Gera

Template:Autoquickbar Ort Gera ist die drittgrößte Stadt Thüringens und liegt im Tal der Weißen Elster. Neben Weimar, Erfurt und Eisenach gehört die Stadt zu den touristisch wichtigsten Zielen in Thüringen. 2007 richtete sie zusammen mit der kleinen Nachbarstadt Ronneburg die Bundesgartenschau aus.

Hintergrund

thumb|Rathaus thumb|Drei Essen Gera gehört sicher zu den unterschätzten Städten in Deutschland. Die meisten werden Gera nur wegen der Bundesgartenschau 2007 oder von der Autobahn aus kennen, auch wenn die einst schon von weitem sichtbaren drei markanten Essen schon länger Geschichte sind. mini|Hofwiesenpark mit ehem. Landeszentralbank während der Bundesgartenschau Von der Wende schwer getroffen, die Einwohnerzahl sank von einst rund 140.000 auf unter 100.000, erlebte Gera Mitte der 1990er Jahre seinen Tiefpunkt. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut - einst einer der größten Arbeitgeber der ehemaligen DDR - wurde aufgelöst. Bis 2007 war Gera Deutschlands einzige Großstadt ohne Hochschule, ohne Studenten, die Nachbarstädten wie Jena Bevölkerungszuwachs bescherten. Ein Umschwung kam mit der erfolgreichen Bewerbung der Stadt um die Bundesgartenschau 2007.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert war das völlig anders: Gera gehörte zu den fünf wohlhabendsten Städten Deutschlands. 40 Jahre Sozialismus, der die wirtschaftliche Konzentration auf die traditionelle Textilbranche festigte und die anschließende Deindustrialisierung haben das ins Gegenteil verwandelt. Aber gerade dieser Zwiespalt macht Gera doch zu einem sehr spannenden und lohnenswerten Reiseziel. Hunderte ungewöhnlich prachtvolle Villen säumen die Straßen; in der idyllischen Untermhäuser Altstadt lebte einst das kleinstädtische Bürgertum - heute ist es bevorzugte und bestens renovierte Wohnlage -, das Jugendstil-Theater mit angrenzender Orangerie scheint einige Nummern zu groß für die Stadt und genauso finden sich noch zahlreiche Plattenbausiedlungen, meist am Stadtrand, aus den Zeiten des Sozialismus. Am Beispiel des Stadtteils Lusan lässt sich aufzeigen, dass sich auch aus den ehemaligen einheitsgraubraunen Plattenbauten architektonisch interessante Gebäude entwickeln lassen. Ebenso das Finanzamt im Untermhäuser Karree: Einst Sitz der Staatssicherheit - heute ein sehr gelungener, leichter, offener und unaufdringlicher Bürokomplex.

Die Bundesgartenschau 2007 hat nicht nur sehr viel Geld, sondern auch erste Impulse in die Stadt gebracht. Die Mieten steigen wieder, Gewerbe und Handel spüren die Belebung und mit der Gründung der neuen Fachhochschule für Gesundheit, die im Juni 2007 in die altehrwürdige „Villa Hirsch“ eingezogen ist, könnten auch die jungen Menschen zurück in die Stadt kommen, die ihr heute abwanderungsbedingt fehlen.

Auszug aus der Stadtgeschichte
Gera, in Urkunden Geraha, ist eine slawische Gründung. Die Siedlung gehörte seit 999 dem Stift Quedlinburg und wurde zu Ende des 12. Jahrhunderts den Vögten von Weida überlassen, während die Lehnshoheit über Gera zu Anfang des 14. Jahrhunderts an Thüringen fiel. Im sächsischen Bruderkrieg wurde Gera am 15. Oktober 1450 von Landgraf Wilhelm III. von Thüringen nach langer Belagerung gestürmt und von den böhmischen Hilfsvölkern des letzteren niedergebrannt. Im Vertrag zu Gera 1599, der 1603 in Ansbach bestätigt wurde, überließ Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg die fränkischen Fürstentümer seinen Stiefbrüdern. Am Osterfest 1639 wurde Gera fast zur Hälfte von den Schweden verwüstet. Nach dem großen Stadtbrand von 1780, bei dem 31 öffentliche Gebäude und 686 Bürgerhäuser in Asche gelegt wurden, wurde die Stadt völlig neu aufgebaut, veränderte aber seitdem mehrmals ihr Aussehen. Im Gegensatz zu anderen thüringischen Residenzstädten - Gera war Regierungssitz des Fürstenhauses Reuß jüngere Linie - hinterließ die Industrialisierung hier früh ihre Spuren. Vor allem die Textilindustrie nahm in Gera eine herausragende Stellung ein. Während des Zweiten Weltkriegs wurden durch angloamerikanische Bombardements, besonders im Bahnhofsareal, große Schäden angerichtet. Der schwerste Luftangriff fand am 6. April 1945 statt, nur eine Woche vor dem Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte. Nach der Aufwertung zur Bezirksstadt im Jahre 1952 begann eine neue bauliche Ära, welche die Umgestaltung der Stadt nach sozialistischem Architekturvorbild zur Folge hatte. 1989 hatte Gera, mit dem heute eingemeindeten Umland über 140.000 Einwohner; seit der Wiedervereinigung sank die Einwohnerzahl, wie fast überall in den östlichen Bundesländern, auf 99.300 Einwohner im Jahre 2010. Mit dieser Entwicklung ging auch eine Neugestaltung einher; leer stehende Plattenbauwohnungen in der Innenstadt wurden und werden nach und nach abgerissen, an deren Stelle traten seitdem meist Einkaufspassagen und andere Dienstleistungsbetriebe. Andere wiederum wurden saniert wie auch Hauptstraßen und Plätze, so dass inzwischen eine größtenteils attraktive Innenstadt entstanden ist.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Leipzig Halle, der etwa 80 km entfernt ist. Von dort ist es recht einfach, über die Template:RSIGN bis zum Kreuz Schkeuditz, die Template:RSIGN bis zum Hermsdorfer Kreuz und anschließend über die Template:RSIGN nach Gera zu gelangen. Zum Flughafen Frankfurt am Main sind vier Stunden Auto- oder Bahnfahrt anzusetzen.

Der Flugplatz Gera-Leumnitz Template:Marker im Osten der Stadt ist nur für Sportflugzeuge und kleine Zubringerflüge gedacht.

Mit der Bahn

miniatur|Hauptbahnhof Gera war zu DDR-Zeiten ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Heute wird Gera, noch immer ohne Oberleitung, weitgehend nur noch von Regionalzügen angefahren. In der Fahrplanlage des RE 1 fahren seit Dezember 2018 einzelne IC-Züge über Erfurt und Kassel nach Düsseldorf, die bis Erfurt auch mit Nahverkehrstickets genutzt werden können. Folgende Strecken des Nahverkehrs berühren die Stadt:

Gera liegt im Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) und bildet die Tarifzone 40. Auf der Elstertalbahn Richtung Plauen gelten auch Angebote des Verkehrsverbundes Vogtland, insbesondere ein "Touren-Ticket" zu 8 € mit unbegrenzten Fahrten auf den Bahnstrecken des Vogtlandes.

Gera besitzt zwei Bahnhöfe und vier Haltepunkte (kursiv):

Bahnhof/ Haltepunkt KBS; Zugarten Welche Stadtteile? Umsteigemöglichkeiten
Gera Hbf Template:Marker alle; RB, RE, IC Innenstadt, Untermhaus Tramlinie 1 (Zwötzen–Untermhaus), Regionalbuslinien verschiedener regionaler Betreiber, Fernbusse
Gera-Langenberg EBx 12, EB 22; RB Langenberg Buslinien 22, 24, 28 und 29 (5 Min. Gehzeit)
Gera Süd Template:Marker RE 1, RE 3, VL 4, EBx 12, EBx 13, EB 22; RB, RE Innenstadt, Debschwitz Buslinien 10, 11 und 17 sowie Tramlinie 3 (Bieblach–Lusan)
Gera-Zwötzen RE 3, VL 4, EBx 12, EBx 13, EB 22; RB, RE Zwötzen, Lusan Buslinien 16 und 25 sowie Tramlinie 2 (Bahnhof Zwötzen–Lusan)
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Mit dem Bus

Der zentrale Busbahnhof Template:Marker befindet sich gegenüber vom Hauptbahnhof und ist vom Bahnhofsausgang Süd aus trockenen Fußes zu erreichen. Die im Regionalverkehr verkehrenden Überlandbusse werden meistens von der Regionalverkehr Gera/Land GmbH (RVG) betrieben. Die Linie 212 von Friedmannsdorf und die Linie 213 von Zwickau über Werdau wird vom Omnibusbetrieb Piehler unterhalten.

Fernbusse verkehren nach u.a. Berlin, Kassel, Essen, Saarbrücken, Dresden und Prag (Flixbus vom zentralen Busbahnhof).

Auf der Straße

Die Bundesautobahn Template:RSIGN ist seit einigen Jahren von Westen her sechsspurig ausgebaut. Auch in Richtung Osten ist der Ausbau bis zur Abfahrt Ronneburg inzwischen beendet. Bei der Anreise aus Richtung Westen ist die ehemalige Hauptabfahrt Template:RSIGN 58a weiterhin eine sinnvolle Option, allerdings kann man auch über das neue Kreuz Template:RSIGN 58b Gera und die sich anschließende Osttangente schnell in die Stadt gelangen.

Aus Richtung Osten bietet sich neben dem Kreuz Template:A-Kreuz auch die nur wenige Kilometer davor befindliche Abfahrt Template:RSIGN 59 Gera-Leumnitz an. Von hier aus nach rechts zu einem Kreisverkehr, der auf die ehemalige Bundesstraße Template:RSIGN führt, anschließend über Leumnitz in die Stadt.

Die Anfahrt aus Richtung Süden Template:RSIGN muss nicht zwingend über das Template:A-Kreuz Kreuz erfolgen. Einfach in Template:RSIGN 26 Triptis abfahren und von dort über die Template:RSIGN nach Mittelpöllnitz fahren, wo man auf die Bundesstraße Template:RSIGN trifft, die über die Ortsumfahrung Triptis nach Gera führt. Noch günstiger ist es, die noch junge Template:RSIGN 25b Lederhose zu nehmen, insbesondere wenn das Reiseziel in den südlichen Stadtteilen Lusan, Debschwitz oder Zwötzen (über Weida) ist oder wenn man zum Klinikum will.

Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung Zeitz ist eine Fahrt aus Richtung Nord über die Bundesstraßen Template:RSIGN und Template:RSIGN ab Abfahrt Template:RSIGN 20 Weißenfels von der Autobahn Template:RSIGN eine echte Alternative zur Fahrt über das Hermsdorfer Kreuz, auf jeden Fall km-mäßig und oft auch zeitmäßig, insbesondere wenn sich das Reiseziel in Leumnitz oder im Ostviertel befindet. Überdenken sollte man diese Alternative allerdings Freitag Nachmittag und zu Stoßzeiten, da auch viele LKW-Fahrer diese größtenteils einspurige Strecke nutzen.

Mit dem Schiff

Da die Weiße Elster nicht schiffbar ist, ist Gera wie die übrigen Städte Thüringens nicht mit dem Schiff erreichbar.

Mit dem Fahrrad

Durch Gera führt in Nord-Süd-Richtung, mal links, mal rechts der Elster, der Elster-Radweg (250 km). In West-Ost-Richtung durchquert der Radfernweg Thüringer Städtekette (225 km) die Stadt und das Land. (Anmerkung: Der Gera-Radweg hat nichts mit der Stadt Gera zu tun, er führt entlang des Flüsschen Gera.)

Mobilität

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mini|Endhaltestelle der Linie 1 in Zwötzen Der Öffentliche Nahverkehr wird von der Geraer Verkehrsbetrieb mbH (GVB) unterhalten. Neben Buslinien betreibt die GVB die nach der Halleschen zweitälteste Straßenbahn Deutschlands. Sie wurde 1892 eröffnet, hat aber mit dem heutigen Netz nichts mehr gemein. Das Netz besteht aus derzeit drei Linien:

  • Linie 1 Zwötzen–Heinrichstraße–Hauptbahnhof–Untermhaus (15-Minuten-Takt)
  • Linie 2 Lusan/Zeulsdorf–Fußgängerbrücke–Bahnhof Zwötzen (30-Minuten-Takt)
  • Linie 3 Lusan/Zeulsdorf–Fußgängerbrücke–Südbahnhof–Heinrichstraße–Duale Hochschule–Bieblach-Ost (5-Minuten-Takt)

Die Linie 3 soll zukünftig an der Dualen Hochschule gegabelt werden und in einen neuen Ast nach Langenberg im Norden übergehen. Auf den Linien 2 und 3 kommen Tatra-Straßenbahnen aus den 1980er Jahren zum Einsatz. Einige Fahrzeuge wurden modernisiert und mit einem behindertengerechten Niederflurteil ausgestattet; diese verkehren jede 20. Minute auf der Linie 3. Für die Linie 1 wurden völlig neue Fahrzeuge von Alstom erworben.

Die zentrale Umsteigestelle zwischen der Straßenbahn (Linien 1, 3) und den Bussen befindet sich in der Heinrichstraße. Jede Straßenbahnhaltestelle ist mit einem Fahrkartenautomaten ausgerüstet, die Entwertung erfolgt in der Straßenbahn bzw. im Bus. Die Buslinien verkehren in der Regel im 20-Minuten-Takt und bündeln sich i.d.R. im Innenstadtbereich, so dass ein 10-Minuten-Takt herauskommt. Folgende Buslinien erschließen neben der Straßenbahn das Stadtgebiet (Taktabstand in Klammern):

  • Linie 10 (30 Min.) Reuß-Park–Leumnitz–Heinrichstraße–Klinikum Haupteingang–Hammelburg
  • Linie 11 (120 Min.) Heinrichstraße–Martins Höhe–Weißig
  • Linie 12 (60 Min.) Heinrichstraße–Zschippern
  • Linie 13 (einzelne Fahrten) Eiselstraße–Lusan/Laune–Schafpreskeln
  • Linie 14 (120 Min.) Heinrichstraße–Ferberturm
  • Linie 15 (30 Min.) Gewerbepark Keplerstraße–Lusan/Laune
  • Linie 16 (30 Min.) Liebschwitz–Zwötzen (zur Linie 1)–Bahnhof Zwötzen (zur Linie 2)
  • Linie 17 (30 Min.) Frankenthal–Klinikum–Heinrichstraße–Leumnitz–Reuß-Park
  • Linie 18 (60 Min.) Kauern–Zwötzen–Liebschwitz–Kleinfalke–Großfalka
  • Linie 19 (60 Min.) Thränitz–Naulitz–Leumnitz–Heinrichstraße
  • Linie 20 (30/60 Min.) Harpersdorf–Töppeln–Friedrich-Naumann-Platz (zur Linie 1)
  • Linie 22 (120 Min.) Duale Hochschule–Langenberg–Hain
  • Linie 24 (30 Min.) Bieblach–Untermhaus (zur Linie 1)–Duale Hochschule–Langenberg
  • Linie 25 (30 Min.) Bahnhof Zwötzen–Ochsenbrücke–Heinrichstraße
  • Linie 26 (60 Min.) Bieblach-Ost, Kaufpark–Leumnitz–Heinrichstraße
  • Linie 27 (60/120 Min.) Duale Hochschule–Roschütz–Wernsdorf
  • Linie 28 (60 Min.) Duale Hochschule–Langenberg–Großaga
  • Linie 29 (60 Min.) Duale Hochschule–Langenberg–Kleinaga–Hermsdorf

Wer gebührenfreie Parkmöglichkeiten sucht, sollte nach Parkplätzen im Bahndammbereich oder im Umfeld des Südbahnhofs Ausschau halten, mit Glück findet man eine Lücke. Park+Ride-Plätze gibt es in Untermhaus (Endhaltestelle der Linie 1), am Hofwiesenpark (ehem. Bugaparkplatz in der Nähe der Haltestelle Otto Dix) und am Bahnhof Zwötzen. Parkhäuser gibt es in den Arcaden (vgl. Einkaufen; wer hier einkauft, kann sich an der Information die Parkgebühr erstatten lassen), an der Nikolaistraße, im UCI-Kino (vgl. Nachtleben) sowie zwischen der Stadtbibliothek und dem Kongresszentrum.

Autovermietungen:

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Sehenswürdigkeiten

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich entweder auf die Altstadt oder den Stadtteil Untermhaus.

Kirchen

mini|Salvatorkirche mini|Marienkirche Am Nikolaiberg oberhalb des Marktes liegt die barocke, dreischiffige Template:Marker, der bekannteste Sakralbau der Stadt. Die Kirche entstand 1717/ 20 nach Plänen von David Schatz, dem kursächsischen Landesbaumeister. Erst 1775/ 78 kam der Turm hinzu. Nur zwei Jahre später zerstörte der große Stadtbrand auch die Kirche, allerdings wurde sie bald darauf wieder aufgebaut. Seitdem ist sie die einzige verbliebene Kirche im Stadtkern. Buslinien 10, 17 und 19, Haltestelle Schillerstraße.

In der Clara-Zetkin-Straße die Template:Marker. Dieser neugotische Backsteinbau ist schon aus weiter Entfernung erkennbar. Die Johanniskirche ist die größte Kirche der Stadt und ersetzte einen 1780 abgebrannten Vorgängerbau. In der Gruft liegen Heinrich II. (1572-1635), der Begründer der jüngeren Linie Reuß, und seine zweite Frau Magdalena. In der Heinrichstraße die Template:Marker, ein im Kern gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert. An der westlichen Außenwand eine Grabplatte für Nicolaus de Smit, einem Exilniederländer, der den Grundstein für das Geraer Textilgewerbe legte.

Die spätgotische Template:Marker, das Wahrzeichen des Stadtteils Untermhaus, liegt gleich neben dem Otto-Dix-Haus am Mohrenplatz, dem alten Untermhäuser Zentrum.

Burgen, Schlösser und Paläste

thumb|Schloss Osterstein Von dem Template:Marker oberhalb des Stadtteils Untermhaus ist nach den Bombenabwürfen 1945 und dem anschließenden Abriss nur noch der Bergfried übriggeblieben. Buslinie 20 Richtung Harpersdorf, Haltestelle Untermhäuser Straße. Im Vorfeld der Buga 2007 wurden hier Rodungen vorgenommen, so dass man nun vom Osterstein aus wieder einen freien Blick auf die Hofwiesen hat.

Bauwerke

thumb|Haus Schulenburg thumb|Villa Jahr

Bauwerke innerhalb der ehemaligen Stadtmauern:

Das Alte Template:Marker am Markt ist das Wahrzeichen der Stadt. Es wurde 1573 bis 75 im Renaissancestil erbaut und ersetzte einen 1450 im Sächsischen Bruderkrieg zerstörten gotischen Vorgängerbau. Am Turm das Hauptportal mit vielen Verzierungen. Im Keller des Rathauses ist ein politisches Kabarett ansässig. Ebenfalls am Markt liegt die Template:Marker mit ihrem markanten, reich verzierten Renaissance-Erker. Auf der Mitte des Marktplatzes der Simsonbrunnen (1685/ 86, C. Junghans).

Vom Markt geht es ostwärts zum Nikolaiberg, wo sich direkt neben der Salvatorkirche das Template:Marker befindet. Als 1780 der große Stadtbrand wütete, war das Schreibersche Haus das einzige Gebäude innerhalb der Stadtmauern, das unbeschädigt blieb. Heute beherbergt es das Naturkundemuseum.

Neben dem Schreiberschen Haus gibt es viele weitere erhaltene Bürgerhäuser, darunter das Ferbersche Haus Template:Marker, in dem das Museum für Angewandte Kunst untergebracht ist.

Am Südrand der historischen Altstadt befindet sich der letzte noch erhaltene Stadtmauerturm.

Bauwerke außerhalb der Altstadt:

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Das 1902 erbaute, den musis sacrum (Musen) geweihte neue Theater und die benachbarte Orangerie (vgl. Museen) findet man zwischen Hauptbahnhof und Untermhaus. Auf den Geraer Bühnen wirkten Persönlichkeiten wie Ludwig Devrient und Albert Lortzing.

Ferberturm Fuchsturm mini|Gladitschturm

Fährt/ läuft man aus dem Altstadtbereich über die Schillerstraße z.B. in Richtung Südosten hinaus, erreicht man den Template:Marker. In diese Richtung hat sich die Stadt während der Industrialisierung am wenigsten ausgebreitet. Der Ferberturm ist neben dem Bergfried Osterstein ein weiterer wichtiger Aussichtspunkt. Auf den Bergen linksseitig der Elster gibt es zwei weitere Aussichtstürme - den Template:Marker und den Template:Marker.

Denkmäler

Das Template:Marker am Gerichtsgebäude in der Schlossstraße (Fußgängerzone) erinnert an den russischen Nationaldichter Alexander Sergejewitsch Puschkin.

Klassische Denkmäler besitzt Gera nicht allzu viele, dafür wurden jedoch in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts im Umfeld der Altstadt zahlreiche Skulpturen aufgestellt. Darüber hinaus sind über vielen Hauseingängen der an die Altstadtsilhouette angepassten Plattenbauten Tafeln angebracht, die von der Geschichte der Stadt erzählen.

Museen

thumb|Orangerie, vom nördlichen Hofwiesenpark aus gesehen Für alle Geraer Museen kann man eine Paketkarte erwerben: Erwachsene 9 €, ermäßigt (Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche bis 18 Jahre, Studenten, Senioren, Arbeitslose, Schwerbehinderte) 6 €.

In der Orangerie, 1729 bis 1732 errichtet, befindet sich ein Teil der

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thumb|Otto-Dix-Haus Der andere Teil der Kunstsammlung befindet sich im

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thumb|Stadtmuseum Markant für das Stadtbild bleibt - auch nach der Umgestaltung der Außenfassade in ein langweilig wirkendes Grau - das

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mini|Museum für Angewandte Kunst

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Straßen und Plätze

Die zwei für das Stadtleben wichtigsten Straßen sind die Template:Marker und die Heinrichstraße. Diese zwei Straßen zeigen das Hauptinnenleben Geras. Hierbei wird besonderer Wert auf die Einkaufsmöglichkeiten gelegt. Beide Straßen sind für den privaten Kraftverkehr gesperrt, wobei die Heinrichstraße dem öffentlichen Nahverkehr (Busse und Bahnen) dient. Als Querachse zur Sorge verläuft die Schlossstraße, ebenfalls eine Einkaufs- und autofreie Straße. Sie setzt sich südlich der Sorge als Johannisstraße fort, wobei die Gleise der Straßenbahnlinie 3 gequert werden. Die Straßenbahnlinie unterquert hier das Elsterforum, ein Einkaufszentrum, und auf der anderen Seite eine Häuserzeile. An dieser Stelle in den 1980er Jahren von der Sorge herausgelegt, verläuft die Straßenbahn nun durch eine Hinterhausstraße, durch die Lage vor der früheren Stadtmauer Hinter der Mauer genannt. Das sorgte in der DDR für politisch unkorrekte Kontroversen, da die Straßenbahn fortan „hinter der Mauer“ hielt.

Außerhalb der Innenstadt sei die Wiesestraße genannt, die den Stadtteil Debschwitz erschließt und bis zum Plattenbau-Viertel Lusan verläuft. Benannt ist die Straße nach dem reußischen Vizekanzler Georg Walter Vincent von Wiese, der das kleine Fürstentum 1815 auf dem Wiener Kongress vertrat. Durch die Wiesestraße führt in voller Länge die Straßenbahn, die sich hier noch die Trasse mit dem Kraftfahrzeugverkehr teilt. Eine verkehrliche Trennung ist - wie bereits fast überall in Gera geschehen - auch hier geplant, allerdings wird dies aufgrund der beengten Platzverhältnisse recht schwierig; Proteste der anliegenden Händler hatten die Pläne ebenfalls hervorgerufen.

Wer aufmerksam durch die Stadt schlendert und vielleicht zu Boden schaut, wird hier und da Stolpersteine entdecken, die vor dem letzten Wohnhaus eines dem NS-Regime nicht genehmen Bürgers in den Bürgersteig eingelassen sind, um an das Schicksal dieser Verfolgten zu mahnen. Näheres bei Wikipedia.

Parks

thumb|Küchengarten mit Orangerie Neben dem Park der Jugend in der Heinrichstraße (umgangssprachlich Knochenpark, da vormaliger Friedhof) und diversen kleineren Parks im Stadtzentrum ist der Leninpark in der Nähe des Hauptbahnhofs einer der beliebtesten Treffpunkte der Jugendlichen. Hier wird insbesondere an den Wochenenden sehr ausgelassen gefeiert. Der Leninpark verdankt seinen Namen einer ehemaligen Leninstatue.

Das Zentrum der Bundesgartenschau 2007 war neben der Neuen Landschaft Ronneburg der Hofwiesenpark, der in den Jahren 2004 bis 2006 dafür grundlegend umgestaltet wurde. Er ist seit März 2008 wieder für Besucher geöffnet. Einige Ausstellungsobjekte der Buga, darunter der Baumschulgarten, wurden beibehalten. Der barocke Lustgarten zwischen der Orangerie und dem Theater wird Küchengarten genannt.

Ebenfalls Teil der Buga war der Dahliengarten an der Straße des Friedens (Richtung Klinikum, unweit des Hauses Schulenburg). Er wurde 1928 auf Initiative des am Haus Schulenburg beschäftigten Gärtners angelegt und ist im Herbst Ausstellungsfläche für die in der Dahlienstadt Bad Köstritz gezüchteten Dahlien.

Verschiedenes

thumb|Straßenbahnwagen 29 in der Heinrichstraße (dahinter der Küchengarten)

Im Altstadtbereich befinden sich die Geraer Höhler Template:Marker. Die Höhler wurden in der frühen Neuzeit zur Lagerung von Bier angelegt. Im Zweiten Weltkrieg dienten sie als Luftschutzkeller. Zwischen 1986 und 1989 baute man zehn Höhler mit 250 Metern Gesamtlänge museumsgerecht aus, so dass diese heute besichtigt werden können.

Bei den Geraer Verkehrsbetrieben werden auch historische Straßenbahnen unterhalten. Das Vorzeigefahrzeug ist zweifelsohne die Nummer 29 aus dem Jahre 1905, vormals bei der Plauenschen Straßenbahn unterwegs. Die Nummer 12 von 1928 war schon immer in Gera unterwegs; seit 1982 ist sie nun auch ein Museumsfahrzeug. Etwas jüngerem Datums sind die Gothaer Straßenbahnen aus den 1950er Jahren. Sie bildeten noch bis in die 1980er das Rückgrat des Straßenbahnbetriebes, erst die heute noch verkehrenden Tatras aus Prag lösten sie ab. Als Museumsfahrzeug blieb die Nummer 16 erhalten, die zuerst in Zwickau und später in Gera unterwegs war. Die historischen Fahrzeuge werden häufig für Stadtrundfahrten angemietet. Anmeldungen unter 0365 7390311, Ansprechpartner ist Herr Doller von den GVB.

Bühnen der Stadt Gera

mini|Theater In Gera werden vier Häuser bespielt (Großes Haus, Bühne am Park, Kleines Theater im Zentrum und die TheaterFABRIK in der Tonhalle). Das Große Haus Template:Marker wurde nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Seeling erbaut und am 20. Oktober 1902 eingeweiht. Das Theater hat einen Theatersaal mit 550 Plätzen und einen Konzertsaal mit 812 Plätzen, der eine Sauer-Orgel besitzt.

Weitere Aktivitäten

mini|Hofwiesenbad mini|Freibad Kaimberg Seit 1977 findet in Gera jedes zweite Jahr das Deutsche Kinder-Film & Fernsehfestival Goldener Spatz statt. Seit 2003 muss sich die Stadt die Austragung mit Erfurt teilen. Für größere Veranstaltungen wird das Kultur- und Kongresszentrum am Museumsplatz genutzt.

Das 1974 eröffnete Hofwiesenbad im Stadtteil Untermhaus war ursprünglich ein reines Sportbad, wurde aber nach 2000 um eine Freizeitbadsektion mit 65 m Röhrenrutsche und Sauna erweitert. Es befindet sich unweit der Orangerie. Das Bad ist an Wochentagen bis 22 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 18 Uhr geöffnet. Das Sportbad wird gelegentlich bei Schwimmveranstaltungen gesperrt. Die Tageskarte kostet 7,50 € und ermäßigt 6 €. Was aus dem geschlossenen Sommerbad (vgl. 15px auf dem Stadtplan) unweit der Hofwiesen wird, ist momentan noch nicht abzusehen. Trotz der Konkurrenz durch die umliegenden Spaß- und Freizeitbäder gibt es Bestrebungen, für Gera wieder ein Freibad einzurichten. Bis dahin muss man auf das kleine Naturbad in Kaimberg Template:Marker ausweichen (Buslinie 18 ab Stadtbahn-Endhaltestelle Zwötzen).

In der DDR war Gera eine Hochburg des Sports. Während sich die Fußballvereine heute irgendwo in den hinteren Ligen verfangen haben, bleibt der Rad- und Reitsport ein Aushängeschild der Stadt. Die Reitsportanlage Gera-Milbitz war schon mehrmals Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Dressur- und Springreiten. In den Monaten Dezember bis Februar wird auf dem Museumsplatz eine Eisarena zum Schlittschuhlaufen eingerichtet.

Der 1962 gegründete Tierpark befindet sich am Rande des Stadtteils Debschwitz im Westen der Stadt. Der Besucher findet vorrangig heimische Tiere vor, aber auch Exoten. Auf 20 ha Fläche leben insgesamt 500 Tiere aus rund 80 verschiedenen Arten. Für die jüngeren Besucher ist ein Streichelgehege vorhanden. Durch den Park führt eine 800 m lange Parkeisenbahn, die in der DDR von Jungpionieren angelegt wurde. Auch heute noch wird der Betrieb zwischen den beiden Bahnhöfen Martinsgrund und Wolfsgehege von Kindern und Jugendlichen unter Aufsicht von Eisenbahnern durchgeführt. Kontakt:

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Einkaufen

mini|Gera Arcaden Die Innenstadt besitzt zwei nennenswerte Einkaufszentren: Die Gera Arcaden in der Heinrichstraße und das Elster-Forum, durch das die Straßenbahn zwischen den Haltestellen Sorge/ Markt und Heinrichstraße durchfährt.

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Darüber hinaus gibt es noch die klassische Geschäftsstraße Sorge, an die sich die Amthorpassage mit gläsernem Kuppeldach sowie die Schloßstraße mit weiteren Händlern anschließt. Supermärkte und Discounter (Lidl, Aldi) sind praktisch allgegenwärtig. Außerhalb des bebauten Stadtgebiets, zwischen dem Dorf Trebnitz und dem Kreisverkehr zur B 7/ Autobahn (vgl. Anreise/Auto) hat sich eine Globus-Filiale angesiedelt (Buslinie 10). In den Plattenbau-Stadtteilen Lusan und Bieblach-Ost gibt es jeweils einen Kaufland.

Andenken kann man in der Touristeninformation in der Heinrichstraße erwerben.

Küche

Gera bietet eine Vielzahl von Restaurants unterschiedlicher Nationalität und Preisgestaltung auf das gesamte Stadtgebiet verteilt. Es empfiehlt sich, insbesondere an den Wochenenden, vorher nach einer telefonischen Reservierung zu fragen.

Wie woanders auch, finden sich besonders viele Speise- und Schnellimbissmöglichkeiten in der Innenstadt und in den Gera Arcaden.

Nachfolgende Aufzählung ist nicht im Ansatz vollzählig, sie soll nur als Anhaltspunkt dienen.

Günstig

In der Innenstadt:

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Tinz:

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Debschwitz:

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Mittel

In der Innenstadt:

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Tinz:

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Gehoben

In der Innenstadt:

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Untermhaus:

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Nachtleben

Gera ist für Jugendliche eine nicht sehr attraktive Stadt. Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten sich zu amüsieren.

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Der ultimative Ort für die, die auch mit über 30 noch ausgehen wollen, ist das COMMA unweit des Stadtzentrums mit den Gera Arcaden und in unmittelbarer Nähe des Südbahnhofes (jeweils ca. 5 min Fußweg). Derzeit zu empfehlen sind die einmal monatlich stattfindenden Yesterday-Partys mit Musik aus den 1970er, 1980er und 1990er Jahren. Es gibt dabei oft Liveband und Disco parallel, für jeden Geschmack ist was dabei. Ansprechendes Ambiente und moderate Getränkepreise.

In der Reichsstraße befindet sich die UCI Kinowelt Gera, ein Neubau von 1997 mit integrierten Shops, Restaurants und einem gebührenpflichtigen Parkhaus. Die zwei anderen Kinos wurden geschlossen, wobei im Kultkino Metropol (Leipziger Str. 24, Linie 3/ Haltestelle Leipziger Straße) noch gelegentlich Filmnächte stattfinden. Das bereits erwähnte Kabarett im Rathauskeller ist das 1973 gegründete Fettnäpfchen mit Vorstellungen meistens ab 20 Uhr.

Geraer Bars:

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Unterkunft

Günstig

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Mittel

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Gehoben

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Lernen

Gera besitzt keine Hochschule, dafür jedoch seit Juni 2007 mit der Fachhochschule für Gesundheit eine Fachhochschule.

Die Berufsakademie Gera (Weg der Freundschaft 4A; Tramlinie 2 Richtung Bieblach Ost, Haltestelle Berufsakademie) bietet folgende Studienrichtungen an:

  • Sozialwesen: Rehabilitation, Soziale Dienste.
  • Technik: Elektrotechnik/ Automatisierungstechnik, Praktische Informatik.
  • Wirtschaft: Handel, Industrie , Management im Gesundheitswesen, Management in öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen, Wirtschaftsinformatik, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

Die Hauptbibliothek der Stadt befindet sich am Puschkinplatz, von der Sorge aus über die Fußgängerzone Schlossstraße Richtung Hauptbahnhof leicht zu Fuß erreichbar.

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Arbeiten

Gera ist nicht gerade das, was man als Arbeitsmarktparadies bezeichnen würde. Nähere Informationen zu Jobangeboten gibt es bei der Arbeitsagentur.

Sicherheit

Gera bleibt zunächst eine kleine Hochburg der Neonazis. Am 20. Oktober 2006 kam es durch eine große Anzahl von organisierten, maskierten Neonazis zu Übergriffen auf diverse Linke-Antifaschisten. Doch die Polizei war stets zur Stelle und konnte dies dann auch wieder auflösen.

Der Leninpark ist aufgrund seiner Nähe zum Polizeihauptquartier einer der sichersten Parks. Im Gegensatz zum Park der Jugend, in der Heinrichstraße, kann man hier auch nach Einbruch der Dunkelheit gefahrlos bis in die frühen Morgenstunden hinein feiern. Andernorts kommt es um diese Zeit leider vermehrt zu gewalttätigen Übergriffen auf Passanten. Oftmals sind solche politisch motiviert, was dem ansonsten ausgiebigen Nachtleben einen bitteren Beigeschmack verleiht.

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  • Frauen in Not, Tel. +49 (0)365 51390

Gesundheit

mini|Eingang des Kulturkrankenhauses

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  • Giftnotruf, Tel. +49 (0)361 730730.

Praktische Hinweise

Was ist ein „Griebs“, was meint ein Geraer, wenn er jemanden mit ooh die Sau bezeichnet, oder wo liegt eigentlich „Korbsen“? Das ist der Gersche Fettguschendialekt, der dem Sächsischen schon recht ähnlich ist.

In Gera erscheint eine regionale Tageszeitung, die Ostthüringer Zeitung (OTZ). Lokalteile dieser Zeitung werden für mehrere Orte in Ostthüringen herausgegeben. Die Thüringische Landeszeitung (TLZ) aus Weimar hat in Gera eine Geschäftsstelle. Als lokalen Fernsehsender gibt es den Offenen Kanal Gera.

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Adressen diverser Waschsalons:

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UKW-Frequenzen:

  • radio TOP 40 - 95,3 MHz
  • MDR 1 Radio Thüringen - 97,8 MHz (Sender Ronneburg/ Rückersdorf)
  • Jump - 100,9 MHz (Sender Ronneburg/Rückersdorf)
  • Antenne Thüringen - 102,5 MHz (Sender Ronneburg/ Rückersdorf)
  • Landeswelle Thüringen - 105,8 MHz (Sender Gera)

Die Vorwahl für Gera lautet 0365. Aus dem Ausland wählt man 0049365 als Vorwahl.

Die Postleitzahlen für Gera sind 07545, 07546, 07548, 07549, 07551 und 07552.

Ausflüge

mini|Heinrich-Schütz-Haus in Bad Köstritz mini|Brücke "Drachenschwanz" in der "Neuen Landschaft Ronneburg mini|Holzbrücke in Wünschendorf Empfohlen sei ein Ausflug in das nahe Bad Köstritz, Brauereistadt und Heimatstadt des Komponisten Heinrich Schütz. Anfahrt mit dem Zug (Kursbuchstrecke 550 in Richtung Leipzig), mit dem Bus (Linie 203 nach Eisenberg) oder mit dem Auto (Bundesstraße 7 nach Eisenberg und Jena).

Familien mit Kindern wird es möglicherweise in eines der Spaßbäder in der Umgebung ziehen. Zum einen wäre das das Kristall in Bad Klosterlausnitz und zum anderen das Waikiki in Zeulenroda-Triebes.

Weitere Ziele in der Umgebung:

  • Ronneburg (8 km östlich, B 7) - einstiges Zentrum des ostthüringischen Uranerzbergbaues und ab Sommer 2008 Standort eines Mittelalter- und Fantasyparks.
  • Wünschendorf (10 km südlich, vom Stadtzentrum über die Reichsstraße und Zwötzen zum Kreisverkehr Liebschwitz, dem Wegweiser „Zwickau“ folgen und nach ca. 1 km rechts abbiegen) - überdachte Holzbrücke von 1786. Von hier aus kann man außerdem wunderschön nach Berga wandern (10 km) und mit dem Zug zurückfahren. Am Weg nach Berga befindet sich der „Märchenwald“ mit wasserbetriebenen Miniaturmühlen. Im Ortsteil Mildenfurth liegt die Kirche des gleichnamigen Klosters von 1193, die 1617 in ein Jagdschloss umgebaut wurde.
  • Weida (13 km südlich, B 92 oder Züge Richtung Saalfeld/ Hof) mit dem Schloss Osterburg. Ein technisches Wunderwerk ist die stillgelegte Stahlbrücke der Bahnlinie nach Hof.
  • Eisenberg (20 km nordwestlich, B 7 Ri. Jena) - größte Stadt des Holzlandes und unweit der A 9 gelegen; Schloss Christianenburg; Tiergarten am Ortseingang. Vor allem die südliche Umgebung von Eisenberg, namentlich das Mühltal, ist ein beliebtes Wandergebiet.
  • Hermsdorf (20 km westlich, A 4 bis zur Abfahrt Hermsdorf-Ost) - Hermsdorf ist vor allem durch das nach ihm benannte Autobahnkreuz bekannt. Nicht weit entfernt liegt mit der Teufelstalbrücke die einstmals längste Stahlbetonbogenbrücke der Welt.
  • Zeitz (23 km nördlich, B 2) - die alte Bischofsstadt im Süden des Landes Sachsen-Ahnhalt ist heute vor allem eine Stadt der Zuckerfabrikation; Deutsches Kinderwagenmuseum.
  • Greiz (32 km südlich, B 92) - ehemalige Residenzstadt der Fürsten Reuß ä.L. mit zwei Schlössern; malerisch im Elstertal gelegen.
  • Altenburg (33 km nordöstlich, Südosttangente bis Dorna, dann ostwärts über Brahmenau u. Bethenhausen) - Skatstadt und Kreisstadt des Altenburger Landes. Skatmuseum, Schloss und Schlosskirche verdienen besondere Erwähnung.

Literatur

  • Gera - Geschichte der Stadt in Wort und Bild, Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1987, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".
  • Siegfried Mues /Klaus Brodale: Stadtführer Gera. Gondrom Verlag, Bindlach 1995, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".
  • Klaus Brodale/ Heidrun Friedemann: Das war das 20. Jahrhundert in Gera, Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2002, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn". (dieser Band ist auch in der Touristinfo erhältlich).
  • Otto Dix: Warum ich nicht wieder zurückkommen werde. München 1962
  • „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte“ Band II Mitteldeutschland - Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1941 alle Bände dieser Auflage sind vergriffen

Weblinks


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