Fulda

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Die über 1250-jährige Stadt Fulda liegt am gleichnamigen Fluss und ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Osthessen. Die nächsten größeren Städte Frankfurt am Main, Gießen, Kassel, Erfurt und Würzburg liegen alle über 100 km entfernt. Fulda ist eine Barock-, Bischofs- und Hochschulstadt. Alljährlich findet hier die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. Im Mittelalter gehörte das Kloster Fulda zu den größten und wichtigsten Klöstern nördlich der Alpen.  

Hintergrund

Fulda umfasst neben der Kernstadt 24 weitere Stadtteile

  • im Flusstal der Fulda: Bronnzell (mit Ziegel), Kohlhaus, Johannesberg, Gläserzell, Kämmerzell, Lüdermünd
  • im Norden: Lehnerz, Bernhards, Dietershan, Niesig
  • im Westen: Istergiesel, Niederrode, Mittelrode, Oberrode, Zell, Zirkenbach, Harmerz, Sickels, Rodges, Besges, Malkes, Haimbach, Maberzell (mit Trätzhof)
  • im Süden: Edelzell
  • im Osten ist Fulda mit den eigenständigen Gemeinden Petersberg und Künzell zusammengewachsen

Die Kernstadt von Fulda ist zusätzlich in statistische Bezirke bzw. innerstädtische Viertel unterteilt. Sie bilden jedoch keine eigenen Stadtteile:

Innenstadt, Neuenberg, Horas, Aschenberg, Frauenberg, Ziehers-Nord, Ziehers-Süd, Fulda-Galerie (ehem. Hubschrauber Landeplatz der US Army), Nordend, Ostend, Südend, Westend und Münsterfeld (ehem. Kaserne der US Army)

Lage

Fulda liegt am gleichnamigen Fluss Fulda. Die Stadt liegt eingebettet zwischen der Rhön im Osten und dem Vogelsberg im Westen. Die Landesgrenzen zu Thüringen und Bayern sind nicht weit entfernt.

Benachbarte Gemeinden zu Fulda sind nördlich bzw. östlich zur Rhön hin: Petersberg (mit der frühromanischen Kirche Sankt Peter, dem Rauschenberg und dem Haunesee), Künzell (mit dem Florenberg) und Hünfeld

Im Süden grenzt Eichenzell (mit Hessens schönstem Barockschloss Schloss Fasanerie) an Fulda.

Benachbarte Gemeinden im Westen zum Vogelsberg hin sind Hosenfeld, Großenlüder und Schlitz.

Geschichte

Erste Siedlungsfunde im Raum Fulda werden auf das Ende der Steinzeit um ca. 5000 v. Chr. datiert. Im frühen Mittelalter siedelte in der Region zwischen Vogelsberg und Rhön der Germanenstamm der Chatten (vermutlich namensgebend für das heutige Hessen).

Der Ort des heutigen Fulda liegt an einem zur Zeit der Klostergründung verödeten Siedlungsgebiet mit Resten eines früheren merowingischen Hofes und in der Fuldaaue der hier bereits schiffbaren Fulda. Die Stelle liegt in strategisch günstiger Position an einer vermuteten Furt für eine seinerzeit wichtige Fernstraße.

Unter Papst Gregor II. organisierte der spätere Apostel der Deutschen, Bonifatius, die Christianisierung des überwiegend noch politheistischen Germaniens.

Klostergeschichte

Auf Veranlassung von Bonifatius zieht Sturmius, einer seiner Gefährten, von seiner Einsiedelei Haerulfisfeld (Bad Hersfeld) aus fuldaaufwärts, um nach der von Bonifatius bestimmten Stelle für die Klostergründung zu suchen.

Das historische Datum ist der 10. März 744: mit sieben Brüdern gründete Sturmius an einem später „Eichloha“ genannten Platz das Kloster Fulda, es wird dem hochheiligen Erlöser (SS. Salvator) geweiht und nach der Regel der Benediktiner geführt; Sturmius wird erster Abt des Klosters. Zum Kloster gehört auch die Region im Umkreis von 8–9 km, die dem damaligen Altgau Grabfeldgau oder Buchonia zugeordnet war. Im Jahre 751 wird die erste Klosterkirche durch Bonifatius selber geweiht, auf Veranlassung von Bonifatius wird am 4. November 751 das Kloster direkt dem Papst unterstellt.

Entscheidend für den Aufstieg des Klosters ist die Ermordung von Bonifatius auf einer Missionsreise in Begleitung von 50 Gefährten bei Dokkum in Friesland am 5. Juni 754: Nach der Legende hielt Bonifatius zum Schutz sein Buch, den Ragyndrudis-Codex (keine Bibel) vor sich: es wurde durchstochen und ein Faksimile kann in Fulda im Diözesanmmuseum besichtigt werden. Der Leichnam wurde zunächst nach Mainz überführt, aber dann auf Initiative von Sturmius und gemäß dem Wunsch des Toten in seinem Eigenkloster Fulda bestattet. In Folge entwickelte sich Fulda zum Wallfahrtsort und erhielt zahlreiche Schenkungen aus dem ganzen Reich.

Unter Karl dem Großen erhielt das Kloster 774 die Immunität und wurde zu einem Reichskloster mit dem Recht auf freie Abtswahl. Mit 364 Mönchen ist Fulda um das Jahr 784 auch zahlenmäßig schon eines der größten Klöster im Reich.

Von 791 bis 819 wurde die Ratgarbasilika (benannt nach dem amtierenden Abt Ratgar) als neue Klosterkirche und Grabeskirche für Bonifatius gebaut, der Vorgängerbau des heutigen Doms gilt bei der Fertigstellung als größte Kirche im Frankenreich und modernste nördlich der Alpen.

Auf den Hügeln um Fulda und in Kreuzesform um das Zentrum der Abtei entstanden vier weitere Klöster: Frauenberg auf dem Bischofsberg (Chorherren um 817), Petersberg (Kloster St. Lioba ab 836), Neuenberg (seit 1023, heute Pfarrei St. Andreas) und Johannesberg (Benediktiner-Nebenkloster ab 836) vom 9. bis zum frühen 11. Jh. stammen sieben der Mainzer Erzbischöfe aus dem Fuldaer Konvent.

miniatur Unter Abt Maurus (* um 780 in Mainz; † 4. Februar 856), wird das Kloster mit insgesamt über 600 Mönchen auch der wissenschaftliche Mittelpunkt des Reiches: die in dieser Zeit maßgeblich aufgebaute Klosterbibliothek umfasste seinerzeit etwa 2.000 Handschriften, darunter auch zahlreiche Abschriften bedeutender antiker Werke. Ein weiteres Beispiel für die Bibliotheksbestände ist das „Hildebrandlied“, es gilt als der Beginn der deutschen Literatur und wird heute von der Universität Kassel aufbewahrt. Große Teile der Klosterbestände gehen im Dreißigjährigen Krieg verloren, Teile finden sich noch in der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda.

Ab 968 war der Abt des Klosters Fulda auch der Abt Primas aller deutschen Benediktiner, 1220 wird Fulda unter Kaiser Friedrich II. eine Fürstabtei.

Im 12. Jahrhundert besitzt das Kloster das größte geschlossene Herrschaftsgebiet aller Abteien im Reich mit insgesamt 450.000 Morgen Land zwischen Alpen und Nordsee. Dieser Grundbesitz stützt sich auch auf den Codex Eberhardi: Dieses Verzeichnis der Klostergüter gilt allerdings nach der modernen Forschung auch als eine der größten Fälschungsaktionen des Mittelalters: der Mönch (oder Konverse) Eberhard fertigte im großen Stil gefälschte Abschriften alter Besitzurkunden an. Der Codex wird heute im Hessischen Staatsarchiv in Marburg aufbewahrt.

Unter Abt Reinhard von Weilnau (1449–1476) erhält das Reichskloster den Status eines Territorialfürstentums.

Zu Beginn der Neuzeit bleibt auch das Kloster von den Wirren der Reformationszeit nicht verschont: Im evangelischen Umfeld der hessischen Region werden 1571 die Jesuiten in das Kloster geholt und Fulda wird zu einem Zentrum der Gegenreformation. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wird das Kloster mehrfach geplündert und gebrandschatzt, aber unter Fürstabt Joachim von Gravenegg (1644–1671) kann sich das Kloster wieder erholen.

Die Abtei zur Hl. Maria (Stadtzentrum, Benediktinerinnen) wird 1626 gegründet. Fürstabt Adalbert von Schleifras holt als Auftakt der Fuldaer „Barockzeit“ im Jahre 1700 den Barockbaumeister Johann Dientzenhofer in die Stadt, unter seiner Leitung entsteht an Stelle der maroden Ratgar-Basilika der neue Dom und das barocke Stadtschloss aus dem Umbau der alten Burg.

1734 wurde die Universität Fulda gegründet, 1752 wurde die Fürstabtei durch Papst Benedikt XIV. noch in den Rang eines Fürstbistums erhoben, bis 1802 im Reichsdeputationshauptschluss das Kloster aufgelöst wird.

Das Bistum wechselt dann 1803 zum Fürstbistum an Nassau-Oranien, 1806 an Frankreich, 1810 an das Großherzogtum Frankfurt, ist 1813 unter österreichischer Verwaltung, 1815 gehört es zu den Preußen, wird 1816 hessisch und gelangt 1866 wieder an die Preußen. 1945 wird das Bistum Fulda Groß-Hessen zugeschlagen.

Stadtgeschichte

miniatur Die Stadt Fulda hat ihren Ursprung in der Siedlung für Bauern, Handwerker und Bedienstete die um das Kloster entsteht. Abtei und Siedlung erhielten 1019 durch Heinrich II. das Münz-, Markt- und Zollrecht, seit 1114 ist für Fulda das Stadtrecht (Civitas) belegt. Die Marktsiedlung entwickelt sich um den Bereich von Steinweg, Markt- und Mittelstraße, die Geschichte der Stadt ist in weiterer Folge immer stark an das Kloster gebunden.

Unter Fürstabt Heinrich V. von Diez-Weilnau (1288–1313) entsteht von 1294 bis 1312 eine Abtsburg außerhalb des Klosters, aus ihr entsteht im 17. Jahrhundert nach Umbauten unter Fürstabt Johann Friedrich von Schwalbach das heutige Barockschloss.

Zu ersten größeren Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Kloster kommt es unter Abt Heinrich (vor 1320), der noch eine zweite Burg außerhalb des Klosters bauen ließ. Daraufhin stürmten die Bürger mit Hilfe des Hochvogtes Graf Johann von Ziegenhain beide Burgen des Abtes und zerstörten die neue Burganlage. Die Stadt und der Graf wurden von Kaiser Ludwig IV. mit der Reichsacht belegt, zur Sühne mussten die Bürger die Burg wieder aufbauen und Entschädigungen zahlen, der Rädelsführer wurde hingerichtet.

Weitere Spannungen zwischen Stadt und Kloster entladen sich im mitteldeutschen Bauernaufstand, als die Stadtbürger zu Ostern 1525 mit den Bauern gegen das Reichsstift revoltieren, der Aufstand wurde im Mai des gleichen Jahres vom Heer des hessischen Landgrafen Philipp I. niedergeschlagen.

Fulda ist in der Neuzeit ab 1603 auch ein Zentrum der Hexenverfolgungen und Hexenprozesse, Symbol hierfür ist der Hexenturm. Besonders bekannt ist das Schicksal der Merga Bien, eine der ersten Frauen, die der Hexenjäger Balthasar Nuß im Sommer 1603 inhaftieren und nach 14 Wochen Haft und Folter auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Am 19. Juni 1603 wurde Merga inhaftiert und in einen Hundekäfig am Turm des Bischofspalasts gesperrt, weil das Gefängnis im Schloss überfüllt war. Seit 2008 erinnert ein Gedenkstein am Alten Dompfarrlichen Friedhof an die 270 Opfer der Hexenverfolgung im Hochstift Fulda 1600–1606.

Im Zweiten Weltkrieg war Fulda mehrfach das Ziel von Luftangriffen, das Zentrum war zu einem Drittel zerstört.

In der Folgezeit war die Entwicklung geprägt von der Lage im ehemaligen Zonenrandgebiet zur DDR. Zur Förderung des strukturschwachen Raums kam es unter anderem zu einer Reihe von Behörden- und Unternehmensansiedelungen.

Im Jahr 1994 war Fulda Gastgeber für die erste Hessische Landesgartenschau. Im Jahr 2026 wird die Hessische Landesgartenschau wieder von Fulda ausgerichtet.

Heute liegt Fulda in der Mitte Deutschlands und ist ein wichtiger Verkehrsknoten für den Güter- und Personenreiseverkehr.

Anreise

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Mit dem Flugzeug

Nächster internationaler Flughafen ist Frankfurt am Main. Er ist in einer guten Stunde mit dem ICE erreichbar, mit dem Auto benötigt man für die 114 km lange Strecke rund eine Stunde.

Mit der Bahn

Keine Direktverbindungen bestehen zu den bayerischen und thüringischen Teilen der Rhön.

Auf der Straße

Fulda ist über die Bundesautobahnen A7 und A66 sowie die Bundesstraßen B27, B 254 und B 458 hervorragend an das Fernstraßennetz angeschlossen.

  • Die A7 führt in Nord-Süd-Richtung (KasselWürzburg) an Fulda vorbei. Über die Ausfahrten Fulda-Nord und Fulda-Mitte gelangt man in die Innenstadt.
  • Die A66 verbindet das Rhein-Main-Gebiet und Frankfurt am Main mit Fulda. Über die Anschlussstelle Fulda-Süd erreicht man das Zentrum.

Mit dem Bus

Fulda ist an das Fernbusnetz angeschlossen. Es bestehen Direktverbindungen u.a nach Hamburg, Berlin, München, Stuttgart, Zürich und Mailand. Die Haltestelle für die Fernbusse befindet sich in der Weimarer Str. Die Haltestelle ist mit den Stadtbuslinien zu erreichen. Zudem besteht die Möglichkeit, sein Fahrzeug am angrenzenden Parkplatz abzustellen. Einzelheiten wie Abfahrtszeiten und weiteren Busverbindungen siehe unter Flixbus bzw. meinfernbus

Weiterhin bestehen von Fulda aus Direktverbindungen u.a. nach Bukarest und Breslau. Abfahrt der Busse am ZOB am Bahnhof. Einzelheiten wie Abfahrtszeiten und weiteren Busverbindungen siehe unter Eurolines

Mit dem Fahrrad

Fulda ist auch über die Hessischen Fernradwege R1, R2 und R3 erreichbar.

Der Radfernweg R1, auch Fulda-Radweg, folgt dem Lauf der Fulda. Von der Quellregion in der Rhön bis zum Zusammenfluss mit der Werra bei Hann. Münden.

Der Hessischer Radfernweg R2 verbindet Biedenkopf mit Marburg, Alsfeld und Fulda mit dem Spessart. Er endet bei Obersinn in den Ausläufen des Spessarts.

Der Hessischer Radfernweg R3 beginnt in Rüdesheim am Rhein und verläuft über Frankfurt, durch das Kinzigtal, über Fulda bis nach Tann (Rhön).

Mobilität

Template:Mapframe Ab dem Hauptbahnhof sind die meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt (Barockviertel mit Dom und Schloss, Museen) problemlos zu Fuß erreichbar. Große Teile der Stadtmitte sind als Fußgängerzone ausgewiesen.

ÖPNV

Der öffentliche Nahverkehr im Stadtgebiet Fulda erfolgt durch die RhönEnergie Fulda GmbH. Die 9 Buslinien fahren alle Stadtteile von Fulda und einige umliegende Orte wie Petersberg, Steinau, Marbach, Künzell, Pilgerzell, Engelhelms, Giesel und Bimbach an. Alle Stadtbuslinien fahren über den Busbahnhof am Stadtschloss.

Außerhalb der Verkehrszeiten der Stadtbuslinien (Mo. bis Fr. von 5:15 bis 22:45, Sa. von 7:00 bis 22:45 und So. von 10:30 bis 22:45 Uhr) fahren zu bestimmten Zeiten Anruf-Sammel-Taxis. Diese Fahrten müssen bis 15 Minuten vor der Fahrzeit telefonisch angemeldet werden.

Die Buslinien im Landkreis Fulda sowie nach Schlitz im Vogelbergkreis werden ebenfalls von der RhönEnergie Fulda GmbH betrieben. Die Überlandlinien fahren alle ab ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) am Bahnhof.

Alle Fahrpläne, Fahrpreise und Linienpläne unter: Fahrplanauskunft.

Parkplätze und Parkhäuser

Die Stadt Fulda bietet mehrere, kostenpflichtige Parkmöglichkeiten. Zum Teil werden die Parkhäuser von privaten Anbietern betrieben.

  • Parkplatz Weimarer Str. – Weimarer Str. , 36037 Fulda, 190 PKW-Stellplätze und 25 Bus-Stellplätze, dazu 17 Wohnmobil-Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und EC-Karte, 10 Minuten Fußweg zum Dom und Barockviertel
  • Parkplatz Ochsenwiese – Magdeburger Str., 36037 Fulda, 500 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und EC-Karte, 10 Minuten Fußweg zum Bahnhof und in die Innenstadt
  • Parkhaus Rosengarten – Am Rosengarten, 36037 Fulda, 665 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis Sa. 7:15 bis 20:00 Uhr, So. und Feiertag geschlossen, Ausfahrt jederzeit möglich, Parkhaus liegt gegenüber Freibad Rosenau und direkt an den Hessischen Fernradwegen R1, R2 und R3.
  • Parkhaus Ruprechtstraße – Ruprechtstr., 36037 Fulda (Bahnhof), 152 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr
  • Parkhaus Richthalle – An der Richthalle, 36037 Fulda, 583 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, liegt gegenüber dem Esperanto Hotel und Kongresszentrum
  • Parkhaus Ochsenwiese – Magdeburger Str., 36037 Fulda, 290 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr

Eine umfassende Übersicht über die Parkmöglichkeiten bietet die Stadt Fulda auf ihrer Homepage.

Die nachfolgenden Parkhäuser werden von Q-Park betrieben. Einzelheiten wie Parkgebühren und Serviceleistungen findet man auf der Seite von Q-Park.

  • Parkhaus Stadtschloss – Heertorplatz 1, 36037 Fulda, 300 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und Kreditkarte
  • Parkhaus Zentrum – Universitätsplatz 4, 36037 Fulda, Zufahrt über die Rabanusstr., 214 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und Kreditkarte, Elektrotankstelle
  • Parkhaus Altstadt – Brauhausstr. 6, 36037 Fulda, 360 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und Kreditkarte

Wohnmobilstellplatz

Am Parkplatz Weimarer Straße stehen 17 Stellplätze für Wohnmobile zur Verfügung. Es sind 10 Minuten zu Fuß in das Barockviertel/Altstadt. Strom und Wasser sowie eine Entsorgungsstation sind vorhanden. Zahlung mit EC-Karte möglich. Mo.-So. von 0:00-24:00 Uhr.

Der Parkplatz Johannisau bietet insgesamt für 10 Wohnmobile Stellplätze und liegt mitten im Naherholungsgebiet der Stadt Fulda direkt neben dem Stadion Johannisau (Fulda-Auen). Der Gehweg in die Innenstadt beträgt ca. 15 Minuten. Es stehen mehrere Stromsäulen mit Münzautomaten zur Verfügung. Mo.-So. von 0:00-24:00 Uhr. Der Bezug von Frischwasser sowie die Entsorgungsstation befinden sich auf dem ca. 3,0 km entfernten Wohnmobilstellplatz in der Weimarer Straße.

Sehenswürdigkeiten

miniatur|DomBarockviertel – Rund um den Bonifatiusplatz, Schlossstraße und Pauluspromenade bietet sich dem Besucher ein eindrucksvolles Barockensemble von einzigartiger Geschlossenheit mit Prachtbauten aus dem 18. Jahrhunderts. Neben dem Dom und dem Stadtschloss zeugen das Palais Buttlar, Palais Buseck und Palais von der Tann eindrucksvoll vom Repräsentationsbewusstsein der einstigen Regenten. Weitere barocke Blickfänge sind das Paulustor, der Schlossgarten mit der Orangerie und Floravase sowie die ehemalige Wachstation, die Hauptwache.

Kirchen

miniatur|St. Michael miniatur|Michaelskirche, innen

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Stadtschloss und Schlosspark

miniatur|Stadtschloss (Seite zum Dom) miniatur|Schlossgartenseite mit Schlossturm

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Nach der Säkularisation (1803) gelangte das Schloss zum Fürstentum Hessen. Unter Kurfürst Wilhelm I. wurde in den Jahren 1817 und 1818 der Flügel am Residenzgarten im spätklassizistischen Stil durch Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis umgebaut und das Schloss zur Residenz des Kurprinzen. Heute wird es von der Stadtverwaltung genutzt.
Neben den klassizistischen Wohnräumen ist das barocke Treppenhaus, der Fürstensaal und das Spiegelkabinett aus der Zeit des Rokoko für die Besucher zugänglich. Eine Sammlung mit Porzellanen aus der „Hochfürstlich Fuldischen Porzellainfabrique“, die allerdings nur zwischen 1764 und 1789 produzierte, ist ebenso zu sehen. Die Räume, die nicht als Museumsräume genutzt werden, sind heute Verwaltungsräume der Stadtverwaltung.
Der Schlossturm (Aussicht über die umgebenden Mittelgebirge) ist im Rahmen einer Schlossbesichtigung in den Monaten April bis Oktober zugänglich. Wegen baulicher Mängel und anstehender Sanierungsarbeiten ist der Schlossturm bis auf Weiteres geschlossen (Stand Mai 2017)
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Die Orangerie gehört heute zum Hotel Maritim Fulda und wird für Veranstaltungen und Tagungen des Hotels genutzt. Das Café und Restaurant mit barocker Ausstattung ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
miniatur|120px|Floravase miniatur|Orangerie und Schlosspark
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  • Schlossgarten (Barockviertel) – Die grüne Oase mitten in der Stadt. Die zunächst als Barockgarten angelegte Anlage wurde im 17. Jahrhundert in Teilen zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau 1994 wurde der Garten unter Berücksichtigung des alten Baumbestands wieder im Stil des Barocks angelegt. Besonders sehenswert ist hier die Springbrunnenanlage.
Der Park ist zu den Öffnungszeiten kostenlos zugänglich: 1. April – 31. Oktober: 7:00–22:30 Uhr; 1. November – 31. März; 7:00 –bis 21:00 Uhr

Burgen, Schlösser und Paläste

miniatur|Kanzlerpalais miniatur|Palais Buseck

  • Template:Marker, Barockbau aus dem Jahre 1735 und zunächst das Wohnhaus des Kanzlers Wagner, später des Hofrats Zwenger. Von 1782 bis 1900 war das Rathaus der Stadt Fulda im Gebäude untergebracht, heute beherbergt das Kanzlerpalais die Volkshochschule und das Jugendbildungswerk.
Lage: Unterm Heilig Kreuz 1
  • Das Palais Altenstein war die Wohnung des fuldaischen Kanzlers und entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Bauleitung des Hofmarschalls von Stein zu Altenstein. Ab 1800 ist das Palais das vornehmste Wirtshaus der Stadt Fulda, von 1816 bis 1866 Sitz des Fuldaer Obergerichts und heute Nutzung für verschiedene Ämter der Stadt. Der repräsentative Rokokosaal im 2. Stock galt seinerzeit als einer der schönsten Festsäle und wird noch für repräsentative Veranstaltungen und als Hochzeitssaal genutzt.
Lage: Schlossstraße 6 (gegenüber dem Stadtschloss)
  • Palais Buseck (Stift Wallenstein), im Jahr 1731/1732 für Ernst Johann von Buseck vermutlich nach Plänen des Fuldaer Hofarchitekten Andreas Gallasini erbaut. Von 1802 bis 1814 Unterkunft für den amtsenthobenen und letzten Fürstbischof von Fulda, Adalbert von Harstall. Ab 1832 im Eigentum des Stiftes Wallenstein und bis 2006 als Wohnheim für adlige, ledige und protestantischen Damen genutzt. 1992 wurde das Stift mit der Althessischen Ritterschaft Kaufungen verschmolzen. Nach aufwändiger und denkmalgerechter Restaurierung im Jahre 2006 derzeit Büronutzung. Bedeutendster Raum im Gebäude ist im 2. Obergeschoss der reich ausgestattete Festsaal (Kapitelsaal).
Lage: Pauluspromenade, am Bonifatiusplatz
  • Palais Buttlar, erbaut 1737–1739, Nutzung heute für die Tourist-Information.
Lage: Am Bonifatiusplatz 1

Bauwerke

  • Alte Universität (Adolphs-Universität Fulda) – Universitätsplatz 1, 36037 Fulda. Das Gebäude wurde 1731 bis 1734 nach Plänen von Andreas Gallasini im Barockstil erbaut. 1734 gründete Fürstabt Adolph von Dalberg die Universität Fulda und bis zur Säkularisation im Jahr 1805 wurden hier Rechtswissenschaften, Philosophie, Medizin und Katholische Theologie gelehrt. Heute beherbergt das Gebäude die Adolph von Dalberg Schule (Grundschule).
  • Altes Rathaus – Unterm Heilig Kreuz 10, 36037 Fulda (Borgiasplatz), Fachwerksbau aus dem Jahre 1531

140px|miniatur|Hexenturm

  • Template:Marker, entstanden im 12. Jahrhundert als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und zur Abgrenzung der Stadt vom Klosterbereich. Der Turm hatte in Fulda keine Funktion als Gefängnis, die Bezeichnung des Turms ist noch für das Jahr 1808 belegt als „Turm am (Frauen)Törlein“ nach einer Zugangspforte zum Kloster. Die „Hexen“ wurden nicht hier, sondern im Stadtschloss gefangen gehalten. Die Bezeichnung Hexenturm für den mit 14 Metern Höhe besterhaltenen Teil der Stadtmauer entstand erst später.
Lage: Kanalstr. 1b (östlich vom Domplatz), nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Heertor – Schlosstraße, 36037 Fulda (direkt am Busbahnhof, gegenüber dem Stadtschloss) – erbaut zwischen 1150 und 1165. Es gilt bis heute als eines der ältesten, erhaltenen, romanischen Stadttore in Deutschland (zumindest in Teilbereichen).
  • Hauptwache – Pauluspromenade, 36037 Fulda (Barockviertel) – erbaut 1757–1759 von Andreas Gallasini. Als ehemaliges Wachgebäude wurde das Gebäude gegenüber des Fuldaer Stadtschlosses im Stil des Barocks errichtet. Zwischen Dom und Altstadt im Barockviertel gelegen, heute beherbergt es ein Restaurant und Coktailbar
  • Template:Marker – Pauluspromenade, 36037 Fulda (Barockviertel) – Das Tor trennte einst Stadt- und Stiftsbezirk und wurde erst 1771 an seinen jetzigen Standort versetzt. Ursprünglich stand es zwischen dem Schloss und der Hauptwache.

Denkmäler

  • Bonifatiusdenkmal gegenüber der Touristinfo am Bonifatiusplatz
  • Mariensäule unterhalb des Klosters Frauenberg
  • Stadtgründer (missio – Hl. Bonifatius / regular – Ordensgründer Hl. Benedikt v. Nursia / Klostergründer u. erster Abt = Hl. Sturmius) Borgiasplatz
  • Jüdischer Friedhof Rabanusstraße

Museen

miniatur|Dommuseum miniatur|Jesuitenkolleg / Vonderau Museum

Die Stadt Fulda bietet einen Museumspass (Erwachsene 12,−€, ermäßigt 10,-€) an. Er beinhaltet den Eintritt für folgende Museen: Vonderau-Museum, Dommuseum, Deutsches Feuerwehr-Museum, Historischen Räume der Stadtschlosses, Kinderakademie und Museum Schloss Fasanerie (Eichenzell). Der Pass ist erhältlich bei der Tourist-Info und bei den teilnehmenden Museen. Der Pass ist zeitlich unbegrenzt gültig.

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Das Museum zeigt u.a. eine Dauerausstellung zur Kulturgeschichte von Stadt und Region, des weiteren gibt es eine Abteilung zur Naturkunde. Eine weitere Ausstellung widmet sich der Malerei, außerdem verfügt das Museum über ein Planetarium. Namensgeber für das Museum ist der Fuldaer Lehrer und Heimatforscher Joseph Vonderau.
Museumsshop, Museumscafe;
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Gezeigt Exponate zur Kloster- Dom- und Bistumsgeschichte mit einem Schwerpunkt auf der Person des hl. Bonifatius.
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Die KAF ist Deutschlands ältestes eigenständiges Kindermuseum und versteht sich selbst als ein „Fitnesscenter der Sinne“, es will Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren Kultur als Teil ihrer eigenen Identität erleben lassen.
Herzstück des Museums ist das Begehbare Herz, Dauerausstellung, Sonderausstellungen, Ferienprogramme, Mitmach-Programme, Gruppenprogramme.
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Straßen und Plätze

Parks

Die Stadt Fulda ist auch grün und neben dem Schlossgarten noch weitere Parks- und Erholungsflächen vorzuweisen.

  • Parkanlage in der Fuldaaue – Die bei Einheimischen beliebte, frei zugänglich Grünanlage liegt ca. 5 – 10 Gehminuten westlich der Stadtmitte.
  • Dahliengarten – gegenüber dem Dom. Es werden mehr als 30 verschiedene Dahlien jedes Jahr im Frühjahr gepflanzt. Während der Blüte bietet er Ruhe und Erholung mit einem einmaligen Blick auf Dom und Hexenturm. Öffnungszeiten Ende April/Anfang Mai bis Oktober (je nach Blütenstand) täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr, Eintritt frei.
  • Domdechaneigarten – direkt neben dem Dom und Zugangsbereich zum Dommuseum. Exponate des Dommuseums und historischen Rosensorten. Öffnungszeiten: Der Garten ist während der Öffnunsgzeiten des Dommuseums zugänglich.

Die Stadt Fulda pflegt insgesamt 20 Friedhöfe, einige davon haben als Grünanlage auch Erholungswert.

miniatur|Alter dompfarrlicher Friedhof

  • Alter dompfarrlicher Friedhof:
Im Mittelalter und bis in das Jahr 1870 genutzt, ab 1894 aufgelassen und dann im Zuge der Landesgartenschau 1994 als Ausstellungsort für die „Historische Entwicklung der Grabstättenbepflanzung“ zu verschiedenen Epochen mit einigen Schaugräbern umgestaltet. Außerdem gibt es seit 2008 einen Gedenkstein für die Opfer der Hexenverfolgungen in Fulda.
Lage: am Eichsfeld, rund 200 Meter nördlich vom Domplatz (Lua error: callParserFunction: function "#coordinates" was not found.).
  • Neuer dompfarrlicher Friedhof, auch Frauenberg-Friedhof:
Angelegt als Ersatz für den geschlossenen „alten Dompfarrlichen“, hier ruhen neben weiteren bekannten Fuldaer Persönlichkeiten auch der Archäologe und Fuldaer Heimatforscher Dr.h.c. Joseph Vonderau, Namensgeber für das Vonderau Museum.
Lage: am Frauenberg, Butlarstraße 61 (Lua error: callParserFunction: function "#coordinates" was not found.).

Verschiedenes

Aktivitäten

Stadtführungen

Täglich um 11:30 und 15:00 Uhr werden für Einzelreisende Stadtführungen angeboten. Dauer ca. 1 Stunde. Tickets und Treffpunkt bei der Tourist-Information am Bonifatiusplatz. Wer Fulda lieber individuell erkunden möchte, der kann auf einen Audio-Guide zurückgreifen. Der Audioguide ist in deutscher und englischer Sprache erhältlich. In der Tourist-Information können die Geräte ausgeliehen werden.

Für Gruppen bietet die Stadt Fulda verschiedene Stadtführungen von unterschiedlicher Dauer an. Im Angebot sind 1- bis 2-stündige Rundgänge durch das Barockviertel und der Altstadt teilweise auch mit Innenbesichtigung von Dom und Schloss. Aber auch themenbezogene Führungen wie Dommuseum, Stadtschloss und Vonderaumuseum werden angeboten. Ein weiteres Highlight der Stadtführungen ist das fürstliche Shoppen. Die begleitete Shopping-Tour führt zu Ladenbesitzer, die ihre Arbeiten individuell anbieten. Ergänzt wird die Tour mit zwei kulinarischen Schmankerln. Auch für Kinder werden Führungen angeboten. In historischen Kostümen und mit dem Bollerwagen werden die Kinder über die Zeit des Barocks informiert.

Alles über die Führungen, Zeiten und Buchungen unter Tourist-Information

Sport und Freizeit

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Musical

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Kino und Theater

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regelmäßige Veranstaltungen

  • Fuldaer Fastnacht (Fulder Foaset): Fulda ist die Karnevalshochburg in Hessen. Die Fastnacht kann dabei auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken. Organisiert wird die Fulder Foaset gemeinschaftlich von der Fuldaer Karnevalsgesellschaft und den 13 Randstaaten. Der Höhepunkt der Saison sind der Kinderumzug am Fastnachtsonntag sowie der größte Rosenmontagsumzug Hessens.
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  • Altstadtfest: Kneipenfest Mitte August in der Altstadt.
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  • Fulda Marathon – Der traditionelle Halbmarathon durch die barocke historische Innenstadt von Fulda und durch die Fulda-Auen mit integriertem 10-km-Lauf. Jedes Jahr Anfang September.
  • Weihnachtsmarkt Fulda: findet mit gut 70 Weihnachtsmarktständen auch zu Kunsthandwerk und Weihnachtsschmuck und einem kulturellem Rahmenprogramm zwischen der Stadtpfarrkirche und dem Universitätplatz sowie im Innenhof des Vonderau-Museum statt.
Öffnungszeiten: im Advent Mo. bis Sa. von 11 bis 20 Uhr und So. von 12:30 bis 19:00 Uhr

Einkaufen

Fulda ist die regionale Einkaufsmetropole mit großem Angebot in mehreren Kaufhäusern, zahlreichen Läden und Fachgeschäften. Haupteinkaufstraßen sind die Bahnhofstr., Marktstr. und Friedrichstr.. Auch in den Seitenstraßen und der Altstadt finden sich viele kleine Läden. Erhöht wird die Attraktivität auch durch die hier gegebene und gut sortierte Kneipen- und Gastroszene die auch ein Verschnaufen vom anstrengenden Einkaufsbummel ermöglicht.

  • Wochenmarkt: - jeden Mittwoch und Samstag (außer an Feiertagen) von 7:00 bis 13:30 Uhr rund um den Gemüsemarkt. Die Händler bieten saisonales Obst und Gemüse, Blumen und Gestecke, frischen Fisch sowie regionale Back-, Käse-, Geflügel-, Wurst- und Fleischwaren an.
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Küche

Fuldaer Spezialitäten

  • Flurgönder mit Nudeln (mundartlich: Schwoarte-Gönder) ist ein roher geräucherter Schwartenmagen in Blasenform, der gegart und zusammen mit Bandnudeln serviert wird.

Restaurants und Gasthöfe

Günstig

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Mittel

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Gehoben

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vegetarisch

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Cafes

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Brauereien

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Nachtleben

Kneipen und Bars

Die Altstadt und Fußgängerzone von Fulda hat mit die größte Kneipendichte in Deutschland, an der Karlstraße liegt das Bermuda-Dreieck. Hier trifft sich abends die Szene und mancher ist auch schon verschollen.

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Club

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Unterkunft

[[Datei:FD Habsburger Gasse11 01.jpg|miniatur|Habsburger Gasse 11, Geburtshaus Prof. Karl Ferdinand Braun (Hotel am Schloss)]]

Günstig

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Mittel

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Gehoben

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Lernen

Insgesamt gibt es in Fulda 17 Grundschulen, 3 Förderschulen, 5 Realschulen und 5 Gymnasien, darunter die Rabanus-Maurus-Schule als eine der ältesten Schule Deutschlands.

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Arbeiten

miniatur|Rittergasse Die Stadt Fulda hat historisch ihren Ursprung auch als Siedlung der Arbeiter und Handwerker des Klosters und war immer auch ein wichtiger Handelsplatz und Markt. Auch das Fulda der Moderne ist ein überregional bedeutender Standort für Industrie, Handwerk und Handel und damit auch das Ziel vieler in der Stadt arbeitenden Pendler aus dem unmittelbaren Umland und auch aus den etwas weiter entfernten Regionen von Thüringen bis in das südseitig anschließende Unterfranken. Fulda verfügt zudem auch über eine sehr gute verkehrstechnische Anbindung an die weniger als einhundert Kilometer entfernte Metropolregion Rhein-Main.

Größter Arbeitgeber vor Ort ist mit rund 2.600 Arbeitsplätzen die Klinikum Fulda gAG. International bekannt ist auch die Fulda Reifen GmbH, heute zum Konzern Goodyear gehörig.

Weitere überregional bekannte Firmen sind u.a EDAG (Ingenieurdienstleister für die Automobilindustrie), JUMO (Mess-, Regel und Automatisierungstechnik, u.a. Weltmarktführer im Bereich der industriellen Temperaturfühler), Mehler AG, heute Tochtergesellschaft der KAP AG (Herstellung technischer Textilien, u.a Schwerpunkt Produktion von Schutztextilien für Polizei und Militär), R & S solutions GmbH (Gebäude-, Schiffs- und Industrietechnik mit Schwerpunkt Elektrotechnik) und HUBTEX (spezialisiert auf Flurförderfahrzeugen, Seitenstapler und Sondergeräte für sperrige Güter).

Weitere Firman aus den Sektoren Dienstleistung, Druckerzeugnisse, Medizin und Nahrungsmittel haben ihren Firmensitz in Fulda. Die Arbeitslosenstatistik und der regionale Arbeitsmarkt entwickelt sich damit allgemein immer etwas günstiger als der deutsche Durchschnitt.

Sicherheit

Die Sicherheitslage in Fulda entspricht der im übrigen Deutschland, Fulda ist damit als eine sichere Stadt ohne besondere Auffälligkeiten einzustufen.

Natürlich sollte man aber auch hier die üblichen Regeln beachten (z.B. keine Wertsachen im Auto liegen lassen, Fahrräder immer anschließen usw.)

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Gesundheit

Krankenhäuser

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Apotheken

In Fulda gibt es zahlreiche Apotheken. Außerhalb der Öffnungszeiten organisieren die Apotheken einen Notdienst. Welche Apotheke Notdienst hat erfährt man unter aponet. Auch über die Homepage der Stadt Fulda findet man die diensthabenden Apotheken.

Notdienste

In Notfällen kann man sich außerhalb der Sprechzeiten an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst Fulda (ÄBD) wenden. Der ÄBD befindet sich in der Pacelliallee 4, 36043 Fulda (direkt am Klinikum Fulda, aber mit separatem Eingang). Zu folgenden Sprechzeiten ist der ÄBD besetzt: Mo., Di. und Do. von 19:00 bis 7:00 Uhr am darauffolgenden Tag, Mi. und Fr. von 14:00 bis 7:00 Uhr sowie Sa., So. und Feiertage von 7:00 bis 7:00 Uhr. Eine Anmeldung ist hierbei nicht erforderlich. Wenn man durch eine Krankheit nicht mobil ist, dann kann man den ÄBD auch unter der kostenlosen Rufnummer 116117 erreichen. Hier wird alles weitere veranlasst. Weitere Informationen findet man auch unter ÄBD Hessen

Praktische Hinweise

Touristinformation

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WLAN

Die Stadt bietet in und vor städtischen Gebäuden ein freies WLAN-Netz an. Zurzeit ist an folgenden Standorte der Empfang möglich: Busbahnhof, Stadtschloss, Schlosshof, Palais Altenstein, Palais Buttlar (Tourist Information), Kanzlerpalais und Vonderau-Museum. Weitere Standorte sollen folgen. Das Angebot ist kostenfrei. Im Smartphone WLAN Fulda_Mobil auswählen und die Nutzungsbestimmungen akzeptieren.

Toiletten

In der Innenstadt gibt es öffentliche, frei zugängliche Toiletten. Die nachfolgenden Toiletten sind behindertengerecht und zu den gängigen Tageszeiten geöffnet.

  • Domplatz
  • Kanzlerpalais, auf der Seite des Gebäudes in der Mittelstr.
  • Vonderau-Museum, im Museumshof
  • Stadtschloss, im Innenhof
  • Wiesenmühle, beim Wasserspielplatz (nur im Sommer geöffnet)
  • Weimarer Straße, Parkplatz und Haltestelle Fernbuslinien
  • Ochsenwiese, am Parkplatz

Darüber hinaus gibt es am Bonifatiusplatz eine weitere Toilette. Diese ist allerdings nicht behindertengerecht.

Sonstiges

  • Hauptpost (DHL, Deutsche Post): Heinrich-von-Bibra-Platz 5, 36037 Fulda;

Ausflüge

bis 25 km Entfernung

  • Burgenstadt Schlitz (etwa 20 km nordwestlich), Historische Altstadt mit Fachwerkhäusern und 5 Burgen. Im Advent wird der Turm der Hinterburg zur größten Kerze der Welt. Alle 2 Jahre, immer am zweiten Wochenende im Juli in den ungeraden Jahren, findet das Schlitzerländer-Trachtenfest statt. Musik, Tanz und internationale Folklore in den Gassen der Altstadt.
  • Hünfeld (etwa 20 nördlich), Bonifatiuskloster – bereits im Jahr 782 gründeten Benediktinermönche aus dem Kloster Fulda ein Nebenkloster, im Jahr 1895 kamen die Oblaten nach Hünfeld, heute ist das Kloster ein geistliches Zentrum im Herzen Deutschlands. Die Klosterkirche St. Bonifatius wurde zwischen den Jahren 1897–1900 als kreuzförmige, dreischiffige Basilika in neuromanischen Formen erbaut. Zuse Museum Hünfeld – Stadtgeschichte mit eigener Abteilung über Konrad Zuse, der von 1957 bis 1995 in Hünfeld lebte. Museum Modern Art

bis 50 km Entfernung

Bei einem längeren Aufenthalt sollte ein Ausflug in das UNESCO-Biosphärenserevat Rhön nicht fehlen. Im Frühjahr mit einem Gleitschirm zu Tal gleiten oder im Segelflugzeug über die Höhen der Rhön fliegen, im Sommer mit dem Bob zu Tal rasen, im Herbst Wandern und Klettern und im Winter sind die Loipen und Pisten gespurt und präpariert, zu jeder Jahreszeit bietet die Rhön unzählige Aktivitäten. Weitere Infos unter Rhön.

  • Gersfeld (etwa 30 km östlich), Kneippheilbad, evangelische Pfarrkirche, erbaut 1780–1785 im Barock-Stil, Schlossgarten mit dem um 1740 erbauten Barock-Schloss (heute im Privatbesitz), Wildpark Gersfeld Öffnungszeiten April – Oktober tägl. 9.00 bis 18.00 Uhr, November bis März 10.00 bis 16.00 Uhr.
  • Wasserkuppe (etwa 40 km östlich), 950 m über dem Meeresspiegel, Hessens höchster Berg, Heimat der Segelflieger und Deutsches Segelflugmuseum, Segelflugschule (die älteste Flugschule Deutschlands), Gleitschirmfliegen, Sommerrodelbahn, Kletterwald und im Winter gespurte Loipen und Skilifte.

Auf zwei Panoramastrecken ist die Rhön auch mit dem PKW erlebbar.

  • Hochrhönring – Rundstrecke von Poppenhausen über Kleinsassen, Rupsroth, Abtsroda, Wasserkuppe, Gersfeld zurück nach Poppenhausen. Die Ringstraße bietet viele großartige Ausblicke über das Land der offenen Fernen. Unterwegs bieten sich zahlreiche Zwichenstopps an: Steinwand (Rundwanderweg um die 647 m hohe Phonolithwand), Malerdorf Kleinsassen (Kunstwoche im August, Pfundsmuseum), Milseburg (835 m hoch, für viele der schönste Berg der Rhön, Kapelle und Milseburghütte oben auf dem Berg), Poppenhausen (Guckaisee mit der Möglichkeit zum Baden, Fossilienmuseum) und Ruine Ebersburg (vom Turm genießt man einen einzartigen Ausblick, Schlüssel für den Turm im Berggasthof) sind nur einige der vielen Möglichkeiten. Weitere Infos unter https://www.rhoen.de/
  • Hochrhönstraße – zwischen Bischofsheim und Fladungen verläuft die 25 km lange Strecke über die Höhen der Rhön. Von den Wanderparkplätzen aus können kurze oder ausgedehnte Wanderung unternommen werden. Sehenswert sind auch die Orte Fladungen (nördlichste Stadt Bayerns, historische Altstadt, Fränkisches Freilandmuseum, Dampflokfahrten) und Bischofsheim (Fachwerkstädtchen, Skisprunganlage). Auf dem Weg liegt auch das Schwarzes Moor. Ein Hochmoor im Dreiländereck Bayern/Hessen und Thüringen. Ein Bohlenpfad führt durch die verschiedenen Moorbereiche.
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  • Bad Hersfeld (etwa 50 km nördlich), Stiftsruine, Festspiele, Altstadt mit Fachwerkbauten, Konrad-Duden Museum
  • Steinau an der Straße (etwa 35 km südwestlich), mit dem Gebrüder-Grimm-Haus, in dem die Gebrüder Grimm aufgewachsen sind. Nette Altstadt mit Puppentheater und dem Schloss. Sehenswert sind auch der Erlebnispark Steinau und die einzige Tropfsteinhöhle Hessens.
  • Fachwerkstadt Alsfeld (etwa 40 km nordwestlich)
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über 50 km Entfernung

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  • Kassel (etwa 100 km nördlich) ist mit seinen attraktiven Parkanlagen (Bergpark Wilhelmshöhe und der Karlsaue) über die Autobahn A7 oder mit dem ICE in nur 30 Minuten Fahrzeit schnell erreichbar.
  • etwas weiter geht es nach Hanau (90 km südwestlich) und in die Metropole Frankfurt am Main (120 km südwestlich).
  • Sehenswert im nahen Thüringen ist Eisenach mit der berühmten Wartburg (90 km nordwestlich).
  • In Franken ist Würzburg (90 km südlich) mit seiner Residenz (UNESCO-Weltkulturerbe) ein attraktives Ausflugsziel (auch schnell über die A7 und per ICE erreichbar).
  • Meiningen (etwa 75 km östlich), Meininger Staatstheater, Altstadt

Literatur

  • Peter Egner: Barockstadt Fulda. Wartberg Verlag, 2009, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; 72. 15,90, Fotospaziergang durch die Stadt
  • Wolfgang Hamberger (Hg.): Geschichte der Stadt Fulda. Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches, Bd. 1. Parzeller, 2009 (1. Auflage), Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; 848. ca. 40.- €
  • Wolfgang Hamberger (Hg.): Geschichte der Stadt Fulda. Von der fürstlichen Residenz zum hessischen Sonderstatus, Bd. 2. Parzeller, 2008 (1. Auflage), Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; 752. ca. 40.- €
  • Stephanie Hahn (Autor) Michael Imhof (Fotograf): Fulda zur Zierde der Stadt: Bauten und Bauaufgaben der Residenzstadt im 18. Jahrhundert. Petersberg : Imhof, 2005, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; 200. 19,95 €, Die städtebauliche Entwicklung Fuldas im 18. Jahrhundert
  • Thomas Heiler, Beate Kann: Fulda 1945 bis 1970. Sutton Verlag, 2007 (1. Auflage), Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; 127. 17,90 €; rund 200 meist unveröffentlichte Aufnahmen aus dem Stadtarchiv
  • Bischof Heinz Josef Algermissen: Papst Benedikt und Fulda. Petersberg : Imhof, 2010 (1. Auflage), Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; 48. 6,80 € Die Besuche Kardinal Ratzingers in der Bonifatiusstadt
  • versch. Autoren: Fulda – 50 Schätze und Besonderheiten. Michael Imhof Verlag, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn"., S. 216. 14,95 €; Acht Fuldaer Gästeführer erzählen Geschichte und Geschichten

Weblinks

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