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Limburg (Niederlande)

Template:Quickbar Provinz Niederlande Limburg ist eine Provinz im Südosten der Niederlande. Am 31. Dezember 2013 zählte sie 1,120,006 Einwohner. Rund 55 Prozent von ihnen leben im städtischen Ballungsgebiet im Süden des Landes. Im Norden grenzt Limburg an die Provinz Gelderland, im Osten an das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen, im Süden an die belgische Provinz Lüttich/Liège und an die Exklave Voerstreek der belgischen Provinz Limburg, im Westen ebenfalls an Belgisch-Limburg sowie im Nordwesten an die Provinz Noord-Brabant. Die Hauptstadt von Limburg ist Maastricht.

Regionen

miniatur|hochkant=1.4|Karte der Provinz

Limburg wird gern in drei Regionen unterteilt:

Orte

Seit der letzten Reform 2011 hat Limburg diese Gemeinden:

Weitere Ziele

Hintergrund

Landschaft

Der Norden der Provinz besteht zum großen Teil aus Sandböden. Wo sie ausgebaggert wurden, bildeten sich die Maasplassen ("Maas-Seen"). In Mittel- und Südlimburg wurden Braun- und Steinkohle gefördert, der äußerste Süden ist mehr von der Kreide geprägt, die hier als "Mergel" bezeichnet wird. Viele sehenswerte Gebäude in Südlimburg sind aus diesem Material errichtet. Einige der Abbaugruben bilden heute "Grotten", u.a. bei Valkenburg und Maastricht. Die Bachtäler von Gulp und Geul verleihen dem Hügelland ein reizvolles Aussehen. Im Westen Limburgs, an der Grenze zu Noord-Brabant liegt die Peel, in der früher Torf gestochen wurde. Die Reste dieser Landschaft bilden heute einen Nationalpark: De Groote Peel. Die Maas durchströmt die Provinz in ihrer ganzen Länge von Süden nach Norden. Wichtige Seitenflüsse in Limburg sind die Geul (bei Valkenburg), die Roer/Rur (bei Roermond), der Neerbeek (bei Neer) und der Geleenbeek (bei Geleen).

Geschichte

In politischer Hinsicht war Limburg früher ein Sammelsurium selbständiger und abhängiger Gebiete, was zum Teil die große Vielfalt von Dialekten erklärt: Jede alte Gemeinde hatte einen eigenen Dialekt und die Eingemeindungen der jüngeren Zeit führten dazu, dass heute manchmal in einer Gemeinde unterschiedliche Dialekte bestehen.

Die ersten Besiedlungsspuren stammen von Neanderthalern in Südlimburg . Aus der Jungsteinzeit ist eine Feuersteingrube bei Rijckholt erhalten. In der Römerzeit wurde Limburg stark romanisiert und viele heutige Dörfer und Städte wurden damals gegründet: z. B. Mosa Trajectum (Maastricht) und Coriovallum (Heerlen). Bischof Servatius brachte im 4. Jh. das Christentum ins römische Maastricht . Den Römern folgten die Franken. Zu Zeiten Kaiser Karls des Großen kam vor allem Südlimburg zu großer Blüte. Nach der Aufteilung des Frankenreichs gehörte das Gebiet des heutigen Limburg, wie auch der Rest der Niederlande, zum Heiligen Römischen Reich.

Das Grundgebiet des heutigen Limburg war seit dem frühen Mittelalter zwischen den Herzogtümern Brabant, Gelre und Jülich sowie dem Prinzbistum Lüttich und dem Erzbistum Köln aufgeteilt. Obwohl diese Herzöge und Bischöfe Vasallen des Kaisers waren, verhielten sie sich wie unabhängige Fürsten, die sich oft untereinander befehdeten. Ihre Konflikte wurden oft auf limburgischem Gebiet ausgetragen und trugen so zur Zersplitterung des Gebiets bei. In der Neuzeit war Limburg mehrheitlich aufgeteilt zwischen Spanien und dessen Nachfolgern Österreich und Preu0en einerseits und der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande auf der anderen Seite, aber auch dem Prinzbistum Lüttich und zahlreichen unabhängigen kleinen Herrschaften. Mit der Besetzung der Südlichen Niederlande durch die französischen Revolutionstruppen kam der größte Teil der beiden heutigen limburgischen Provinzen unter eine einheitliche Verwaltung, das Departement de la Meuse inférieure (Nieder- Maas).

Bei der Bildung des Vereinigten Königreichs der Niederlande wurde aus dem ehemaligen Departement zusammen mit einem Teil des Departement de la Roer eine Provinz, die auf Geheiß König Willems I. Limburg genannt wurde. Im Wiener Kongress von 1815 wurde bestimmt, dass die Grenze zwischen den Niederlanden und Preußen ein Kanonenschuss entfernt von der Maas sein solle. 1830 schloss sich ganz Limburg, außer Maastricht und Mook, in denen niederländische Garnisonen lagen, der Belgischen Revolution an. Hasselt wurde zeitweilig zur Hauptstadt erklärt. Beim Vertrag der XXIV Artikel (1831) zum definitiven Grenzverlauf zwischen den neuen belgischen Staat und den Niederlanden wurde festgelegt, dass der Teil Limburgs östlich der Maas (inkl. Maastrichts) zu den Niederlanden zurückkehren und zugleich als Herzogtum Mitglied des Deutschen Bundes werden solle. Diese Sonderstellung Limburgs dauerte bis 1866 an, als der Deutsche Bund infolge des Konfliktes zwischen Preußen und Österreich auseinander fiel.

Die Wirtschaft des niederländischen Limburgs stand zwei Generationen lang im Zeichen des Steinkohlenbergbaus. Die Ausbeutung der Steinkohlenzechen kam erst relativ spät in Gang: zu Beginn des 20. Jhs. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwiesen sie sich als nicht länger rentabel. 1965 wurde ihre Schließung angekündigt und 1974 machte die letzte Zeche endgültig dicht. Lange Zeit war die Schließung der Zechen der Grund für eine sehr hohe Arbeitslosigkeit in Südlimburg, schließlich hatten 15 Prozent der Berufsbevölkerung im Bergbau gearbeitet. Einige Reste der Zechen sowie typische Koloniehäuser geben der heutigen Parkstad Limburg noch stets einen Hauch von Ruhrgebiet in ungewohnter Umgebung.

Stadtrechte in Limburg

Einige andere limburgische Orte besitzen zwar städtische Kennzeichen (Wälle, Stadtgräben, Festung, Freiheiten, Zollrechte usw.), haben aber niemals Stadtrechte erhalten.

Sprache

  • Amtssprache ist Niederländisch.
  • Als Umgangssprache wird Limburgisch in verschiedenen regionalen Varianten gesprochen; sie ähneln teilweise mehr der Aachener Mundart (Völzer) als dem Niederländischen.
  • Als Bildungssprachen sind Deutsch und Französisch verbreitet.

Anreise

Limburg ist bequem und schnell mit allen Verkehrsmitteln zu erreichen:

Von Aachen aus fahren Schnellbusse nach Heerlen (Linie 44) und Maastricht (Linie 50).

  • Die Maas und Kanäle ermöglichen die Reise mit Sport- und Freizeitbooten.
  • Radroute Maas

Mobilität

Auf der Schiene

Der Schienenfernverkehr in Limburg wird von der Nederlandse Spoorwegen bedient. Sie unterhält die IC-Strecken

Der Nahverkehr in Limburg wird von der Gesellschaft Veolia Transports versorgt. Sie fährt auf den Strecken

  • 53 Nijmegen - Mook Molenhoek - Cuijk - Boxmeer - Vierlingsbeek - Venray - Blerick - Venlo- Tegelen - Reuver - Swalmen - Roermomd
  • 54 Maastricht Randwyck - Maastricht - Meerssen - Houthem-St. Gerlach - Valkenburg - Schin op Geul - Klimmen-Ransdaal - Vierendaal - Heerlen Woonboulevard - Heerlen - Heerlen De Kissel - Landgraaf - Eygelshoven Markt - Eygelshoven - Chevremont - Kerkrade Centrum

Busverkehr

Auch der ÖPNV-Busverkehr wird von Veolia Transports versorgt. Es bestehen Stadtbusverkehre in Venlo, Venray, Weert, Roermond, Sittard-Geleen, Parkstad-Heerlen und Maastricht. Regionalbusse verkehren zwischen allen Städten (Liniennetzkarten Veolia Limburg)

Sehenswürdigkeiten

Detailliertere Übersichten sind bei den einzelnen Regionen zu finden.

Schlösser und Landhäuser

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Kirchen

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Mühlen

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Museen

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Museumseisenbahn

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Erlebnisparks

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Aktivitäten

Die Mergellandroute, mit dem Auto (110 km) oder dem Fahrrad (132 km), führt durch die schönsten Gegenden Südlimburgs.

Karneval

Achtung! Dies ist eine Reisewarnung für alle, die Karneval hassen wie die Pest und während der drei, vier oder sechs tollen Tage ins benachbarte Limburg fliehen wollen: Lasst es bleiben. Die Limburger sind genauso jeck wie die Kölner, Düsseldorfer oder andere Narren und es ist mehr oder weniger dieselbe Art Karneval, die hier gefeiert wird. Allerdings kommt der Zug hier sonntags.

Aber wer Karneval mag, hat mit Sicherheit auch hier seinen Spaß, auch wenn er nicht alles versteht. Denn zu Karneval kann der Limburger nur noch seinen Heimatdialekt. Alaaf!

Küche

Die limburgische Küche hat eine andere Tradition als die übrige niederländische. Sie orientiert sich am "burgundischen" (sprich üppigen) Lebensstil.

Spezialitäten

  • Biersuppe ist ein uraltes Gericht. Die schaumige Suppe wird verziert mit Petersilie und Gerstenkörnern.
  • Kerbelsuppe aus duftendem frischen Kerbel, serviert mit Croutons.
  • Grottenchamognis wachsen in den Mergelgrotten und sind mit Knoblauch und frischen Kräutern eine vorzügliche Vorspeise.
  • Blutwurst mit Äpfeln und ausgelassenem Speck. Eine deftige Bauernmahlzeit, die einen Platz in der modernen Gastronomie erhalten hat.
  • Zoervleisj ist die limburgische Variante des Sauerbratens (am besten mit Pferdefleisch).
  • Tête-de veau erfordert etwas Mut: Hirn, Bries, Zunge und Wangen vom Kalb mit Ei und Weißbrot.
  • Geuldallam - das Göhltallamm - hat ein zartes und aromatisches Fleisch. Rosa gebraten ist es ein Genuss.
  • Maastrichter Kaninchen ist ein anderes saures Fleisch. Es schmeckt ausgezeichnet mit Rotkohl, Zwiebelringen und dicken Pommes Frites.
  • Geul-Forelle Frisch gefangen in den südlimburgischen Bach Geul mit einer grünen Sauce und Erbsen.
  • Weißer Spargel, einer der Klassiker von limburgischem Boden: mit Buttersauce, Schinken und Ei.
  • Ziegenkäse wird u.a. in Landgraaf biologisch hergestellt und gibt es in verschiedenen Varianten.
  • Rommedoe ist die Originalversion des in Deutschland als Romadur bekannten sehr aromatischen Käses und wird gerne mit Apfelkraut und Schwarzbrot gegessen.
  • Möffelkook ist ein traditioneller Rosinenkuchen, den es auch beim Konditor (Banketbakker) zu kaufen gibt.
  • Vlaai ist der traditionelle Kuchen in Limburg. Gibt es in unzähligen Variationen.
  • Wein. Ja, niederländischen Wein gibt es schon (wieder) seit 1970. In Südlimburg befinden sich zehn Weingüter, die einen frischen, an den elsässer Wein erinnernden Wein produzieren. Das größten und älteste Weingut ist Apostelhoeve in Neercanne bei Maastricht.
  • Bier. Darüber hinaus ist vor allem Südlimburg für ein gutes, meist nach Reinheitsgebot gebrautes Bier bekannt, das vom vorherrschenden niederländischen Massenbier abweicht.

Nachtleben

Diskotheken/Clubs

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Sicherheit

In Limburg gibt es zwei Polizeiregionen:

  • Regiokorps Limbuurg-Noord in Venlo (Mgr. Nolensplein 31) mit den districten Middenlimburg, Venlo und Venray
  • Regiokorps Limbuurg-Zuid in Maastricht (Prins Bisschopsingel 53) mit den districten Maastricht, Heerlen, Sittard und Kerkrade.

In Notfällen ist die Polizei unter der Notrufnummer 112 erreichbar. In allen anderen Fällen gilt die zentrale Telefonnummer 0900-8844.

Die Grenzlage der Provinz zu gleich zwei Nachbarländern macht Limburg attraktiv für vor allem Kleinkriminalität und Drogenhandel und die damit einhergehende Unsicherheit.

Klima

Limburg ist eine lang gestreckte Provinz, die weit in den Süden ragt. Zudem kennt diese Region viel mehr Unterschiede als der Rest des Landes. Es wird niemanden überraschen, dass das Klima in Süd-Limburg das wärmste der Niederlande ist. Der Frühling beginnt hier als erstes und im Sommer werden hier die höchsten Temperaturen des ganzen Landes gemessen. Im Gegensatz dazu schneit es im Winter auf den höchsten Hügeln viel häufiger und fällt mehr Niederschlag als im Rest des Landes.

Ausflüge

Weblinks

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