Dresden

Script error: No such module "Quickbar Ort".

Dresden ist die Landeshauptstadt Sachsens. Die viel besuchte Stadt liegt an der Elbe, die sich zuvor durch die Sächsische Schweiz ihren Weg gebahnt hat. Weltbekannt ist die Stadt für ihre wunderschöne Barockarchitektur mit der 2005 wiedererrichteten Frauenkirche, dem Zwinger, der Semperoper und der Brühlschen Terrasse, aber auch für das Elbtal. Oft wird die Stadt aufgrund ihrer Schönheit und des Einflusses italienischer Baumeister im Barock auch Elbflorenz genannt.

Stadtteile

Dresden gliedert sich in 10 Ortsamtsbereiche, die im Wesentlichen dem entsprechen, was in anderen Großstädten ‚Bezirke‘ heißt. Da sich die touristisch interessanten Punkte und Einrichtungen überwiegend in den Bereichen Altstadt und Neustadt ballen, während die übrigen vorwiegend Wohngebiete sind, ist für die Zwecke dieses Reiseführers folgende Einteilung sinnvoller:

Template:Region List

Hintergrund

mini|hochkant|Ein Wahrzeichen von Dresden: Die Frauenkirche mini|hochkant|Altarraum Frauenkirche Dresden rangiert auf Platz vier der von Touristen meistbesuchten Städte in Deutschland mit ca. 10 Millionen Besuchern und ca. 4 Millionen Übernachtungen jährlich. Nach der deutschen Einheit sank die Einwohnerzahl der Stadt auf etwa 469.000 Bewohner im Jahr 1995. In der Folgezeit fand allerdings eine Trendwende statt und Dresden liegt heute mit ca. 531.000 Einwohnern auf Platz 11 der deutschen Städte. Den Titel der größten Stadt des Freistaates musste Dresden des öfteren an Leipzig abgeben.

Geschichte

Dresden wurde als Stadt erstmals im Jahre 1206 in einer Urkunde Dietrichs des Bedrängten erwähnt, in der es um einen Grenzstreit zwischen dem Burggrafen Heinrich II. von Dohna und dem Hochstift Meißen geht. Man kann jedoch annehmen, dass der Platz schon länger von Slawen besiedelt war, aus deren Sprache sich auch das Wort Drježdzany, nach dem altsorbischen Dreždany für Sumpf- oder Auwaldbewohner, ableitet.

Das Hochmittelalter war auch für die junge Stadt an der Elbe eine Zeit der Blüte und so wird Dresden im Jahre 1216 in einer Urkunde des Markgrafen von Meißen, zu dessen Besitzungen es damals gehörte, erstmals als civitas, also „Stadt“, bezeichnet.

Die große europäische Pest der Jahre 1349 und 1350 warf die Entwicklung aber genauso zurück, wie die Belagerung und teilweise Zerstörung durch die Hussiten. Einen wichtigen Wendepunkt markiert das Jahr 1485, in dem die Wettiner Dresden zu ihrem ständigen Hauptsitz machten, was auch bis 1918 so blieb. Unter der Ära von Kurfürst Johann Georg II. in den Jahren 1656-1679 entstanden prachtvolle barocke Bauten sowie der Große Garten und erste Manufakturen. 1694 trat Kurfürst Friedrich August I., vorwiegend unter dem Namen August der Starke bekannt, seine Herrschaft am Dresdner Hofe an. Damit begann die klassische Geschichtsperiode Dresdens, welche bis zum Beginn des Siebenjährigen Krieges andauerte. Keine andere Epoche war vom kurfürstlichen Hof so bestimmt wie die Regierungszeit Augusts des Starken. Höchste kunsthandwerkliche und künstlerische Leistungen spiegelten sich in den prunkvollen Barockbauten wieder, welche in großer Anzahl zu dieser Zeit entstanden. Großzügige Hoffeste repräsentierten Kunstverständnis und gleichzeitig Machtverlangen. Mehrere Lustschlösser und -gärten entstanden. Mit dem Erwerb der polnischen Königskrone machte August der Starke Dresden zu einer Residenzstadt höchsten europäischen Ranges.

mini|hochkant|Innenraum Frauenkirche Auch der technologische Fortschritt hielt bald Einzug, etwa in Form der ersten Ferneisenbahnverbindung in Deutschland zwischen Dresden und Leipzig. Bestimmend während der industriellen Revolution waren jedoch nie die schweren Industriezweige, sondern die Opto-, Elektro- und feinmechanische Industrie, was übrigens bis heute gilt.

Ein Großteil der klassischen und barocken Bebauung des Stadtkerns fiel den Bombenangriffen im Februar 1945 zum Opfer. In dem Feuersturm kamen zwischen 20.000 und 30.000 Menschen ums Leben (die Historikerkommission, die vom Dresdner Oberbürgermeister Roßberg einberufen wurde, kam 2010 zu einem Ergebnis von höchstens 25.000 Toten) und fast die gesamte Altstadt wurde zerstört. Während der Zeit des kalten Krieges legte die DDR-Führung wenig Wert auf die Wiederherstellung der historischen Bausubstanz. Stattdessen wurden schnell und möglichst preiswert Wohnungen und breite Straßen im bekannten sozialistischen Stil zwischen die Reste gebaut. Weil die Dresdner jedoch ihre Stadt lieben, konnten sie nach jahrelangem Druck die vollständige Restaurierung wichtiger Gebäude wie der Semperoper durchsetzen, die 1985 fertiggestellt wurde. 1989/ 1990 war Dresden ein Zentrum des gewaltlosen Umsturzes in der DDR. Das Jahr markiert auch den Startpunkt für ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm, das Dresden heute wieder zu einer der schönsten Großstädte Europas gemacht hat. Den architektonischen und auch emotionalen Höhepunkt des Aufbaus markiert sicher die mit Spendenmitteln (darunter auch vielen Beiträgen aus England) wieder aufgebaute Frauenkirche im Herzen der Stadt.

Der 13. Februar spielt noch heute als Jahrestag der Bombardierung in Dresden eine größere Rolle als vergleichbare Jahrestage in anderen Städten und ist in der Kommunalpolitik kontroverser als anderswo. Dies liegt nicht zuletzt auch an den Neonazi-Demonstrationen der letzten Jahre, die zeitweise der größte Nazi-Aufmarsch Europas waren. Am 13. Februar kommt es daher immer wieder zu (teils auch gewalttätigen) (Gegen-)Demonstrationen, die auch überregional Beachtung finden.

Anreise

Mit dem Flugzeug

mini|hochkant|Turmhaube des Kronentors am Zwinger Der etwa 9 Kilometer nördlich der Stadt gelegene internationale Template:Marker fertigt derzeit etwa 1,8 Millionen Passagiere im Jahr ab, von denen viele jedoch auf Charterflieger in der Urlaubszeit entfallen. Aus dem deutschsprachigen Raum gibt es Direktflüge von Basel, Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, München, Stuttgart und Zürich. Eine Übersicht über alle angeflogenen Ziele (und weitere Verbindungen) und Flugzeiten findet sich hier.

Der Flughafen kann gut mit dem PKW, Bus oder der S-Bahn erreicht werden. Direkt unterhalb des Terminals befindet sich ein kleiner Bahnhof, von dem die S-Bahnlinie 2 alle 30 min ins Stadtzentrum (unter anderem via Bahnhof Neustadt und Hauptbahnhof und werktags weiter nach Pirna verkehrt. Der Fahrpreis in das Dresdner Zentrum entspricht einem normalen 1 h-Ticket und beträgt 2,30 € pro Person und für Kinder von 6-14 Jahren 1,60 € (Stand 07-2017). Am Flughafen halten ebenfalls die Buslinien 77 und 80, mit denen man die Straßenbahnlinie 7 (Umstieg bei Infineon Nord, wird im Bus angesagt) Richtung Zentrum erreicht.

Vom Flughafen Leipzig-Halle (Schkeuditz), der ein etwas umfangreicheres Angebot an Flugverbindungen hat, nimmt man die S-Bahn nach Leipzig Hbf (tief) und steigt dann über die Rolltreppen in den Zug nach Dresden um. Wenn man den InterCity benutzt, braucht man so 1:48 Std., mit dem Regionalexpress 2:08 Std. Aller zwei Stunden gibt es auch eine Verbindung mit IC und ICE (ebenfalls mit Umstieg in Leipzig), die nur 1:30 Std. braucht. Wenn man den RE nimmt, ist auf der gesamten Strecke das Sachsen-Ticket gültig (lohnt sich vor allem bei mehreren Personen). Seit April 2016 erkennt der Dresdner Stadtverkehr es auch an.

Von beiden Berliner Flughäfen (Tegel oder Schönefeld) kommt man im Zweistundentakt mit einem Mal Umsteigen nach Dresden. Von Tegel fährt man mit dem Flughafenbus TXL zum Berliner Hauptbahnhof, wo man aller zwei Stunden unmittelbar Anschluss an den EuroCity nach Dresden hat, insgesamt braucht man so knapp 2½ Stunden. Von Schönefeld fährt man zunächst mit der S-Bahn zum Südkreuz, wo man ebenfalls in den EC nach Dresden umsteigen kann. Diese ebenso im Zweistundentakt angebotene Verbindung dauert etwas mehr als 2½ Stunden. Darüber hinaus ist die Verbindung Dresden-Berlin eine der umkämpftesten im Fernbusgeschäft und viele Linien halten an einem oder beiden Flughafen.

Nach Prag gibt es ebenfalls mehr Flugverbindungen als nach Dresden und die Stadt ist im Zweistundentakt in ca. 2:15 Stunden (Hauptbahnhof nach Hauptbahnhof) per Eurocity zu erreichen. Zuvor muss man noch mit dem kostenlosen Airport Express 35 Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof fahren (alternativ Taxi, was aber nicht viel schneller und in Prag gerade auf dieser Strecke oft recht teuer ist).

Mit der Bahn

Dresden hat zwei Fernverkehrsbahnhöfe: den Neustädter und den Hauptbahnhof. Züge, die aus Richtung Norden (Berlin, Hamburg), Westen (Leipzig, Erfurt, Frankfurt) oder Osten (Görlitz, Zittau) kommen, halten zunächst in Neustadt, bevor sie weiter zum Hauptbahnhof fahren. Lediglich die Züge aus südlicher Richtung (Prag, Chemnitz, Hof) halten zunächst am Hauptbahnhof und enden zum Teil auch dort. Wenn man eine Unterkunft auf der rechten (d. h. nördlichen) Elbseite gebucht hat, ist auf jeden Fall der Ausstieg am Bahnhof Neustadt vorzugswürdig. Der Altstadtkern mit den Hauptsehenswürdigkeiten ist von beiden Bahnhöfen etwa gleich weit entfernt und von diesen mit der Straßenbahn erreichbar. Zudem kommt man mit der S-Bahn von beiden Bahnhöfen schnell zu den weiter außen gelegenen Stadtteilen.

Direktverbindungen nach Dresden bestehen u. a. jeweils zweistündlich mit dem ICE von Frankfurt am Main (Fahrtzeit 4:15 Std.), Erfurt (2 Std.), Leipzig (1:05 Std.), mit dem Eurocity von Berlin (1:50 Std.), Hamburg (4:15 Std.) und Prag (2:20 Std.), mit dem Intercity von Dortmund (gut 6 Std.), Hannover (4 Std.), Leipzig (genauso schnell wie ICE). Je einmal pro Tag gibt es Direktverbindungen mit Saarbrücken (knapp 7 Std.), Bratislava (6½ Std.) und Budapest (9 Std.)

Mit dem Regionalexpress erreicht man Dresden stündlich von Bautzen (45 min), Chemnitz (1 Std.), Görlitz (1:15 Std.), Leipzig und Zwickau (jeweils 1½ Std.), Hof (2:40 Std.); zweistündlich von Hoyerswerda (1:20 Std.), Zittau (1½ Std.) und Cottbus (1:45 Std.); dreimal am Tag von Breslau (3:40 Std).

Aus Richtung München und Nürnberg kommend, muss man in der Regel in Leipzig umsteigen (insgesamt 4:40 bzw. 3½ Std.); aus Nürnberg gibt es auch die Möglichkeit, zuschlagsfrei mit Regionalzügen über Hof zu fahren, was jedoch 4½ Std. dauert. Von Stuttgart geht die schnellste Verbindung über Leipzig und dauert 5:45 Std. Von Köln fährt man mit dem ICE über Frankfurt und Leipzig knapp 6 Stunden, die Direktverbindung mit dem IC dauert 1½ Stunden länger. Von Wien sind es über Prag (und ggf. Břeclav) etwa 6½–7½ Stunden. Fahrtzeiten jeweils bis Hbf.

Die bis 2016 bzw. 2017 bestehenden Nachtzugverbindungen mit Zürich, Wien und Budapest sind sämtlich eingestellt.

  • Template:Marker ist als klassischer Kopfbahnhof konzipiert, der jedoch seitlich Durchgangsgleise in Richtung Prag und für die S-Bahn besitzt. Der Bahnhof wurde in den 2000er-Jahren komplett saniert und mit einem Membrandach des Architekturen Sir Norman Foster versehen. Im Bahnhof befinden sich ein Supermarkt, Zeitschriftenläden, Bäcker, diverse Fastfood-Läden, und einige weitere kleine Läden. An den Wiener Platz fügt sich die bekannte Prager Straße an. Auf der Rückseite des Bahnhofs ist ebenfalls eine kleine Passage mit Supermarkt, Apotheke und Drogeriemarkt. Vom Hauptbahnhof sind es 1,2 km zum Altmarkt, 1,7 km zur Frauenkirche und Residenz. Mit den Straßenbahnlinien 7, 11 und 12 gelangt man in wenigen Minuten zum Postplatz inmitten der Altstadt.
  • Der Template:Marker ist der kleinere der beiden Fernbahnhöfe. Die meisten Züge, die aus den Richtungen Leipzig, Berlin oder Görlitz den Hauptbahnhof anfahren, halten zunächst hier, wobei es einige wenige Züge gibt, die nur im „Neustädter“ halten. Im Bahnhof befindet sich Burger King, ein Lidl und einige weitere kleine Läden. Beinahe alle Geschäfte in beiden Bahnhöfen haben sonntags geöffnet. Vom Neustädter Bahnhof sind es nur wenige hundert Meter in die Innere Neustadt bzw. rund 1 km in die Äußere Neustadt (ggf. 1–2 Haltestellen mit Straßenbahnlinie 6 oder 11). Residenz und Frauenkirche sind 1,8 km entfernt, mit der Straßenbahnlinie 11 kann man direkt zum Postplatz fahren, der mitten in der Altstadt liegt.
  • Der Template:Marker liegt dem Altstadtkern am nächsten. Hier halten jedoch nur S-Bahnen und Regionalzüge (u. a. von Leipzig, Görlitz, Zittau, Cottbus, Hoyerswerda). Mit den Straßenbahnlinien 1 und 2 kann von hier zum Postplatz oder Altmarkt fahren.

Mit dem Bus

siehe auch: Fernbusse in Deutschland

Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".Script error: No such module "Quickbar2".

Die Regionalverkehr Dresden - RVD fährt zu/von einer Vielzahl von Städten und Gemeinden rund um Dresden, bis hin zum Erzgebirge.

Des weiteren werden Fernlinien, u. a. mehrmals täglich von/nach Prag (Fahrtzeit ca. 2 Std., ab 12 €); Berlin (2–2½ Std., ab 10 €); Erfurt oder Breslau (3½–4½ Std., ab 9 €); Nürnberg (gut 4 Std., ab 15 €); Hamburg (gut 6 Std., ab 19 €); München oder Wien (jeweils 6–7 Std., ab 19 €); Stuttgart (rund 7 Std.); Dortmund oder Frankfurt am Main (jeweils 7–8 Std.; ab 19 €) sowie der Ostsee (z. B. Rostock, 6 Std., ab 18 €), angeboten.

Wichtigster Anbieter ist Flixbus mit Verbindungen zu zahlreichen Städten. Der internationale Anbieter Eurolines bietet ebenfalls einige Routen über Dresden an. Für Verbindungen mit Tschechien oder Berlin gibt es zudem den Anbieter RegioJet, welcher oft billiger als Flixbus ist. Für Busse an die Ostsee gibt es den Ostsee-Express.

Die Template:Marker in Dresden befindet sich derzeit noch an der Südseite des Hauptbahnhofes (Bayrische Straße) und bietet Platz für etwa zwei bis drei Busse gleichzeitig. Aufgrund des starken Wachstums der innerdeutschen Buslinien ist die Haltestelle inzwischen überlastet und es gibt Pläne einen „echten“ ZOB zu bauen. Bisher sind allerdings nur einige Parkplätze in weitere Bushaltemöglichkeiten umgewandelt worden. Die Template:Marker halten in der Regel direkt am Hauptausgang des Hauptbahnhofes (östlicher Ausgang). Man muß die Straßenbahngleise überqueren und befindet sich dann an der zuständigen Haltestelle. Ankommende Busse halten auf der anderen Seite der Straße. Beide Haltestellen sind per Zug, Stadtbus und Straßenbahn leicht über alle Haltestellen um den Hauptbahnhof zu erreichen.

Viele Fernbusse halten darüber hinaus auch in der Nähe des Template:Marker Bahnhof Neustadt, die Haltestellensituation dort ist ähnlich unbefriedigend.

Auf der Straße

Dresden erreicht man aus Westen oder Süden kommend über die Autobahn Template:RSIGN. Aus Norden kommend mündet die Template:RSIGN (Berlin/ Cottbus) am Dresdner Dreieck in die Template:RSIGN. Die Elbbrücke der Autobahn ist vollständig dreispurig ausgebaut, so dass dieses alte Nadelöhr heute kein Problem mehr darstellt. Die Template:RSIGN nach Prag wurde im Dezember 2016 fertiggestellt und ist durchgehend befahrbar.

Mit dem Fahrrad

Mit dem Schiff

Es gibt derzeit keinen Linienverkehr auf dem Wasser. Die einzige Ausnahme bilden die Dampfer der Weißen Flotte, die Ziele im Umland anfahren. Mehr Informationen dazu im Bereich Schaufelraddampfer.

Mobilität

Template:Mapframe Besonders das historische Stadtzentrum kann man bequem und am einfachsten zu Fuß erkunden. Für einen Spaziergang an den wichtigsten Gebäuden entlang muss man nicht viel mehr als eine oder zwei Stunden einplanen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Straßenbahnlinien in Dresden, Stand: 2017 (zum Vergrößern klicken) Dresden verfügt über ein zuverlässiges Nahverkehrssystem, das von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) betrieben wird. Die Straßenbahnen und Busse verkehren werktags meist im 10-Minuten-Takt, am Wochenende und abends im Viertelstundentakt. Ein Teil der Linien fährt auch nachts (alle 30–60 Minuten). Am Postplatz und weiteren Anschlussplätzen treffen sich die Busse und Straßenbahnen, so dass man auch zu fortgeschrittener Stunde bequem umsteigen kann. Das DVB-Netz verbindet alle wichtigen und touristisch interessanten Punkte der Stadt.

Zusätzlich gibt es noch drei S-Bahn-Linien, die in die „Vororte“ von Dresden (wie Freital und Meißen), zum Flughafen in Klotzsche und in die Sächsische Schweiz über Bad Schandau hinaus fahren. Allerdings fährt jede S-Bahnlinie nur aller 30 Minuten, mitunter auch nur einmal in der Stunde. Auf der S-Bahn Dresden kommen Doppeldeckerzüge zum Einsatz, die meist auch über Toiletten verfügen. Dank des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) gelten Straßenbahn- und Busfahrscheine auch in der S-Bahn (und umgekehrt).

Fahrpreise: Der Einzelfahrschein kostet 2,40 € pro Person und für Kinder von 6 bis 14 Jahren 1,60 €. Empfehlenswert ist eine Tageskarte zu 6 € (ermäßigt: 5 €) oder Familienkarte zu 9 €, die auch auf den (gelben) Fähren etwa am Schloss Pillnitz akzeptiert wird (Stand Dezember 2018). Das Stadtgebiet Dresden bildet eine Tarifzone (Tarifzone 10), für Fahrten innerhalb des Stadtgebiets werden jeweils Tickets der Preisstufe 1 benötigt.

Nicht nur aus technikhistorischen Gründen einen Ausflug wert sind die beiden Dresdner Bergbahnen, die von der DVB betrieben werden. Beide Talstationen liegen am Körnerplatz, der u.a. mit den Buslinien 61 und 63 erreicht werden kann (oder mit der Straßenbahn bis Blasewitz Schillerplatz und dann zu Fuß über das "Blaue Wunder" zum Körnerplatz). An der Bergstation der Standseilbahn gibt es ein Café, an der Bergstation der Schwebebahn eine Dauerausstellung über Schwebebahnen im allgemeinen und die Dresdner im Speziellen. Aufgrund ihres inzwischen stattlichen Alters sind sie allerdings saisonal wegen Inspektion geschlossen, zumeist im Frühling und Winter. Weitere Informationen findet man hier und hier. Für beide Bergbahnen gilt ein gesonderter Tarif.

Ein weiteres besonderes Verkehrsmittel der DVB sind die Elbfähren, die den Fluss an drei Stellen im Stadtgebiet queren: Template:Marker in Zentrumsnähe sowie Template:Marker und Template:Marker im Bereich der ehemaligen Elbhangdörfer im Osten. Während die Fähre Johannstadt–Neustadt angesichts der nahegelegenen Brücken eher eine Vergnügungssache ist, sind die beiden anderen verkehrstechnisch wirklich erforderlich, da die nächste feste Elbquerung mehrere Kilometer entfernt wäre. Auch auf den Fähren gelten die ganz normalen DVB- bzw. VVO-Tickets.

Die Dresden City-Card (z.B. 2 Tage zu 15 €, für Familien 22,50 €) oder Dresden Regio Card (z.B. 3 Tage zu 40 €) lohnt nur, wenn man mindestens zwei Museen der Staatlichen Kunstsammlungen besuchen will. Diese sind im Preis enthalten, nicht jedoch das Historische Grüne Gewölbe.

Einen aktuellen Netzplan der Dresdner Bus- und Straßenbahnlinien sowie einen Innenstadtplan mit allen Linien (PDF) gibt es hier.

Dresden und die umliegenden Regionen bis zum Erzgebirge sind verkehrstechnisch im Verkehrsverbund Oberelbe organisiert und in mehrere Tarifzonen aufgeteilt. Wenn man Fahrten außerhalb der Tarifzone Dresden plant, sollte man sich gleich ein Ticket für alle anderen durchgefahrenen Tarifzonen besorgen, was aber ohne Problem an allen Ticketautomaten und Ticketschaltern möglich ist. Mehr Infos zu den genauen Preisen und Linien hier.

Eigenes Kraftfahrzeug

Dresden ist eine Stadt mit gut einer halben Million Einwohnern. Auch wenn es keine echten Engpässe oder stundenlangen Staus mehr gibt, sollte man die City oder die Ausfallstraßen zur Hauptverkehrszeit meiden. Es gibt ein gut funktionierendes Parkleitsystem in der Innenstadt, auf dem die Anzahl der verfügbaren Parkplätze angegeben wird. Es ist generell kein großes Problem, einen Parkplatz zu finden, aber man wird immer dafür zahlen müssen. Die neue Stadtratsmehrheit hat angekündigt, künftig mehr Geld über Parker einnehmen zu wollen, so dass mit kurz- und mittelfristig steigenden Parkpreisen zu rechnen ist. Direkt in der City kostet eine Stunde Parken zwischen einem und zwei Euro. Parkengpässe können vor allem an Samstagen und insbesondere während des Striezelmarktes auftreten und für diese Zeit empfiehlt es sich, Bahn und Bus zu benutzen. In Dresden gibt es auch viele Park&Ride-Plätze. Die genaue Lage, Kapazität und Anbindung kann man hier sehen. Generell sind alle P&Rs kostenfrei und 24 Stunden geöffnet.

Stadtrundfahrten

Von mehreren Punkten im Stadtzentrum (z.B. Hauptbahnhof, Zwinger, Bahnhaltestelle Altmarkt) aus starten praktisch den ganzen Tag lang die üblichen Stadtrundfahrten. Einige bieten dabei eine HopOn-HopOff-Karte an, mit der man an allen Stationen der wie ein Linienbus verkehrenden Rundfahrt beliebig oft ein- und aussteigen kann. Es gibt mehrere Anbieter, zum Beispiel Stadtrundfahrt Dresden, die Hummelbahn und Kombitouren mit Rundfahrt und/ oder Rundgang der DVB (hier man kann auch nur einen Gästeführer mieten, wenn man möchte).

Die genannten Stadtrundfahrten mit dem Bus sind eine gute Möglichkeit viele auch etwas entfernter liegende Ansichten wie Pfundsmolkerei oder Blaues Wunder innerhalb kurzer Zeit zu besichtigen. Wer sich allerdings für die vielen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt interessiert, dem sei eine Fahrt im Fahrradtaxi empfohlen. Denn den Bussen ist es weder erlaubt, über den Neumarkt entlang der Frauenkirche zu fahren noch haben sie die Fahrt am berühmten Fürstenzug vorbei im Programm.

Schaufelraddampfer

mini|hochkant=1.3|Schaufelraddampfer auf der Elbe Dresden ist der Heimathafen der ältesten Schaufelraddampferflotte der Welt, der Weißen Flotte. Die Sächsische Dampfschiffahrt bietet Fahrten elbeabwärts nach Meißen oder durch das Elbtal aufwärts in die Sächsische Schweiz bis nach Děčín in Tschechien an. Angeboten werden aber auch viele Sonderfahrten, zum Beispiel zu Pfingsten oder während des Dixieland-Festivals. Wer nur eine kurze Fahrt bis zum „Blauen Wunder“ oder zum Schloss Pillnitz wünscht, kann dies ebenfalls tun (ausführliche Infos hierzu siehe Abschnitt Dresdner Elbtal) Die Dampferflotte ist direkt am Terrassenufer (Brühlsche Terrasse) am Schloss stationiert und man kann dort Tickets kaufen und sich näher informieren.

Am 1. Mai und 18. August finden jeweils Flottenparaden statt, bei denen alle Dampfer hintereinander die Elbe abwärts durch Dresden fahren. Zu dieser Zeit wird man viele Dresdner auf den Elbwiesen mit einem Picknickkorb finden um dieses Ereignis zu beobachten. In den Wintermonaten finden immer noch Fahrten statt, allerdings nur mit einem eingeschränkten Angebot.

Mit dem Fahrrad

mini|hochkant|Velotaxi vor der Frauenkirche Der Drahtesel erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist gerade in der warmen Jahreszeit eine gute Alternative zu Bus und Bahn. Dresden ist allerdings weit weniger fahrradfreundlich als andere deutsche Großstädte. Kopfsteinpflaster ist noch weit verbreitet (selbst auf Hauptstraßen), vor allem in der Neustadt und der historischen Altstadt. Das ist nicht nur holprig, sondern kann bei Nässe auch rutschig sein. Separate Radwege sind Mangelware, oft muss man entweder den Gehweg mitbenutzen oder sich die Fahrbahn mit den Autos teilen. Hinzu kommen nennenswerte, teils steile Höhenunterschiede, sobald man die Elbniederung verlässt. Oft lohnt es sich, einen kleinen Umweg zu fahren, um Erhebungen oder längere Strecken mit Kopfsteinpflaster zu vermeiden.

Besonders empfehlenswert ist hingegen der Elberadweg, der nur nichtmotorisierten Besuchern offen steht, an Wochenenden mit schönem Wetter aber sehr stark befahren ist. Fahrräder kann man an zahlreichen Punkten mieten.

Fahrradvermietungs-System

Nextbike ist in Dresden unter dem Namen SZ-bike aktiv und bietet ein (in der Innestadt) dichtes Netz an Fahrradvermietungs-Stationen, die in den Randbezirken oft in der Nähe von ÖPNV-Stationen liegen. Die halbe Stunde kostet regulär einen Euro, allerdings werden Rabattabos von Nextbike auch aus anderen Städten anerkannt. In Zusammenarbeit mit der DVB werden besonders für Touristen vergünstigte Nextbike- und Straßenbahn-Tagestickets für 10 € angeboten.

Fahrradtaxis

Eine beliebte und entspannte Art die Innenstadt zu erkunden oder einfach nur von einem Ort zum anderen zu kommen, ist das Velotaxi oder auch Rikschataxi (Tel. +49 (0)160 92708603). Diese kultigen Dreiräder für einen Fahrer und zwei Gäste sind an bei Touristen beliebten Plätzen im Zentrum Dresdens zu finden und halten per Handzeichen. Der erste Kilometer kostet etwa 6 € und jeder weitere angefangene Kilometer 4 €. Der Preis für eine individuelle 30-minütige Velotour beträgt 22 €. Man kann auch per Telefon Fahrzeuge vorbestellen. Wenn mehr als vier Fahrzeuge vorbestellt werden, dann arbeiten die Firmen auch zusammen - solch eine Rikschaparade gibt im übrigen ein tolles Bild im Stadtzentrum ab. Die Velotaxen werden oft von einheimischen Studenten gesteuert, Fahrer bei der Firma Rikschataxi fahren meist hauptberuflich.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Abendstimmung an der Elbe. Von links Brühlsche Terrasse, Kunstakademie, Kuppel der Frauenkirche, Rathausturm, Kreuzkirche, Ständehaus, Residenzschloss mit Georgenbau und Hausmannsturm, Hofkirche, Augustusbrücke, ganz rechts Semperoper

Sehenswürdigkeiten

Schon Victor Klemperer und Erich Kästner haben immer wieder die Schönheit von Elbflorenz beschrieben. Da es in der Stadt praktisch nie eine Schwerindustrie gab, haben sich prächtige Bauten und großzügige Grünanlagen im Laufe der wechselhaften Geschichte zu einem einzigartigen Stadtbild vermischt. Dresden bietet heute viele Sehenswürdigkeiten, vor allem Geschichts- und Kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten.

Wer eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, insbesondere Museen, besuchen will, kann den Kauf einer Dresden Welcome Card in Erwägung ziehen. Es gibt sie in verschiedenen Varianten: Gemeinsamkeit aller Varianten sind Ermäßigungen bei über 70 Restaurants, Geschäften, Touren und Veranstaltungen; bei der Dresden City Card kommt freie Fahrt mit Bus und Bahn im Stadtgebiet hinzu, die Dresden Regio Card gilt auch im Umland, die Dresden Museum Card bietet freien Eintritt in Museen und Ausstellungen, die Dresden Tour Card einen geführten Altstadt-Rundgang. Die Dresden City Card kostet z. B. für eine Einzelperson und zwei Tage 17 €, lohnt sich also nur, wenn man wirklich viele der teilnehmenden Einrichtungen besuchen will.

Die Zahl der Sehenswürdigkeiten ist so groß, dass hier nur eine Auswahl aufgelistet werden kann. Weitere Sehenswürdigkeiten und detailliertere Beschreibungen finden sich in den vier Stadtteilartikeln. In der Altstadt befinden sich die meisten und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Die anderen Stadtteile sind aber auch nicht zu verachten!

Kirchen und Synagoge

mini|hochkant|Silbermann-Orgel in der Hofkirche mini|hochkant=1.3|Neue Synagoge

  • Die Template:Marker ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, nach der Wende aber wiederaufgebaut und 2005 eingeweiht. Die prachtvolle Barockkirche verfügt über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen. Auch die Innenausstattung ist äußerst üppig. Von der Kuppel hat man einen tollen Ausblick.
  • Die katholische Template:Marker im spätbarocken Stil zwischen Residenzschloss und Brühlscher Terrasse. Hintergrund ist, dass die Mitglieder des sächsischen Herrscherhauses seit August dem Starken katholisch waren, obwohl sie über ein mehrheitlich evangelisches Land regierten. Die Hofkirche wurde von italienischen Künstlern gestaltet. Sie ist die Kathedrale des katholischen Bistums Dresden-Meißen.
  • Die Template:Marker ist die Heimstatt der Kruzianer, eines berühmten Knabenchors. Nach ihrem Brand im Dresdener Feuersturm 1945 wurde sie äußerlich wiederaufgebaut, die Innenausstattung wurde jedoch nicht wiederhergestellt. Stattdessen versah man die Innenwände mit einem provisorischen Rauhputz, der den Räumen einen fast grottenartigen Eindruck verleiht.
  • Template:Marker – Barockkirche in der Inneren Neustadt, erbaut 1732–39 nach einem Entwurf von Matthäus Daniel Pöppelmann. Ihr 87,5 Meter hoher Turm überragt diesen Stadtteil.
  • Template:Marker – Ein ungewöhnlicher Anblick ist die Russische Kirche in der Südvorstadt, erbaut 1872–74, mit ihren typischen türkisblauen Zwiebeltürmchen.
  • Die Template:Marker am Hasenberg. Obwohl ihre Ästhetik die Gemüter spaltet, bekam das Architekturbüro Wandel, Hoefer und Lorch im Jahr 2001 den Preis für das beste europäische neue Bauwerk. Besichtigungen des Innenraums sind möglich und es gibt ein Café.

Schlösser

mini|Hofkirche und Residenzschloss, Blick von der Semperoper

Sachsen ist nie eine Großmacht wie etwa Österreich oder Preußen gewesen. Vielleicht gerade deshalb demonstrierten die Wettiner und ihre Nachfahren, die Dresden im Jahr 1485 zu ihrem Hauptsitz machten, Reichtum, Kultur und Macht durch die Anlage oder den Ausbau wunderschöner, noch heute erhaltener Schlösser und Parks. Dazu gehören:

  • Das Template:Marker geht zurück auf das 15. Jahrhundert, es wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance erweitert. Hier war die Hauptresidenz der sächsischen Herrscher. Heute fungiert es als Residenz der Kunst und Wissenschaft und beherbergt mehrere Museen der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Das bedeutendste und herausragendste darunter ist das Grüne Gewölbe (aufgeteilt in Historisches und Neues Grünes Gewölbe) mit schier unfassbar prächtigen, wertvollen und aufwändigst gestalteten Kunst- und Schmuckgegenständen, die die sächsischen Kurfürsten vor allem in der Barockzeit gesammelt haben. Hinzu kommen die Rüstkammer (prachtvolle Waffen und Rüstungen), Türckische Cammer (osmanische Kunst), Kupferstich-Kabinett und Münzkabinett. Zudem kann die Aussichtsplattform des Hausmannsturms bestiegen werden.
  • Template:Marker – 102 m langes und 9,5 m hohes Fassadenbild aus etwa 25.000 Meißner Porzellanfliesen – vermutlich das größte Porzellanbild der Welt. Das Prunkbild zeigt einen Reiterzug mit allen sächsischen bzw. meißenischen Herrschern von 1127 bis 1873.

mini|Blick in den Zwinger

  • Template:Marker – anders als der Name nahelegt hat der Zwinger seit Zeiten Augusts des Starken keine Funktion als Befestigungsanlage. Der Zwingerhof war Garten und Orangerie – eine Stätte für höfische Festivitäten, und seine Gebäude beherbergten schon damals die kurfürstlichen Kunstsammlungen und die Bibliothek. In ihm sind heute die Gemäldegalerie Alte Meister (Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts, darunter Raphaels weltberühmte Sixtinische Madonna), Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalischer Salon untergebracht. Sie gehören zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
  • Template:Marker – Der spätbarock-klassizistische Bau beherbergte zu Zeiten Augusts des Starken die Sammlung ostasiatischen Porzellans. Heute sind hier das Museum für Völkerkunde und die Naturhistorischen Sammlungen untergebracht.

Schloss Pillnitz: Neues Palais und Lustgarten

  • Template:Marker – Auf der Anhöhe am rechten Elbufer im Stadtteil Loschwitz unweit der Brücke Blaues Wunder ragen in den Weinbergterrassen das Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss und das Schloss Eckberg hervor. Nur bei Schloss Albrechtsberg handelt es sich um ein Schloss im strengen Sinne, nämlich die ehemalige Residenz des Prinzen Albrecht von Preußen. Bei den beiden anderen handelte es sich hingegen eigentlich „nur“ um Villen reicher Unternehmer, die aber auch sehr hochherrschaftlich wirken.
  • Template:Marker – Im Südosten, etwas außerhalb der Stadt, liegt dieses Lustschloss direkt an der Elbe. Ein Ausflug lohnt besonders wegen des einzigartigen Gartens mit vielen seltenen Bäumen und dem Palmenhaus. Besonders viele Besucher kommen jedes Jahr im April zur Blüte der riesigen Kamelie, der ältesten Kamelie Europas.

Bauwerke

mini|Semperoper am Theaterplatz Obwohl die Altstadt vom Krieg und der DDR-Stadtplanung schwer mitgenommen wurde, sind heute doch die wichtigsten historischen Gebäude im alten Stil restauriert bzw. wieder aufgebaut. Zudem gibt es in der Neustadt und anderen Stadtteilen (z. B. Striesen) noch Gebiete mit nahezu flächendeckender historischer Bausubstanz aus der Vorkriegszeit.

  • Template:Marker – Das neobarocke ehemalige königliche Hoftheather aus dem 19. Jahrhundert ist nach seinem Architekten Gottfried Semper benannt. Es ist ein Wahrzeichen Dresdens und eines der prächtigsten Opernhäuser Europas.

mini|Yenidze

  • Template:Marker – Viele Besucher wundern sich über dieses auffällige Gebäude, das auf den ersten Blick wie eine Moschee aussieht. Tatsächlich handelt es sich aber um eine ehemalige Zigarettenfabrik. Der Schornstein wurde als Minarett getarnt. In der Kuppel befindet sich heute ein Restaurant mit dem höchsten Biergarten Dresdens. Direkt unter der Kuppel finden Märchen- und Geschichtenabende sowie Bauchtanzvorführungen statt.
  • Das Template:Marker am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse wurde aus dem ehemaligen Zeughaus der Festung Dresden im ausgehenden 19. Jahrhundert zum Museum umgebaut. Hier werden die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden aufbewahrt und ausgestellt.
  • Die Template:Marker, nach ihrem Architekten auch Lipsiusbau genannt, beherbergt heute die Hochschule für Bildende Künste. Sie steht zwischen der Brühlschen Terrasse und der Frauenkirche. Ihr auffälligstes Merkmal ist die geriffelte Glaskuppel, die weithin zu sehen ist und im Volksmund „Zitronenpresse“ genannt wird.
  • Template:Marker – Das Viertel entlang der Königstraße und ihren Nebengassen in der Inneren Neustadt entstand Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts. Das weitgehend einheitliche Erscheinungsbild der Gebäude ist auf strenge Vorgaben Augusts des Starken zurückzuführen. In dem Viertel findet man verschiedene Restaurants und individuelle, meist hochpreisige Läden.

mini|Pfunds Molkerei

  • Ein weiteres, architektonisch interessantes Viertel ist die Template:Marker (Antonstadt). Sie ist von weitgehend intakten Straßenzügen mit gründerzeitlichen Mehrfamilienhäusern in Blockrandbebauung aus dem späten 19. Jahrhundert geprägt. Auch hier folgen die meisten Gebäude einem einheitlichen Stil und unterscheiden sich doch in ihren individuellen Details. Dies ist der Teil Dresdens, den Erich Kästner in seinem Buch Als ich ein kleiner Junge war beschreibt. Gegen Ende der DDR-Zeit wurde die äußere Neustadt zum alternativen Szeneviertel. Anfang der 1990er-Jahren gab es sogar (nicht ganz ernste) Pläne, unter dem Namen Bunte Republik Neustadt einen autonomen Mikrostaat zu gründen. Es gibt hier eine enorme Dichte von Restaurants, Cafés, Kneipen, Bars und kleinen Läden sowie (sub-)kulturellen Einrichtungen.
  • Template:Marker – Der Milchladen der Molkerei Pfunds wurde 1997 als Schönster Milchladen der Welt ins Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Er ist mit fast 250 Quadratmetern handbemalter Fliesen ausgestattet und zeigt eine Pracht wie man sie in heutigen Verkaufsräumen nicht mehr findet.

mini|Villa Wägnerstraße 18

  • Typisch für das Stadtbild von Dresden sind sogenannte Template:Marker Kaffeemühlenhäuser aus der Zeit um 1900, die man in besonders großer Zahl im Stadtteil Striesen findet. Diese freistehenden Mehrfamilienhäuser im Gründerzeit- oder Jugendstil tragen ihren Namen, weil ihre Form mit der annähernd quadratischen Grundfläche, der Höhe, die ungefähr der Kantenlänge entspricht, und den Mansarddächern mit etwas Phantasie an die einer Kaffeemühle erinnert. Andere Beinamen für diesen Haustyp sind „Würfelhäuser“ oder „Zinsvillen“. Sie sind meist von einem Garten umgeben und haben oft sehr dekorative Fassaden, weshalb man sie für Villen halten kann, obwohl es sich um Mietshäuser handelt. In Striesen gibt es Gebiete von mehreren Quadratkilometern Fläche, in denen ganze Straßenzüge von Häusern dieses Typs gesäumt sind.

mini|Brücke „Blaues Wunder“

  • Template:Marker – Unter den Brücken der Stadt hat es diese den Dresdnern wie ihren Besuchern besonders angetan. Offiziell heißt sie Loschwitzer Brücke und verbindet die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz im Osten der Stadt. Es handelt sich um eine blau angestrichene Stahlkonstruktion. Als Wunder (der Ingenieurskunst) galt sie bei ihrer Fertigstellung, weil sie nur von Nieten zusammengehalten wird. Besonders gut kann man die Brücke von der Bergstation der nahen Schwebebahn bewundern.
  • Villen in Loschwitz und Weißer Hirsch – Die beiden (neben Blasewitz) bekanntesten und nobelsten Villenviertel der Stadt liegen auf der rechten Elbseite auf einer gut 100 Meter hohen, recht steilen Anhöhe mit herrlichem Blick über das Elbtal. Hier finden sich unzählige repräsentative und dekorative Wohnhäuser wohnlhabender Bürger, vorwiegend aus dem späten 19. Jahrhundert.
  • In der Template:Marker ließ Volkswagen von 2000 bis 2016 den Phaeton mit eher mäßigem Erfolg produzieren; inzwischen ist hier die E-Auto-Produktion von VW angesiedelt.

Denkmäler

mini|Der goldene Reiter

  • Template:Marker - Auf der Neustädter Seite steht das berühmte Reiterstandbild Augusts des Starken. Am einfachsten erreicht man es bei einem Spaziergang über die Augustusbrücke, direkt von der Hofkirche und dem Platz vor der Semperoper aus. Kunst- und Kulturinteressierte finden gleich schräg gegenüber des Reiters das Japanische Palais in dem sich heute das Völkerkundemuseum befindet. Wer mit der Bahn fährt, steigt am besten an der Haltestelle 12px|baseline Neustädter Markt aus.

Straßen und Plätze

mini|Nachtblick von der Carolabrücke: Brühlsche Terrasse

  • Template:Marker - Die nach dem sächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl (1700–1763) benannte und später als Balkon Europas bezeichnete Terrasse war einst ein Teil der Festungsanlage Dresden und hier die nördliche Begrenzung. Sie wurde zwischen 1545–55 errichtet. In den 1740er-Jahren ließ Graf Brühl auf dem ehemaligen Verteidigungswall einen Garten anlegen, die heutige berühmte Brühlsche Terrasse. Sie wird heute als touristische Flaniermeile genutzt und erstreckt sich ca. 20 Meter über der Elbe, ein paar hundert Meter entlang des Flusses. Sie führt an den wichtigsten historischen Gebäuden vorbei (Sächsisches Ständehaus, Sekundogenitur, Hochschule für Bildende Künste, Jungfernbastei Belvederehügel, Bärenzwinger, Hofgärtnerhaus und Albertinum). Auf der gegenüberliegenden Flussseite erblickt man die könliglich-sächsischen Repräsentativbauten des Regierungsviertels (Staatskanzlei und Ministerien).
  • Template:Marker mit der Frauenkirche und dem Johanneum (Verkehrsmuseum). Neben dem wiederaufgebauten Dresdner Wahrzeichen sind hier auch einige neue Häuserzeilen im historischen Stil neu entstanden. Der Nachbau der Barockbauten ist umstritten, während sich die einen über ein Wiedererstehen das „alten“ Dresden freuen, sehen andere darin ein pseudo-historisches „Disneyland“.
  • Template:Marker umrahmt vom Sächsischen Ständehaus (heute Sitz des Oberlandesgerichts), dem Residenzschloss mit dem Georgentor, der Hofkirche und der Augustusbrücke. Inmitten des Platzes steht ein Reiterstandbild von Friedrich August I., der – von Napoleons Gnaden – 1806 erster König von Sachsen wurde.
  • Template:Marker mit Hofkirche, Semperoper und Zwinger. Hier geben sich die Besucher aus aller Welt die Klinke in die Hand. Ein Besuch des Platzes ist ein Muss bei einem Besuch in der Stadt.

Parks und Gärten

mini|Großer Garten (Luftbild) mini|Palais im Großen Garten

  • Template:Marker gehört zu den schönsten und größten Stadtparks in Deutschland. Radfahrer und Skater nutzen gern die mehrere Kilometer langen Wege, während Kinder sich über eine Fahrt mit der Parkeisenbahn (Spurweite 15 Zoll) oder einen Besuch des Zoos freuen. Im Zentrum der Anlage befindet sich das Palais im Großen Garten und der Palaisteich. An der Südseite ist der Carolasee, mit dem kleinen Carolaschlösschen, in dem man schön sitzen und einen Imbiß nehmen kann. Im Sommer kann man auf dem Teich auch Ruderboote ausleihen. An der Westseite, beim Eingang vom Stadion und Hygienemuseum aus, liegt die Torwirtschaft, ein weiterer Biergarten.
Die etwa 1,8 km² große Anlage ist etwa 950 m lang und 1900 m breit. Den Mittelpunkt der Anlage bildet das 1678 bis 1683 errichtete Palais, das als eines der Vorzeigestücke des sächsischen Barock gilt. Nach Plänen von Johann Georg Starcke erbaut, war das dreistöckige Gebäude eigentlich ein Veranstaltungsort für die Feste des sächsischen Hofes und später auch Museum. im Februar 1945 wurde es zerstört und strahlt erst seit wenigen Jahren wieder in altem Glanz. Leider ist der Innenausbau noch nicht abgeschlossen, so dass derzeit nur das Erdgeschoss als Ausstellungsfläche für barocke Plastiken und Veranstaltungen genutzt werden kann. Das Palais befindet sich am Kreuzungspunkt der beiden Hauptachsen des Parks und direkt östlich von ihm befindet sich der Palaisteich.
Den Großen Garten erreicht man in etwa 20 Fußminuten vom Schloss aus oder einfacher mit Bus und Straßenbahn bis zu den Haltestellen 12px|baseline Straßburger Platz (hier ist auch die Gläserne Manufaktur), 12px|baseline Georg-Arnhold-Bad (das Hygienemuseum ist um die Ecke), 12px|baseline Lennéplatz (Nähe Rudolf-Harbig-Stadium), 12px|baseline Zoo, bzw. besser 12px|baseline Querallee oder auch über die nördlichen Eingänge an den Haltestellen 12px|baseline Comeniusplatz und Karcherallee.
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

mini|Blüherpark mit Skulpturen Herakles und Megara

  • Template:Marker Ursprünglich im 17. Jahrhundert angelegter Landschaftsgarten in der Nähe des Großen Gartens (zwischen Hygienemuseum, Georg-Arnhold-Bad und Dynamo-Stadion). Im 18. Jahrhundert gehörte er dem Chevalier de Saxe (einem illegitimen Sohn Augusts des Starken), anschließend jeweils dem zweitgeborenen sächsischen Prinzen (daher auch Garten der Sekundogenitur genannt). Die Stadt Dresden erwarb das Gelände 1926 und stellte es dem Hygienemuseum zur Verfügung, der Park wurde nach dem damaligen Oberbürgermeister Bernhard Blüher benannt. Bei den Luftangriffe auf Dresden wurde die Anlage zerstört, nach dem Krieg wiederhergestellt, aber nicht originalgetreu. Erst in den 2000er-Jahren erfolgte die Umgestaltung wieder nach historischen Vorgaben samt barocken Sandsteinvasen und antikisierenden Statuen. 12px|baseline Georg-Arnhold-Bad
  • Die Template:Marker, ein weiterer, etwa 10 Hektar großer Landschaftsgarten schließt sich südlich und westlich an den Blüherpark an. Sie ist die älteste Grünanlage Dresdens. Auch hier findet man einige Großplastiken, darunter der vergoldete Mozartbrunnen von 1907 (nach Kriegsbeschädigung ab 1988 rekonstruiert und 1991 wiederaufgestellt), die Marmorgruppe Venus und Amor von 1886 sowie die „Badende“ von Bruno Fischer (1908). 12px|baseline Hans-Dankner-Straße
  • Template:Marker (erreichbar von der Stauffenbergallee oder An der Prießnitz; Nähe Militärhistorisches Museum und Garnisonskirche St. Martin) – Nur einen Kilometer vom urbanen Zentrum der Neustadt und schon ist man im Wald. Bei einem Spaziergang entlang der plätschernden Prießnitz im innenstadtnächsten Teil des Landschaftsschutzgebiets Dresdner Heide glaubt man kaum, dass man eigentlich noch mitten in der Großstadt ist. 12px|baseline Hans-Oster-Straße oder Stauffenbergallee

Museen

Dresden hat eine vielfältige Museumslandschaft mit über 50 Einrichtungen, allen voran die berühmten Kunstausstellungen, aber auch Sammlungen zu Geschichte, Naturwissenschaften, Sozialem, Technik, Musik und Literatur sowie bedeutenden Persönlichkeiten.

Staatliche Kunstsammlungen

mini|Miniaturdarstellung Der Hofstaat zu Delhi am Geburtstag des Großmoguls Aureng-Zeb, mit hunderten Diamanten, Rubinen und Smaragden von Johann Melchior Dinglinger; Neues Grünes Gewölbe Am bekanntesten sind sicherlich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Eine Tageskarte für alle Museen der SKD – mit Ausnahme des Historischen Grünen Gewölbes – kostet 19 €. Man kann aber auch für jedes der Museen eine einzelne Eintrittskarte kaufen. Für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren ist der Eintritt in alle SKD-Museen frei.

Ein Großteil befindet sich im Residenzschloss (siehe oben):

  • Historisches Grünes Gewölbe
  • Grünes Gewölbe
  • Kupferstich-Kabinett
  • Münzkabinett
  • Rüstkammer und Türckische Cammer

mini|Die weltberühmten Engel aus Raffaels Sixtinischer Madonna in der Gemäldegalerie Alte Meister Im Zwinger untergebracht sind:

  • Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau
  • Porzellansammlung
  • Mathematisch-Physikalischer Salon

mini|Zwei Männer in Betrachtung des Mondes von Caspar David Friedrich in der Galerie Neue Meister Im Albertinum an der Brühlschen Terrasse:

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

In beiden Museen werden Kunst der Moderne ab dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart in all ihren Gattungen präsentiert. Dabei stehen sie durch die Kunstwerke miteinander im Dialog, ergänzen und begegnen sich. Der Eintritt ins Albertinum (gültig für Gemäldegalerie und Skulpturensammlung) kostet für Vollzahler 12 €, ermäßigt 9 €, für Kinder unter 17 Jahren frei.

  • Script error: No such module "vCard".

Weitere Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind:

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Museen der Stadt Dresden

mini|Altes Landhaus – Standort von Stadtmuseum und Städtischer Galerie Die Stadt Dresden ist Trägerin einiger Museen. Im prächtigen barocken Template:Marker an der Wilsdruffer Straße 2 (Haltestelle Pirnaischer Platz), sind untergebracht:

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Weitere Museen sind: mini|Im Erlebnisland Mathematik der Technischen Sammlungen Dresden

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard". Mit dem Erlebnisland Mathematik.

sonstige Museen

mini|Deutsches Hygiene-Museum

  • Script error: No such module "vCard".

mini|Militärhistorisches Museum

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Verkehrsmuseum im Johanneum

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

mini|Detail des Maya-Codex im Buchmuseum der SLUB

  • Script error: No such module "vCard".

mini|Panometer Dresden Barock

  • Ein Erlebnis der besonderen Art ist das Template:Marker in einer alten Gasanstalt. In dem großen, runden Gebäude kann man in der Mitte auf einen Turm hinaufgehen und ein riesiges 360°-Bild bewundern, dass Dresden so zeigt, wie es im Jahr 1756 aussah. Man steht dabei simuliert auf dem Turm der Hofkirche und hat einen sehr schönen Blick auf die damals noch relativ kleine Alt- und Neustadt (der Große Garten lag schon außerhalb), sowie auf die Parks und Elbwiesen außerhalb der Stadt und das weitere Umland. Hunderte verschiedener Bürger beleben das Bild, bei dem man manchmal schon ein Feldstecher braucht, um alle Details zu erkennen. Gerade für alle die, die das heutige Dresden etwas kennengelernt haben, ist es ein faszinierender Einblick in die Geschichte der Stadt, die vor 250 Jahren vielleicht sogar noch schöner war als heute.
  • Script error: No such module "vCard".

mini|Zellentrakt der Stasi-Haftanstalt Bautzner Straße

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Im 7 km außerhalb von Dresden gelegenen Vorort Radebeul gibt es zudem das Karl-May-Museum in der „Villa Shatterhand“ (erreichbar mit der S-Bahn in 15–20 min).

Aussichtspunkte

  • Template:Marker - Der 24 Meter hohe Turm bietet einen hervorragenden Blick von der Südhöhe über die Dresdner Altstadt. Bei gutem Wetter sieht man wunderbar bis in die Sächsische Schweitz und über Radebeul hinweg. In Südrichtung kann man noch die Babisnauer Pappel sehen. Öffnungszeiten 2014 bis zum 07.01.2015: Do. − So. u. Feiertage 10–18 Uhr.
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Kuppelaufstieg Frauenkirche − Die Kuppel des Dresdner Wahrzeichens kann erklommen werden.
    Geöffnet Mo. - Sa.: 10:00 - 18:00 Uhr, So 12:30 - 18:00 Uhr; Nov.-Febr: 10:00-16:00 Uhr, So 12:30-16:00 Uhr; · Eintritt: 8 €; ermäßigt: 5 €; Familienkarte: 20 €; Wartezeiten müssen evtl. eingeplant werden. Aufwärts geht es mit einem Lift 24 m hoch bis zum Beginn der Kuppel, dann muss man zu Fuß zunächst über eine schmale Treppe und dann auf einer Wendelrampe aufwärts steigen. Das letzte Stück bilden die Sprossen einer eisernen Leiter auf die 67 m hoch gelegenen Aussichtsplattform. Abwärts benutzt man das Treppenhaus anstelle des Lifts.
  • Turm der Kreuzkirche − Der Turm ist 92 m hoch, die Aussichtsplattform ist 54 m hoch. 256 Stufen sind zu bewältigen.
    Geöffnet Mai − Oktober: Mo.-Sa. 10 - 17.30 Uhr, So. 12 - 17.30 Uhr, im April bis 16: 30 Uhr, sonst nur bis 15:30 Uhr. Turmaufstieg: 3,- €, Schüler/Studenten: 2,- €, Kinder bis 14 J.: 1,- €, Familien: 5,- €.
  • Turm der Dreikönigskirche − in der Dresdner Neustadt. Vom rechtselbigen Aussichtspunkt in der Dresdener Neustadt hat man einen schönen Blick auf die Barocke Altstadt mit Elbufer. Der 87,5 Meter hohe Turm wurde zwischen 1853 bis 1857 an das Kirchenschiff angebaut. Die Aussichtsplattform ist über eine Treppe zugänglich. · Öffnungszeiten:
März bis Oktober: Montag: Ruhetag, Di. 11:30-16:00 Uhr, Mi.-Sa. 11:00-17:00 Uhr, Sonn- und Feiertag: 11:30-17:00 Uhr
November bis Februar: Mo.-Di. Ruhetag, Mi. 12:00-16:00 Uhr, Do. und Fr. 10:00-16:00 Uhr, So./Feiertag 12:30-16:30 Uhr
Eintritt: 1,50 €, Ermäßigt: 1 €, Kinder bis 10 Jahre sind frei
bis Mitte Dezember 2014 ist keine Turmbesteigung möglich!

Datenstand alle Türme: 08-2014

Für Eisenbahnfreunde

Jährliches Dampfloktreffen um das ehemalige Bw Dresden-Altstadt an der Zwickauer Straße, 2013 vom 5. bis 7. April · Mehrere Sonderzüge mit interessanten Gastlokomotiven treffen in Dresden ein, viele historische Eisenbahnfahrzeuge können in Altstadt besichtigt werden.

Dresdner Bergbahnen in Dresden-Loschwitz

mini|hochkant|Blick von oben auf die Schwebebahn. Standpunkt: Aussichtskanzel mit den drei Bänken links der Bergstation.

  • Template:Marker - Mit der ältesten Bergschwebebahn der Welt in 3 Minuten zum schönen Aussichtspunkt in Dresden-Loschwitz. Die am 6. Mai 1901 in Dienst gestellte 274 m lange Hängebahn ist ähnlich ausgeführt wie die Wuppertaler Schwebebahn. Allerdings wird sie über ein Seil angetrieben. Auf dem Maschinenhaus gibt es eine Aussichtsplattform, die man wahlweise über einen Außenaufzug oder über Treppen im Gebäude erreichen kann. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf das Dresdner Elbtal und zur Brücke „Blaues Wunder“. Am besten fährt man mit dem Außenaufzug hoch und steigt über die Treppen im Gebäude ab. Dabei kann man sich die anschauliche Ausstellung über die Geschichte der Schwebebahn anschauen. Zu sehen sind u. a. Modelle der alten Wagen und ein Film über die Bahngeschichte. Die Ausstellung sowie die Aussichtsplattform mit Aufzug sind kostenlos zugänglich.
- Das Maschinenhaus kann nach Voranmeldung auch besichtigt werden (Tel.: +49 (0)351 8572410, bzw. Fax +49 (0)351 8572413, Mail).
- Gut zu wissen: Toiletten findet man gleich rechts neben der Bergstation. Die Nutzungsgebühr beträgt 50 Cent (benötigt man passend als 50 Cent-Stück).
  • Template:Marker – in 5 Minuten zum Villenvorort Weißer Hirsch in Dresden-Loschwitz, 547 m bergauf bei 96 m Höhenunterschied.

Betriebszeiten und Fahrpläne
Fahrpreise für die Standseilbahn oder die Schwebebahn (beide haben den gleichen Tarif):

- Erwachsene: Berg- oder Talfahrt: 3,- €, Berg- und Talfahrt: 4,- €
- Ermäßigt (Kinder 6-14 Jahre, Hund, Fahrrad): Berg- oder Talfahrt: 2,50 €, Berg- und Talfahrt: 3,- €
- Familienkarte für Berg- und Talfahrt: 10,- € (2 Erwachsene und 4 Kinder von 6-14 Jahren).
- Nahverkehrsfahrkarten gelten nicht. Aber: Wer ein gültiges Ticket des Verkehrsverbund Oberelbe oder der Dresdner Verkehrsbetriebe besitzt, darf für die Bergbahnen eine ermäßigte Karte lösen.

Die Talstationen beider Bergbahnen liegen dicht bei einander unweit der Loschwitzer Brücker „Blaues Wunder“. · Talstation: Bus 61, 63 „Körnerplatz“ oder mit der Straßenbahn 6 oder 12 bis „Schillerplatz“ und dann über das Blauer Wunder laufen (10 min.). · Lage von Loschwitz: Lua error: callParserFunction: function "#coordinates" was not found.

Während die Talstationen nur ca. zwei Minuten Fußweg voneinander entfernt liegen, sind die Bergstationenstationen durch ein Tal voneinander getrennt, so dass der Fußweg zwischen den beiden Bergstationen fast eine Stunde dauert.

Parkeisenbahn im Großen Garten

Die Template:Marker wurde 1950 als Kindereisenbahn eröffnet. Mit einer Spurweite von 381 mm zählt sie zu den Liliputbahnen. Die beiden Dampfloks wurden 1925, je eine Elektro-Akkulok 1962 und 1982 gebaut. Das Streckennetz umfasst seit dem Jahr 2000 eine Länge von 5,6 Km mit 5 Bahnhöfen.

Fahrpreise für eine Rundfahrt:
Erwachsene: 4 €
Ermäßigte: 2 €
Gesamte Preistabelle auf der Webseite der Parkeisenbahn Dresden.

Bahnen in der Umgebung von Dresden

  • Dampf-Schmalspurbahn Weißeritztalbahn von Freital-Hainsberg - Kurort Kipsdorf - Anreise: S-Bahn S3, S30, Regionalbahn RB30: Richtung Tharandt - Freiberg bis Bahnhof „Freital-Hainsberg“, Bus 345, 348, 376, 400

Verschiedenes

Das Dresdner Elbtal gehörte mit seinen drei in die Weinhänge integrierten Schlösser seit 24.06.2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit. Durch den Bau der umstrittenen Waldschlösschenbrücke wurde der Status am 25. Juni 2009 aber wieder aberkannt.

Karl August Lingner hatte sich zielsicher das Mittlere der Elbschlösser als Residenz ausgesucht. Er, den die geniale Vermarktung des Mundwassers Odol Anfang des 20. Jahrhunderts zum Millionär gemacht hatte, war gleichzeitig enthusiastischer Aufklärer der Bevölkerung in gesundheitlichen Belangen, wovon auch das Hygienemuseum in der Stadt zeugt.

Dampferfahrten: Das Dresdener Elbtal lernt man am besten bei einer Fahrt mit dem Schaufelraddampfer kennen. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann auch per Fahrrad den gut ausgebauten Elbe-Radweg nutzen. Ausflugsziele per Raddampfer ab Dresden-Terrassenufer in der Stadtmitte:

  • Blaues Wunder und Bergbahnen in Dresden-Loschwitz - Ein schönes Ausflugsziel im Elbtal ist der Stadtteil Loschwitz mit der Brücke „Blaues Wunder“ und den beiden Bergbahnen. Von der Stadtmitte liegen diese Sehenswürdigkeiten etwa 5,5 km elbaufwärts.
Dampferstation Blasewitz, · Fahrpreise mit Linienschiff in 2012 ab Dresden Terrassenufer (=Stadtmitte):
Erwachsene: einfache Fahrt: 5,50 €, Hin- und Rückfahrt: 10,50 €; (Kinder zwischen 3 und 14 Jahren zahlen die Hälfte, Kinder unter 3 Jahren sind frei)
Fahrzeiten ab Terrassenufer: 40 Minuten
  • Schloss und Park Pillnitz - 12,5 km Stromaufwärts von der Stadtmitte ist das Schloss Pillnitz mit seinem schönen Schlosspark zu finden.
Dampferstation Pillnitz, · Fahrpreise mit Linienschiff in 2012 ab Dresden-Terrassenufer (=Stadtmitte):
Einfache Fahrt: 10,50 €, Hin- und Rückfahrt: 16,50 €.
Fahrzeiten ab Terrassenufer: 90 Minuten stromaufwärts, 60 Minuten stromabwärts
  • Weitere Infos:
- Fahrpreise und
- Fahrpläne der Sächsischen Dampfschifffahrt.
- www.saechsische-dampfschiffahrt.de

Aktivitäten

mini|Im Foyer der Semperoper: Marmorsäulen aus Gips

Führungen und Touren

  • Dresdens Sehenswürdigkeiten im Rahmen von Rundfahrten, Themen- und Kostümführungen.
  • Cherrytours Dresden - Meine Stadtführung (Cherrytours GmbH), Reitbahnstr. 35. Tel.: +49 351 4867102 , E-Mail: [email protected]. Stadtführungen privat oder in kleinen Gruppen für Individualisten. Täglich Touren verfügbar, auch in verschiedenen Sprachen. Individuelle Start- und Endpunkte auf Anfrage möglich. Preis: ab 15 EUR. Akzeptierte Zahlungsarten: Bar, Master, Visa
  • Segway Tour Dresden (Seg Tour GmbH), Reitbahnstr. 35. Tel: +49 351 4867101, Email: [email protected]. Stadtführung auf verschiedenen Routen durch Dresden mit dem elektrischen Stehroller "Segway®". Neben der Classic Tour zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten steht auch eine Tour entlang der Elbe zur Auswahl. Auch buchbar für Events, Firmenausflüge oder Jungesellenabschiede. Preis: 75,00 EUR. Akzeptierte Zahlungsarten: Bar, Master, Visa, Amex, Apple Pay, Google Pay, EC.
  • Mit dem Doppeldeckerbus durch Dresden touren und die Eintrittskarten zu diversen Sehenswürdigkeiten sind bereits im Fahrpreis enthalten.
  • Mit einem Audioguide für das Smartphone oder einem MP3-Stadtführer kann man sich selbst eine individuelle Stadtführung zusammenstellen.
  • Dresden von der künstlerischen Seite her entdecken und dabei Museen und Ausstellungen besuchen.
  • Entdeckertouren zu Lande, zu Wasser und auf Schienen sowie Nachtwächterführungen und Besichtigung einzelner Sehenswürdigkeiten.

Kultur und Unterhaltung

mini|Opernsaal mit Loge mini|hochkant|Decke des Opernsaals

Theater

Dresden hat eine vielfältige und überregional ausstrahlende Theaterlandschaft. Bekanntester Leuchtturm ist die Staatsoper (Semperoper) – eines der renommiertesten Opernhäuser Europas. Die Möglichkeit, mehrere Theater an einem Abend kennen zu lernen, hat man in der Langen Nacht der Dresdner Theater im April jedes Jahres.

  • Script error: No such module "vCard".

mini|Staatsschauspiel (Großes Haus)

  • Script error: No such module "vCard".
    • Script error: No such module "vCard".

mini|Das Kulturkraftwerk Mitte beherbergt die Spielstätten von Staatsoperette und TjG

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
Kabarett und Kleinkunst
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Musik

mini|Dresdner Philharmoniker im Kulturpalast Dresden ist eine wichtige Musikmetropole. Der Dresdner Kreuzchor – einer der wichtigsten deutschen Knabenchor besteht schon seit dem 14. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert war die sächsische Hofkapelle unter Leitung von Heinrich Schütz eines der renommiertesten Orchester Europas. Später lebten und wirkten hier die Komponisten Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Sergei Rachmaninow. In neuerer Zeit verbindet man mit Dresden Bands wie Electra, Lift, Letzte Instanz oder Polarkreis 18.

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

mini|Sänger des Dresdner Kreuzchors

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Kino

mini|Kristallpalast Dresden ist inzwischen bekannt für seine umfangreiche Kino-Szene, die vor allem durch eine Vielzahl größerer und kleinerer Programmkinos mit Arthouse-Programm geprägt ist. Infos zu den Filmnächten am Elbufer stehen weiter oben.

Es gibt vier Großkinos:

  • Script error: No such module "vCard".

mini|Rundkino

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

mini|Filmnächte am Elbufer Neben den Großkinos gibt es auch eine Reihe sehr erfolgreicher Programmkinos:

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Neben dem klassischen Kinobetrieb gibt es vor allem im Sommer eine Vielzahl von Open-Air-Spielorten. Der bekannteste und mit Abstand größte sind die Filmnächte am Elbufer. Sie finden jedes Jahr zwischen Juni und August am nördlichen Elbufer zwischen Carolabrücke und Augustusbrücke statt, direkt gegenüber der historischen Altstadt. Das Open-Air-Kino fasst rund 5000 Gäste. Bei den Filmnächten am Elbufer sind dann während des ganzen Sommers aktuelle und ältere Filme zu sehen. Daneben treten auf der Bühne Bands wie 'Die Ärzte', REM oder Alanis Morissette auf. Karten gibt es auf der Website im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Für Konzerte sollte man jedoch rechtzeitig buchen.

Sport und Bewegung

  • Script error: No such module "vCard".
Sport zum Zuschauen
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Sächsische Dampfschifffahrt

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.

Dresden ist die Heimat der ältesten und größten Dampfschiff Flotte der Welt. Besonders Tagestouristen nehmen gern das Angebot einer etwa zweistündigen Rundfahrt durch das Dresdner Elbtal wahr. Die Tour startet direkt im Stadtzentrum an der Brühlschen Terrasse. Daneben gibt es aber auch einen regulären Linienbetrieb, der von Dresden nach Meißen Elbe-abwärts, bzw. bis nach Böhmen hinein Elbe-aufwärts fährt. Näheres siehe Abschnitte Mobilität und Dresdner Elbtal.

Am 1. Mai wird die jährliche Flottenparade mit historischen Raddampfern und Salon-Schiffen abgehalten. Eine weitere Paradefahrt gibt es, mit Jazz Kapellen an Bord, zum Dixieland Festival, mit historischen Dampfschiffe durch das Blaue Wunder. Nähere Einzelheiten und weitere Termine auf www.saechsische-dampfschiffahrt.de.

Regelmäßige Veranstaltungen

jährlich
  • Dresdner Opernball (Semperopernball) Ende Januar oder Anfang Februar – Karten kosten von 325 Euro aufwärts. Man kann aber auch draußen auf dem Theaterplatz mittanzen, wo die Show auf Leinwänden übertragen wird (Semper-Openairball).
  • Das Dampflok-Treffen, am zweiten April-Wochenende, am Eisenbahnmuseum und Bahnbetriebswerk um das BW Dresden-Altstadt.
  • Dresdner Musikfestspiele Mitte Mai bis Anfang Juni: Festival für klassische Musik mit prominenten Gastkünstlern aus aller Welt.
  • Das Elbhangfest, am vierten Juni-Wochenende, ist ein Bürger-, Heimat-, Kunst- und Kulturfest der fünf ehemaligen rechtselbischen Elbhang- und Winzerdörfer; Pillnitz, Niederpoyritz, Wachwitz, Rockau und Loschwitz, längs des Elbhanges, das die Landschaft zwischen Loschwitz und Pillnitz in ein einziges großes Festgelände verwandelt.
  • Die Lange Nacht der Wissenschaft, am ersten Juli-Wochenende. Hier kann man bei zahllosen Veranstaltungen in Labore und zu Vorträgen reinschauen, Experten fragen und Experimenten beiwohnen und dabei neue Aspekte der Wissenschaft und Forschung erkunden.
  • Die Schlösser Nacht, am dritten Juli-Wochenende, in der sich für eine Nacht die wunderschönen Parkanlagen öffnen; von Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss, Schloss Eckberg und der Saloppe. Und auf romantisch illuminierten Wandelwegen zum Flanieren und Genießen Einladen. Neben einer musikalischen Veranstaltungen mit Jazz, Rock Pop über Tango und Swing und Klassik treten auch zahlreiche Künstler und Akteure auf, und bieten somit ein Ensemble von Kunst und Kultur für viele Geschmäcker.
  • Die Filmnächte am Elbufer, von Juni bis August, auf der Elbwiese gegenüber der Brühlschen Terrasse sind das größte Freiluftkinoereignis Deutschlands und sicherlich das schönste Open Air-Kino der Welt. Dort werden auf einer großen Leinwand Filme gezeigt (bis zu 4000 Sitzplätze) und es finden Konzerte internationaler Künstler statt.
  • Das Dresdner Stadtfest, am dritten August-Wochenende, auf 13 Areale und 7 Bühnen in der Innenstadt.
  • Der Dresdner Striezelmarkt, am Ende November, nach dem Totensonntag, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands auf dem Altmarkt inmitten der Stadt.
  • Eine ruhigere Alternative ist der Romantische Weihnachtsmarkt. Dieser befindet sich südlich des Dresdner Residenzschlosses auf der so genannten Piazza an der Ecke des Taschenbergpalais.
  • Der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt im historischen Stallhof am Dresdner Residenzschloss, auf der Rückseite des Fürstenzugs, ist der besondere Tipp zur Weihnachtszeit; da ihn viele Dresdner dem kommerziellen Striezelmarkt aufgrund der weihnachtlicheren Atmosphäre vorziehen. An Werktagen ist der Eintritt frei, am Wochenende zahlt man 3 € pro Person.

Weitere Veranstaltungen findet man auf dem Veranstaltungskalender der Stadt.

zweijährlich
  • Die Ostrale ist eine 2007 gestartete und seit 2017 alle zwei Jahre stattfindende deutschlandweit und international anerkannte große Schau zeitgenössischer Kunst, die aus der freien Szene entwikelt wurde.

Einkaufen

Wie in jeder größeren Stadt finden sich auch in Dresden zahlreiche Möglichkeiten, Geld auszugeben. Die größte Einkaufsmeile befindet sich im Stadtzentrum und reicht vom Hauptbahnhof über die Template:Marker bis hin zur Template:Marker direkt hinter dem Altmarkt. Hier findet man – im architektonischen Flair eines „sozialistischen“ Stadtzentrums der 1970er-Jahre – neben Karstadt, C&A auch Sport-Scheck, Saturn, H&M und die anderen üblichen Verdächtigen. Exklusive Geschäfte teurer Marken befinden sich rund um die Frauenkirche.

Direkt an der Autobahnabfahrt Neustadt liegt unübersehbar der Template:Marker, wo sich neben den üblichen Einkaufsmöglichkeiten (Höffner, MediaMarkt etc.) auch eine IKEA-Filiale befindet.

Ein besonderer Tipp ist die Äußere Neustadt nördlich des barocken Stadtkerns. Man erreicht die Gegend mit dem öffentlichen Nahverkehr, indem man an der Haltestelle Albertplatz aussteigt und die Alaunstraße hinaufschlendert. In dem alternativ angehauchten Viertel findet sich eine hippe Mischung aus Punks, Studenten, jungen Familien und Yuppies (wobei letztere durch Graffiti-Botschaften zum Verschwinden aufgefordert werden). Die teils sehr kleinen Klamottenläden sind dort eine Mischung aus den allerneuesten Trends und dem allerletzten Zeug von vorgestern, eben etwas anders.

Märkte

  • Template:Marker: Der legendäre „Sachsenmarkt“ zwischen Lennestraße und Hygienemuseum lässt vor allem die Herzen der älteren Generation höher schlagen. Viele Produkte aus alten Zeiten findet man nur noch hier. Neben Lebensmitteln aus dem Dresdner Umland kann man hier auch Waren des täglichen Bedarfs erwerben. Am besten zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 10 und 13 bis zur Haltestelle 12px|baseline Georg-Arnhold-Bad.
  • Jeden Samstagvormittag findet zu Füßen des Blauen Wunders der Markt am Template:Marker statt, der von vielen Bürgern dem Lingnermarkt vorgezogen wird. Er ist zwar sehr klein, allerdings kommen hier (fast) alle Waren frisch aus der Region und sind von sehr guter Qualität! Wer etwas nicht gekriegt hat, kann gleich noch in den Bioladen (Vorwerk Podemus) oder den großen Konsum um die Ecke gehen. Zu erreichen mit den Straßenbahn- und Buslinien 6, 12. 61, 63, 65, 84 und dem Regionalbus 309 bis zur Haltestelle 12px|baseline Schillerplatz oder Blasewitz (die Haltestelle ist die selbe).
  • Template:Marker an der Albertbrücke: Jeden Samstag findet unter der Albertbrücke am Ufer der Elbe ein gut besuchter Flohmarkt statt. Am einfachsten kommt man mit den Straßenbahnlinien 6 und 13 bis zur 12px|baseline Sachsenallee dahin oder alternativ läuft man etwa 15 Minuten vom Schloss immer flussaufwärts an der Elbe entlang. An der Bahnhaltestelle befindet sich übrigens auch das Landgericht Dresden.

Küche

Dresden ist besonders berühmt für seinen Stollen (Weihnachtsgebäck aus Hefeteig mit Rosinen, Butter und Mandeln), der zur Weihnachtszeit in alle Welt geliefert wird und jedes Jahr neue Diskussionen entfacht, welche Bäckerei denn nun den besten Stollen bäckt. Eine weitere Spezialität ist die Dresdner Eierschecke, eine dreistufige Torte mit einem dünnen Boden aus Hefeteig, einer Quark-Pudding-Schicht in der Mitte, und oben einer breiten Schicht lockerer Eigelbcreme.

Der Dresdner Wiegebraten wird mit Gewiegtem zubereitet, einer Mischung aus Schweine- und Rinderhackfleisch, außerdem kommen Weißbrot, Eier und Gewürze dazu. Der Braten wird meist mit Salz- oder Bratkartoffeln und Soße serviert, oft gibt es auch Gemüse dazu. Es gibt ein Restaurant "zum Wiegebraten", dort kann man ihn probieren.

Günstig ausgehen und essen kann man im jugendlichen Szeneviertel im Bereich der Alaunstraße in Dresden-Neustadt.

Im Bereich der Altstadt findet man viele Restaurants mit etwas gehobenen Preisniveau in der Münzgasse unweit der Frauenkirche. Auch im Kneipenviertel zwischen Neumarkt und Rathaus gibt es diverse Einkehrmöglichkeiten.

Günstig

Wie überall sonst auch gibt es die übliche Auswahl an schnellen und preiswerten Gerichten. In der Innenstadt ist es kein Problem, eine Bratwurst oder Asiamenü zu finden.

  • Die besten Döner der Stadt findet man in der Dresdner Neustadt. Bei Template:Marker auf der Alaunstraße/Ecke Katharinenstraße, einem vollwertigen Restaurant, wird jeder Gast freundlich begrüßt und man zahlt etwa 3,50 € bis 4,50 € für einen wirklich sehr guten Döner oder Dürüm.
  • Auch das Template:Marker, das ebenfalls in der Alaunstraße (dem Babos gegenüber) ihren Sitz hat, ist empfehlenswert.
  • Wer einmal etwas neues probieren möchte, dem sei ein vegetarischer Kumpir (lecker gefüllte Kartoffel) bei Template:Marker, Louisenstraße 21, sehr ans Herz gelegt (4,60 €).
  • Wer es lieber asiatisch mag, ist im Restaurant Template:Marker in der Friedrichstadt, Wachsbleichstraße 27, gut aufgehoben. Empfehlenswert ist hier besonders das Büffet, das Donnerstag und Sonntag Abend angeboten wird. Für 6,90 € (Datenstand 05-2008) darf man so viel essen, wie man möchte.
  • Script error: No such module "vCard".
  • Template:Marker: Rothenburger Straße 9, Ein Thai food Restaurant, welches klassische thailändische Streefoodgerichte anbietet. Zubereitet von einem Thailänder, den es inzwischen nach Dresden verschlagen hat.
  • Template:Marker bietet die wohl besten Burger im Herzen der Neustadt. Burger mitnehmen und am Eck das Treiben beobachten.
  • Template:Marker bereitet Pizza im gemütlichen Ambiente. Vermutlich die beste Pizza in town!

Mittel

In der mittleren Preislage ist die Anzahl der Restaurants kaum überschaubar. Für Touristen besonders interessant sind:

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

In der Nachbarschaft von Kreuzkirche und Rathaus liegt die Weiße Gasse mit dem Gänsediebbrunnen. Hier liegen etliche Restaurants und Biergärten in einer Reihe. Gleich das erste heißt – wie könnte es anders sein – Gänsedieb.

  • Script error: No such module "vCard".

Eine Besonderheit bietet die ehemalige Zigarettenfabrik Yenidze, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil einer Moschee erbaut wurde. In ihrer Kuppel ist ein Restaurant:

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Gehoben

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Nachtleben

mini|hochkant=1.3|Blick von der Frauenkirche auf Albertinum und Hochschule der bildenden Künste („Zitronenpresse“)

Bars und Kneipen

In der Dresdner Neustadt gibt es eine große Vielzahl von Kneipen und Bars. Das Angebot reicht von regelrechten Diskotheken mit Themenbereichen bis hin zu Hinterhofspelunken. Manchmal ist auch etwas Mut gefordert, weil nicht alles von außen schick aussieht. Vor allem entlang der Template:Marker Alaun-, Görlitzer und Louisenstraße reiht sich eine Bar und Kneipe an die nächste. Hier kann man sich einfach treiben lassen und spontan entscheiden, wo man reingeht. Eine Liste einzelner Bars und Kneipen findet sich im Stadtteilartikel Neustadt. Vor allem in den Sommermonaten findet das Nachtleben auch auf der Straße statt, versorgt von „Spätis“, die mindestens bis 24, zum Teil aber auch bis 1 oder gar 2 Uhr Getränke verkaufen.

Einzelne Kneipen findet man auch außerhalb des eben beschriebenen Viertels:

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Disko/Clubs

  • Script error: No such module "vCard".

Studentenclubs

Eine Sonderstellung unter den Kneipen nehmen die Dresdner Studentenclubs ein, die teilweise schon auf eine beträchtliche Tradition zurückblicken können. Die meisten Clubs sind eingetragene Vereine. Das Angebot an Getränken und Cocktails ist dementsprechend preiswert und von oft überraschend guter Qualität. Die Clubs befinden sich alle auf der altstädter Elbseite – die meisten konzentrieren sich in Hochschul- und Wohnheimhähe in der Südvorstadt.

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Unterkunft

Seit Juli 2015 gilt in Dresden eine „Bettensteuer“. Hotels müssen die eigentlich Beherbergungssteuer genannte Zahlung an die Stadt von ihren Gästen einziehen. Das geschieht oftmals in bar. Buchungsportale weisen die Preise häufig ohne solche lokalen Aufschläge aus, die kommen also meist on top. Ausgenommen von der Zahlungspflicht sind zum Beispiel Kinder oder Übernachtungen auf Grund einer Dienstreise. Die Steuer beginnt bei 1 € für Übernachtungskosten (ohne zum Beispiel Frühstück) bis 30 €, 3 € Steuer bis 60 €, 5 € bis 90 €, 7 € bis 120 € und in Dreißiger-Schritten höherer Übernachtungskosten je 2 € mehr. Zu beachten ist, dass die Berechnung für den Aufenthalt und nicht pro Nacht erfolgt.

Wenn die Unterkünfte in Dresden aufgrund Hochsaison oder besonderer Veranstaltungen teuer bzw. ausgebucht sind, kann man auch ein Hotel oder eine Pension in den Vorortgemeinden wie Freital, Heidenau oder Radebeul in Erwägung ziehen. Von diesen gelangt man mit der S-Bahn binnen 15–20 Minuten ins Zentrum von Dresden.

In den folgenden Abschnitten kann nur eine kleine, beispielhafte Auswahl an Unterkünften stehen. Weitere Hotels, Herbergen und Ferienwohnungen werden in den vier Stadtteilartikeln aufgelistet. Die meisten Ho(s)tels findet man in den touristisch frequentierten Stadtteilen Altstadt (eher große und hochpreisige Hotels) und Neustadt (eher kleine und unkonventionelle Unterkünfte). Es gibt aber auch Unterkünfte in den Wohngebieten im Osten und Süden der Stadt, diese sind oftmals etwas günstiger; zudem kann man dort das Dresden abseits der ausgetretenen Touristenpfade kennenlernen und kommt meist trotzdem bequem mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Hauptsehenswürdigkeiten.

Günstig

In Dresden gibt es mehrere Jugendherbergen und Hostels, die besonders für den schmalen Geldbeutel geeignet sind. Hier kann man ab etwa 15 € pro Nacht und Person im Mehrbettzimmer unterkommen, Doppelzimmer gibt es ab ca. 40 €. Die meisten Hostels befinden sich in der studentisch geprägten äußeren Neustadt (wo es auch viele Essens- und Ausgehmöglichkeiten gibt) sowie in den Randlagen der Altstadt.

Außerdem gibt es komplett eingerichtete #Ferienwohnungen, in denen man preiswert übernachten kann.

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Mittel

Das Angebot an Hotels und Pensionen ist für eine Großstadt typisch reichhaltig. Echte Stoßzeiten, wie man es etwa aus Frankfurt am Main zur IAA kennt, sind selten.

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Gehoben

Eine große Zahl gehobener und luxuriöser Hotels befindet sich in der Inneren Altstadt, rund um die Fruenkirche, das Schloss und den Zwinger, sowie auf der gegenüberliegenden Elbseite im Barockviertel der Inneren Neustadt. Zudem gibt es Schlosshotels auf den Elbschlössern Eckberg und Pillnitz.

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Ferienwohnungen

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".
Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Blick von der Frauenkirche auf die Innenstadt. Von links Rathausturm, Kreuzkirche, die moderne Kulturhalle, Johanneum, Residenzschloss, Hofkirche und Augustusbrücke.

Lernen

Die Volkshochschule Dresden bietet zweimal pro Jahr ein umfangreiches Kursprogramm an.

Ein Studium ist an der TU Dresden in vielen Wissenschaftszweigen möglich. Weitere Studienmöglichkeiten bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH). Eine Besonderheit ist die nach der berühmten Dresdner Ausdruckstänzerin benannten Hochschule für Tanz Gret Palucca Schule Dresden.

Bibliotheken

  • Script error: No such module "vCard".

Weiterhin gibt es noch ein Netz an Städtischen Bibliotheken. Eine Jugendbibliothek befand sich direkt am Dr.-Külz-Ring zwischen Altmarkt und Prager Straße und die Hauptbibliothek am World Trade Center an der Freiberger Straße.

Arbeiten

Dresden gehört heute zu den führenden Städten im Osten und braucht den Vergleich mit vielen anderen Städten in Deutschland nicht zu scheuen. Durch massive Subventionen und eine kluge Standortpolitik gelang die Ansiedlung vor allem von High-Tech-Unternehmen wie AMD und Infineon, die die historisch gut ausgeprägte Variation an Unternehmen der Feinmechanik oder auch Optik erweitern.

Sicherheit

Dresden gehört im Bundesvergleich zu den sichersten Städten Deutschlands und nimmt bei schweren Verbrechen den drittbesten Platz in der Statistik ein. Dennoch sollte man gerade in großen Menschenmengen in touristischen Gegenden auf seine Wertgegenstände achten und besonders nachts dunkle Ecken meiden. Sorgen machen braucht man sich aber eigentlich nicht.

Die allgemein gute Sicherheitslage gilt allerdings etwas eingeschränkt während der diversen politischen Demonstrationen bzw. Gegendemonstrationen, von denen hier der Nazi-Aufmarsch am 13. Februar (bzw. teilweise in den Tagen davor oder danach) sowie die „Montagsspaziergänge“ von Pegida erwähnt seien. Durch eine hohe Polizeipräsenz ist zwar auch hier die Sicherheit meist gewährleistet, doch kam und kommt es am Rande der Demonstrationen immer wieder zu Gewalt und Verhaftungen sowie erheblichen Einschränkungen im Straßenbahn- Bus- und Autoverkehr.

Dynamo Dresden hat einen gewissen Ruf, was Vorfälle im Rahmen von Fußballspielen angeht, und so sollte die hohe Polizeipräsenz in voller Montur während der Spieltage nicht verwundern. Generell kommt es aber auch hier selten zu ernsten Vorkommnissen.

Gesundheit

In Dresden gibt es kaum Probleme mit Smog und die vielen Bäume in der Stadt sorgen für eine ertragbare Luft. Es ist auch nichts über eine Häufung bestimmter Krankheiten im Stadtgebiet bekannt. Falls man doch einmal krank werden sollte, gibt es eine hohe Dichte an Ärzten und noch mehr Apotheken.

Praktische Hinweise

  • Script error: No such module "vCard".
  • Script error: No such module "vCard".

Presse

Es gibt zwei Tageszeitungen in Dresden: die Dresdner Neuesten Nachrichten und die auflagenstärkere Sächsische Zeitung. Mehrere monatlich erscheinende Stadtmagazine enthalten Termine für Veranstaltungen in und um Dresden. Davon ist die SAX das Einzige nicht kostenlose. Kostenlos zur Verfügung stehen Fritz und Dresdner, Blitz und Prinz, wobei die letzten beiden deutschlandweit mit Regionalausgaben erscheinen.

Sprache

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung gibt es nicht das Sächsische, das von Plauen bis Görlitz gleich klingt. Tatsächlich wird weder in Plauen noch in Görlitz nach sächsischer Mundart parliert, weil beide zu anderen Dialektbereichen gehören, aber das ist eine andere Geschichte.

Touristen von außerhalb werden sich vielleicht wundern, wenn sie einen Dresdner über den „furchdboren Dialegd in Leipzsch“ klagen hören. Und tatsächlich gibt es da enorme regionale Unterschiede, zumindest für die Dresdner. Ein richtig breites Sächsisch wird aber in Dresden tatsächlich nicht gesprochen, besonders wenn man es mit den Varianten in Chemnitz und Leipzig vergleicht.

Der Dialekt kennt generell keine harten Konsonanten, K klingt also wie G, T wie D. Im Gegensatz zum Bayerischen, Schwäbischen oder diversen Platt-Mundarten ist das Sondervokabular jedoch eher klein, was kaum Raum für Verständigungsschwierigkeiten lässt (nachdem man sich an die Aussprache gewöhnt hat). Man sollte sich jedoch nicht verwirren lassen, wenn ein Dresdner eine Frage mit Nu oder No (jeweils mit kurzem ‚u‘ bzw. ‚o‘) bejaht, was aber auch als sich-vergewissernden Nachfrage am Ende einer Aussage eingesetzt werden kann (so wie das „ne?“ oder „gell?“ in anderen Dialekten). Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann die Eigenheiten aber auch noch einmal in einem Wörterbuch Sächisch–Deutsch nachlesen.

Ausflüge

Dresden ist nicht nur als Ziel selbst lohnend, sondern bietet sich auch als Ausgangspunkt für Erkundungen im Umland an.

  • Meißen - berühmt geworden durch das Porzellan mit den Gekreuzten Schwertern. Meißen ist eine kleine Stadt etwa 30 km nordwestlich von Dresden und war bis zur Reformation Sachsens Machtzentrum. Die 929 gegründete Burg war Herzogsresidenz und Bischofssitz. Bis 1423 existierte die Markgrafschaft Meißen. · Von besonderem touristischen Interesse sind hier vor allem die weltbekannte Porzellan-Manufaktur mit dem Porzellanmuseum und die Albrechtsburg mit dem Meißner Dom, sowie die Altstadt mit dem spätgotischem Rathaus und Bürgerhäusern aus der Zeit der Gotik, Renaissance und des Barock.
  • Schloss Moritzburg - Nordöstlich von Dresden liegt das ehemalige Jagdschloss von Herzog Moritz von Sachsen. Neben lohnenswerten Ausstellungen kann man auch den Schlossgarten besuchen.
  • Radebeul - Karl-May-Museum (Villa Shatterhand u. Villa Bärenfett), DDR Museum Zeitreise (Erlebnisgastronomie & Ostalgie) und Schloss Wackerbarth (Erlebnisweingut und älteste Sektkellerei Sachsens)

thumb|Schloss Pillnitz - Wasserpalais thumb|Blick auf die Basteibrücke, im Hintergrund der Lilienstein

  • Schloss und Park Pillnitz - Die Sommerresidenz liegt ca. 10 km elbeaufwärts. Es bietet sich eine Dampferfahrt zum Schloss ab Dresden/Terrassenufer an. Alternativ kann man auch die Straßenbahnlinie 2 bis zur Endhaltestelle Kleinschachwitz nutzen und dann mit der Fähre übersetzen (kurzer Fußmarsch zur Fähre). Die Fähre kann mit den Fahrscheinen des ÖPNV benutzt werden, kostet ansonsten 2 € für Hin+zurück.
  • Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist eine einzigartige Felslandschaft aus bizarren Felsnadeln, tiefen Schluchten und Tafelbergen. Ein bekanntes Ausflugsziel ist hier die berühmte Bastei bei Rathen. Die Sächsische Schweiz ist ab Dresden bequem mit der S-Bahn Linie S 1 zu erreichen.
  • Festung Königstein - Eine der größten Festungsanlagen in Europa kann ganzjährig besucht werden. Von Dresden aus kann man entweder mit dem Auto oder der S-Bahn direkt bis Königstein fahren. Die kurze Wanderung zur Festung hinauf ist lohnender, als sich fahren zu lassen. Wer möchte kann vom Dresdner Stadtzentrum (von Dresden-Terrassenufer) aus mit dem Schaufelraddampfer der Weißen Flotte nach Königstein fahren. Die Fahrzeit beträgt stromaufwärts allerdings 4 1/2 bis 5 1/2 Stunden. Stromabwärts Richtung Dresden ist man 3 bis 3 1/2 Stunden unterwegs.

Literatur

  • Michael Drehmann: Dresden mit Meißen, Moritzburg, Sächsischer Schweiz und Erzgebirge, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".

Weblinks

Webcams

Template:Class-4

Kategorie:Reiseziel des Monats
Script error: No such module "geoData".
{{#isin:Dresdner Elbtal}}Kategorie:Dresdner Elbtal