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Coimbra

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Coimbra liegt am Rio Mondego etwa 200 km nördlich von Lissabon, 100 km südlich von Porto. Sie ist Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks und die drittgrößte Stadt Portugals. Die Stadt ist Sitz der ältesten Universität des Landes (gegr. 1290) mit etwa 22.000 Studenten, die auch heute noch für ein reges Nachtleben sorgen. Durch seine lange Geschichte besitzt Coimbra einige Sehenswürdigkeiten, die auf jeden Fall einen Besuch lohnen.

Hintergrund

mini|In der Biblioteca Joanina Bereits in römischer Zeit war der Ort besiedelt und trug den Namen Aeminium, bedeutender war jedoch das 25 km südlich gelegene Conimbriga. Als diese Siedlung 468 von den Sueben zerstört wurde, ging die Bedeutung und auch der Name auf Aeminium über. Coimbra wurde 711 von den Mauren erobert. Nach der Rückeroberung war die Stadt von 1139 bis 1260 die Hauptstadt Portugals. 1290 wurde die Universität gegründet, sie ist eine der ältesten Europas und verdankt ihre exponierte Lage letztlich dem Wegzug des Königssitzes nach Lissabon.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Coimbra verfügt mit dem Aeródromo Municipal Bissaya Barreto über einen kleinen Flugplatz für Privat- und Geschäftsreiseverkehr in der Nähe von Antanhol etwa 10 km südlich der Stadt. Die nächstgelegenen Flughäfen mit Linienverkehr sind Lissabon oder Porto. Von dort aus dann Anreise per Bus, Bahn oder Mietwagen.

Mit der Bahn

Coimbra liegt an der Strecke Lissabon-Porto. Von dort aus verkehren stündlich ICs oder die schnellen Alfa Pendulars (beide reservierungspflichtig). Auch Regionalzüge verkehren, sind jedoch nur unwesentlich billiger. Coimbra besitzt drei Bahnhöfe, üblicherweise kommt man in Coimbra-B an, der etwas außerhalb liegt. Von dort aus kann man entweder mit dem Taxi in die Stadt fahren oder einen Anschlusszug nach Coimbra-A (oder kurz Coimbra) nehmen (ein Ticket nach Coimbra-B berechtigt zur Weiterfahrt nach Coimbra-A). Coimbra-A liegt am Rand der Innenstadt, von dort kommt man sehr gut zu Fuß weiter. Vom dritten Bahnhof Coimbra-Parque verkehren gegenwärtig keine Züge mehr, der Bahnhof soll in Zukunft durch die Metro Mondego erschlossen werden. Weder Coimbra-B noch Coimbra-A verfügen über eine Gepäckaufbewahrung. Eine Möglichkeit zur kostenpflichtigen Gepäckaufbewahrung bietet aber das Café Espaço Cristal gegenüber dem Bahnhof Coimbra-A (Largo dos Ameias 6). Je Gepäckstück zahlt man 4 € für die ersten 4 Stunden, danach 50 Cent für jede weitere Stunde (nachdem wir dort bei der Abholung noch etwas getrunken und gegessen hatten, mussten wir für die Gepäckaufbewahrung allerdings nicht mehr zahlen).

Auf der Straße

Coimbra besitzt zwei Ausfahrten an der Autobahn A1 (Lissabon-Porto) und ist mit dem Auto in etwa 2 Stunden von Lissabon bzw. 1½ Stunden von Porto aus zu erreichen. Die Ausfahrt Coimbra-Nord ist auch über die A14 zu erreichen, die von Coimbra nach Figueira-da-Foz führt. Wer die Autobahnen scheut, kann Coimbra auch über diverse Landstraßen erreichen, darunter die IP2 von Lissabon bzw. Porto, oder die IP3 aus Richtung Nord-Osten.

Mit dem Bus

Portugal besitzt ein sehr gut ausgebautes Netz von Überlandbussen, über das Coimbra sehr leicht und preiswert zu erreichen ist. Der Bus-Bahnhof liegt etwas außerhalb der Innenstadt, zu Fuß benötigt man etwa 30 Minuten ins Zentrum, so dass sich ein Taxi empfiehlt.

Mobilität

Template:Mapframe Der örtliche Nahverkehr wird überwiegend durch Busse gewährleistet, Betreiber ist Transportes Urbanos de Coimbra. Die Pantufinas genannte blaue Linie (Teilweise ist eine blaue Linie auf der Straße aufgezeichnet) ist ein Verkehrssystem mit kleinen Elektrobussen. Diese haben keine Haltestellen sondern halten überall auf der Strecke auf Anforderung zum Ein- oder Aussteigen. Ein Metrosystem (Metro Mondego) ist geplant.

Sehenswürdigkeiten

Unterstadt

mini|Kathedrale Se Velha

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Die Universität in der Oberstadt

mini|Orgel der Universität

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Conimbriga

mini|Conimbriga: Mauerreste und Mosaikfußböden einer Villa Die im Jahr 468 von den Sueben zerstörte Stadt (Lage: Lua error: callParserFunction: function "#coordinates" was not found. ist nur zu einem kleinen Teil ausgegraben. Der Aufbau ist klar zu erkennen:

  • Die Stadt war umgeben von einer Mauer und lässt sich in 2 Teile gliedern:
  • Ein Stadtteil war ein Villenviertel mit prächtigen Mosaikfußböden und Warmluftheizungen
  • Der andere Stadtteil hatte einfachere Wohnhäuser, wahrscheinlich von Handwerkern.

Aktivitäten

Sky Garden (Klettergarten) im Botanischen Garten

Fonte dos Amores, schöner Garten mit einem Theater im griechischen Stil

Unterkunft

Günstig

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Einkaufen

Küche

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Nachtleben

Republica dos Fantasma, Studentenbar, in der Nähe des Platz Duartes

Unterkunft

Ausflüge

Literatur

Weblinks

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