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Baku

Template:Autoquickbar Ort Template:Mapframe Baku ist die Hauptstadt Aserbaidschans. Die Millionenstadt am Kaspischen Meer ist ein wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum. Seit 2000 hat die Altstadt Bakus den Status des UNESCO-Welterbes. In Baku mischen sich viele Kulturen und Baustile, insbesondere treffen türkisch-islamische Elemente auf starke westeuropäische und russisch-osteuropäische Einflüsse. In den letzten Jahren entstanden im Zuge des aserbaidschanischen Wirtschaftsaufschwungs auch zahlreiche Wolkenkratzer und hochmoderne Bürogebäude.

Hintergrund

thumb|Satelittenbild der Apscheron-Halbinsel mit Baku (2015).

Geschichte

thumb|Die Palast-Moschee, Saray məscidi, der Altststadt (2010). Das Gebiet der auf der Apscheron-Halbinsel gelegenen Stadt Baku ist, wie archäologische Funde belegen, bereits seit 8000 Jahren besiedelt. Im 12. Jahrhundert wurde sie unter Schirwanschah Ahistan I. Hauptstadt seines Reiches. Der Palastbereich und die Wohnbauten befanden sich innerhalb der Festungsanlage, der heutigen Altstadt. Die Herkunft des Namens Baku ist umstritten, man vermutet u.a., daß sich der Name vom persischen bad kube, Stadt der Winde, ableitet.

Der Ort befand sich seit alters her an Handelswegen, was zu entsprechendem Reichtum verhalf. Die hier vorhandenen Erdöllagerstätten sind zwar seit dem 8. Jahrhundert bekannt, wurden aber kommerziell erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von europäischen Erdölförderunternehmen, unter erbärmlichsten Bedingungen für die Arbeiter, ausgebeutet. Zum Ende des 20. Jahrhunderts waren die Ölreserven an Land erschöpft, der Förderung wurde danach ins Kaspische Meer verlagert.

Der russische Einfluss ist mindestens seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts spürbar, die hier die Festung um 1806 verstärkten. Einen spürbaren Einschnitt hinterließ die Oktoberrevolution von 1917. Um sich den Zugang zum Öl zu sichern, wurden Truppen nach der Revolution hierher entsandt und die Erdölindustrie in Volkseigentum überführt.

Seit 1918 war Baku die Hauptstadt der „Aserbaidschanischen Demokratischen Republik,“ zwischen 1922 bis 1991 die der Aserbaidschanischen Sowjetrepublik und ist seitdem die Hauptstadt des selbständigen Aserbaidschans.

Die befestigte Altstadt gehört seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Erdbeben vom November 2000 richtete hier aber enorme Schäden an, so daß sich die Altstadt seit 2003– auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes war. Zu schaffen macht zudem der Altstadt, daß sie nun auch zum Spekulationsobjekt von Bauunternehmen geworden ist.

Wirtschaft

Die Stadt lebt auch heute noch hauptsächlich von der Erdölförderung und ist Ausgangspunkt mehrerer Erdöl-Pipelines.

Untergliederung

Baku ist in elf Bezirke untergliedert. Entwicklungsgeschichtlich lässt sie sich in die Altstadt (İçəri Şəhər, auch Icheri Sheher), dem gründerzeitlichen Baku und dem sowjetischen Baku untergliedern.

Anreise

Siehe auch Einreisebestimmungen.

Mit dem Flugzeug

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Mit der Bahn

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Mit dem Bus

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Mit dem Schiff

Es gibt Fähren von Baku nach Aktau (Aqtau) in Kasachstan. Eine andere (Mitnahme auf Frachtschiffen) bedient in Turkmenbashi Turkmenistan. Besonders die Beschreibungen letzterer sind abenteuerlich. In beiden Fällen ändern sich Verkaufs- bzw. Abfahrtsstellen häufig.[1] Ob und wann Fähren nach Rußland oder Iran verkehren muß vor Ort erfragt werden.

Der Yachthafen befindet sich am Bulevar, beim südlichen Ende der Altstadt.

Mobilität

thumb|Baku Funicular. Das Baku Funicular, 2012 mit neuen Wagen wieder eröffnet, verkehrt von 10.00-22.00 alle zehn Minuten zum Märtyrer-Friedhof (Kriegerdenkmal) beim

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Der Trambahnbetrieb wurde 2004, die letzten O-Busse 2006 abgeschafft.

Es gibt seit 2015 Wertkarten Bakı Metropiliten Kart (kurz BakıKART) für 2 ANZ zu kaufen, die mit Guthaben aufgeladen werden. Diese können für die Metro als auch in neuen Fahrzeugen von BakuBus verwendet werden.

Mit der Metro

thumb|Streckennetz der bakuer Metro nach der Erweiterung 2016. Die Bakuer Metro wurde 1967 eröffnet. Das Streckennetz umfaßt 2018 25 Stationen auf drei Strecken, die zusammen 36,63 km lang sind. Die „rote Linie“ hat dreizehn Halte zwischen Icherisheher und Hazi Aslanov. Die „grüne Linie“ bedient zehn Stationen zwischen Khatai und Darnagul. Zentraler Umsteigepunkt (d.i. beim Hbf.) sind 28 May und Jafar Jabbarly. Eine Fahrt kostet streckenunabhängig 0,20 AZN. Züge fahren von ca. 6.00 bis gegen Mitternacht und können zu Spitzenzeiten sehr voll werden.
Das sowjetzeitliche Fotographierverbot scheint weiterhin zu gelten.

Mit dem Bus/Minibus

Eine Fahrt kostet ca. 0,20 AZN, einige Linien kosten 0,25. Die neuen weinroten Busse können nur mit der BakiKart bezahlt werden. Man steigt beim Fahrer ein und hält die Karte an das Lesegerät. Die älteren weißen Busse besteigt man hinten, bezahlt wird beim Aussteigen nur in bar.

Es gibt im Stadtbereich mehrere Umsteigestationen an denen zahlreiche Buslinien zusammentreffen. Neben dem erwähnten Beynəlxalq Avtovağzal sind dies u.a.:

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Mit dem Taxi

Preise sind bei Fahrtantritt auszuhandeln und sollten im Stadtgebiet nicht mehr als 10 AZN kosten. Gerade bei Taxlern wird klar, dass man sich in Baku im Orient befindet.

Inzwischen hat sich auch UBER in Baku etabliert und ist tendenziell etwas günstiger als die Taxis.

Taxi 189 (Kurzwahl ☎ 189) hat englischsprechendes Personal. Bei Anruf wird das Nummernschild des bestellten Fahrzeugs per SMS oder App durchgegeben. Preise (Anfang 2018): Grundgebühr 2 ANZ, 5 km 3,5 ANZ und 10 km 6 ANZ. Bestellbar sind auch SUV oder Kleinbusse zu etwa doppelten Tarifen.
Die „londoner“ Taxen benützen prinzipiell ihre installierten Taxameter.

Sehenswürdigkeiten

thumb|Die größte Monumentalstatue der Sowjetzeit zeigt nicht wie andernorts Lenin, sondern Nәriman Nәrimanov, den Mitbegründer der lokalen Sowjetrepublik Anfang der 1920er. Seine Asche ist an der Kremlmauer begraben.

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Altstadt (İçəri Şəhər)

File:Icheri sheher.jpg
Tor zur Festung İçəri Şəhər.
File:Baku Maiden Tower.jpg
Sog. Jungfrauenturm aus dem 12. Jh. und legendenumrankt.
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Moscheen u.ä.

thumb|Dekoration der Kuppel in der Juma-Moschee (2016).

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Museen
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Außerhalb der Altstadt

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Nahe beieinander beim Bulevar:

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Gründerzeitliches Baku

thumb|Blick auf Baku Bulvar (2008). Als Folge des Erdölbooms wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts südlich der Altstadt zahlreiche Villen für die Erdölbarone im Jugendstil von europäischen Architekten errichtet. Heute dienen sie nicht selten als Museen und Galerien.

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Modernes Baku

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Die ehemalige „black City,“ südöstlich der Innenstadt, das Ölindustrieviertel des späten 19. Jahrhunderts, das zur Industriebrache verkam, wird seit einigen Jahren zur „white City“ aufgehübscht.

Museen

Außerhalb der Altstadt:

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Gärten, Parks und Fußgängerzonen

thumb|Trampeltier im Script error: No such module "vCard".

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Aktivitäten

Seit 2016 findet in Baku im Frühjahr das Formel 1-Rennen um den „großen Preis von Aserbaidschan“ statt. Für den sechs Kilometer langen Baku City Circuit werden Teile der innerstädtischen Straßen abgesperrt.

Theater und Musiktheater

File:Baku Theatre.jpg
Oper von Baku.

thumb|Heydar Aliyev grüßt, in leninistischer Pose, wie sein Vorgänger, vor dem nun ebenfalls nach IHM umgenannten Kulturzentrum, dem Heydar-Aliyev-Palast.

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Festivals

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Schwimmen

Strände

thumb|Nicht unbedingt ansprechend können die Ausblicke an den Stränden bei Baku sein.

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An der nördlichen Seite der Halbinsel:

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Bäder

Im Stadtgebiet verteilt gibt es traditionelle Badehäuser, Hamam. Frauen sollten prüfen ob und wann ihnen Zutritt gestattet ist.

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Freizeitparks

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Einkaufen

Tipp
Der Kurs der Landeswährung Manat, lange stabil gehalten, lag zur Jahreswende 2014/5 noch um 1 zu 1 zum Euro. Im Herbst 2015 wurde der Kurs freigegeben und fiel sofort auf 1,75 pro Euro. Bis Anfang 2018 sank er langsam weiter auf über zwei zu eins. Zugleich stieg die Inflationsrate von 1½% 2015 auf über 12% 2017. Dies sollte bei teilweise älteren Preisangaben im Netz oder Reiseführern beachtet werden.

Bankfilialen (Mittagspause meist 13.00-14.00) mit Geldwechselmöglichkeit und Wechselstuben gibt es fast überall in der Innenstadt, es tauschen auch einige innerstädtische Postfilialen und Geldautomaten sind reichlich zu finden.

Markthallen
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Küche

In Teehäusern (çay xanalar) der Innenstadt werden (westliche) Frauen, anders als auf dem Lande, toleriert. Ausgeschenkt wird auch lokales Bier (piva; max. 1 ANZ, 2018) und Schnaps (araq).

Die folgenden Angaben zu Restaurants stammen, sofern nicht anders angegeben, aus dem Jahre 2009 und können überholt sein:

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Nachtleben

In der Stadt gibt es ein sehr umfangreiches Nachtleben. Insbesondere im Bereich um den Fontain Square befinden sich zahlreiche Clubs, Bars, Restaurants und Cafés. Wie in den meisten ehemaligen Sowjetrepubliken ist jeoch oft um 23.00 oder Mitternacht Feierabend.

Unterkunft

Wirkliche “Hostels“ gibt es kaum, meist handelt es sich um Wohnungen, in denen Stockbetten aufgestellt wurden (Übersicht). Anfang 2018 lag der übliche Preis im Schlafsaal bei 15–20 Manat.

Die folgenden Angaben zu Hotels stammen, sofern nicht anders angegeben, aus dem Jahre 2009 und können überholt sein:

Günstig

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Mittel

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Gehoben

Während des Ölbooms der späten 1990er richteten auch internationale Ketten Ableger hier ein. Hilton, Radisson Blue, Hyatt-Regency, JW Marriott, Holiday Inn (am Flughafen) usw. lassen sich am einfachsten über deren zentrale Webseiten buchen.

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Ferienresorts

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Gesundheit

Liste von Ärzten der deutschen Botschaft.

Kaum ein Bereich der Stadt ist rollstuhlfahrergerecht.

Praktische Hinweise

Polizei: ☎ 102
Krankenwagen: ☎ 103

Öffentliche Toiletten kosten 2018 einheitlich 0,30 Manat. Vor allem abseits des Zentrums sind nicht alle „westlich.“ Papier ist beim Wärter zu verlangen.

Post

Azerpost (Filiale finden) bietet auch Finanzdienstleistungen.

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Konsulate

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Nachbarstaaten
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Post

Postämter gibt es in der ganzen Stadt: Filiale finden.

Internet

Internet-Cafés, die hier “Internet Clubs” heißen, gibt es in der ganzen Stadt. Viele bieten vor allem PlayStations zum Spielen an. Der Stundenpreis Anfang 2018 lag normalerweise bei 0,40-0,60 Manat. In einigen Cafés gibt es auch WLAN, ebenso an einigen Innenstadtplätzen.

Ausflüge

thumb|Schlammvulkan im Qobustan-Nationalpark.

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Literatur

  • Fatullaev-Figarov; Šamilʹ Sejfulla ogly; Architectural encyclopaedia of Baku; Baku 2013; Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; (Wörterbuch der Stadtentwicklung und der Architektur in Baku (ca. 1800-1912) mit Einträgen zur islamischen Architektur Bakus in vorrussischer Zeit (ca. 1000-1800).)
  • Färäcova, Mälahät; Heydär Äliyev Stiftung; Petroglyphen; Baku 2013; Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".
  • Hamm, Oliver G.; Wunder von Baku: Planung und Bau der Crystal Hall = O milagre de Baku; Berlin 2013; Template:Catalog lookup linkScript error: No such module "check isxn".; (Bildband, engl. und port.)
  • Steinert, Dirk M.; Inschriften am Feuertempel von Suraxanı (Baku, Aserbaidschan); München 2012; Volltext

Weblinks

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  1. Die wohl aktuellsten Informationen scheint die spezialisierte Website Caravanistan zu bieten.