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Banjul

Script error: No such module "Quickbar Ort". Banjul (früher Bathurst) ist die Hauptstadt von Gambia. Serekunda ist der größere, auf dem Festland gelegene Ortsteil.

Stadtteile

Banjul liegt auf St. Mary’s Island, dessen nordöstliches Kap wird Banjul Point und das südöstliche Dockyard Point genannt.

Zur Greater Banjul Area gehört das eigentliche, alte Banjul und Serekunda. Erstere Stadt ist heute, über die Denton Bridge erreichbar, zu einer Halbinsel geworden, die von Süden in die Mündung des Gambia-Flusses hineinragt. Hier ist das politische Zentrum des Landes. Die angrenzenden Feuchtgebiete verhindern schon sein längerem ein Wachsen der Stadt. Es hat sich daher gut sechs Kilometer Richtung Atlantik das wirtschaftliche Zentrum Serekunda gebildet. An dessen Stränden findet auch ein Großteil des touristischen Betriebs statt.

Anreise

Mit dem Flugzeug

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Auch Economy-Passagiere können, gegen Bezahlung, in die Lounge. Die Wechselstube im Flughafen zeichnet sich durch eher beschränkte Öffnungszeiten aus: Mo.-Fr. 9.00-16.00. SIM-Karten sind im Terminal erhältlich, Internet gibt es im Business Center.

Hertz ist der internationale Autovermieter vor Ort. Taxis kosten 2017: 2-300 D zu den Strandhotels von Serekunda, 4-500 D bis Banjul. Manche Hotels organisieren Abholung.

Mit dem Bus

Preise für Bush Taxis bzw. Minibusse sind fix.

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Von Dakar gibt es Sammeltaxis für etwa 10 € (6000 CFA) bis zur Grenze. Für 1000 CFA extra kann man den Beifahrersitz ergattern. Von dort kann man für 30 Dalasi mit dem Minibus, oder für mehr mit dem Sammeltaxi, bis zu Fähre fahren (2019).

Auf der Straße

Autovermietungen akzeptieren den internationalen Führerschein des genfer Musters.

Ostrichtung

Ins Landesinnere gehen zwei Fernstraßen bis Fatoto – nördlich und südlich des Gambiaflusses, wie am Namen kenntlich, die North Bank Road 356 km über Farafenni (hier Abzweig zum Trans-Gambia-Highway nach Soma) sowie 414 km die South Bank Road, durch Soma.

Nord-Süd

Banjul ist an den Dakar-Lagos-Highway (Trans-West African Coastal Highway) angeschlossen und führt Richtung Norden nach Dakar und in südlicher Richtung nach Bissau.

Von Barra führt der Weg weiter nach Essau, wo von dort die North Bank Road abgeht oder in nördlicher Richtung über Fass drei Kilometer zur Grenze in Template:Marker. Am Übergang ist wenig Betrieb, die offiziellen Formalitäten auf beiden Seiten für Weiße problemlos. Allerdings gibt es wie überall in Westafrika zahlreiche aufdringliche „Helfer.“ Im einen Kilometer entfernten senegalischen Grenzort Template:Marker ist das Gare routiére in der Ortsmitte ggü. vom Stadion. Das hiesige Geschäft dürfte die letzte Möglichkeit sein verbliebene Dalasi zu einem realistischen Kurs in CFA zu wechseln. Von dort geht es weiter auf der senegalesischen N 5 nach Norden bis Kaolack und dann nach Dakar auf der N 1 (gesamt gut 5 Std.).

Auf der South Bank Road, westlich von Brikama bei Template:Marker, zweigt eine Straße ab und führt über Bassori bis Template:Marker zwei Kilometer vor senegalesischen Grenze. Auf der senegalesischen N 5 führt der Weg nach Süden weiter nach Bignona und Ziguinchor.

Mit dem Schiff

Mehrere Autofähren verbinden tagsüber (7.00-21.00) in 35 Minuten das Template:Marker an der Liberation Ave. mit dem fünf Kilometer Luftlinie entfernten Template:Marker. Die Wartezeit für Autos können lang sein. Direkt beim Anlieger in Barra ist der Standplatz der Buschtaxis für Fernstrecken.

Mobilität

Minibusse heißen lokal gelli-gelli. Taxis sind gelb, mit grünem Streifen.

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Sehenswürdigkeiten

miniatur|hochkant=1.4|Blick auf Banjul mit der King Fahad Moschee. [[Bild:Arch 22 (4260434098).jpg|thumb| Beim Template:Marker ist auch ein kleines Museum. Gebaut als Denkmal an den Putsch von Yahya Jammeh, der das Land 1994-2017 zunehmend diktatorischer regierte.]]

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Serekunda

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Aktivitäten

Strandleben

„Sportfischen,“ Bootsvermieter hierfür bei den Stränden bei den Ortsteilen Bakau, Fajara, Kotu Strand und Kololi.

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Entlang des Atlantic Blvd. bis zum Golfclub Fajara ist es noch etwas ruhiger.

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Bis zur Template:Marker folgt etwa 800 m bewirtschafteter Sandstrand.

Die Küste bei Bijilo und Brufut sind weitere acht Kilometer nicht sehr breiter, aber touristisch entwickelter Strand. Den Abschluß bildet das 600 Hektar große Naturschutzgebiet Template:Marker mit gut 200 Hektar Mangrovenwald.. Hierzu gehören auch die kleinen, unbewohnten Bijol Islands, ein Reservat für seltene Seevögel.

Einkaufen

Banken öffnen Mo.-Do. 8.00-13.30, Fr. bis 11.00 oder Mo.-Fr. 8.00-12.00 und 16.00-18.00, manchmal auch Samstag morgens.

Bei Geldautomaten besteht das Problem geringer Obergrenzen pro Abhebung, 3000 Dalasi (2018: € 55) sind dabei häufig, wobei jedes Mal eine Gebühr von meist 200 D fällig wird.

Preise für Transport, Essen im Restaurant oder Unterkünften sind normalerweise fix – erscheinen sie zu hoch, suche man nach Alternativen. Alles andere ist verhandelbar.

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Küche

thumb|Fisch beim Trocknen in der Nähe von Tanji. thumb|Chakery oder Thiakry, ein auch im Senegal üblicher Brei aus Hirsekügelchen (arraw). Zunächst gedämpft, dann Zugabe von Butter, Rosinen und Kokosfleisch, ggf. verfeinert mit saurer Sahne oder Joghurt und Zucker. Wird als Nachspeise pur oder über Cous-cous serviert.

Nachtleben

Senegambia Road

Strandurlaub und weiblicher Sextourismus finden an den dem Atlantik zugewandten Stränden statt. Vor Ort als „bumsters“ bekannte Lustknaben kümmern sich um Europäerinnen meist mittleren Alters. Besonders die zahlreichen Bars im Bereich der Template:Marker haben ein reges Nachtleben, das eine „Pattaya“-Atmosphäre haben kann. Viele Hotels in diesem Bereich vermieten bevorzugt stundenweise.

Spielbanken

Nach dem Machtwechsel Anfang 2017 wurde das Glücksspielverbot wieder aufgehoben (und die Todesstrafe abgeschafft).

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Unterkunft

Saison ist von Ende Oktober bis März. Einfachste Unterkünfte sind 2018 ab ca. 500 D im Doppel zu haben.

Banjul

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Gehoben

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Bakau, Cape Point

Günstig

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Mittel

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Gehoben

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Fajara

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Gehoben

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Kotu

Unterkünfte aller Preisklassen sind zahlreich auf den drei Kilometern in Strandnähe zwischen dem Bach Kotu und dem kleinen Bijilou Forest Park.

Bijilu und Brufut

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Luxus

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Sicherheit

Gewaltkriminalität ist selten, dafür gibt es umso häufiger Diebstahls- und Betrugsdelikte sowie aufdringliche Verkaufsmethoden, die oft mit endlosem Geschwafel über die Gleichheit von Schwarzen und Weißen oder “it's for charity” beginnen. Besonders die auch von den Einheimschen so genannten “bumsters” sind hierin Experten.

Gesundheit

thumb|Klimadiagramm Banjul. Regenzeit ist von Juli bis September.

Leitungswasser ist nicht trinkbar.

Praktische Hinweise

Unterkünfte ab der Mittelklasse aufwärts bieten fast immer WLAN. 2 MBit/s scheint 2017 die Obergrenze in den besser versorgten Gebieten zu sein.

Post

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Ausflüge

Zu beachten ist, daß Tagestouren, die in den Touristenresorts angeboten werden durchaus Kaffeefahrt-Charakter haben können. Nach einem Eingeborenentanz kommt fast immer zwangsläufig der Besuch einer „Kunsthandwerks”-Boutique.

Abuko Nature Reserve

Das nur einhundert Hektar große Template:Marker bei der Straße zum Flughafen, ist komplett eingezäunt und bietet entlang seines drei Kilometer langen ausgewisenen Rundwegs eine einmalige Konzentration der durch die wachsenden Stadt verdrängten Fauna, u.a. Meerkatzen, Stachelschweine und Hyänen (im Gehege).

Albreda

thumb|Die Ausstellung im Sklavereimuseum bei Albreda geht eher ins kitschige und ist historisch schlecht kuratiert. Die einheimische Institution der Sklaverei von Negern untereinander wird verharmlost. Seit in den 1960ern der afro-amerikanische Journalist Alex Haley hier seine „Wurzeln“ entdeckte und daraufhin den Roman Roots verfaßte, zielt man in Template:Marker (= Albadarr) auf amerikanische Touristen, die sich ebenfalls für ihre versklavten Vorfahren interessieren. Die Ortschaft war als Handelsposten bis 1857 in französicher Hand. Ende der 1996 wurde im einen Kilometer entfernten Dorf Juffure ein Sklaverei-Museum eröffnet. Es befindet sich im Template:Marker und ist eines der sieben Objekte, die mit zum Kunta Kinteh Island-Welterbe zählen. Entsprechend überlaufen ist die Gegend, bettelnde Kinder zahlreich. Vorgelagert im Fluß ist auch Fort-James-Island. Man erreicht diese bequem mit Kanus.

Anreise

Von Banjul werden organisierte Touren angeboten.

Barra, Essau und Fort Bullen

Template:Marker liegt an der Küste bei Barra. Erbaut ca. 1826-33/4 diente es dazu Sklavenhändler vom Gambiafluß fernzuhalten. Es wurde ab 1870 nicht mehr genutzt, bis im zweiten Weltkrieg wieder eine Küstenbatterie hier aufgestellt wurde. Die Anlage ist seit den 1970ern unter Denkmalschutz und seit 2003 Teil der Welterbeanlagen Gambias.

Anreise

Siehe die Beschreibung der Fähre aus Banjul. Vom Anleger in Barra zum Fort sind es etwa dreihundert Meter.

Niumi National Park

Nördlich Barra liegt hinter der Küste der sich fast bis zur Grenze ausdehnende Template:Marker mit weiten Mangrovenwäldern. (Auf senegalischer Seite schließt sich der Nationalpark Delta du Saloum an, Weltnaturerbe und geschütztes Feuchtgebiet).

Unterkunft

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Literatur

Einschlägige Reiseführer auch zu Westafrika oder Senegal.

Weblinks

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