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Isle of Man

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Die Isle of Man, landessprachlich Ellan Vannin liegt in der irischen See und hat eine rechtliche Sonderstellung zum Vereinigten Königreich. Aufgrunddessen ist ein wichtiger Wirtschaftszweig die Errichtung von Scheinfirmen zur Steuervermeidung. Die landwirtschaftliche Nutzung der weitgehend waldfreien Insel liegt vor allem in der Schafzucht. Aus touristischer Sicht ist die Insel von Ende Oktober bis Ostern „tot“.

Orte

Ausgehend vom Hauptort Douglas (Fährhafen), der etwa in der Inselmitte an der Ostküste liegt geht es quer über die Insel nach Peel an der Westküste. Die einzige Ortschaft im Norden ist Ramsay. An der Ostküste Richtung Süden gelangt man zum Flughafen und vor dort weiter zu den Ortschaften Ramsay. Port St. Mary sowie Port Erin.

Hintergrund

thumb|Uferpromenade von Douglas. Das auf die Isle of Man bezügliche Adjektiv ist manx.

Die lange Geschichte keltischer und skandinavischer Besiedlung als mehr oder weniger eigenständiges Königreich bis Ende des 18. Jahrhunderts hat eine eigene Kultur entstehen lassen, die heute nur noch in der musikalischen Tradition lebendig ist.

Der heutige Hauptort Douglas mit etwa einem Drittel der Inselbevölkerung war bis zur Übernahme der Souveränität durch Britannien 1869 ein Fischerdorf. Erst als der frühere Eigentümer der Insel, nun Gouverneur, hier seinen Palast Mona baute und ein moderner Hafen angelegt wurde, wuchs die Stadt seit den 1880ern. Hier tagt heute auch das älteste durchgehend aktive Parlament der Welt, der Tynwald.

Wie in vielen kleinen britischen Gemeinwesen ist die Geschichte der Weltkriege in Form von Gedenktafeln usw. noch lebendig. Erinnert wird an die U-Bootbekämpfung im ersten Weltkrieg. Der zweite brachte zum einen etliche französische Exilanten als auch einen Flugplatz. Zu dieser Zeit gab es auch Internierungslager für feindliche Ausländer.

Sprache

Englisch und Manx, letzteres eine Form des Gälischen, ist als Muttersprache praktisch ausgestorben. Sie wird aber als Wahlfach in Schulen gelehrt.

Anreise

Die Isle of Man ist Teil der anglo-irischen Common Travel Area, das heißt wer in diesen Ländern umgestiegen ist braucht theoretisch keinen Ausweis zeigen, jedoch werden seit 2012 immer häufiger Stichproben, besonders bei der Rückreise aufs Festland vorgenommen. EU- und EFTA-Bürger benötigen nur einen Personalausweis und genießen noch bis mindestens März 2019 Niederlassungsfreiheit.

Mit dem Flugzeug

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Schräg gegenüber vom Terminal ist das Sefton Hotel.

Geht man von Terminal links zwei Minuten zum Kreisverkehr, dann noch hundert Meter weiter kommt man links zum Manx Aviation and Military Museum (tgl. 10.00-16.30).

Mit dem Schiff

Douglas Harbour wird von dem Fährunternehmen Steam Packet Company angefahren. Aus England von Heysham (ndl. Blackpool; 3h45 Fähre), Liverpool (2h45 Schnellboot), Liverpool-Birkenhead (von 12 Quays, 4h15 Fähre), aus Irland ab Dublin und Belfast (beide jeweils 2h55 Schnellboot oder 4h45 Fähre). 2018 verkehrten der schnelle Katameran Mannanan und die Fähre Ben-my-Chree. Wie bei allen britischen Fährbetreibern ist die Preisgestaltung stark saisonabhängig und durch zahlreiche Sonderangebote schwer durchschaubar. Die Verbindungen nach Irland verkehren im Winter nicht.

Im Fährterminal gibt es eine Welcome Centre genannte Touristeninfo (Mo.-Sa. 8.00-18.00).

Mobilität

thumb|Verkehrswege auf der Isle of Man. Museumsbahnen schwarz, Landstraßen 1. Klasse burgund. Template:Maps Es gibt Mehrfahrtenkarten in Form von Wertkarten (GoCard). In den Versionen Go Explore gibt es sie als touristischen Mehrtagespass. Die 5 Tage gültige Go Explore Heritage erlaubt auch die unbegrenzte Benutzung aller Museumsbahnen (2018: £ 63 + £ 2 für die Karte).

Online: Busfahrpläne

Achtung: Auf der Isle of Man gibt es auch auf Nebenstraßen kein Tempolimit.

Heritage Railway (Museumsbahnen)

thumb|Offener Tramwagen der Manx Electric Railway. Betriebszeiten sind zwischen Mitte/Ende März bis zum ersten Wochenende im November.

Die Douglas Bay Horse Tramway, verkehrt entlang der Promenade des Hauptorts.

Die Dampfeisenbahn (Steam Railway) verkehrt von Douglas nach Süden über Castletown nach Pt. Erin.

Die Manx Electric Railway vom Bahnhof am Nordende der Promenade in Douglas bis Ramsey. In Laxey zweigt die Snaefell Mountain Railway zum höchsten Punkt der Insel ab.

Sehenswürdigkeiten

thumb|Alles was ins Douglas zu sehen ist. thumb|Kunst und Kultur in Douglas.

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Douglas

Start und Ziel des TT-Motorradrennens ist bei den Tribünen in der Glencrutchery Road.

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Am Douglas Head, der Landzunge südlich der Flussmündung, gegenüber dem Fährhafen, heute mit Leuchtturm, entstand in den 1890ern ein Seebad für Sommerfrischler. Sehenswert ist das noch aus dieser Zeit stammende Grand Union Camera Obscura, eine Art Spiegelkabinett.

Der Tower of Refuge, der von weitem wie eine Burg aussieht, auf der kleinen St Mary's Isle im Hafen wurde 1832 zur Rettung Schiffbrüchiger errichtet.

Aktivitäten

thumb|Reste einer normannischen Siedlung, Braaid, ursprünglich um 950 errichtet. Nahe Marown. Der Manx Heritage Trail ist ein Wanderweg, der verschiedene geschichtsträchtige Punkte verbindet.

Im Mai oder Juni findet das alljährliche TT-Motorradrennen statt, bei dem mit bis zu 200 km/h über eine fünfzig Kilometer lange Strecke entlang der Landstraßen gebraust wird. In den zwei Wochen vorher ist eine Vorausbuchung von Unterkünften unerlässlich.

Der ausgewiesene Wanderweg Raad ny Foillan Coastal Footpath führt gut 160 km rund um die Insel. Für die Gesamtstrecke sollte man 4-5 Tage einplanen.

Die Wassertemperatur ist ganzjährig nicht so, dass man schwimmen möchte. Insofern es Strände gibt, bestehen sie mit wenigen Ausnahmen aus Fels oder grobem Kies. Es gibt allerdings eine Tauchschule.

Kaufen

Zwar gibt es als Währung das traditionsreiche, inseleigene Manx Pfund, im Alltag laufen aber auch die Noten der Bank of England um. An den Geldautomaten im Flug- oder Fährhafen bekommt man gar nichts anderes.

Die Insel ist nicht Teil des europäischen Mehrwertsteuerregimes, was für Alkoholika nd Zigaretten als duty free, angepriesen wird. Günstiger sind diese Angebote jedoch allenfalls im Vergleich mit den angrenzenden Hochsteuerländern.

Küche

Fettig: “chips, cheese and gravy.”

Lokale Brauereien sind Okell's und Bushy's. Es gibt seit 1874 ein Reinheitsgebot (Zucker erlaubt) in Form des Isle of Man Pure Beer Act, dieses wurde jedoch aufgeweicht, so dass auch Fruchtbiere zugelassen sind.

Die Southern Agricultural Show im Juli und die Royal Manx Agricultural Show im August sind Gelegenheiten, einheimische Produkte kennenzulernen. Bauernmärkte gibt es in einzelnen Ortschaften, nicht häufiger als zwei Mal im Monat, dann am Wochenende.

Die lokale Rasse der Loughtan-Schafe von denen es etwa 1500 gibt, zeichnet sich dadurch aus, dass sie 4-6 Hörner haben und ihr Fleisch relativ intensiv schmeckt.

Nachtleben

Angesichts der hohen Alkoholsteuern sowohl in Irland als auf Großbritannien ist die Insel seit langem beliebtes (Tages)-Ausflugsziel von Sauftouristen, die mit den Fähren kommen und sich meist schon an Bord mit „zollfreien“ (aber immer noch deutlich teureren Alkohol als in Mitteleuropa) die Birne zuschütten. Diese „folkloristische Tradition“ hat der irische Sänger Christy Moore mit seinem The Crack Was Ninety in the Isle of Man schon Ende der 1960er ein noch heute häufig zu hörendes Denkmal gesetzt.

Douglas
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  • Spielbank im Best Western Hotel
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Unterkunft

Es gibt rund zehn Campingplätze (Saison meist Ende Mai bis Ende September), aber keine Jugendherberge. Wer es rustikal mag, kann vergleichsweise günstig in cottages (meist umgebaute Ställe) auf Bauernhöfen unterkommen. Ansonsten sind Bed and Breakfast (B&B) auch in kleineren Orten zu finden. Die wenigen richtigen Hotels sind eher provinziell, wirkliche Luxushotels gibt es nicht. Die Tourismus-Website bietet hierzu eine Übersicht.

Übers Land verteilt bieten auch alte Pubs Zimmer an, diese kosten, in der Regel ohne Frühstück, 2018 £ 40-55, gelegentlich £ 80 pro Person.

Suchmaschine speziell für behindertengerechte Unterkünfte (engl.)

Douglas

Praktisch alle der gut dreißig Unterkünfte (Karte 2018) sind entlang oder unmittelbar hinter der Promenade, die vom Kreisverkehr außerhalb des Sea Terminal bis zum Bahnhof der Manx Electric Railway am Meer entlang führt.

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Sicherheit

Notruf (Polizei und Notarzt): ☎ 999
Ärztlicher Notdienst (Mo.-Fr. 18.00-8.00 und 24 h Wochenenden): ☎ 650355

Polizei und Medizinwesen sind nach britischem Vorbild organisiert.

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Das Ramsey and District Cottage Hospital ist nicht auf Notfälle ausgelegt, hier werden Reha- und Pflegeleistungen erbracht.

Klima

thumb|Klimadiagramm für Douglas. Die Insel ist ganzjährig kühl und feucht (“very british”), aber im Winter fast frostfrei. Auf der Insel ist es sehr windig! Es gibt so gut wie keine Bäume.

Ausflüge

Die Isle of Man ist so klein, dass sie in wenigen Tagen bewältigt werden kann.

Inselnorden

Ramsay

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Am Hafenbecken steht das moderne Hallenbad Northern Swimming Pool. Ansonsten geboten ist eine Bowlingbahn (Queen's Promenade, Do.-So. 11.00-22.00) und der Golfplatz. Der Mooragh Park ist ein Naherholungsgebiet im Ort um einen See mit Sportmöglichkeiten im Umfeld. Hier ist auch ein Caravan-Stellplatz.

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Das Milntown House, ist ein typischer Landsitz der englischen Gentry aus viktorianischer Zeit. Geführte Touren nach Voranmeldung im Sommer.

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Unterkunft
  • Silly Moos Campsite, auf dem Gelände der Ballakillingan Farm
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Point of Ayre

An der Nordspitze der Insel steht der Point of Ayre-Leuchtturm umgeben von einem breiten Kiesstrand; in der Nähe ein Visitor Centre. Der nächste Bushalt (17, 18, 20A ab Ramsey) ist im Dorf Bride.

Jurby

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Westküste

Peel

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Peel ist eine sehr schöne Hafenstadt im westlichen Teil der Isle of Man und immer einen Besuch wert. Hier gibt es einen Hafen und einen schönen Sandstrand nebeneinander. Die überschaubare Promenade lädt zum Bummeln ein. Hier sollte man unbedingt das möglicherweise beste Eis der Insel probieren oder in einem der schönen Pubs einkehren. Es gibt in Peel einige interessante Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das House of Manannan, welches einen spannenden Einblick in die Geschichte der Insel zeigt oder das Peel Castle, dessen Errichtung durch die Wikinger im 11. Jahrhundert zurückgeht.

In Peel wird auch der bekannteste Räucherfisch der Isle of Man hergestellt, die Manx Kippers (die Verkaufsstelle der Fischfabrik firmiert als Moore's Traditional Museum). Vom Peel Castle sollte man den Weg auf den Peel Hill gehen, von dort hat man falls einmal gutes Wetter gerrscht eine fantastische Sicht über das Castle, den Ort, Teile der Insel und natürlich das Meer.

Die anglikanische Stadtkirche aus dem Jahr 1879 nennt man seit 1980 Cathedral Isle of Man. Für eine evangelische Kirche ist die Innenausstattung reichhaltig.

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Unterkunft

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Inselsüden

thumb|Die namensgebende Burg von Castletown.

Castletown

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Im Old House of Keys kann man im Sommer ggf. als Zuhörer den Debatten folgen. Weder die Kirche St. Mary's on the Harbour noch die Old Grammar School sind Sehenswürdigkeiten wegen derer man einen Umweg machen müsste.

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Port Erin und Port St. Mary

Die beiden Ortschaften liegen keine zwei Kilometer voneinander entfernt an Buchten zu beiden Seiten der Insel nahe ihrer Südspitze.

In Pt. Erin, Ende der Businien 2, 2A ud 12 aus Douglas sowie der Museumseisenbahn, verfügt über eine Touristeninfo beim Strand. Sehenswert ist auch das Eisenbahnmuseum.

Port St. Mary ist Durchgangsstation auf dem Weg nach Erin. Beide Ortschaften sind mit ausreichend Unterkünften gesegnet. Zudem gibt es zwei Golfplätze, wobei sich die Frage stellt inwieweit dies bei dem dauernden Wind sinnvoll spielbar ist.

Calf of Man

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Praktische Hinweise

Postämter bzw. -agenturen gibt es in jedem Ort.

Manx Telecom ist zuständig für Internet und Mobilfunk. Der Ausbau von (volumenbegrenztem) Breitband schreitet 2018 voran, am Land ist ADSL2 noch Standard. Prepaid-SIM (Go Chat) gibt es ab £ 5. Die Hauptfiliale ist 15-17 Strand Street, Douglas.

Die Isle of Man gehört nicht zur EU-Roamingzone, d. h., mit der heimischen Simkarte zu telefonieren kann sehr teuer werden.

Literatur

Die meisten Reiseführer zu Großbritannien behandeln die Insel kurz.

  • Belchem, John (Hrsg.); New History of the Isle of Man; Liverpool, 5 Bde.
  • Henshall, Audrey S.; Lynch, Frances; Chambered tombs of the Isle of Man; Oxford 2017 (Archaeopress); Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".
  • Moore, David; Other British Isles: A History of Shetland, Orkney, the Hebrides, Isle of Man, Anglesey, Scilly, Isle of Wight, and the Channel Islands; 2011 (McFarland)
  • Wilson, David M.; Vikings in the Isle of Man; Aarhus 2008 (Aarhus Univ. Press)
  • Zillmer, Matthias; Rechtsordnung der Isle of Man mit Schwerpunkt im Wirtschaftsrecht, verglichen mit dem englischen Recht; Göttingen 2012 (V&R-Unipress); Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".

Weblinks

Den offizielle Seiten scheint gemeinsam, dass viele Unterseiten nicht vorhanden sind oder sie nur zu allgemeinen Übersichten führen.

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