Bangkok

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Bangkok (Template:ThS, kurz กรุงเทพฯ, Krung Thep) ist die Hauptstadt von Thailand und liegt kurz vor der Mündung des Chao Phraya in den Golf von Thailand. Mit über 8 Millionen Einwohnern (über 14 Millionen in der Metropolregion) ist es die mit Abstand größte Stadt des Landes, ihr kulturelles, wirtschaftliches und Verkehrszentrum.

Bangkok ist eine Stadt der Gegensätze: Man findet hier goldverzierte Paläste, Tempel und Buddhastatuen, aber auch moderne Wolkenkratzer, traditionelle Märkte und riesige Shoppingmalls, verstopfte Straßen, Skytrains und grüne Oasen. Im Jahr 2016 kamen 21,5 Millionen internationale Übernachtungsgäste nach Bangkok, sie ist damit die meistbesuchte Stadt der Welt.

Stadtteile

Die Metropole Bangkok ist eine große und ausgedehnte Stadt. Verwaltungstechnisch ist sie in 50 Khet Template:Fremdsprache (Stadtbezirke) gegliedert. Für die Zwecke dieses Reiseführers ist folgende Aufteilung zweckmäßiger: Template:Region List

Hintergrund

Geschichte

mini|Chakri Maha Prasat, Großer Palast

Gründung

Bis 1767 gab es an der Stelle des heutigen Bangkok zwei kleine Orte, Thonburi am westlichen und Bang Kok am östlichen Ufer des Chao-Phraya-Flusses mit jeweils einem Fort, die die Zufahrt vom offenem Meer zur damaligen Hauptstadt Ayutthaya kontrollierten. Nach dem Untergang Ayutthayas verlegte der neue König Taksin 1768 die Hauptstadt zunächst nach Thonburi. Aus dieser Zeit stammen Überreste des alten Palasts (Wang Doem) und vor allem der bekannte „Tempel der Morgenröte“ Wat Arun. Taksin wurde 1782 – möglicherweise nachdem er wahnsinnig geworden war – gestürzt und hingerichtet und sein wichtigster Minister und Heerführer Chao Phraya Chakri übernahm die Macht. Dieser bestieg als Rama I. den Thron und begründete die bis heute herrschende Chakri-Dynastie. Er verlegte außerdem die Hauptstadt auf die andere Seite des Flusses und legte damit den Grundstein für das heutige Bangkok. Das heißt aber seit dieser Zeit auf Thailändisch gar nicht mehr so (der Name, der übersetzt etwa „Ort der Balsampflaume“ bedeutet, wäre viel zu profan für eine königliche Hauptstadt), sondern

mini|Schriftzug des vollständigen Namens von Bangkok vor dem Sitz der Stadtverwaltung (BMA)

Template:Zitat

Das ist der längste Name einer Hauptstadt weltweit. Er wird in der Praxis aber natürlich abgekürzt zu „Krung Thep Maha Nakhon“ oder nur „Krung Thep“. In den europäischen Sprachen hielt sich dagegen der alte Name Bangkok.

mini|Historische Ansicht von Bangkok, 1822

Rama I. ließ den Großen Palast – Wahrzeichen des alten Bangkok –, Wat Phra Kaeo als Verehrungsort für den Smaragdbuddha, viele weitere Tempel sowie Befestigungsanlagen der Altstadt Rattanakosin anlegen. Die chinesischen bzw. chinesischstämmigen Händler, die vor der Erhebung Bang Koks zur Hauptstadt dort gelebt hatten, wurden etwas weiter nach Süden umgesiedelt, wo bis heute die „Chinatown“ Bangkoks ist.

mini|Wasserstraße am Wat Saket, Mitte 19. Jahrhundert

Modernisierung

Bangkok war noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts von einem dichten Netz von Kanälen (Khlong) durchzogen, die als Verkehrswege fungierten, und hatte daher den Beinamen „Venedig des Ostens“. Die erste gepflasterte Straße, Thanon Charoen Krung, wurde erst 1861–1864 angelegt. Unter der Herrschaft König Ramas V. (Chulalongkorns; 1868–1910) wurde Bangkok deutlich modernisiert. Er ließ ein neues Palastensemble anlegen, das er von europäischen (vor allem italienischen) Architekten entwerfen ließ, ein breiter Prachtboulevard nach dem Vorbild der Pariser Champs-Elysées wurde angelegt (Thanon Ratchadamnoen), Bangkok bekam eine Straßenbahn und die ersten Autos. In dieser Zeit entstanden viele Geschäftshäuser, Kontore für den Überseehandel und die ersten Bankhäuser. Bangkok näherte sich einer europäischen oder kolonialen Stadt an.

Bis dahin war Bangkok noch sehr kompakt und nahm nur einen kleinen Teil seiner heutigen Fläche ein. Doch es wuchs immer weiter, wobei sich auch das Zentrum verlagerte. In den 1950er- und 1960er-Jahren siedelten sich Banken und Großkanzleien im Stadtteil Silom an, der dadurch zum Finanzdistrikt wurde. Explosionsartig wuchs Bangkok dann während der 1970er- und vor allem während des thailändischen Wirtschaftsbooms der 1980er-Jahre. Binnen zehn Jahren verdoppelte sich die Einwohnerzahl und überschritt die 5-Millionen-Marke. Es entstanden die ersten Hochhäuser, großen Shoppingmalls und Stadtautobahnen. Das „Gesicht“ der Metropole wandelte sich in der Zeit radikal. Seither platzt die Stadt aus allen Nähten, ist über ihre eigentlichen Grenzen hinaus und ins Umland hinein gewachsen, hat mit Luftverschmutzung und täglichem Verkehrschaos zu kämpfen. Ein schienengebundenes Massenverkehrssystem ist infolge von Fehlplanungen und Korruption erst seit 1999 in Betrieb: der Skytrain; 2004 kam noch die U-Bahn hinzu, die vorerst aber nur eine Linie hat. Nach einem Masterplan soll bis 2029 ein dichtes Netz von Hoch-, Untergrund- und Monorail-Bahnen entstehen.

Als politischer und sozialer Mittelpunkt des zentralistischen Landes war Bangkok immer wieder Schauplatz einschneidender Ereignisse der politischen Geschichte: der Volksaufstand gegen die Militärdiktatur im Oktober 1973, das Massaker an linken Studenten und Aktivisten am 6. Oktober 1976, die Massenproteste der Mittelschicht gegen eine aus ihrer Sicht illegitime Regierung im „Schwarzen Mai“ 1992 sowie die wiederholten Demonstrationen und Unruhen im farbkodierten Konflikt der „Gelbhemden“ und „Rothemden“ seit 2006.

Heute

Bangkok ist heute eine Stadt der Gegensätze: Auf der einen Seite glänzende Bürohochhäuser internationaler Bank- und Versicherungskonzerne, Luxushotels, Hochglanz-Shoppingmalls mit Filialen europäischer Edelmarken, sauberer und eisgekühlter Skytrain und U-Bahn; auf der anderen Seite gibt es aber noch genug Wellblechhütten, heruntergekommene Bauwerke, die allen Sicherheitsvorschriften spotten, und offensichtliche Armut, die einen daran erinnert, dass man in einem Entwicklungsland ist. An vielen Stellen wirken Wolkenkratzer und vielspurige Stadtautobahnen charakterlos und international, aber dann stößt man wieder auf einen kleinen bunt verzierten Tempel oder eine intakte Nachbarschaft, die wie ein eigenes Dorf inmitten der Metropole wirkt.

Orientierung

Bangkok kann recht unübersichtlich wirken. Es gibt kein echtes Zentrum, sondern mehrere Stadtteile, die die Funktion einer Innenstadt erfüllen, auch wenn in zunehmendem Maße die Gegend um die BTS-Station "Siam", an der sich die derzeit zwei Skytrain-Linien kreuzen, als Zentrum im herkömmlichen Sinne angesehen wird. Straßen wechseln teilweise in ihrem Verlauf den Namen. Grundsätzlich haben nur die Hauptstraßen (Thanon) einen Namen, die von ihnen abgehenden Nebenstraßen (Soi) sind durchnummeriert. Manchmal ist die Nummerierung aber auch inkonsequent; oder eine Nebenstraße ist doch nicht unter ihrer Nummer, sondern unter ihrem – unter Umständen inoffiziellen – Beinamen bekannt. Mit den offiziellen Adressen kommt man daher oft nicht weit. Auch die 50 offiziellen Stadtbezirke haben nur administrativen Charakter, spielen aber im Bewusstsein der meisten Bangkoker keine Rolle. Besser orientiert man sich anhand von Stadtvierteln, bekannten Einrichtungen wie Sehenswürdigkeiten, Tempeln, (Hoch-)Schulen, Denkmälern, Einkaufszentren oder Haltestellen der Massenverkehrssysteme.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Flughafen Suvarnabhumi

mini|Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi: Check-in-Halle Der internationale Flughafen Template:Marker (IATA Code: BKK) befindet sich ca. 30 km östlich von Bangkoks Stadtzentrum. Suvarnabhumi (สุวรรณภูมิ, RTGS: Suwannaphum) wird suwannapuum (IPA: [sùwannápʰuːm]) gesprochen. Der Name Suvarnabhumi bedeutet „Goldenes Land“ und wurde von Thailands König ausgewählt. Der Flughafen wird für die überwiegende Mehrzahl der internationalen sowie einige nationale Flüge genutzt. Es gibt nur ein Terminal. Auf Grund seiner Größe sind jedoch auch hier oftmals weite Wege zurückzulegen.

Es gibt täglich mehrere Direktflüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Flugzeit von Deutschland nach Bangkok beträgt etwa 11 Stunden. Lufthansa fliegt am späten Abend nonstop von Frankfurt nach Bangkok. THAI fliegt zwei Mal am Tag nonstop von und nach Frankfurt sowie einmal täglich von/nach München und Zürich. Swiss und Austrian bieten ebenfalls Direktverbindungen von Zürich bzw. Wien an. Bei diesen Gesellschaften muss man auch bei frühzeitigem Buchen mit Hin- und Rückflugpreisen um 700 € rechnen. Am billigsten dürften die Direktflüge mit Eurowings von Köln/Bonn nach Bangkok (zweimal pro Woche) sein. Im Basic-Tarif (nur Handgepäck, kein Essen) bekommt man den Hin- und Rückflug bereits ab 340 €, im Smart-Tarif (inkl. 23 kg Gepäck, Mahlzeiten und Getränke) ab 440 €.

Umsteigeverbindungen nach BKK bestehen in großer Anzahl. Einmal über europäische Nachbarländer, deren Airlines die Direktverbindungen ihrer Drehkreuze zusätzlich auslasten wollen. Und zum Anderen Angebote vor allem arabischer (Staats-) Airlines mit Umstieg in zum Beispiel Doha mit Qatar Airways, Abu Dhabi oder Dubai.

Zur An- und Abreise stehen diese Optionen zur Verfügung:

Airport Rail Link: verkehrt von 6 bis 24 Uhr von Suvarnabhumi bis Template:Marker oder nur Template:Marker. Die Cityline (45 ฿) benötigt mit Halt auf allen Stationen ca. 30 Minuten und verkehrt mindestens alle 20 Minuten. Die Expressverbindungen gibt es seit 2015 leider nicht mehr. An der Station Phaya Thai ist ein Übergang zum Skytrain bequem möglich. An der Station Makkasan kann man zur Metro wechseln, zwischen den Stationen der beiden Systeme liegen aber 400 Meter Fußweg.

Taxi sind eine Ebene unter der Ankunftsebene verfügbar. Der Weg ist gekennzeichnet mit "Public Taxi"-Zeichen. Dort wird ein "Public Taxi Counter Service" angeboten. Gegen eine Gebühr wird der Zielort in Thai notiert, von dieser zweiteiligen Notiz übergibt man den kleineren Abschnitt dem Fahrer. Die Gebühr von 50 ฿ wird zusätzlich zum Preis des Taxameters vom Fahrer berechnet. Man sollte auf der Fahrt den Expressway benutzen lassen, manche Fahrer fragen danach. Auch die dafür fällige Maut (45 und 25 ฿) kommt zusätzlich zum Taxameter. Oder man gibt das Geld jeweils an der Mautstelle dem Fahrer zum Bezahlen. Dabei auf die Rückgabe eventuellen Wechselgelds achten. Je nach Ziel in Bangkok wird die Fahrtzeit etwa 45–60 Minuten (ohne Stau) betragen und 250–400 ฿ (plus Maut) kosten.

Es ist möglich, das man im Ankunftsbereich ein Taxi angeboten bekommt. Dabei handelt es sich oft um Schlepper. Die vermittelten Fahrten können locker das Doppelte des üblichen Fahrpreises ausmachen. Es gibt normalerweise keinen Grund, auf diese Angebote einzugehen.

Bus
Wer nicht viel Gepäck bei sich hat kann auch den kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr (sprich Bus) nutzen.

Seit Mitte 2017 gibt es einen Shuttlebus S1 vom Flughafen Suvarnabhumi zur Khao San-Straße. Dieser startet ab Erdgeschoss Portal 7 und kostet 60 ฿. Die Fahrtzeit beträgt je nach Verkehrssituation 30 - 90 min.

Die anderen Busse fahren vom Bus Terminal ab. Das Busterminal befindet sich allerdings nicht direkt am Flughafen-Terminal! Es gibt aber einen kostenlosen Shuttlebus zum Busterminal.

Ausführliche Informationen unter bangkokairportonline.
Hier nur einige Verbindungen:
Bus Nummer 551: Flughafen Suvarnabhumi - Siegesdenkmal (via Expressway)
Bus Nummer 552: Flughafen Suvarnabhumi - BTS-Station On Nut
Bus Nummer 553: Flughafen Suvarnabhumi - Samut Prakan
Bus Nummer 554: Flughafen Suvarnabhumi - Flughafen Don Mueang (via Expressway)

Fernbusse haben eine Haltestelle vor dem Terminal. Es werden einige Verbindungen angeboten, unter anderem nach Pattaya und Jomtien, z.B. der 389 "Airport Pattaya Bus". Diese Buslinie fährt zu jeder vollen Stunde vom Flughafen (Level 1, Gate 8) direkt zum Büro nach Jomtien und umgekehrt.

Flughafen Don Mueang

Zweiter Flughafen in Bangkok ist der Template:Marker (IATA Code DMK), er befindet sich 24 Kilometer nördlich von Bangkoks Stadtzentrum. Dieser Flughafen ist der ehemalige internationale Flughafen von Bangkok, welcher im Jahr 2006 von Suvarnabhumi als internationaler Flughafen abgelöst wurde. Wegen Kapazitätsproblemen und wohl höherer Gebühren in Suvarnabhumi haben mehrere Airlines ihre Flüge wieder nach Don Mueang verlegt, unter anderem Air Asia, Nok Air und Orient Thai.

Hat man eine Verbindung mit einem Wechsel zwischen den beiden Flughäfen gebucht, ist die Transferzeit nicht zu unterschätzen. Empfehlungen reichen von 1 1/2 bis vier Stunden. Es gibt eine stündlich verkehrende Buslinie (555), die beide Flughäfen miteinander verbindet. Besitzt man ein Flugticket für einen Flug in Suvarnabhumi, kann man einen Shuttle Bus dorthin gratis nutzen.

Linienbusse verbinden Don Mueang mit dem Stadtzentrum. Die Linien 10 und 29 fahren über Victory Monument.

In unmittelbarer Nähe zum Flughafen befindet sich die gleichnamige Bahnstation der staatlichen Eisenbahngesellschaft. Es fahren ständig Züge in Richtung Ayutthaya (1/2 Stunde Fahrzeit, 11 ฿) und Bangkok-Hauptbahnhof Hua Lamphong (1 Stunde Fahrzeit, 5 ฿). In Bang Sue (Junction) besteht Anschluss an die Metro (1/2 Stunde). Der Übergang vom Airport zum Bahnhof Don Mueang befindet sich nahe Tor 6 im Erdgeschoss von Terminal 2 (International Flights). Der Bahnhof liegt auf dem Weg zum Amari-Hotel, das groß ausgeschildert ist.

Mit der Bahn

mini|Bahnhof Hua Lamphong

Vom Template:Marker aus fahren Züge in alle Regionen Thailands. Die Preise sind extrem niedrig (z.B. 270 ฿ nach Chiang Mai), aber die Züge auch sehr langsam. Alles geht sehr ehrlich zu, an den Schaltern sind die Mitarbeiter sehr bemüht. Für ausländische Touristen gibt es einen Informationsschalter sowie ein kleines, abgetrenntes Ticket-Büro. Im Vergleich zu Deutschland fahren nur sehr wenige Züge (z.B. 8 Züge in 3 Stunden zur Mittagszeit auf der großen elektronischen Anzeigetafel).

Außerhalb des Bahnhofs – an den Taxiständen vorbei – befindet sich der Zugang zur Untergrundbahn (MRT), die hier eine ihrer Endstationen hat. Wenn man von den Zügen kommt und die große Bahnhofshalle betritt, sofort nach rechts durch den Eingang das Gebäude verlassen und gleich wieder links, dann ist man am MRT-Eingang. Es gibt aber auch entsprechende Hinweisschilder.

Auf der Straße

Mit dem Bus

mini|Bus nach Surat Thani am Busbahnhof Sai Tai

In Bangkok gibt es verschiedene Busbahnhöfe, von denen Fernbusse in die verschiedenen Himmelsrichtungen abfahren. Generell bekannt sind die drei großen für die Hauptrichtungen:

  • der östliche Busbahnhof heißt Template:Marker. Hier fahren Busse an die Ostküste (also z.B. Pattaya, Rayong, Ko Samet, Ko Chang) ab. Er liegt direkt an der Station Ekkamai der BTS Sukhumvit Line (E7)(Exit 2).
  • der nördliche Busbahnhof wird Template:Marker genannt. Hier fahren die meisten Busse in die Nord-, Nordost und nördliche Zentralregion ab. Trotz des gleichen Namens ist die BTS-Station Mo Chit eine halbe Stunde Fußweg entfernt, da der weitläufige (und eingezäunte) Queen Sirikit Park dazwischen liegt! Besser kommt man mit dem Taxi oder Bus dorthin.
  • Vom Busbahnhof Template:Marker fahren die Busse in die Südregion ab. Er liegt weit außerhalb des Zentrums am Westrand der Stadt und ist nur per Taxi oder Stadtbus erreichbar.

Desweiteren kann ein Busunternehmen eigene Terminals haben, wie z. B. Template:Marker weitere 2 Kilometer nördlich des Busbahnhofs Mo Chit.

Mit dem Schiff

Der Hafen von Bangkok, genannt Khlong Toei, liegt nahe der Mündung des Flusses Chao Phraya und wird überwiegend als Frachthafen benutzt. Größere Schiffe, insbesondere auch die großen Kreuzfahrtschiffe, steuern jedoch den Tiefsee-Hafen in Laem Chabang an. Dieser liegt etwa 130 km südöstlich von Bangkok.

Mobilität

Template:Mapframe

File:BKK masstransit map 2017-08.png
Netzplan des innerstädtischen Schienenverkehrs von Bangkok, Metro, Skytrain und Suvarnabhumi Airport Train (Stand: August 2017)

[[Datei:Bangkok skytrain sunset.jpg|mini|rechts|Der Skytrain]].

Metro, Skytrain und Airport-Link

Als schnellste Möglichkeit, in Bangkok von A nach B zu kommen, bieten sich vor allem in der Berufsverkehr morgens und abends die nicht straßengebundenen Verkehrssysteme Metro (überall mit MRT bezeichnet) als Untergrundbahn und Skytrain (BTS) als Hochbahn über dem Straßenverkehr an. Die Systeme sind ähnlich aufgebaut, gehören aber verschiedenen Unternehmen an. Entsprechend gelten gekaufte Fahrkarten nur im jeweiligen System.

Skytrain

Ältestes Schienensystem ist der Skytrain (BTS), er fährt in etwa 10 Metern Höhe auf einer Betontrasse, die auf Stelzen errichtet wurde. Bislang gibt es knapp 52 km Trasse für die beiden Linien: die hellgrüne Sukhumvit-Linie und die dunkelgrüne Silom-Linie, die sich bei der Haltestelle Template:Marker kreuzen. An dieser Station werden die Gleisanlagen der beiden Linien vertikal aufgeteilt und halten jeweils nebeneinander, so dass je nach gewünschter Relation ein niveaugleiches Umsteigen möglich ist. Die von Osten und Süden kommenden und nach Westen und Norden weiterfahrenden Linien halten auf der dritten (obersten) Ebene über Straßenniveau, in der darunterliegenden zweiten Ebene über Straßenniveau halten jeweils die Züge der Gegenrichtung beider Linien. Die erste Ebene über Straßenniveau dient als Verteiler- und Fußgängerebene.

Einzelfahrkarten (in Form von Magnetstreifenkarten im Scheckkartenformat) werden an Automaten und an Schaltern in jeder Station verkauft. Hierbei sollte beachtet werden, dass die meisten Automaten (schmale Wandeinbaugeräte) im BTS-System ausschließlich Münzgeld annehmen, es gibt jedoch vereinzelt und nicht an jeder Station auch Automaten (breiter als die vorgenannten Geräte und mit Touchscreen), die Scheine annehmen; es ist jedoch in der Regel auch ohne Sprachkenntnisse problemlos möglich, den gewünschten Fahrausweis am Schalter zu kaufen oder sich dort Geld wechseln zu lassen (irritierenderweise erhält man am Schalter oft nicht direkt das Ticket, sondern nur Münzen, um damit wiederum an den Automaten zu gehen). Vor dem Kauf von Fahrkarten, die in 8 verschiedenen Preisstufen erhältlich sind, muss man sich auf einem mehrfach an jeder Station aushängenden Linienplan informieren, welche Preisstufe für die gewünschte Verbindung zu lösen ist. Der entsprechende Fahrpreis ist auf dem Linienplan bei jeder Haltestelle vermerkt. Im Gegensatz zu den bei uns üblichen Preisstufen-Bezeichnungen werden die Preisstufen hier jedoch nach ihrem Fahrpreis (z.B. "15" für 15 ฿ Fahrpreis) benannt.

Für Besucher, die im Laufe eines Tages mehrere Haltestellen anfahren wollen, können Tageskarten für 140 ฿/Person (Stand 02/2017) eine günstige Alternative darstellen, denn eine Strecke kann bis 50 ฿ kosten. Diese Zeitkarten sind nicht an den Automaten, sondern nur am Schalter erhältlich.

Die Fahrausweiskontrolle findet an automatischen Sperren vor Betreten des Bahnsteigs statt. Einzelfahrkarten werden hierzu in den vorne an der Sperre vorhandenen Schlitz eingeführt (korrekte, mit einem Pfeil auf der Fahrkarte gekennzeichnete Ausrichtung beachten!) und anschließend an der Oberseite der Sperre wieder ausgegeben. Die Sperre selbst öffnet erst nach Entnehmen der Fahrkarte. Zeitkarten hingegen werden auf einen RFID-Leser an der Oberseite der Sperre gehalten. Beim Verlassen des Systems an der Zielhaltestelle wird die Einzelfahrkarte erneut in die Sperre geschoben und dort einbehalten, bei Zeitkarten verfährt man wie an der Starthaltestelle.

Metro

Auch die MRT verfügt mittlerweile über zwei Linien. Die blaue Linie ist über 20 km lang und führt von Tao Poon zum Hauptbahnhof Hua Lampong. Die erst 2016 fertig gestellte violette Linie verläuft zum großen Teil außerhalb des Stadtgebietes von Bangkok und dürfte für die wenigsten Besucher von Interesse sein.

Es gibt drei Übergänge zwischen U-Bahn und Skytrain: Bei den Haltestellen

Fahrausweise für die MRT können an Schaltern und Automaten in jeder Station gekauft werden. An den Automaten wird auf einem Touchscreen ein Liniennetzplan angezeigt, auf dem man die gewünschte Zielhaltestelle auswählt. Die Benutzeroberfläche dieser Automaten kann auf englische Sprache umgestellt werden. Bezahlt werden kann mit Münzgeld und Banknoten bis 100 ฿. Als Fahrausweise werden RFID-Plastikchips ausgegeben (diese landen zusammen mit eventuellem Wechselgeld in der Münzausgabeschale) - diese werden beim Betreten des Systems an den Leser auf der Bahnsteigsperre gehalten und beim Verlassen des Systems an der Zielhaltestelle in die Bahnsteigsperre eingeworfen.

Beim Betreten der MRT-Stationen muss man grundsätzlich einen Metalldetektor durchschreiten. Obwohl an den Detektoren zusätzlich Sicherheitspersonal bereitsteht und die Detektoren bei praktisch jedem Fahrgast anschlagen, findet in der Regel keinerlei Nachkontrolle, insbesondere kein Abtasten, statt.

Weitere schienengebundene Angebote

Ergänzt wird das System vom Airport Rail Link, der die City mit dem Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi verbindet. Umsteigemöglichkeiten bestehen an den Stationen Phaya Thai mit der BTS Phaya Thai und Makkasan mit der MRT Phetchaburi.

Netzplan

Der Netzplan beider Gesellschaften ist hier zu finden.

Mit dem Bus

thumb|300px|Bus #137 (Ramkham–Ratchadapisek) und Bus #4 (hinten) (Khlong Toei–Thanamphasicharoen) thumb|300px|Umklimatisierter blauer Bus #74 (Khlong Toei–Huay Khwang Markt) Bangkok verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur aus öffentlichen Nahverkehrsbussen. Der Fahrpreis richtet sich nach Bustyp. Im Wesentlichen gibt es folgende Arten von Bussen in Bangkok:

  • unklimatisierte rote Busse mit der Aufschrift รถเมล์ฟรี จากภาษีประชาชน, „Kostenloser Bus aus Steuergeld des Volkes“
  • unklimatisierte rote Busse: 7,50 Baht Festpreis
  • unklimatisierte blaue Busse: 9 Baht Festpreis
  • unklimatisierte orangefarbene Busse: 9 Baht Festpreis
  • klimatisierte gelbe Busse: 14 Baht
  • klimatisierte orangefarbene Busse (mit Ergasantrieb): 15-25 Baht

Fahrpreise werden stets bei der Schaffnerin entrichtet.

Die Liniennummer der Busse findet sich auf der Vorderseite der Busse, zusammen mit der Endhaltestelle und oft auch angefahrenen Haltestellen (beides in thailändischen Schriftzeichen). Bei manchen Buslinien (z.B. 15, 47) steht das Fahrziel auch auf Englisch geschrieben.

Einen zeitlich fixierten Fahrplan gibt es nicht; eine Übersicht aller Buslinien in Bangkok und deren Strecken stellen sowohl die offizielle Internetseite der Bangkok Mass Transit Authority (BMTA) als auch die Website transitbangkok.com (Englisch) zur Verfügung, ebenso wie einen Online-Routenplaner. Auch Google Maps berücksichtigt inzwischen Nahverkehrsbusse bei Routenplanungen.

Haltestellen in Bangkok sind zum größten Teil mit einem blauen Schild gekennzeichnet, auf dem ein weißer Bus abgebildet ist. Das weiße Schild darunter listet all die Linien auf, die dort halten. Sofern niemand aussteigt, halten Busse aber in der Regel nur, wenn man dies durch ein Handzeichen deutlich macht.

Taxi

mini|hochkant=1.3|Taxis in Bangkok: Die unterschiedlichen Farben haben keine besondere Bedeutung. Nur das Schild „Taxi-Meter“… [[Datei:Bangkok Taxi.jpg|mini|hochkant=1.3|…und die rote Leuchtschrift Template:Fremdsprache rechts unten in der Windschutzscheibe sind wichtig.]] mini|hochkant=1.3|Anzeige für Verkehrsregelungen und Staus Nähe Silom Road

Taxifahren in Bangkok ist im Vergleich zu europäischen Städten sehr günstig. Taxis bekommt man problemlos rund um die Uhr in fast jedem Winkel der Stadt. Es gibt sie in den verschiedensten Farben (die Farbgebung hat keine Bedeutung), aber allen gemeinsam ist ein Leuchtbalken „Taxi-Meter“ auf dem Dach. Nur solche offiziellen Taxen sollte man benutzen.

In der Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite befindet sich eine rote Leuchtanzeige, die an das Taxameter gekoppelt ist. Leuchtet die Schrift (Template:Fremdsprache, gesprochen wâang „frei“), so ist das Taxi frei. Normalerweise werden die Taxameter in Bangkok auch benutzt.

Ist das Taxameter eingeschaltet, leuchtet zu Beginn eine rote „35“ in der Mittelkonsole. In der rechten oberen Ecke des Taxameters werden etwas kleiner die gefahrenen Kilometer angezeigt; links daneben die Minuten, in denen sich das Taxi nicht oder kaum bewegt hat. Der erste Kilometer ist in der Grundgebühr von 35 Baht bereits inklusive, jeder weitere Kilometer kostet 5,50 Baht. Ab dem zehnten Kilometer steigt der Preis auf 6,50 Baht, ab dem zwanzigsten auf 7,50 Baht, ab dem vierzigsten auf 8 Baht. Warten im Stau zählt mit, es wird dann ein Zeitanteil einberechnet: 2 Baht pro Minute, in der das Taxi steht oder langsamer als 6 km/h fährt. Eine Fahrt von der BTS-Station Siam zum Großen Palast (7 km) kostet also ohne Stau 68 Baht, steht man unterdessen eine halbe Stunde im Stau sind es 128 Baht.

Bei starkem Regen, drohendem Stau oder in touristischen Vierteln versuchen manche Taxifahrer, einen – meist überteuerten – Festpreis auszuhandeln. Davon ist abzuraten. Auch am Straßenrand oder vor Hotels wartende Taxis sollten vermieden und stattdessen ein freies aus dem fließenden Verkehr gewunken werden. Manchmal hilft es, von einem Hotel oder von einer Sehenswürdigkeit 100 Meter weiter an die nächste Hauptstraße zu gehen.

Noch vor dem Einsteigen sollte das Fahrtziel genannt werden, da es vorkommen kann, dass ein Fahrer auf Grund von Stau, Unwissenheit oder anderen Gründen ein bestimmtes Ziel nicht anfährt. Darüber kann man sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren (siehe unten). Oder man hat Verständnis, dass angesichts der niedrigen Preise (die Taxifahrer müssen davon ja noch den Sprit meistens auch Miete für den Wagen zahlen – ihr Gewinn ist also nochmal wesentlich geringer) manche Fahrten ein Verlustgeschäft wären und winkt einfach das nächste Taxi heran (es gibt genügend!).

Hinweis: Auch wenn der Fahrer Gegenteiliges behauptet, man kann sich nicht sicher sein, dass er das Ziel der Reise kennt. Bangkok ist eine sehr ausgedehnte Stadt mit unzähligen Straßen und Hotels. Viele Taxifahrer kommen außerdem selbst nicht aus Bangkok, sondern sind aus der Provinz hergezogen – Ortskenntnis wird bei der Vergabe der Lizenz nicht geprüft. Die Schreibweise von Straßennamen in Bangkok in lateinischen Buchstaben kann außerdem sehr stark variieren und scheinbar westliche Straßennamen werden oft ganz anders ausgesprochen als vermutet. Eine Visitenkarte des Hotels/Gästehauses oder ein Ausdruck aus dem Internet mit Anweisungen in Thai können hilfreich sein – eine Garantie, sein Ziel problemlos zu erreichen, ist es dennoch nicht.
Manche Taxifahrer versuchen Touristen etwas aufzuschwatzen, sie zum Beispiel zu einem „interessanten“ Ziel zu bringen, an das man ursprünglich gar nicht wollte. Das sollte man natürlich ablehnen. Zur Not die Fahrt beenden und ein anderes Taxi suchen! Die Regel ist aber, dass man korrekt ans gewünschte Ziel gebracht wird.

Expressway: Manche Fahrtziele – so zum Beispiel der Weg von und zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi – sind sowohl über herkömmliche Straßen als auch über den kostenpflichtigen Expressway (ทางด่วน, taang duàn) zu erreichen. Die Fahrt über den Expressway ist in der Regel schneller und sollte gerade vor Abflügen genutzt werden. Die zusätzlichen Kosten variieren je nach Strecke, im Durchschnitt zwischen 20 und 75 Baht. Das Geld dafür sollte dem Fahrer vor den entsprechenden Mautstellen gegeben und der Beleg dafür behalten werden.

Bezahlen: Man sollte den Fahrpreis möglichst annähernd passend bereithalten. Oft kann der Fahrer nicht auf große Scheine herausgeben (oder behauptet das zumindest).

Beschwerden über das Fehlverhalten von Taxifahrern kann man an das Amt für Landverkehr (Department of Land Transport) unter der Hotline 1584 richten. Dabei sollte man die Taxinummer, die im Fahrgastraum an der Tür angegeben ist, notieren. Seit 2015 bietet die Behörde sogar eine Beschwerde-App namens DLT Check in an.

Sammeltaxi

In ganz Thailand üblich sind auch Sammeltaxis, sogenannte Songthaeo. Sie fahren bestimmte Routen ab und können als Zubringer zu den Bussen gesehen werden. Eine Route kann entweder ein Rundkurs oder eine bestimmte Strecke entlang einer großen Straße sein. Allerdings ist es nicht einfach, das richtige Sammeltaxis zu erkennen, da sie nicht mit lateinischen Buchstaben beschriftet sind. Zwar haben auch sie eine Nummerierung analog zu den Bussen, aber da diese nirgends publiziert ist, ist diese allenfalls zur Wiedererkennung geeignet.

Das Sammeltaxi wird wie ein Bus mit einem Handzeichen angehalten und man erklimmt hinten den Fahrgastbereich. Wenn man seinem Ziel näher kommt kann man den Fahrer mittels Klingelsignal informieren und er hält dann bei nächster Gelegenheit. Dann geht man entlang der Beifahrerseite (auch hier auf Verkehr achten!) zum Fahrer und bezahlt dort. Der Fahrpreis ist pauschal festgelegt und beträgt (Nov 2012) um die 8 oder 10 Baht, egal wie lange die Fahrt dauert. Oft kann man diesen Fahrpreis im Fahrgastbereich angeschlagen sehen.

Tuk-Tuk

Das Tuk-Tuk ist ein dreirädriges Gefährt mit Dach (Fahrer vorn, bis zu zwei, manchmal drei Fahrgäste hinten). Da Tuk-Tuks kein Taxameter besitzen, sollte bzw. muss der Fahrpreis vor der Fahrt ausgehandelt werden. Die anfangs verlangten Preise übertreffen um ein Mehrfaches den Fahrpreis für ein Taxi. Für das gleiche Geld – oder weniger – könnte man auch in einem klimatisierten Taxi sitzen. Einziger Vorteil ist, dass sich die Tuk-Tuks eventuell durch einen der zahlreichen Staus quetschen können. Motorradtaxis können das noch besser und sind daher das Mittel der Wahl, wenn man es wirklich eilig hat (siehe unten).

Viele Tuk-Tuk-Fahrer arbeiten auch als Schlepper für Restaurants, Schmuckhändler und Schiffstouren. Oft wird man dann ohne Ankündigung irgendwo abgeliefert. Solche Schleppaktionen sind besonders häufig, wenn der Fahrpreis niedrig (unter 100 ฿) ist. Persönliche Fragen („Woher kommen Sie?“, „Wie lange noch in Thailand?“) dienen der Optimierung der Schleppaktion. Man sollte die Fahrer nicht nach dem Weg fragen und ihnen keinen Glauben schenken, wenn sie erklären, eine Sehenswürdigkeit sei geschlossen.

Motorradtaxi

Für Kurzstrecken und eilige Fahrten bietet sich die Nutzung des Motorradtaxis an. Fahrer stehen an fast jeder Straßenkreuzung und sind an orangen Westen mit einer Nummer zu erkennen. Der Fahrstil ist bisweilen atemberaubend (gut festhalten!) und eine Fahrt nur zu empfehlen, wenn man es wirklich eilig hat, da die Motorradtaxis sich im Stau gut durchschlängeln können. Der Fahrpreis beträgt (je nach Ziel) zwischen ฿ 20 und 100. Da die Fahrer häufig kein Englisch sprechen, sollte man selbst etwas Thai beherrschen oder den Namen des Ziels in Thai auf einem Stück Papier geschrieben haben.

Boote

Chao-Phraya-Expressboote

thumb|200px|Liniennetzplan der Chao-Phraya-Expressboote (Klicken zum Vergrößern) mini|links|Chao-Phraya-Expressboot (man beachte die gelbe Flagge) Auf dem Chao-Phraya-Fluss verkehren Passagierschiffe unter dem Namen Chao Phraya Express Boat. Sie haben den Vorteil, nicht straßengebunden zu sein und sind daher das Mittel der Wahl für Nord-Süd-Verbindungen zwischen Orten in der Nähe des Flussufers (z. B. Khao San Road: Anleger Phra Athit). Zentrale Station mit Übergangsmöglichkeit zum Skytrain ist der Anleger Sathorn an der Taksin-Brücke. Es gibt eine Linie, die an allen Haltestellen hält (keine Flagge; nur zu Mo-Fr 6.45–7.30 und 16.00–16.30 Uhr) und drei Linien, die Stationen überspringen (leuchtend gelbe, grüne bzw. orange Flaggen auf dem Boot; Linienplan beachten!). Diese werden überwiegend von Einheimischen genutzt. Der Fahrpreis ist sehr niedrig (10-32 ฿) und wird direkt auf dem Boot bezahlt.

Außerdem gibt es das Tourist Boat (blaue Flagge), das die wichtigsten am Fluss gelegenen Sehenswürdigkeiten anfährt (z.B. Großer Palast, Wat Pho) und auf dem während der Fahrt Erklärungen auch in Englisch angeboten werden. Ein Tagesticket für beliebig viele Fahrten kostet 150 Baht, die Einzelfahrt 40 Baht.

Die Fahrt ist etwas gewöhnungsbedürftig und das Ein- und Aussteigen nichts für schwache Nerven. In der Regel wird eine Leine festgemacht und das Boot mit hoher Antriebsleistung an den Steg gedrückt. Erst dann darf man das Boot betreten oder verlassen. Anlegen und Verlassen erfolgen manchmal in weniger als einer Minute. Am besten erst einmal zuschauen, bevor man das selber ausprobiert. Die Wartebereiche mancher Anlegestellen (z.B. bei eingangs erwähnter Station Phra Athit) sind in ein Gebäude integriert; dementsprechend kann es mitunter mangels freier Sicht schwierig sein zu beurteilen, zu welcher Linie ein sich gerade näherndes Boot gehört. In diesem Fall (insbesondere wenn sich offensichtlich Touristen am Anleger befinden) ruft das Personal mitunter in englisch den entsprechenden Fahrpreis für das Boot über Megaphon aus (z.B. "fifteen" für die orange Linie oder "fourty" für die blaue Linie).

An einigen Stationen kann an einem Schalter vorab ein Ticket (nicht wundern, es hat in etwa die Größe einer Briefmarke und besteht aus extrem dünnem Papier) gelöst werden. Auch hier sollte man den entsprechenden Fahrpreis für die gewählte Linie nennen. Während der Fahrt läuft ein Schaffner über das Boot und kassiert den Fahrpreis in Bar von den Fahrgästen, was üblicherweise vollständig nonverbal abläuft (der Schaffner hält dem Fahrgast seine Geldbörse vor die Nase und klappert damit) und somit auch kein Hindernis für den geneigten Reisenden darstellt. Hat man bereits ein Ticket am Anleger gekauft, so händigt man es zum Entwerten (einem simplen Einreißen) aus.

Die einzelnen Haltestationen werden auf den Booten (zumindest auf den nicht touristischen Linien) nicht angesagt. Zur besseren Orientierung empfiehlt es sich daher, sich zum einen die Nummer des gewünschten Zielorts und den Namen des vorangehenden Halts auf dem Linienplan herauszusuchen, um sich rechtzeitig zum Ausstieg am Heck durchkämpfen zu können, insbesondere wenn das Boot sehr voll ist.

An Anlegestellen nahe touristischer Attraktionen (besonders beim Wat Pho) wird man oft von Schleppern abgefangen, die einem ein Ticket auf einem „River Taxi“ verkaufen wollen, auch wenn man betont, dass man auf das „Express Boat“ möchte. Die Fahrten kosten ca. 500 ฿ pro Boot und Stunde; damit sind sie höchstens für Gruppen interessant. Und immer mit dem Kapitän verhandeln, nicht mit dem Schlepper an Land, sonst schlägt der auch noch seine Komission drauf.

Boote auf dem Khlong Saen Saep

mini|400px|Liniennetzplan der Khlong-Saen-Saep-Expressboote (Klicken zum Vergrößern) mini|links|Khlong Saen Saep Express Boat Das Khlong Saen Saep Expressboat nutzt den von Ost nach West verlaufenden Khlong (Kanal) parallel zu der staugeplagten Phetchaburi Road und weiter bis in den Stadtteil Bang Kapi. Der westliche Endpunkt ist nahe dem „Goldenen Berg“ (Wat Saket) am Rand der Altstadt. Die westliche und östliche Teillinie haben ihren Umsteigepunkt am Pratu Nam nahe Central World. Mit einer Fahrt vom Goldenen Berg (Anleger Phan Fa Lilat) nach Pratu Nam (12 Baht) kann man sich den Ablauf einmal ansehen. Es hat den Vorteil, dass man nicht auf seinen Pier zum Aussteigen achten muss. Die Anlegestellen verfügen nur über kleine Schilder in Englisch. Der östliche Abschnitt (Preis bis 20 Baht) wird vor allem von Pendlern genutzt.

Der Fahrpreis ist bei „Schaffnern“ zu entrichten, die während der Fahrt auf der Reling balancieren. In der Rush-Hour sind die Boote oft sehr voll. Stehplätze unter dem niedrigen Dach können bei längeren Fahrten sehr unbequem werden. Außerdem kann es passieren, dass man von dem manchmal sehr stark nach Abwasser riechendem Kanalwasser nassgespritzt wird. Die Plastikplanen, die das verhindern sollen, müssen z. T. von den Passagieren selbst hoch- und runtergezogen werden. Die Linie verkehrt von 5:30 bis 20:30, die Wartezeit bis zur nächsten Abfahrt ist auch über Mittag nie länger als 10 bis 15 Minuten. Nachmittags verkehren die Boote deutlich öfter.

Fähren

Zwischen den beiden Ufern des Chao Phraya verkehren an vielen Stellen Fähren. Der Preis ist meist ein einstelliger Baht-Betrag. Zu beachten ist, dass die Boote bei Wellengang auf dem Fluss oft stark schaukeln.

Sehenswürdigkeiten

Hier kann nur eine kleine Auswahl der bekanntesten Sehenswürdigkeiten kurz vorgestellt werden. Details und weitere Sehenswürdigkeiten finden sich in den Artikeln zu den einzelnen Stadtteilen.

Top-Sehenswürdigkeiten: Tempel

Tempel

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Paläste

Top-Sehenswürdigkeiten: Paläste und Weiteres
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Museen

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Verschiedenes

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Aktivitäten

Feste und regelmäßige Veranstaltungen

  • Chinesisches Neujahr (Ende Januar oder Anfang/Mitte Februar): wird von den vielen chinesischstämmigen Bangkokern begangen, vor allem natürlich in Chinatown. Mehr im Stadtteil Rattanakosin.
  • Drachenfliegen: zwischen Ende Februar und Anfang Mai ist die Flugdrachen-Saison. Drachensteigen hat in Thailand lange Tradition und wird in vielen Parks in Bangkok praktiziert. Es gibt aber auch ein spezielles Fest bzw. einen Wettkampf der Drachen auf dem Sanam Luang. Mehr im Stadtteil Rattanakosin.
  • Songkran (13. bis 15. April): das thailändische Neujahrsfest wird auch in Bangkok groß begangen. Zur heißesten Zeit des Jahres gibt es Umzüge, bei denen viel Wasser verspritzt wird und regelrechte Wasserschlachten. Besonders exzessiv wird in der Khao San Road und in Patpong gefeiert, wo Showbühnen aufgebaut werden.
  • Zeremonie des ersten Pflügens (im Mai, genaues Datum variiert): königliche und brahmanische Zeremonie, durch die die Bauern für die beginnende Reisanbausaison gesegnet werden. Mehr im Stadtteil Rattanakosin.
  • Wisakha Bucha (Vollmond im Mai oder Anfang Juni): höchster buddhistischer Feiertag; es gibt Prozessionen mit Kerzen oder Lichtern, die Tempel werden besonders geschmückt. Besonders eindrucksvoll am Sanam Luang, Wat Saket („Goldener Berg“) oder Phutthamonthon, dem großen buddhistischen Park westlich von Bangkok. Bars und Kneipen sind geschlossen, Alkoholverkauf und -ausschank untersagt.
  • Geburtstag der Königin und Muttertag (12. August): Hauptstraßen werden schon Wochen vorher mit Bildern der Königin und hellblauen Flaggen geschmückt. Am Tag selbst gibt es Paraden, große öffentliche Versammlungen und ein großes Feuerwerk.
  • Loi Krathong (Vollmond im November): Das Lichterfest zu Ehren der Flussgöttin wird wie überall in Thailand auch am Fluss und den Khlongs in Bangkok begangen. Dabei lässt man mit Blumen und Kerzen geschmückte Flößchen aus Banenenholz und -blättern zu Wasser und kann sich etwas wünschen.
  • Geburtstag des Königs, Vatertag und Nationalfeiertag (5. Dezember): ähnlich wie Geburtstag der Königin, nur noch größer.

Sport und Wellness

Radfahren

Aufgrund der Luft und des Straßenverkehrs ist Bangkok eigentlich keine ideale Fahrradstadt. Es gibt aber Anbieter, die ihre Teilnehmer auf abseitigen, wenig befahrenen Wegen, durch grüne und teilweise fast ländliche Gegenden von Bangkok und Umgebung führen. So kann man die Millionenmetropole von einer ganz anderen Seite kennen lernen.

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Muay Thai

Muay Thai oder Thai-Boxen ist der thailändische Nationalsport. Es gibt mehrere Stadien, in denen man sich einen Kampf ansehen kann.

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Bootsfahrten

Restaurantschiffe

Ein Highlight für Bangkok-Reisende ist die abendliche Fahrt mit einem Restaurantschiff. Während man sein Menü genießt, wird man ein Stück den Chao-Phraya-Fluß hinab und wieder zurück geschippert und kann dabei die abendlich erleuchteten Sehenswürdigkeiten am Ufer bewundern.

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Kanalfahrt

Ein anderes Vergnügen ist die Fahrt auf einem kleinen Kanalboot. Während die vielen kleinen Kanäle, die Bangkok einst den Beinamen „Venedig des Ostens“ einbrachten, im modernen Teil der Metropole größtenteils zugunsten von Straßen zugeschüttet wurden, sind sie auf der Westseite der Stadt vielfach noch erhalten. So kann man das traditionelle, kaum von Tourismus und internationalem Business erschlossene Bangkok von der Wasserseite kennen lernen.

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Vergnügungsparks

mini|Asiatique am Abend

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Einkaufen

300px|thumb|Kaufhaus im Siam Center Bangkok gilt geradezu als Shoppingparadies (siehe hierzu Süddeutsche Zeitung: „Stadt der Schnäppchenjäger“). Die folgende Darstellung ist daher nur ein kleiner Ausschnitt und kann keinesfalls erschöpfend sein:

In Verlängerung der Sukhumvit Road liegt an der King Rama I Road der Template:Marker. Es ist eine Art Einkaufsviertel mit zahlreichen Möglichkeiten zum Geld ausgeben, insbesondere Kleidung und Nahrungsmittel. Ein paar Gehminuten davon entfernt in der Phetchaburi Road liegt das Template:Marker, eine Shoppingmall auf fünf Etagen. Hier findet man Unterhaltungselektronik und Computertechnik, sowie Musik, DVD und Software. Die Preise liegen etwas unter dem europäischen Niveau. Sollten die Preise allerdings dramatisch billiger sein als hierzulande, so handelt es sich mit Sicherheit um gefälschte Ware. Insbesondere Musik und Software wird oft dramatisch billiger angeboten. Die Einfuhr in Deutschland ist verboten und meist handelt es sich auch um fehlerhafte Produkte, sodass sich das vermeintliche Schnäppchen als unbrauchbar erweist.

Bangkok ist bekannt für seine Schneider, welche günstig maßgeschneiderte Hemden, Anzüge und Kostüme anfertigen können. Allerdings gibt es hierbei große Schwankungen in der Qualität und man sollte sich hier nicht auf Versprechungen sondern auf Empfehlungen von Freunden und anderen Kunden verlassen. Von Schneidern, welche ihre Kunde auf der Straße ansprechen, sollte man grundsätzlich die Finger lassen. Emfehlenswert ist das Siam Emporium welches über zwei Filialen verfügt. Eine Filiale befindet sich in der zweiten Etage des Siam Centers (232 Siam Center, Rama 1 Road, Pathumwan Bangkok 10330). Die andere Filiale ist der Hauptsitz der Firma und befindet sich nahe der Skytrain-Station Nana (170 Sukhumvit Road, Sukhumvit Soi 8, Bangkok 10110 - An der Station Nana den Ausgang 4 benutzen). Die Kosten für einen maßgeschneiderten Anzug belaufen sich – je nach Stoffqualität – zwischen 150 und 200 Euro. Ein maßgeschneidertes Hemd kostet umgerechnet ca. 20 Euro und die Fertigungszeit beträgt ca. 48 Stunden. Es macht beim Siam Emporium keinen Sinn, nach Discount oder Rabatt zu fragen. Man ist sich der gelieferten Qualität bewußt und gibt keine Nachlässe. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Online-Bestellung. Wurde man einmal vor Ort vermessen (und hat seine Figur nicht verändert), so kann man leicht über Internet einen weiteren Anzug bestellen und sich liefern lassen.

Einkaufszentren

Die vielen Einkaufszentren Bangkoks sind zwar in der Regel weder besonders billig, noch „authentisch“, dennoch kann es etwas für sich haben, der Hitze für einige Zeit zu entfliehen und in der Kühle der Klimaanlagen Schaufensterbummel zu betreiben. Hier ist richtig, wer sortierte Kaufhäuser und Fachgeschäfte dem Durcheinander von Marktständen und wer klar ausgewiesene Fixpreise dem Feilschen vorzieht. Viele Bangkoker der Mittel- und Oberschicht verbringen einen Großteil ihrer Freizeit in diesen Malls, demzufolge haben sie Unterhaltungs- und Essensangebote, die einen mehrstündigen Aufenthalt ermöglichen. Viele Einkaufszentren beinhalten ein Multiplex-Kino, wo auch englische oder englisch untertitelte Filme gezeigt werden.

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Märkte

mini|Ein Gang auf dem Chatuchak-Markt An allen wichtigen Straßen Bangkoks findet man unweigerlich Straßenhändler. Manchmal fragt man sich, woher diese eigentlich ihre Waren beziehen, da die Preise dort ja nochmal niedriger sein müssten. Die Antwort ist einfach. Es gibt ein gutes Dutzend Märkte für Waren aller Arten. Textilien werden vor allem auf dem Großmarkt Template:Marker (Thanon Krung Kasem in der Nähe Kreuzung Thanon Bamrung Muang) gehandelt. Dort muss man allerdings oft auch größere Mengen abnehmen. Einzelne Kleidungsstücke sind oft erheblich teurer.

Der größte Markt Asiens ist der Template:Marker (Pahonyothin Road Ecke Kamphaeng Phet 1 Road; MRT-Halt Kamphaeng Phet). An über 15000 Marktständen gibt es nichts, was es nicht gibt. Möbel, Pflanzen, Kunst und Trödel, lebende Fische, Haustiere und natürlich Kleidung und Nahrungsmittel zu fast unschlagbaren Preisen.

Waren zweifelhafter Herkunft findet man auf dem Klong Toey Market (Rama IV/ Ecke Ratchadaphisek) und dem Nakhom Kasem Market (Thanon Charoen Krung/ Ecke Thanon Chakkrawat). Hierbei handelt es sich vor allem um elektrische und elektronische Geräte, Software und CDs, Uhren und Schmuck. Fast immer handelt es sich um Fälschungen, geschmuggelte Ware oder Ware die im Bangkoker Hafen „verloren“ ging. Natürlich alles ohne Garantie und Umtauschrecht.

Im Stadtbereich gibt es zwei schwimmende Märkte. Diese sind geöffnet jeweils von Freitag bis Sonntag. Möchte man einen in der ganzen Woche betriebenen schwimmenden Markt besuchen, so muss man zum Damnoen Saduak fahren.

Banken

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Küche

mini|Essensstand an einer Straße in Bangkok In Bangkok gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Essensmöglichkeiten, von der einfachen Garküche am Straßenrand bis zum High-End-Restaurant, von den vier Regionalküchen Thailands bis zu japanischer, mexikanischer, italienischer, französischer und sogar deutscher Küche. Auch Vegetarier sollten hier ohne Probleme auf den Geschmack kommen. Das folgende kann nur eine grobe Einführung, unter Berücksichtigung von Restaurants mit einem besonderen oder seltenen Angebot sein. Weiteres findet sich in den Stadtteilartikeln.

Günstig

Es gibt überall kleine mobile Garküchen, an denen man meist gut und preiswert essen kann. Allerdings sollte man vor dem Kauf einen Blick auf die Zubereitungsart sowie die Lagerung der Speisen werfen. Denn wenn man sieht, dass z. B. das Hühnchen schon etwas zu lange in der Sonne lag, sollte man sich auf die Suche nach einer anderen Garküche machen. Ein robuster Magen und eine gewisse Experimentierfreudigkeit sind von Vorteil, aber dennoch sollte jeder, der nach Südostasien kommt, sich eine gute und preiswerte Mahlzeit an einer der viele Garküchen nicht entgehen lassen.

Auch in den Einkaufszentren (z.B. MBK) gibt es große Bereiche mit verschiedensten Lokalen („Food Courts“). Man kauft an einem Schalter Wertmarken (Coupons) bzw. Guthaben für eine Bezahlkarte, mit denen man sich aus den frisch zubereiteten Gerichten der verschiedenen Stände ein Menü zusammenstellen kann.

Empfehlenswert sind auch die aus Ostasien übernommenen Hot-Pot- oder Suki-Restaurants (Das thailändische Wort Suki (สุกี้) leitet sich zwar vom japanischen Sukiyaki ab, ist aber doch eine eigenständige Variante des Feuertopfes). Dabei sucht man sich rohe Zutaten (verschiedenste mundgerechte Fleisch-, Fisch- oder Meeresfrüchtehäppchen, Gemüse, Pilze, Tofu, Ei, Nudeln, Teigtaschen usw.) von einem Buffet oder der Speisekarte aus, die man dann selbst am Tisch in einem mit Brühe gefüllten Feuertopf garen kann (etwa wie bei einem Fondue). Sehr verbreitete Restaurantketten nach diesem Prinzip sind MK Restaurants oder Hot Pot Restaurant. Deren Filialen findet man in fast jedem Einkaufszentrum in Bangkok.

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Mittel

mini|Phat Khi Mao („betrunkene Nudeln“) im Straßenrestaurant Raan Jay Fai

  • Viele Hotels, auch die gehobenen, öffnen ihre Buffets für externe Gäste. Oft kann man hier gute Küche zu einem günstigen Pauschalpreis bekommen. Die aktuellen Angebote werden in Tageszeitungen abgedruckt oder können unter www.buffet-thailand.com eingesehen werden.
Thai
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Deutsch und Schweizerisch
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Gehoben

Thai
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asiatisch
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westlich
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Cafés

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Nachtleben

mini|Khao San Road am Abend Bangkok ist für sein vielfältiges Angebot an Nachtleben bekannt. Am bekanntesten sind wohl die Rotlichtviertel Patpong, Soi Cowboy und Nana Plaza, wo sich vor allem Gogo-Bars finden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Bars und Kneipen, Nachtclubs, Discos, Lounges, Rooftop Bars, Jazzbars usw.

  • Template:Marker und ihre Nebenstraßen bietet eine große Vielfalt von Angeboten im Nachtleben. Das Angebot reicht von kleinen Kneipen mit Livemusik bis zur großen Disco. Brick Bar ist eine Musikkneipe mit überwiegend thailändischem Publikum. Hier wird Livemusik gespielt, u.a. Ska, Jazz oder Blues. Roof Bar ist, wie der Name nahelegt, eine Bar im Dachgeschoss (wobei es hier nur zwei Obergeschosse gibt), mit freiem Blick auf die Khao San. Auch hier spielen Livebands. Lava Club ist eine kleinere, überwiegend auf Hip Hop und verwandte Musik ausgerichtete Disco. The Club ist eine relativ große Disco, in der überwiegend elektronische Musik gespielt wird. Gazebo ist eine orientalisch eingerichtete Cocktail- und Shisha-Dachbar in der Chakrapong Rd, einer Nebenstraße der Khao San. Darüber hinaus reiht sich im ganzen Viertel um die Khao San Rd, Phra Athit Rd und Soi Rambuttri eine Kneipe und Bar an die andere. Man kann sich einfach umsehen und spontan entscheiden, wo es einem zusagt. Siehe Stadtteilartikel.
  • Template:Marker (Royal City Avenue) ist eine Ausgehmeile im Bezirk Khet Huai Khwang im Nordosten der Stadt. Hier gibt es vorwiegend großflächige Tanzclubs. Bekannte Namen sind hier Route 66, Onyx oder Slim & Flix. In den meisten wird elektronische Tanzmusik wie House gespielt.
  • Silom ist ein weiteres der Haupt-Ausgehviertel. Tagsüber ist es der Banken- und Finanzbezirk Bangkoks, nachts gibt es hier eine Vielzahl von Bars und Clubs. Siehe Stadtteilartikel.
  • Sukhumvit ist ebenfalls eine bedeutende Gegend zum Ausgehen, vielleicht sogar die Größte. Nightlife-Angebote konzentrieren sich (abgesehen von den Rotlichtvierteln Nana Plaza (Soi 4) und Soi Cowboy (Soi 23)) in Template:Marker (z.B. der große Levels Club & Lounge, die Q Bar oder die Dachbar & Restaurant Above Eleven), in Template:Marker (oder „Thonglor“; z.B. die Diskothek Booze, das House of Beers oder Whiskey Mist) und in Template:Marker (z.B. die Clubs Escobar oder Sonic oder die gemütliche, mit Second-Hand-Möbeln eingerichtete Tuba Bar, in der es auch deutsches und belgisches Bier gibt) — Die Nebenstraßen (Soi) sind in stadtauswärtiger Richtung aufsteigend durchnummeriert. Geradzahlige Sois befinden sich stadtauswärts gelegen rechts, ungerade Zahlen links der Sukhumvit Rd. Manche Sois (z.B. Thong Lo und Ekkamai) sind so groß, dass sie selbst wieder nummerierte Nebenstraßen haben. — Oberhalb der Sukhumvit verkehrt die gleichnamige Linie des Skytrain (BTS; bis ca. 24 Uhr). Für Nana Plaza und Soi 11: Haltestelle Nana. Für Soi Cowboy: Asok. Für Thong Lo: Thong Lo. Für Ekkamai: Ekkamai.

mini|hochkant|Blick von der Sky Bar, State Tower

  • Sogenannte Roofbars auf dem Dach von Hochhäusern und großen Hotels sind in Bangkok sehr verbreitet und beliebt. Von ihnen hat man einen fantastischen Blick über die nächtliche Stadt. Die meisten befinden sich in den Stadtteilen Silom und Sukhumvit.
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    • Weitere in den jeweiligen Stadtteilartikeln
Die Roofbars haben in der Regel einen Dresscode, den sie auch konsequent durchsetzen. Gäste mit Turnschuhen, Sandalen, kurzen Hosen oder ärmellosen Shirts (bei Herren) werden abgewiesen. Teilweise wird der Dresscode auch auf Kinder angewandt.

Unterkunft

In Bangkok gibt es hunderte von Unterkünften, vom einfachsten Guest House über kleinere Boutique-Hotels bis zu internationalen Luxushotels.

Bei einfachen Guest Houses kann man einfach auf gut Glück anreisen. Vorheriges Reservieren ist unüblich, die Preise sind ohnehin fix und im „Backpacker-Viertel“ um die Khao San Road und Phra Athit gibt es so viele davon, dass man nie fürchten muss, ohne Unterkunft zu bleiben. Ein Doppelzimmer mit Ventilator gibt es hier bereits ab 200 Baht. Bei Mittelklasse- und gehobenen Hotels ist dagegen frühzeitiges Buchen über Online-Portale oder Reisebüro sehr empfehlenswert. Die Preise sind dort oft 30 % niedriger als der Listenpreis, der direkt an der Rezeption verfügbar ist.

Einzelne Unterkünfte in den Stadtteilartikeln, v.a. Siam, Sukhumvit, Silom und Rattanakosin.

Günstig

  • Unter Rucksackreisenden weltweit bekannt ist die Template:Marker im Stadtteil Bang Lamphu mit ihren Nebenstraßen und -gassen (Thanon Phra Athit, Thanon Chakraphong, Soi Rambuttri), wo Dutzende Schlafmöglichkeiten angeboten werden und alles zu finden ist, was ein unsicherer Erstreisender braucht, z.B. Reisebüros, Internetcafés und Restaurants mit hauptsächlich englischsprachigen Menükarten. Die Hostels bieten vom fensterlosen billigen Schlafkämmerchen bis zum Zimmer mit Fernseher und Klimaanlage an und es ist ein guter Ort, um in Thailand anzukommen und sich darüber zu informieren, wie es weitergehen soll. Die Khao San Road hat keine Metro- oder Skytrainanbindung, man kann aber mit dem Boot vom Anleger Phra Athit die Endstation des Skytrains erreichen (Saphan Taksin). Weiteres siehe im Stadtteilartikel.
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Mittel

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Gehoben

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Luxus

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Lernen

Studium

Da Thailand ein hochgradig zentralistisches Land ist, finden sich in Bangkok überproportional viele Hochschulen und Universitäten. Auch die meisten Spitzen-Unis des Landes sitzen in Bangkok und Umgebung. Diese bieten sogenannte internationale Programme an, d. h. Studiengänge, die komplett auf Englisch unterrichtet werden, oder gar internationale Institute, und sind daher gut für ausländische Gaststudenten geeignet.

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Kochkurse

Ein beliebtes Angebot sind Kurse für thailändisches Kochen. Es gibt zahlreiche Anbieter, die auf ausländische Gäste abzielen. Das Preisniveau ist im Allgemeinen höher als in anderen Teilen Thailands, z. B. Chiang Mai. Die Kurse schließen in der Regel einen Marktbesuch ein, um zu lernen, was man beim Einkauf der Zutaten beachten sollte. Die Schulen stellen alle benötigten Kochutensilien, oft bekommt man auch ein Zertifikat und eine Rezeptsammlung.

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Arbeiten

Bangkok ist eine Weltstadt mit Niederlassungen vieler internationaler Unternehmen und Organisationen. Daher gibt es auch viele Arbeitsmöglichkeiten für (vorübergehende) „Expats“. Auch eine Reihe von Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum hat in Bangkok eine Repräsentanz. Informationen erhält man bei der Deutsch-Thailändischen Handelskammer, österreichischen AußenwirtschaftsCenter Bangkok oder SwissThai Chamber of Commerce. Eine beliebte Tätigkeit für Ausländer aus dem deutschsprachigen Raum ist das Lehren an Sprach- oder öffentlichen Schulen, neben Deutsch- und Englischunterricht wird auch auf Englisch gehaltener Fachunterricht in Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik nachgefragt. In der Regel wird ein Befähigungsnachweis (TEFL oder CELTA) verlangt.

Zu beachten ist stets, dass man eine Arbeitserlaubnis benötigt. Mit einem Touristenvisum ist in aller Regel keine Arbeitsaufnahme gestattet. Man sollte also schon vor der Einreise das richtige Visum beantragen (non-immigrant). Siehe dazu Thailand#Arbeiten.

Sicherheit

Kriminalität

Dem Auswärtigen Amts zufolge verzeichnet Thailand „zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge).“[1] Auch in Bangkok kann es zu derartigen Überfällen kommen.

Betrugsversuche

An den beiden Hauptattraktionen Großer Palast (mit Wat Phra Kaeo) und Wat Pho werden Touristen öfters von Schleppern angesprochen, die behaupten, der Tempel wäre geschlossen (in Wirklichkeit ist der Wat Phra Kaeo nur an zwei Tagen im Jahr geschlossen: zum Geburtstag des Königs am 5. Dezember und ???) und stattdessen eine Tour zu anderen Attraktionen anbieten. Zumeist wird man dann in Edelstein-Geschäfte gelotst, in denen wertlose Edelsteine als „einmalige Gelegenheit“ extrem überteuert verkauft werden.

Eine ähnliche Masche wenden auch manchmal die Bangkoker Taxifahrer an. Wenn man z.B. morgens zum Grand Palace fahren will, behaupten sie, dass der Palace erst um 10:00 Uhr öffnet (in Wirklichkeit kann man ihn bereits ab 08:30 Uhr besichtigen). Sie bieten dann einem an, in der Zwischenzeit in ein Schmuckgeschäft zu fahren, in dem man angeblich Schnäppchen bekommen soll. Darauf sollte man sich keinesfalls einlassen. Am besten sofort die Fahrt beenden und sich ein neues Taxi suchen.

Vorsicht sollte man auch bei einer Taxifahrt ins Vergnüngungsviertel Patpong walten lassen: So schlagen einem manchmal die Taxifahrer den Besuch einer „Ping-Pong-Show“ (Erotikshow) vor (u.a. wird versprochen, dass man nur 1.000 BHT zahlen muss und alle Getränke frei sind). Dabei kommt es auch vor, dass man ungefragt vor einer Bar abgesetzt wird, bei der diese Show stattfindet. Betreten Sie diese Bar niemals, da dann oftmals noch „Zusatzgebühren“ (ominöse Trinkgelder u. Ä.) verlangt werden, die die Kosten für den Besuch dieser Show in atemberaubende Höhen treiben können.

Verkehr

Die Verkehrsverhältnisse in Thailand gelten als eine der gefährlichsten weltweit, 2010 schätzte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Anzahl der Verkehrstoten in ganz Thailand auf 26.312[2]. Straßen sollten in Bangkok nur mit Vorsicht überquert werden, da z.B. Zebrastreifen, rote Ampeln und andere Verkehrsregelungen nicht immer beachtet werden.

Politische Unruhen

Bangkok ist immer wieder Schauplatz politischer Unruhen, die in mehreren Fällen auch in extremer Gewalt eskaliert sind. 2010 starben bei den Protesten der National United Front of Democracy Against Dictatorship (UDD) gegen die thailändische Regierung zwischen 88 und 92 Menschen[3], darunter auch zwei ausländische Journalisten. Zuletzt kam es Ende 2013/Anfang 2014 zu Demonstrationen in Bangkok, in dessen Verlauf 28 Menschen starben[4].

Im Jahr 2015 kam es in Bangkok gleich zu mehreren Bombenanschlägen, bei denen es bis auf einen allerdings nur zu Leichtverletzten kam. Am 17. August jedoch detonierte am bei Thais und Touristen gleichermaßen beliebten Erawan-Schrein nahe dem Einkaufszentrum Central World ein selbstgebauter Sprengsatz, der 20 Menschen – darunter auch Touristen aus China, Malaysia und Singapur – das Leben kostete und mindestens 125 weitere schwer verletzte.

Touristen sollten auf ihrer Reise durch Bangkok und Thailand stets die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik beachten, um über sicherheitsrelevante Vorfälle informiert zu bleiben.

Gesundheit

Touristen sollten in Bangkok die üblichen Schutzmaßnahmen anwenden, welche für die meisten Länder Südostasiens gelten. Diese beinhalten zum Beispiel, dass man kein Leitungswasser trinkt und sich nur an Wasser aus versiegelten Flaschen bedient. Auf Eiswürfel in Getränken sollte man besser verzichten, gleiches gilt für Speiseeis, welches unverpackt verkauft wird. Obst sollte nur geschält verzehrt werden. Auch wenn das "Streetfood" aus den Garküchen an den Straßenecken zum Leckersten gehört, was man in Bangkok bekommen kann, und viele Reisende davon begeistert sind, sollte man einen kritischen Blick auf die verwendeten Zutaten und deren Frische werfen. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte im Zweifel vielleicht besser darauf verzichten.

Nur die Randgebiete von Thailand gehören zum Malaria-Gebiet, die Hauptstadt kann als malariafrei angesehen werden. Denoch sollte man sich auch in Bangkok vor Mückenstichen schützen, da diese (besonders in der Regenzeit von April bis September) das gefährliche Dengue-Fieber übertragen können. Bangkok gilt als eine der Hochburgen der tagaktiven Tigermücken, welche für Dengue-Fieber verantwortlich sind.

Geschlechtskrankheiten und HIV gehören leider nach wie vor zu den Krankheiten, mit denen das Land zu kämpfen hat, auch wenn die Zahl der Neu-Infektionen mit HIV in den letzten 2 Jahren nicht mehr angestiegen ist. Touristen die sich in Bangkok mit den entsprechenden Vergnügungen unterhalten, sollten sich dringend an die üblichen Regelungen des Safer-Sex halten. Unter Umständen können weitere Schutzmaßnehmen (z.B. Hepatitis-Schutz) angezeigt sein.

Krankenhäuser: In Bangkok gibt es eine Reihe von Krankenhäusern mit sehr moderner Ausstattung, die in jeder Hinsicht internationalen Standards entsprechen. Einige locken sogar „Medizintouristen“ aus Europa, Australien und dem arabischen Raum an. Entsprechend können aber auch die Behandlungskosten ausfallen, man sollte daher vor größeren Maßnahmen mit der Krankenversicherung klären, dass diese die Kosten auch trägt. Viele Ärzte haben im Ausland studiert und sprechen fließend Englisch, manche sogar Deutsch (siehe Liste).

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Zahnkliniken/Zahnärzte:

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Sonstige:

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Praktische Hinweise

mini|Zweisprachige Beschilderung in einer U-Bahn-Station Wenn man in Bangkok ankommt, kann man zunächst den Eindruck gewinnen, Englisch sei hier zweite Amts- oder Verkehrssprache: Nicht nur Straßenschilder, Wegweiser, Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten und öffentliche Einrichtungen, auch Geschäfte, Speise- und Getränkekarten sind in der Regel auf Thai und Englisch ausgewiesen. Man darf aber deshalb nicht annehmen, dass in all diesen Einrichtungen auch fließend Englisch gesprochen und verstanden wird. Im touristischen Bereich wie Hotels und gehobenen Restaurants ist das sicher der Fall; außerhalb davon ist es Glückssache und man wird oft nur auf rudimentäre Englischkenntnisse stoßen. Die meisten Reisenden und selbst viele Expats, die hier für längere Zeit leben, sprechen dennoch (fast) kein Thai und kommen in der Regel trotzdem klar – zur Not mit Gesten.

Es hat natürlich Vorteile, wenigstens etwas Thai zu lernen. Einerseits freuen sich viele Bangkoker – wie überall auf der Welt – wenn man sich zumindest bemüht, ihre Sprache zu sprechen. Manche werden dann entgegenkommender, geben sogar Preisnachlässe oder Tipps. Andererseits kann man so auch Ziele und Gelegenheiten abseits ausgetretener Pfade entdecken. In einem kleinen Laden oder einer Garküche in einem Viertel, in das sich nur selten Touristen verirren, wird man es zum Beispiel mit Englisch schwer haben. Auch bei Motorradtaxifahrern sollte man nicht mit Englischkenntnissen rechnen, da dieses Verkehrsmittel nur selten von Ausländern genutzt wird. Hier hilft es, zumindest die Zahlworte zu kennen, da man sich vor der Fahrt über den Fahrpreis handelseinig werden sollte. Auch auf dem Markt bekommt man unter Umständen auf Thai einen anderen Preis genannt als auf Englisch, weil man sich damit als nicht ganz so naiver Tourist ausweist. Siehe dazu Sprachführer Thai.

Wenn einem das zu viel ist, nützt es jedenfalls, zum Beispiel einem Taxifahrer sein Reiseziel in Thai aufgeschrieben zeigen zu können. Hilfreich sind auch simple Karten in Thai zur Beschreibung des Ziels. Hierbei sollten bekannte Punkte zur Orientierung vorhanden sein, z.B. ein Wat.

Ausländische Vertretungen

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Sonstige Ansprechpartner

Es gibt in Bangkok eine katholische und eine evangelische Gemeinde deutscher Sprache:

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Ausflüge

Bangkok ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt Thailands. Von hier aus sind alle anderen Ziele im Land erreichbar, ob per Inlandsflug, Überlandbus, Minivan, Eisenbahn oder Individualverkehr.

Nähere Umgebung

mini|hochkant|Erawan-Museum

  • Provinz Nonthaburi
    • Template:Marker: für den Autoverkehr gesperrte, mit viel grün (und kleinen, dörflichen Siedlungen) bedeckte Insel im Chao Phraya. Bekannt für ihre Töpferwaren.
  • Provinz Samut Prakan
    • Die Template:Marker (Amphoe Phra Pradaeng) gilt als „Grüne Lunge“ Bangkoks. Die von einer Schleife des Flusses Chao Phraya umflossene Halbinsel, die unmittelbar an Bangkok grenzt, ist, anders als die Hauptstadt und auch große Teile der Provinz Samut Prakan, nicht verstädtert oder industrialisiert. Hier gibt es noch dichte Vegetation, nur kleine, kaum befahrene Straßen und dörfliche Besiedelung. Hier kann man z.B. eine Radtour machen. Von Bangkok aus erreichbar mit der Fähre Khlong Toei—Tha Bang Krachao oder Bang Na—Wat Bang Nam Phueng Nok.
    • Template:Marker: bemerkenswert ist vor allem das Gebäude selbst, dessen Basis eine riesige, hohle und begehbare, Statue des dreiköpfigen Elefanten Erawan trägt (Gesamthöhe 43,6 Meter). Ebenfalls bemerkenswert ist das mit aufwändigen geschnitzten Verzierungen überladene Treppenhaus sowie die Glasmalerei der Kuppel. Die Ausstellung zeigt buddhistische Kunst sowie Antiquitäten. An der Thanon Sukhumvit, etwa 12 Kilometer südöstlich von Ekkamai. BTS bis Pu Chao, dann weiter mit dem Bus.
    • Template:Marker (auch: Ancient City) bezeichnet sich selbst als größtes Freilichtmuseum der Welt. In einem großen Park, welcher die Form Thailands besitzt, findet man Nachbauten historischer Gebäude des Landes sowie landestypischen Szenen wie einen schwimmenden Markt sowie weitere thailändisch inspirierte Gebäude. An der Thanon Sukhumvit, weitere 12 Kilometer südöstlich des Erawan-Museums (4 km südöstlich der BTS-Endstation Kheha).
    • Template:Marker, unmittelbar am Golf von Thailand gelegen. Das 102 Hektar große Gelände enthält eine 500 Meter lange Seebrücke, an deren Ende sich ein Ausflusrestaurant befindet, sowie einen der letzten erhaltenen Mangrovenwälder am Golf von Thailand und ist auch ein Vogelschutzgebiet. Der WWF betreibt hier ein Umweltinformationszentrum. An der Thanon Sukhumvit, knapp 5 Kilometer östlich der Mueang Boran.

Weitere Umgebung

mini|Schwimmender Markt Damnoen Saduak

Nördlich

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Südlich

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Westlich

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Östlich

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Literatur

Reisebeschreibungen:

  • Robert Frei: Geheimnisvolles Bangkok: 10 Tage durch die Stadt der Engel. Wiesenburg, Januar 2010, Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn"., S. 282 (Deutsch).

Weblinks

  • BK Magazine Online, Online-Stadtmagazin mit aktuellen Informationen und Kritiken zu Veranstaltungen, neu eröffneten Restaurants, Ausgeh- und Shoppingmöglichkeiten sowie Aktivitäten. Richtet sich sowohl an Bangkoker als auch an Gäste.

Fußnoten

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