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Hilversum

Script error: No such module "Quickbar Ort". Hilversum ist die zentrale Stadt in Het Gooi in der Provinz Noord-Holland. Hilversum beherbergt viele nationale Rundfunkbetriebe und wird deshalb auch als "Medienstadt" bezeichnet.

Hintergrund

Das hochgelegene Gooi ist eine der am frühesten bewohnten Gebiete der Niederlande, wovon die prähistorischen Grabhügel und Fundstücke der Hilversum-Kultur Zeugnis ablegen. Wasser sammelte sich an den tiefer gelegenen Stellen, diese wurden zu Tränken für das Vieh. Die Dörfer Hilversum, Laren, Blaricum und Bussum sind an diesen Tränken entstanden. Die nährstoffarmen Sandböden beschränkten die Landwirtschaft auf das Halten von Schafen.

1424 erhielt Hilversum bestimmte Rechte von Jan (III) von Bayern (Johann Ohnegnade), Regent von Holland, Zeeland und dem Hennegau (1418-1425) und wurde dadurch unabhängiger von Naarden bei der Erweiterung seiner eigenen Industrie.Im Mittelalter waren Verkauf und Verarbeitung von Schafwolle der Beitrag Hilversums zur regionalen Wirtschaft. Im 17. Jh. wuchsen die Webereien stark an und diese Industrie dehnte sich bis ins 20. Jh. aus. Das Bauerndorf wuchs stetig, wurde jedoch 1725 und 1766 von Bränden geplagt, die das Dorf nahezu zerstörten.

Während sich in bereits im 17. Jh. 's-Graveland reiche Amsterdamer niederließen, geschah dies in Hilversum erst 1874 nach dem Anschluss an das Eisenbahnnetz. 1882 wurde der Bau der Dampfstraßenbahn nach Laren, Naarden, Muiden und Amsterdam beendet. Diese Strecke bestand bis 1947.

Die Eisenbahn zog unter anderem die reiche Familie Brenninkmeijer (Eigentümer von C&A) und andere an. Dieser Zustrom aus dem katholischen Ostgebieten der Niederlande und aus Westfalen ließ Hilversum im Lauf des 19. Jhs., katholisch werden. Das führte zum Bau der neogotischen St.-Vitus-Kirche für 1800 Leute, die 1892 von P.J.H. Cuypers entworfen wurde.

Seit dem Anschluss Hilversums an das nationale Eisenbahnnetz wuchs die Stadt sehr schnell, anfangs dank des Wachstums der Textilbranche (Webereien und ähnliche Betriebe) und der Ansiedlung von Teppichfabriken. 1918 kam die Nederlandsche Seintoestellen Fabriek (Fabrik für Signalgeräte) und danach begannen auch sehr schnell experimentelle Radiosendungen. Darauf folgte die Ansiedlung von Rundfunkorganisation aller Bekenntnisse, nach dem Zweiten Weltkrieg gefolgt vom Fernsehen. Seit dem Verschwinden der großen Industrien ist die Medienbranche der größte Arbeitgeber der Stadt.

In den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jhs. wurde Hilversum stark von der expressionistischen Architektur seines Stadtbaumeisters Willem Dudok geprägt. Nach seinen Plänen wurden u.a. das Rathaus, zahlreiche Villen, die städtebauliche Struktur und der soziale Wohnungsbau jener Jahre geschaffen.

In der Zeit der Besetzung des Landes durch die Deutschen war Hilversum in mehrfacher Hinsicht betroffen. Zum einen war das neue Rathaus ab 1942 Hauptquartier der Wehrmacht, (die dazugehörigen Truppen waren in dem Stadtviertel Trompenburg untergebracht, das von alliierten Bomben nicht verschont wurde), das Villenviertel an der Verdilaan und das Landgut Rüdelsheim (eine ehem. jüdische Einrichtung für psychiatrisch behinderte Kinder) wurden zum Sperrgebiet erklärt. Andererseits gab es in Hilversum auch einen relativ hohen Anteil an jüdischen Bürgern. Die Entrechtung und Deportation dieser Bevölkerungsgruppe geschah mehrheitlich unter stiller Mithilfe der ndl. Beamten. Allerdings nahm auch die Hilversumer Bevölkerung am Februarstreik 1942 teil. Der Widerstand der Bevölkerung gegen die Nazi-Besatzung zollte zahlreiche Opfer.

Nach dem Krieg wurden bis in die 1970er Jahre viele neue Wohngebiete angelegt, was die Bevölkerungszahl auf über 100.000 steigerte. Danach ging sie aber wieder zurück bis aus 80.000 1999.

Radiostadt

Auf alten Radiogeräten konnte man auf der Mittelwellenskala die Bezeichnungen "Hilversum I"" und "Hilversum II" lesen. "Nur zwei Sender und wir haben in jeden Bundesland einen..." Doch so simpel ist die niederländische Rundfunkwelt nicht zusammengesetzt. Die zu Beginn der zwanziger Jahre entstandenen Padio-Organisationen orientierten sich an den damals herrschenden gesellschaftlichen Strukturen, nämlich der streng "versäulten" Gesellschaft. Jede Säule hatte ihre eigenen Schulen, Zeitungen und natürlich auch die Rundfunk-Organisation (Omroep), in der man Mitglied wurde. Nach der Zahl der Mitglieder bekam der Omroep seine Sendezeit bemessen. Folgende Sender bildeten sich in den zwanziger Jahren:

  • AVRO Allgemeine Vereinigung für Radio-Rundfunk; liberal
  • KRO Katholischer Radio-Rundfunk
  • NCRV Ndl.-Christliche Radio-Vereinigung; protestantisch
  • VARA Vereinigung der Arbeiter-Radioamateure; sozialdemokratisch
  • VPRO Freisinnig-protestantischer Radio-Rundfunk.

Ab den sechziger Jahren kamen neue Omroepen hinzu:

  • TROS Fernsehen und Radio-Rundfunk-Stiftung; unpolitisch, Vergnügungssendungen (1964), ehem. Piratensender
  • EO Evangelischer Rundfunk; orthodox-protestantisch (1967)
  • Veronica unpolitisch, Vergnügungssendungen (1976-1995), ehem. Piratensender
  • BNN Barts Neverending Network, Jugend (1997)
  • Omroep MAX Senioren (2002)

Darüber hinaus gibt es noch die staatliche NOS (Ndl. Rundfunk-Stiftung), die für Nachrichten, Sport und das Königshaus zuständig ist.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Vom Flughafen Amsterdam Schiphol (IATA-Code: AMS), Bahnhof Schiphol, verkehren viermal pro Stunde Züge nach Hilversum.

Mit der Bahn

Bei Anreise von West- und Süddeutschland mit dem ICE geht die Fahrt bis Utrecht Centraal, dort in einen Zug nach Hilversum umsteigen.

Bei Anreise von Nord- und Ostdeutschland mit dem Intercity Berlin - Hannover - Rheine geht die Fahrt direkt bis Hilversum.

Mit dem Bus

Auf der Straße

Von Norddeutschland aus ist Het Gooi über die BAB30 von Osnabrück Richtung Rheine - Bad Bentheim (Grenze) zu erreichen. Von dort aus führt die A1 in Richtung Amersfoort - Amsterdam. Am Kreuz Eemnes kreuzt die A27. Die nächste Abfahrt (33) in Richtung Utrecht führt auf den Ring Hilversum.

Von West- und Süddeutschland aus führt die BAB3 über den Grenzübergang Elten auf die A12 Richtung Arnhem - Utrecht. Am Kreuz Lunetten kurz vor Utrecht geht es auf die A27 in Richtung Hilversum - Almere. Die nächste Abfahrt (33) in Richtung Utrecht führt auf den Ring Hilversum.

Mit dem Schiff

Hilversum ist über den Hilversums Kanaal mit der Vecht verbunden. Dieser zweigt bei der Ausbuchtung De Nes südlich von Nederhorst den Berg von dem Fluss ab.

Hilversum besitzt am Ende des Kanals im Nieuwe Haven zwei Yachthäfen:

  • Jachthaven van Iske Gooi & Eem CV , Tel: 035 6210503.
  • Hilversumse W.V. De Sporthaven (bei dem Pavillon Wildschut), Tel: 035 6284917.

Mobilität

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Eisenbahn

Hilversum hat drei Bahnhöfe an der Strecke Amsterdam - Utrecht:

  • Hilversum Mediapark
  • Hilversum
  • Hilversum Sportpark

Die Strecke Amsterdam - Amersfoort hat die Bahnhöfe

  • Hilversum Mediapark
  • Hilversum

Letzterer ist auch ein Intercity-Bahnhof.

Mit dem Bus

Hilversum wird durch ein dichtes Busnetz mit der Region verbunden. Die Busse werden von der Gesellschaft Connexxion betrieben.

  • 1, 2, 3, 103 und 104 sind Stadtbusse innerhalb von Hilversum.
  • 58 von Hilversum NS nach Zeist, Busstation über Hollandsche Rading, Maartensdijk, Bilthoven und De Bilt (so und mo-sa nach 19 h nur bis Maartensdijk). Der Bus verkehrt mo-so alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 23.36 h ab Hilversum NS, ab Maartensdijk um 00.16 h.
  • 59 von Hilversum NS nach Zeist, Busstation über Lage Vuursche, Den Dolder, Bosch en Duin und Huis ter Heide. Der Bus verkehrt mo-sa alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 18.35 h ab Hilversum NS, 17.49 h ab Zeist.
  • 70 von Hilversum NS nach Amersfoort NS über Lage Vuursche, Baarn und Soest. Der Bus verkehrt mo-fr bis 19 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten; sa bis 18 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten; so alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 00.29 h ab Hilversum NS, 00.15 h ab Amersfoort.
  • 100 von Hilversum NS nach Huizen, Busstation über Blaricum. Der Bus verkehrt mo-fr bis 22 h alle 15 Minuten, danach alle 30 Minuten; sa bis 18.30 h alle 15 Minuten, danach alle 30 Minuten; so alle 30 Minuten. Der letzte Bus fährt um 01.07 h ab Hilversum NS, 00.54 h ab Huizen.
  • 105 von Hilversum NS nach Naarden-Bussum NS über 's-Graveland, Hilversumsche Meent und Bussum. Der Bus verkehrt mo-sa bis 20 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten; so bis 18 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 23.27 h ab Hilversum NS, 23.57 h ab Bussum.
  • 106 von Hilversum NS nach Weesp NS über 's-Graveland, Kortenhoef, Horstermeer und Nederhorst den Berg. Der Bus verkehrt mo-so alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 23.35 h ab Hilversum NS, 23.16 h ab Weesp.
  • 107 von Hilversum NS nach Huizen, Busstation über Bussum und Naarden. Der Bus verkehrt mo-sa bis 18.30 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten; so alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 22.41 h ab Hilversum NS, 22.55 h ab Huizen.
  • 108 von Hilversum NS nach Huizen, Busstation über Laren und Blaricum. Der Bus verkehrt mo-sa bis 19 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten; so alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 00.04 h ab Hilversum NS, 23.33 h ab Huizen.
  • 109 von Hilversum NS nach Station Naarden-Bussum über Eemnes, Laren und Blaricum. Der Bus verkehrt mo-fr bis 21.30 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten; sa bis 20.00 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten;so bis 19.00 h alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt um 23.46 h ab Hilversum NS, 23.53 h ab Bussum.
  • 121 von Hilversum NS nach Mijdrecht, Kogger über Nieuw-Loosdrecht, Oud-Loosdrecht, Koenen aan de Vecht, Loenersloot, Vinkeveen und Wilnis. Der Bus verkehrt mo-sa alle 60 Minuten alle 30 Minuten, danach alle 60 Minuten. Der letzte Bus fährt mo-fr um 16.48 h, sa um 17.16 h ab Hilversum NS, mo-fr 18.48, sa 16.20 h ab Mijdrecht.
  • 156 von Hilversum NS nach Almere Centrum NS über Blaricum und Almere Hout. Der Bus verkehrt mo-fr alle 30 Minuten. Der letzte Bus fährt um 19.22 h ab Hilversum NS, 18.15 h ab Almere Centrum NS.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel

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Bauwerke

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Rundfunkgebäude

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    • 1930-1932 Radiostudio und Turm - A. Eibink und J.A. Snellebrand;
    • 1952-1959 Halle und technischer Flügel - B. Merkelbach und P.J. Elling; Ziegeltableau von B. van der Leck
    • 1959-1962 Srudioflügel - P.J. Elling
    • 1959-1962 Studio an der Ostseite - Büro Elling
    • 1993 Musiksaal - Architekten Cie
Heute ist in dem Gebäude das Musikzentrum des Rundfunks untergebracht: 4 Orchester, 1 Chor und die Musikbibliothek.
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Schulen

Die von Dudok entworfenen Schulgebäude sind typische Vertreter dieses Baustils:

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Wohnungsbau

In der ersten Hälfte des 20. Jhs. wuchs Hilversum von 20.000 Einwohnern auf 90.000. Mit seinem ihm eigenen Architekturstil prägte Willem Marinus Dudok das Aussehen der Stadt stark. Er war von 1915-1928 Direktor des Amtes für Öffentliche Arbeiten, ab 1928 bis Mitte der 1930er Jahre Stadtarchitekt von Hilversum.

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Auch nach 1945 baute Dudok weiter in Hilversum. Doch die typischen Dudok-Merkmale sind wie weggewischt.

Villen

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Sonstiges

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Museen

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Parks und Friedhöfe

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Verschiedenes

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Aktivitäten

Einkaufen

Küche

Günstig

Mittel

Gehoben

Nachtleben

Unterkunft

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Bed & Breakfast

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Mittel

Gehoben

Sicherheit

Gesundheit

Praktische Hinweise

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Ausflüge

Literatur

Weblinks

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