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Havelland

mini|hochkant=1.3|Blick auf die Havel im Herbst Das Havelland mit den Havelseen erstreckt sich westlich von Berlin. Es schließt den gleichnamigen Landkreis mit ein sowie die Stadt Brandenburg an der Havel, den Norden des Landkreises Potsdam-Mittelmark sowie Teile des Landkreises Oberhavel. Auch die Landeshauptstadt Potsdam wird zum Havelland gerechnet.

Orte

mini|hochkant=2|Übersichtskarte

  • Template:Marker könnte man aufgrund der Fülle der Sehenswürdigkeiten als eigenes Reisegebiet ansehen. Landschaftlich kann die brandenburgische Landeshauptstadt jedoch dem Havelland zugerechnet werden. Die Stadt wird von mehreren Armen der Havel durchzogen und der Templiner und der Große Zernsee liegen überwiegend im Stadtgebiet.
  • Template:Marker, die älteste Stadt des Landes Brandenburg, mit 400 Baudenkmälern gehört sie zu den bedeutendsten historischen Stadtensembles des Landes.
  • Template:Marker Zentrum des Obstanbaus (und sogar Weinbaus) mit schöner Altstadt auf einer Insel und dem Baumblütenfest im Frühjahr
  • Template:Marker ist bekannt für das Schloss Paretz, das einst Königin Luise und König Friedrich Wilhelm III als Landschloss diente. Um das Schloss in Paretz befindet sich ein sehenswerter Ortskern.
  • Template:Marker besteht aus Caputh, Ferch und Geltow, die um den gleichnamigen See herum liegen.
  • Template:Marker gehört zum Land Berlin, kann jedoch landschaftlich ebenfalls zum Havelland gezählt werden.

Weitere Ziele

mini|Havelländisches Luch bei Senzke im Winter [[Datei:Havel-Deetz-26-IV-2007-385.jpg|thumb|Havel bei Deetz (nahe Ketzin)]]

Hintergrund

Sprache

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der nächstgelegene Flughafen ist Berlin-Tegel (TXL), 30 km von Potsdam, 70 km von Brandenburg (Havel) und 85 km von Rathenow entfernt. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist jedoch relativ schlecht: Man muss zunächst mit dem Bus zum Bahnhof Jungfernheide oder Charlottenburg fahren, von wo aus es mit der Bahn weitergeht. So braucht man insgesamt rund eine halbe Stunde nach Falkensee, ca. 45 Minuten nach Potsdam, gut eine Stunde nach Rathenow oder Brandenburg.

Der Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF) ist einige Kilometer weiter weg, dafür gibt es aber eine umsteigefreie Regionalbahn-Verbindung vom Flughafenbahnhof nach Golm (Fahrtzeit 30 Minuten) und Potsdam (40 min) bzw. Berlin-Spandau (50 min), Falkensee (1 Std.) und Nauen (1:15 Std.)

Mit der Bahn

Fernverkehrszüge halten in Berlin-Spandau (stündlich oder zweistündlich ICE von Hamburg, Hannover, Ruhrgebiet, Düsseldorf/Köln, Leipzig, Nürnberg, München, Frankfurt, Basel, IC von Amsterdam), seltener auch in Potsdam (ein IC-Zugpaar täglich von Bremen, Hannover und Cottbus). Der Interregio-Express (IRE) Hamburg–Lüneburg–Salzwedel–Berlin hält einmal pro Tag in Rathenow.

Ansonsten erreicht man das Havelland mit Regionalzügen:

  • RE1 Frankfurt (Oder)–Berlin–Potsdam–Werder–Brandenburg (Havel) im Halbstundentakt, stündlich weiter von/nach Magdeburg
  • RE2 Cottbus–Berlin–Berlin-Spandau–Falkensee–Nauen–Wittenberge–Wismar
  • RE4 Ludwigsfelde–Berlin–Berlin-Spandau–Wustermark–Rathenow
  • RB20 Oranienburg–Hennigsdorf–Golm–Potsdam
  • RB21 Berlin–Potsdam–Wustermark
  • RB23 Potsdam–Caputh–Michendorf
  • RB34 Stendal–Rathenow (zweistündlich)
  • RB51 Rathenow–Pritzerbe–Brandenburg

Mit dem Auto

Aus Richtung Hannover ist das Havelland auf der Autobahn A 2 Template:RSIGN erreicht. Aus Richtung Hamburg und Rostock über die A 24 Template:RSIGN mit Anschluss an die A 10 Template:RSIGN Berliner Ring und aus Richtung München und dem Großraum Halle/Leipzig wird die Region über die Autobahn A 9 Template:RSIGN erschlossen. Die weitere verkehrliche Erschließung innerhalb des Havellandes erfolgt auch durch die Bundesstraßen B 102, B 188 und B 273

Mit dem Fahrrad

Durch das südliche Havelland (Potsdam, Schwielowsee) führt der Europaradweg R1 (Küstrin–Berlin–Dessau–Goslar–Münster) und die Deutschland-Route D11 (Ostsee–Oberbayern). Außerdem kann man von Berlin aus auf dem Havel-Radweg ins Havelland fahren.

Mobilität

Der Havel-Radweg ist ein Radfernweg entlang der Havel. Er führt durch die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und auch durch das Havelland. Seine Länge beträgt 371 Kilometer.

Sehenswürdigkeiten

mini|Kloster St. Pauli in Brandenburg an der Havel Theodor Fontane hat das Havelland beschrieben. Durch das Gedicht Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland hat er dieser Region zur besonderen Bekanntheit verholfen.

Kirchen und Klöster

  • Brandenburg an der Havel: Dom (spätromanischer bis frühgotischer Backsteinbau), Gotthard-, Katharinen- und Johanniskirche, Kloster St. Pauli
  • Zisterzienserkloster Lehnin
  • Fischerkirche in Ferch
  • St.-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow

Schlösser

mini|Orangerieschloss Potsdam

  • Schlösser und Gärten in Potsdam: Sanssouci, Orangerie, Neues Palais, Charlottenhof, Cecilienhof, Marmorpalais
  • Schloss Caputh, Caputh
  • Schlossanlage mit englischem Schloss- und Kräutergarten sowie Spielzeugmuseum in Kleßen
  • Schloss mit Schlosspark in Nennhausen
  • Schloss Paretz
  • Schloss Ribbeck, einstiger Sitz des von Fontane besungenen „Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“

Museen

mini|Einsteinhaus Caputh

  • Ziegeleimuseum Glindow
  • Einsteinhaus in Caputh
  • Schulmuseum und Schloss in Reckahn
  • Bienenmuseum in Möthlow (Gemeinde Märkisch Luch)
  • Staatliche Vogelschutzwarte für Großtrappen in Buckow
  • Lilienthal-Center und „Lady Agnes“ auf dem Gollenberg in Stölln (Ort der ersten Flugversuche des Luftfahrtpioniers Otto Lilienthal)
  • Optikpark und Optikindustriemuseum Rathenow
  • Besucherzentrum des Naturparks Westhavelland in Milow (Gemeinde Milower Land)

Verschiedenes

mini|Am Alten Hafen, RathenowScript error: No such module "vCard".

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  • Historische Altstädte Brandenburg a. d. Havel und Rathenow
  • Ackerbürgerstadt Nauen mit Großfunkanlage

Aktivitäten

mini|Dampfer auf der Neuen Fahrt der Havel in Potsdam

  • Wassersport: Auf der Havel, dem Beetzsee und dem Plauer See
  • Radtouren. Sie werden erschwert durch eine lückenhafte Ausschilderung, insbesondere beim Übergang zum Land Berlin. Gelegentlich wird Wegebelag verwendet, der Glasscherben enthält. An anderen Stellen wird auf einen separaten Radweg trotz mäßigem PKW-Verkehr verzichtet.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Das Baumblütenfest in Werder (Havel) wird schon seit 1879 veranstaltet und gehört zu den größten Volksfesten in Deutschland. Es wird in der Woche um den 1. Mai herum gefeiert und zieht mehrere hunderttausend Besucher an.
  • Auf dem Beetzsee werden regelmäßig Regatten der Ruderer und Kanuten ausgetragen.

Küche

Im Havelland gibt es zahlreiche Gewässer, dementsprechend groß ist das Angebot an heimischen Süßwasserfischen, die auch in der örtlichen Gastronomie angeboten werden.

Aufgrund des milden Klimas wird im Havelland Obst angebaut, es ist eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands. Es werden Obstweine herstellt, aber das Obst wird auch saisonal frisch verkauft.

  • Erdbeeren und Süßkirschen im Juni, Juli
  • Himbeeren und Johannisbeeren im Juli, August, September
  • Sauerkirschen im Juli, August
  • Pflaumen im August, September
  • Äpfel und Birnen im September, Oktober

Im Frühjahr wird der Spargel gestochen und verkauft und findet sich auf vielen Speisekarten.

Einkaufen

Die Auswahl bei den Einkaufsmöglichkeiten ist stellenweise noch sehr eingeschränkt; besonders an Samstagen werden die gesetzlich möglichen Öffnungszeiten bei weitem nicht ausgeschöpft.

Nachtleben

Wie überall, ist das Angebot in der überwiegend ländlichen Umgebung recht spärlich. Angebote befinden sich in den Städten Potsdam, Brandenburg/Havel und natürlich Berlin.

Im westlichen Havelland, zwischen Rathenow und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt sind die Nächte aufgrund dünner Besiedlung und spärlicher Infrastruktur dunkler als anderswo. Das führt zu einem Nachtleben der eigenen Art: Sterngucker rücken bewaffnet mit Teleskopen aus und suchen nach den besten (dunkelsten) Beobachtungspunkten. Dies ist mittlerweile von der International Dark Sky Association (IDA) als erster Sternenpark Deutschlands geadelt worden.

Klima

Das Havelland befindet sich im Übergangsbereich zwischen ozeanischem Klima in Westeuropa und kontinentalem Klima im Osten. Die Sonne scheint im Jahr durchschnittlich ca. 1600 Stunden.

Ausflüge

Weblinks

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