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Inagua

Inagua ist eine Insel der Bahamas.

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Hintergrund

Die beiden Inagua-Inseln liegen ca. 600 km südöstlich von Nassau, aber nur 70 km von Kuba entfernt, in strategischer Lage am Eingang der „Windward Passage“ zwischen Kuba und Hispaniola. Die größte Nordsüd-Ausdehnung von Great Inagua beträgt 32 km, von Osten nach Westen sind es 56 Km. Sie ist 1.550 km² groß, flach, fast ohne Niederschläge, mit Buschwerk und Kakteen bewachsen und wenig erschlossen.

Die Ureinwohner waren Lucaya-Indianer, sie nannten ihre Insel Babeque, die Spanier gaben ihr den Namen „lleno“ voll „agua“ Wasser, daraus wurde bei den Engländern Heneagua.

Schon vor 400 Jahren kamen immer wieder Menschen auf die Insel, die einige Zeit blieben, Salz aus der Lagune gewannen und wieder gingen, wenn sie genug Salz zusammen hatten.

Mitte des 18. Jahrhunderts suchten die Franzosen für kurze Zeit Einfluss auf der Insel zu gewinnen, um den Schiffsverkehr nach Europa kontrollieren zu können.

In den 1980er Jahren war die Insel ein Umschlagplatz für kolumbianische Drogen. Nach dem Einsatz von amerikanischen Anti-Drogen Einheiten hat sich die Lage wieder beruhigt.

Am nicht erschlossenen Nord-Ost-Punkt der Insel gibt es einige Ruinen. Man sagt, sie wurden um 1800 von Henri Christophe von Haiti als Zufluchtsort erbaut, nach einer anderen Geschichte lebte hier ein flüchtiger Sträfling von Long Island, der seine Sklaven grundlos ermordet hatte.

Heute leben dort fünf Mal mehr verwilderte Esel und Pferde, als Menschen auf der ganzen Insel anzutreffen sind. Rund 5 km nördlich hinter Matthew Town beginnen die Salzfelder des 250 km² großen Windsor Lake, der wegen der vielen tausend rosa Flamingos auch Lake Rosa genannt wird. Die östliche Hälfte des Sees ist seit 1963 Naturschutzgebiet für die Vögel.

Nur 10 km nördlich vor dem Nordostzipfel von Great Inagua liegt die Insel little Inagua, unbewohnt, 130 km² groß und ebenfalls ein Schutzgebiet für wilde Affen und Tropenvögel.

Matthew Town

1803 wurde 1 Einwohner registriert, 1848 waren es 172 und 1871 waren es 1120 Einwohner.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Insel Umschlagplatz für Arbeiter am Bau des Panamakanals und der mexikanischen Eisenbahn. 1902 liefen 228 Schiffe den Hafen von Matthew Town an, darunter waren so große Schiffahrtslinien wie die Hamburg - America - Linie, Royal Netherlands Linie und Pacific Mail Steamship Company. Auf den Schiffen heuerten 2880 Seeleute an. Zeitweise lebten über 3.000 Menschen auf der Insel. Der 1. Weltkrieg brachte die Geschäfte zum erliegen und von Nassau aus mussten Hilfslieferungen mit Lebensmitteln geschickt werden.

Im September 2008 zog der Wirbelsturm „Ike“ über die Insel. Sowohl im Ort Matthew Town als auch in der Salzindustrie entstand schwerer Schaden. Dächer wurden abgedeckt, der Salzverlade-Pier beschädigt.

Der Hauptort und zugleich einzige Ort ist Matthew Town mit 800 Bewohnern. Der Ort wurde auf dem Reißbrett geplant. Er besteht aus 14 schnurgeraden Straßen, die in West-Ost-Richtung verlaufen und dazu im rechten Winkel aus sechs Querstrassen. Die zwischen den Straßen liegenden Parzellen haben jeweils eine Größe von 400 x 280 Fuß (132 x 92 Meter). Am Nordrand liegt der geschützte Hafen. 2 km südlich vom Zentrum steht der Leuchtturm. Direkt hinter dem Leuchtturm verläuft ein 1,5 km langer Kanal, der den kleineren, südlichen Salzsee mit dem Meer verbindet.

Salzindustrie

Die Morton Salt Crystal Company, Tel. 339-1300, ist der größte Arbeitgeber auf der Insel. Neben der Salzproduktion ist die Firma für die Versorgung mit Lebensmitteln und die Stromversorgung verantwortlich. Insgesamt hat sie rund 150 Angestellte auf der Insel.

Um 1850 gründeten Engländer die „Heneagua Salt Pond Industry“. Sie modernisierten die Produktion, indem sie Schienenwagen für den Salztransport einsetzten. Diese Wagen wurden von Maultieren gezogen, das Salz im „Salzhaus“ gelagert. Bis zu 530.000 Kubikmeter Salz wurden jährlich hauptsächlich in die USA exportiert, bis diese es mit hohen Einfuhrzöllen belegten. Der 1. Weltkrieg brachte die Geschäfte zum erliegen, die Produktion wurde für Jahre eingestellt. Erst 1938 wurde die Salzgewinnung durch die Gebrüder Erickson aus New England (USA) wieder aufgenommen. Ein anderes Brüderpaar, George und Willis Duvalier, machten ihnen den Erfolg streitig, dabei schreckten sie vor kriminellen Handlungen nicht zurück. Sie wurden schließlich in Nassau wegen Brandstiftung und Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt. Trotzdem verloren die Ericksons die Lust an der Salzgewinnung. 1950 verkauften sie die Salzanlagen an die Morton Salt Company, inzwischen ein Teil der Dow Chemical Company. Die Salzgewinnung wurde stark modernisiert. Mit einem eigenen hochseetüchtigen Schiff, der Cecil Erickson, wurden die Salztransporte durchgeführt. Heute sind rund 5.000 Ha Salzseen in Nutzung, ca. 1 Million Tonnen Salz werden jährlich gewonnen und exportiert.

Trotzdem kam es zu finanziellen Engpässen, Löhne wurden nicht rechtzeitig gezahlt. Im Jahre 2008 führte dies zunächst zu Streiks. Maschinen und elektrische Anlagen sollen beschädigt worden sein. Im Herbst des gleichen Jahres wurde die Produktion nach dem Wirbelsturm "Ike" für einige Wochen eingestellt. Im April 2009 informierte die Zeitung Bahama Journal über den Verkauf aller Anlagen für 1,7 Millionen Dollar an die deutsche Firma K + S AG. Die K + S AG, Kassel, ist ein führender europäischer Düngemittel und Salzproduzent. * http://k-plus-s.com

Anreise

Mit dem Flugzeug

Great Inagua Airport, IATA Code - IGA, 8.000 x 100 feet (2.640 x 33 Meter) Landebahn, 2 km nördlich vom Matthew Town Hafen, Tel. 339-1254, Flugbenzin, Pass- und Zollbehörde.

Mit dem Schiff

Das Mailboat United Star fährt von Matthew Town über Mayguana, Acklins und Long Cay nach Nassau, der Fahrpreis für eine einfache Fahrt beträgt 70 US $. Abfahrt erfragen unter Tel. 393-1064.

Mobilität

Mietwagen

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Fahrradvermietung

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Sehenswürdigkeiten

Museum

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Nationalparks

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Stadtansichten

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Aktivitäten

Tauchen

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Einkaufen

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Küche

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Unterkunft

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Gesundheit

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Praktische Hinweise

Banken

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Einreisebehörde

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Polizei

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Wasserversorgung

  • Auf der Insel gibt es praktisch keine Trinkwasservorräte. Da auch kaum Regen fällt, dessen Nass man auffangen könnte, wird per Schiff Trinkwasser angelandet und mit Tankwagen verteilt.

Sonstiges

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  • In Mathew Town gibt es einige öffentliche Telefone. Die Büros der Telefongesellschaft befinden sich etwa 800 m nördlich vom Stadtzentrum. BaTelCo, Tel. 339-1000, Fax 339-1323, Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 17.30 Uhr.

Weblinks

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