imbissen und Ausgehmöglichkeiten. Wenn man in eine günstige Wochen- oder 10er-Karte für die Metro investiert, ist auch eine Unterkunft in Chamberí, Arganzuela oder Moncloa (jeweils 2–3 km von der Stadtmitte entfernt) kein Problem. Wer auf der Suche nach einer Luxusunterkunft, umgeben von schicken Restaurants und Repräsentanzen teurer Designermarken ist, kommt hingegen in Salamanca auf seine Kosten.

Einfach

Es gibt eine Unzahl von kleinen Hostals mit teilweise sehr günstigen Preisen.

Mittel

Gehoben

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Lernen

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Flamenco-Schulen

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Sprachschulen

Natürlich gibt es fast unendlich viele Sprachschulen in Madrid. Am besten und günstigsten ist es, einen Platz in der offiziellen Sprachschule zu bekommen. Jedoch ist das aufgrund des hohen Andrangs nicht einfach. Außerdem muss man sich für mindestens drei Monate einschreiben. Ansonsten gibt es noch Massen an privaten Schulen, die eigentlich alle möglichen Varianten an Unterrichtszeiten und Intensität anbieten. Die geläufigsten Modelle sind einerseits Wochenintensivkurse mit 4-5 Stunden pro Tag und - je nach Schule - Kulturprogramm oder länger dauernde Kurse mit 1-2 Stunden pro Tag. Allgemein sollte man darauf achten, dass die Schule das CEELE-Zertifikat erhalten hat. Aus Erfahrung zu empfehlen sind:

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Arbeiten

Voraussetzungen

EU-Bürger brauchen keine Arbeitserlaubnis. Nötig sind allerdings eine Steuernummer (N.I.E.) und die Sozialversicherungsnummer. Letztere ist problemlos und schnell in den vielen Niederlassungen der spanischen Seguridad Social zu erhalten, die N.I.E. bei speziellen Polizei-Geschäftsstellen. Bei der N.I.E. reicht die Nummer, es ist für EU-Bürger keine Karte erforderlich.

Verträge über nichtselbständige Tätigkeiten müssen vor der Arbeitsaufnahme von der Seguridad Social bestätigt werden, was durchaus etliche Monate in Anspruch nehmen kann - wohl ein wichtiger Grund, warum so viel schwarzgearbeitet wird.

Sozialversicherung

Bei abhängig Beschäftigten (Arbeitern/Angestellten) zahlt der Arbeitgeber einen Großteil der Sozialversicherungsbeiträge. Im Gegensatz zum deutschen Recht, nach dem Selbständige meist nicht in den Sozialversicherungen versichert sind, sind in Spanien auch Selbständige sozialversicherungspflichtig. Der monatliche (Mindest-?)Beitrag liegt bei rund 250 €.

Die Sozialversicherungspflicht für Selbständige wird von den Auftraggebern gerne verschwiegen oder gar negiert - verständlich, denn sonst würde sich kaum jemand auf Hunger-Honorare einlassen, die nach dem korrekten Abzug von Sozialversicherung und Steuern plötzlich negativ wären.

Job Sprachlehrer

Wer gut Englisch kann, z.B. ein Jahr während der Schulzeit in einem englischsprachigen Land war und ein kleines bisschen pädagogische Fähigkeiten mitbringt, kann in Madrid schnell einen Job als Englisch-Lehrer finden - oder aber mehrere bei mehreren Sprachschulen. Zwar sind die Lehrer offiziell immer alle native speakers, aber bei den typischerweise katastrophalen Sprachkenntnissen der Spanier fällt es aber kaum jemandem auf, wenn der Englisch-Lehrer eigentlich Deutscher ist.

Schwieriger wird es als Deutsch-Lehrer, weil der Bedarf viel geringer ist. Selbst ausgebildete Lehrer für Deutsch als Fremdsprache können (mindestens anfangs) Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Denn das Lohn- und Gehaltsniveau liegt um Dimensionen unter dem deutschen. In Verbindung mit den enorm hohen Mieten in Madrid wird es schwer, genug zu verdienen, um noch was zur Seite zu legen.

Für Einsteiger ist ein Stundenlohn von 15 € - Vorbereitungs- und Fahrzeit nicht gesondert bezahlt - als gut anzusehen. Allerdings gibt es viele Ausbeuter-Sprachschulen, die bis runter zu acht € pro Stunde zahlen - und das als Honorar, das (ohne Freibeträge) selbst zu versteuern ist und von dem 250 € pro Monat an Sozialversicherung zu zahlen sind. Wer den Fehler macht, einen solchen Job anzunehmen, wird geradezu zur Schwarzarbeit gezwungen - was zumindest einigen der Sprachschulen auch bewusst zu sein scheint, schließlich verlangen sie keine ordnungsgemäße Rechnung usw. oder bieten gleich von sich aus Schwarzarbeit an. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, solche Angebote anzunehmen: So gibt es (sehr selten) Kontrollen und es kann alles herauskommen, und bei Unfällen und ähnlichem besteht kein Versicherungsschutz. Im Streitfall oder speziell am Ende der Tätigkeit kann es faktisch unmöglich sein, an das einem zustehende Geld zu kommen - Schwarzgeld lässt sich weder einklagen, noch per Überweisung zahlen. Das größte Argument dürfte aber sein, dass solche Ausbeuter-Löhne den Markt kaputt machen und die vorhandenen seriösen Sprachschulen im Laufe der Zeit zwingen, selbst unseriös zu arbeiten.

Sicherheit

Madrid ist weniger gefährlich, als oft der Eindruck erweckt wird. Dennoch ist Kriminalität ein ernstes Problem, mit dem es auch und gerade Touristen zu tun haben können. Folgende Hinweise helfen, unangenehme Erlebnisse zu vermeiden:

Eine allgegenwärtige Plage ist der Taschen- und Trickdiebstahl. Eine Vielzahl vor allem rumänischer Kinder erleichtert täglich vor allem Touristen um viel Geld. Sie sind z. B. am Plaza Mayor mit einem bisschen Beobachtung durchaus bei der Arbeit zu entdecken. Beliebt und eher von älteren Dieben verübt, ist das Öffnen unvorsichtigerweise am Rücken getragener Rucksäcke in der Metro, auf den Rolltreppen oder in bestimmten Buslinien. Gerne genutzt wird auch die Unachtsamkeit, die etwa beim Telefonieren mit dem Handy entsteht. Schwerpunkte des Diebstahls sind die Metrostationen Puerta del Sol und Nuevos Ministerios sowie allgemein Umsteigebahnhöfe zwischen verschiedenen Linien, da sie den Tätern mehr Fluchtmöglichkeiten bieten.

Vorsicht auch vor Frauen, die einem eine Blume anstecken oder Rosmarinzweige verteilen und etwas Kleingeld dafür erbitten. Das dient nur dazu, dass man das Portmonee herausnimmt und es leichter gestohlen werden kann. Auch sonst besteht, wenn man Bettlern Geld gibt, das Risiko, dass diese mit Trickdieben zusammenarbeiten, die beobachten, wohin der „Wohltäter“ seinen Geldbeutel steckt. Selbstverständlich sollte man sich auch nicht mit Hütchenspielern einlassen, „magisch“ tanzende Comicfiguren kaufen oder Petitionen unterschreiben, die man nicht versteht. Gelegentlich hört man von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben und behaupten, nach Falschgeld oder Drogen zu suchen. Tatsächlich wollen sie natürlich die Taschen der Opfer durchsuchen, um an Wertsachen zu kommen. Die echte Polizei durchsucht nicht ohne weiteres irgendwelche Touristen und wird einen nie einfach so auffordern, ihr Geldbeutel oder Tasche zu überlassen. Weitere Trickdieb-Maschen involvieren Wegbeschreibungen auf dem Stadtplan (man soll jemandem auf dem Plan den Weg zeigen, während man bestohlen wird), die Einladung zu einem Straßenfußballspiel, die Behauptung, dass man gerade mit Vogelkot beschmutzt sei (der freundliche Trickdieb hilft beim Reinigen, um das Opfer abzulenken) oder schlichtes, einfaches Anrempeln.

Empfehlenswert sind daher Bauchtaschen oder Brustbeutel, unter dem T-Shirt getragen, mit wenig Inhalt. Geld besser verteilen, etwa auch auf die Hosentaschen. Wer kein zweites Ausweisdokument (z.B. Reisepass) hat, sollte zumindest eine Kopie im Hotel aufbewahren - das erleichtert im Falle eines Falles die Wiederbeschaffung. Wer es modern mag, kann alles einscannen und auf einem passwortgeschützten und möglichst verschlüsselt zugänglichen Bereich auf seiner WWW-Seite ablegen. Unbedingt vor der Abreise sicher notieren sollte man sich Kredit- und Bankkartennummern sowie die Sperr-Telefonnummern der jeweiligen Herausgeber. Nicht unbedingt notwendige Karten und Ausweise gleich in Deutschland lassen!

Da Geldautomaten manipuliert sein können, ist es von Vorteil, diese nur während der Öffnungszeiten der Bankfiliale zu benutzen, damit man nötigenfalls Hilfe vom Personal bekommt.

Gesundheit

Etwas, was angesichts der enormen Luftverschmutzung in Madrid schwierig erscheint. (Nein, es ist kein Nebel, der über den Straßenzügen liegt - das ist alles nur Dreck! Von etwas außerhalb ist die Dunstglocke über der Stadt oft sehr gut zu sehen.) Körperliche Anstrengungen sollten also vermieden werden.

Wer in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist und schon eine der neuen EU-weit gültigen Krankenversicherungskarten hat, kann einfach zum nächstgelegenen öffentlichen Gesundheitszentrum (Centro de Salud) gehen und wird nach einem bisschen Papierkram wie ein Spanier behandelt. Spanischkenntnisse sind hier dringend empfehlenswert. Wer noch keine EU-weit gültige Krankenversicherungskarte hat, sollte sich vor der Abreise eine solche ausstellen lassen; dies geht meist innerhalb weniger Tage. Die Zuzahlung für Medikamente beträgt 40 Prozent. Dafür sind Medikamente in Spanien meist erheblich billiger als in Deutschland, und es sind auch Medikamente verschreibungsfähig, die in Deutschland privat bezahlt werden müssen.

Empfehlenswerter dürfte aber eine private (Auslands-)Krankenversicherung sein, die es für weniger als zehn € im Jahr gibt. Damit steht das - vom öffentlichen strikt getrennte - private Gesundheitssystem offen, was einerseits die Beschränkungen in der Verschreibungsfähigkeit von Medikamenten und die Zuzahlungen vermeidet (sofern der Vertrag dies vorsieht), andererseits teilweise erhebliche Wartezeiten in den öffentlichen Gesundheitszentren vermeidet. Nachteil: Es muss - mindestens teilweise - sofort in bar gezahlt werden. Vorher klären, ob die Versicherung Belege auf Spanisch akzeptiert und welche Angaben diese enthalten müssen!

(Bei stationärer Behandlung sollen die Unterschiede zwischen privat und gesetzlich versichert noch erheblicher sein - bitte dazu woanders recherchieren und hier nachtragen.)

Krankenhäuser

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Praktische Hinweise

Botschaften

Adressen deutschsprachiger Botschaften:

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Polizei

  • 24 Stunden Nummer zur Meldung von Verbrechen: 902102112
  • Script error: No such module "vCard"., Metro Santo Domingo (Line 2), Plaza de España (Line 3 and 10) and Callao (Lines 3 and 5), Bus 1, 2, 44, 46, 74, 75, 133, 148 und C.

Touristeninformation

  • Script error: No such module "vCard"., Metro: Sol (L1, L2 and L3) and Ópera (L5). Cercanías: Sol,
  • Script error: No such module "vCard".. Metro: Colón (L4). Cercanías: Recoletos. Bus: 1, 2, 3, 5, 7, 9, 14, 15, 19, 20, 21, 27, 28, 29, 37,, 45, 51, 52, 53, 74, 146, 149, 150, 152, 202, in der unterirdischen Passage
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  • Script error: No such module "vCard"., Metro: Banco de España (L2)

Foreign Tourist Assistance Service (SATE)

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Sonstiges

Mobilfunk

Vor allem, wenn man etwas länger in Madrid bleibt und in Kontakt mit Einheimischen treten möchte, sollte man sich überlegen eine spanische SIM-Karte (auf Guthabenbasis) zu kaufen, auf Spanisch tarjeta prepago genannt. Die Karten gibt es für ungefähr 25 € und man kann sie in fast jedem Laden besorgen (Es wird ein Ausweis benötigt!). Je nach Anbieter bekommt man von den Anschaffungskosten mehr oder weniger sofort oder nach Angabe der Adressdaten als Guthaben. (Beispiel: Movistar-Karte: 25 € Kaufpreis, die 19 € Sofortguthaben beinhalten. Die restlichen 6 € bekommt man nach dem Einsenden der/ einer spanischen Adresse.)

In Spanien gibt es drei Mobilfunkanbieter:

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Festnetz

Allgemein muss man sagen, dass Telefonieren im Festnetz in Spanien noch recht teuer ist. Telefónica (die "spanische Telekom") berechnet für einen Anruf nach Deutschland 0,139 € Einwahlgebühr und weitere 0,139 € pro Minute. Billiger kommt man jedoch in Call-Shops (Locutorio) weg oder mit Calling Cards hin (in Supermärkten und Call-Shops zu finden). Ein System der Billigvorwahlen gibt es nicht, jedenfalls nicht im Wettbewerb.

Für internationale Gespräche gibt es aber die Möglichkeit zuerst die 902 999 007, dann nach der Ansage eine "1" und anschließend die internationale Nummer zu wählen. Die Kosten liegen deutlich unter denen der Telefónica, jedoch trotzdem immer über 4 Cent pro Minute. Weitere Informationen dazu gibt es hier (es, en, nl, de, fr).

Internet

Internet-Cafés sind recht häufig zu finden, oft in Verbindung mit Locutorios, von denen aus man günstig telefonieren kann - noch häufiger sind allerdings die Viren auf den spanischen Rechnern. Internet-Banking ist also absolut tabu, und auch bei E-Mails sollte man mindestens nach der Rückkehr alle Passwörter ändern. Besser wäre die Einrichtung eines gesonderten Urlaubs-Accounts, an den alle oder nur wichtige Mails weitergeleitet werden können. Die Preise für eine Stunde Internet liegen meist bei einem bis zwei Euro, eine Druckseite gibt's in der Regel für 15 Cent.

Am Flughafen und anderen Orten gibt es auch kostenpflichtiges WLAN. Ob es sich lohnt, sich mit dem Notebook auf die Straße zu setzen und eines der vielen ungesicherten WLANs zu nutzen, darf angesichts des damit je nach Ort und Tageszeit möglicherweise verbundenen Risikos für Leib, Leben und Eigentum bezweifelt werden.

Ausflüge

mini|hochkant=1.8|Stadtbild Toledo Von Madrid aus erreicht man schnell sehr schöne und lohnenswerte Städtchen im Umkreis. Unter anderem sollte man folgende gesehen haben:

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Tipp: Für die Fahrt verwendet man am billigsten Überlandbusse, die an verschiedenen Busbahnhöfen innerhalb Madrids abfahren. Eine Busfahrkarte nach Toledo (70 km) z.B. kostet für eine einfache Fahrt etwa 4 €! Den Nachteil des Reisens per Bus oder Auto kann allerdings man jeden Abend in den Nachrichten sehen - es gibt täglich schwere Unfälle mit vielen Toten. Wer einmal in Spanien Bus oder Auto gefahren ist, weiß auch, warum. Sicherer und bequemer, aber auch ein wenig teurer (nicht immer!) und im Fernverkehr extrem unflexibel ist die Bahn - nach El Escorial oder Segovia fahren etwa die Nahverkehrszüge Cercanías, nach Toledo der Hochgeschwindigkeitszug AVE (alle 1-2 Stunden, Fahrzeit 30 Minuten, Hinfahrt 8,30 €, Hin- und Rückfahrt 12,88 €).

Literatur

Weblinks

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